Erbsenrisotto mit Wolfsbarschfilet

erbsenrisotto
Das gab’s gestern zum Abendessen und war mal wieder super lecker!

Zutaten für 2 – 3 Portionen braucht man:

  • 1 gehackte Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 175 g Risottoreis
  • 100 ml trockenen Weißwein
  • 1 l heiße Gemüsebrühe
  • 100 g Erbsen
  • etwas gehackte Petersilie (ca. 1 EL)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer
  • evtl. etwas Zitronensaft
  • 2 – 3 Wolfsbarsch- oder Zanderfilets mit Haut.
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung:

Zunächst die Brühe zum Kochen bringen, dann auf kleiner Hitze warmhalten.

Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen, die Zwiebel darin glasig andünsten, den Reis zugeben, bis er ebenfalls glasig wird. Den Weißwein zugießen und einkochen lassen. Dann nach und nach unter Rühren die Brühe zugeben und immer wieder einkochen lassen.

Zum Schluss Erbsen, Petersilie sowie Butter und Parmesan einrühren und mit Salz, Pfeffer und nach Wunsch Zitronensaft abschmecken.

Kurz bevor der Risotto fertig ist, 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Fischfilets kurz abbrausen, trocken tupfen und eventuell noch in kleinere Stücke schneiden. Auf der Hautseite kross anbraten, dann die Hitze reduzieren, die Fleischseite mit Salz und Pfeffer würzen und den Deckel aufsetzen. Auf der Hautseite gar ziehen lassen.

Risotto auf Tellern anrichten, die Fischfilets darauf drapieren, eventuell mit Zitronenschnitz und Petersilie dekorieren.

 

Caprese-Stulle

Caprese-Stulle
Eine schöne Möglichkeit, abgesehen vom Kartoffelsalat, leckeres Pesto zu verwenden, ist die Caprese-Stulle:
Eine Scheibe Vollkornbrot mit etwas Pesto bestreichen, mit Mozzarella- und Tomatenscheiben belegen, eventuell etwas salzen und pfeffern und mit Crema di Balsamico beträufeln.
Einfach lecker!

 

Pesto alla Genovese – die Zweite

Leute, es ist ja echt unfassbar, wie wenig Pesto man aus Bergen von Basilikum kriegt. Heute habe ich ein weiteres Mal Pesto gemacht, mit zwei Riesenpötten Basilikum und einem ebenso riesigen Pott Petersilie. Und was soll ich sagen?

Das Glas ist dieses Mal zwar voll geworden, aber eigentlich wollte ich doch Claudia und den beiden Nachteulen ein Portiönchen mitbringen.

Jetzt wundert mich allerdings auch nicht mehr, warum richtig gutes Pesto teuer ist und billiges Pesto mit Paniermehl oder was auch immer verlängert wird.

Kartoffelsalat mit Pesto und Frikadellen

Kartoffelsalat mit Pesto
An unserem Hochzeitstag waren wir im Pilgrimhaus in Soest essen. Dort hatte ich einen super leckeren Kartoffelsalat mit Pesto, in den ich mich hätte reinlegen können.
Da ich ja vor ein paar Tagen so eine „riesige“ Portion Pesto gemacht hatte, habe ich gestern mal versucht, den Kartoffelsalat nachzumachen. Ich habe Pellkartoffeln gekocht, das Pesto mit etwas Wasser noch verdünnt und die gegarten Kartoffeln dann hinein gewürfelt.

Dazu gab es italienisch angehauchte Frikadellen; italienisch, weil ich gehackte Petersilie und gehackte getrocknete Tomaten unter die Hackmasse gearbeitet hatte. Das war auch sehr lecker.

Frikadelle
Die Zwiebelwürfel habe ich wie immer vorher in etwas Olivenöl glasig angeschwitzt, bevor ich sie in die Hackmasse gegeben habe. Einen kleinen Teil habe ich außerdem dem Kartoffelsalat gegönnt, der dann auch noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt wurde.

Pesto alla genovese

Pesto alla genovese
Ich weiß nicht, was ich mir vorgestellt hatte, wie viel Pesto man aus zwei handelsüblichen Töpfen Basilikum bekommt, aber etwas mehr als ein halbes Glas hatte ich schon erwartet.

Basilikum
Wie auch immer, es ist immerhin lecker geworden. Ich habe nach Augenmaß Basilikumblätter, eine Knoblauchzehe, Salz, Grana Padano sowie geröstete Mandeln (hatte ich noch von den gefüllten Tofuschnitten übrig) und Pinienkerne in ein Mixgefäß geschmissen, mit etwas Olivenöl aufgefüllt und dann mit dem Stabmixer durchpüriert. Das doch recht mickrige Ergebnis habe ich dann in ein sauberes Glas gefüllt und etwa fingerbreit mit Olivenöl bedeckt.
Da ich jetzt noch jede Menge geröstete Mandeln und Pinienkerne übrig habe, muss ich morgen unbedingt ein paar weitere Pötte Basilikum ranschaffen. 🙂

 

 

Mein All-time-favourite

Graupeneintopf

In meiner Kindheit war samstags Eintopf- oder Mettbrötchentag. Letztere gab es, wenn zum Beispiel im Sommer viel Arbeit in Haus und Garten anstand. Ansonsten, wie gesagt Eintopf: Linsen-, Erbseneintopf oder das sogenannte Gänsefutter, ein Eintopf mit weißen Bohnen, den ich überhaupt nicht mochte. Mein absoluter Lieblingseintopf war, ist und bleibt aber der Graupeneintopf.
Während der früher noch mit fettem Eisbein und Mettenden zubereitet wurde, mache ich ihn heute meistens vegetarisch, bestenfalls mal mit etwas Rindfleisch (Suppenfleisch).

Gestern, an einem regnerischen, herbstlich anmutenden Samstag war es dann mal wieder so weit,
es gab ihn, meinen heißgeliebten Graupeneintopf!
Ein Liter Wasser wurde mit Instant-Gemüsebrühe (*schäm*, aber immerhin bio) aufgesetzt. Dahinein flog eine ordentliche Portion Perlgraupen (nach Augenmaß), sowie TK-Suppengemüse (Lauch, Möhre, Sellerie, Kohlrabi, Rosen-, Blumenkohl und Erbsen).

Normalerweise gehören auch noch Kartoffeln hinein, aber aus irgendeinem blöden Grund hatte ich die beim Einkaufen vergessen. Jedenfalls wird das ganze so lange geköchelt, bis dass die Graupen aufgequollen und weich geworden sind (mit Kartoffelwürfel so ca. 20 – 30 Minuten).

Irgendwie kam ich dann auf die Idee, dass Eierstich doch ganz lecker zum Eintopf schmecken würde. Ich suchte also beim Chefkoch und fand auch ein Rezept für Eierstich aus der Mikrowelle.

Gelesen und in die Tat umgesetzt:
Eierstich
Graupeneintopf ist immer wieder lecker, mit schön viel Gemüse drin ein echter Genuss und der Eierstich passte auch gut dazu.

Frühstück oder auch Petit Déjeuner

Frühstück
Gestern sind wir nicht nur nicht nach Soest gefahren, nein, wir haben nicht mal zu Hause gefrühstückt. Vor einiger Zeit hat in der Bonner City eine Filiale von Epi – Boulangerie et Pâtisserie eröffnet und dorthin zog es uns gestern zum Frühstücken. Neben drei verschiedenen „Komplettfrühstücken“ gab es auch leckere Baguettes auf der Karte (dazu auch Salate und warme Kleinigkeiten für den späteren Tag). Martin und ich entschieden uns beide für Cappuccino und mit gebeiztem Lachs belegtem Baguette, das ganz urig auf einer Schieferplatte serviert wurde.

Das Brot war herrlich knusprig und etwas dunkler als das, was man normalerweise in deutschen Supermärkten oder Bäckereien als Baguette bekommt. Der Lachs hat mir persönlich sehr gut geschmeckt, weil er nicht so salzig war, wie man es gewohnt ist. Martin hätte ihn gerne etwas salziger gehabt. Die Tasse Cappuccino war riesig und wurde mit einem leckeren kleinen Blätterteigteilchen serviert.

Ich hatte, als ich mit dem Lachsbaguette anfing, überlegt, mir noch ein Croissant mit Konfitüre zu gönnen, aber ich war dann doch zu satt und schloss mein Frühstück mit einem Gläschen Crémant ab.

Cape Town Chicken Curry – fertig

Cape Town Chicken Curry - fertig

Das war ja soooo lecker! Hier noch mal der Link zum Originalrezept bei Chefkoch.
Ich habe ein paar Änderungen vorgenommen, weil mir das ganze zu fleischlastig war. Deshalb habe ich nur etwa die Hälfte Hähnchenbrust genommen, dafür noch zwei kleine Möhren und eine Zucchini dazu gegeben, die ich noch im Kühlschrank hatte.
In der Zutatenliste war noch von Kokosmilch die Rede, im Rezept selber dann nur von von Kokoscrème. Da ich ebenfalls ein Paket Creamed Coconut sowie einen Becher Schlagsahne im Kühlschrank hatte, habe ich daraus die Sauce „gebastelt“, was eine gute Idee war. Zusätzlich habe ich auch noch eine Stange Zitronengras „behämmert“ und in drei größeren Stücken dazu gegeben (das Zitronengras vor dem Servieren entfernen, da es nicht mitgegessen werden kann).
Dann fand ich Olivenöl zum Anbraten auch nicht so ganz passend für ein asiatisch angehauchtes Gericht und habe stattdessen Butterschmalz, die deutsche Entsprechung zum indischen Ghee genommen.
Den Basmatireis habe ich noch mit ein paar Belugalinsen aufgepeppt, was sich auch als sehr lecker heraus stellte. Wegen der Linsen, die sonst hart bleiben, den Reis erst am Ende der Kochzeit salzen.

Ich muss sagen, dieses Gericht hat uns wirklich sehr gut geschmeckt, und ich werde es bestimmt noch öfter kochen. Ich könnte es mir sogar gut in einer vegetarischen Version vorstellen, mit Tofuwürfeln, die vorher in den Gewürzen mariniert wurde.

 

Küchenutensilien: Super-Sparschäler

Supersparchäler

Dieses Gerät war jeden Eurocent wert, den es gekostet hat. Ein Sparschäler mit Zähnchen an der Klinge, mit dem man dünne Schalen von z. B. Pfirsichen, Nektarinen, Tomaten oder Paprikaschoten im Handumdrehen abschälen kann.

Tomaten-Gemüseschäler Gourmet von WMF. Ich habe ihn mal zum Sonderangebot bekommen.

Küchenlatein: Mise en place

Mise en place

Sprich „mies eng plaß“ oder so ähnlich. 🙂
Übersetzt bedeutet das so viel wie „bereit stellen“ und heißt nichts anderes, als dass man sich die vorbereiteten Zutaten für ein Gericht (in diesem Fall das Cape Town Chicken Curry) in erreichbarer Nähe neben den Herd stellt.