Schlagwort-Archive: Grana padano

Blog-Event CLI – Frühling auf dem Teller (Gedünsteter grüner Spargel und Brokkolisprossen, dazu Tomatenreis)

Kann Werbung durch weiterführende Links enthalten

 

Blog-Event CLI - Frühling auf dem Teller (Einsendeschluss 15. April 2019)

Hier kommt mein zweites Gericht zum aktuelle Blog-Event bei Zorra, das Britta von Backmädchen 1967 ausrichtet.

Frühling auf dem Teller – das sind für mich leichte, farbenfrohe Gerichte, die auch schnell fertig sind. So wie mein Solo-Mittagessen aus der vergangenen Woche.

Ich hatte vom Einkaufen spontan grünen Spargel und Brokkolisprossen mitgebracht, von denen ich schon etwas für mein Fisch-Curry abgezweigt hatte. Vom Monkey Gland Steak, meinem Beitrag zur Kulinarischen Weltreise nach Südafrika, war die abgetropfte Flüssigkeit der Dosentomaten „stehen geblieben“, so dass ich mir das folgende, schnell gemachte Mittagessen ausgedacht habe:

Zutaten für 1 Portion:

  • 1/2 Tasse Reis + 1,5 Tassen Tomatenflüssigkeit für die Garmethode im Dampfgarer*)
  • 1 Bund grüner Spargel
  • 1 Bund Brokkolisprossen
  • etwas Butter, am besten in sehr dünnen Scheiben
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • gehobelter Grana padano oder Parmiggiano

Zubereitung:

Den Reis mit der Flüssigkeit und einer Prise Salz 10 Minuten im ungelochten Einsatz des Dampfgarers angaren.

Spargel und Brokkolisprossen waschen, putzen und auf den gelochten Einsatz des Dampfgarers geben. Mit den Butterscheiben belegen und über dem Reis zusammen 15 Minuten zu Ende garen.

Auf Tellern anrichten, mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Käsespänen bestreuen.

*) Wer keinen Dampfgarer hat, kann den Reis nach der 1:2 Methode (1 Teil Reis, 2 Teile Wasser im Kochtopf zum Kochen bringen, dann Hitze abschalten und Reis ziehen lassen) und das Gemüse entweder in ganz wenig Wasser mit Butter (evtl. etwas Zitronensaft zugeben) garen oder in ein bisschen Butter in einer Pfanne kurz bissfest schmoren.

#wirrettenwaszurettenist – Das Pesto, am Beispiel eines Zucchini-Minze-Pestos

wirrettenwaszurettenist

Bei Pesto denke ich zuallererst an das klassische Pesto alla genovese, danach vielleicht noch an ein Tomatenpesto, das war’s dann aber auch schon. Und diese beiden Sorten findet man in allen Qualitäts- und Preisstufen von verschiedensten Herstellern im Supermarkt. Wenn man bei Pesto auch ganz kreativ mit den verschiedenen Zutaten spielen möchte, geht das fast nur in der heimischen Küche. Jetzt müssen nur noch Ideen her!

Wie gut, dass beim Durchschauen meiner zahllosen Kochbücher genau dieses auftauchte:

pestobuch

Hier sollte sich doch was finden lassen. Neben dem originalen Pesto alla genovese, Bärchlauchpesto, Walnusspesto und anderen, stieß ich auf ein Rezept für ein Zucchini-Minze-Pesto, das sich laut Autorin hervorragend zu Fisch und Geflügel eignet.

Ich mag Pesto auch immer gerne auf’s Brot und obwohl ich bei der Zusammensetzung stutzig war, wurde es tatsächlich sehr schmackhaft.

 

 

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Minzestängel
  • 50 g Cashewkerne
  • 50 g frisch geriebener Grana Padano oder Parmesan
  • 9 EL Walnussöl, zzgl. weiteres Öl zum Abfüllen
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Die Zucchini waschen, putzen und grob raffeln. Bei mir kamen 110 g reine Zucchini dabei heraus. Die Knoblauchzehe schälen und hacken. Die Minze waschen, trocken und die Blätter abzupfen. Die Stängelspitze für die Deko aufbewahren, die restlichen Blätter grob hacken. Die Cashewkerne ebenfalls grob hacken.

Alles zusammen mit dem Walnussöl in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab durchmixen.

Zum Schluß mit Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Eventuell ist auch noch etwas Salz nötig, was bei mir wegen der bereits gesalzenen Cashewkerne nicht nötig war.

Das fertige Zucchini-Minze-Pesto in saubere Gläser abfüllen, mit einer Schicht Walnussöl luftdicht versiegeln und die Gläser gut verschließen.

Ungeöffnet hält sich das Pesto kühl und dunkel gelagert ca. 1 Monat *).

zuchini-minze-pesto

*) Bei mir hat das Pesto übrigens nicht mal eine Woche überlebt. Unter anderem war es sehr lecker auf dem Pan moreno, wurde aber auch für folgende Gerichte verwendet:


Hier geht es zu den Beiträgen der anderen Retter (Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen!):

Aus meinem Kochtopf – Spargel mit Spargelpesto
Obers trifft Sahne – Spargel mit Radieschen Pesto
Sakriköstlich – Paprika-Chili-Pesto
Prostmahlzeit – Rucola-Pesto
1x umrühren bitte aka kochtopf – Pesto mit Rüebligrün (Karottengrün)
Giftigeblonde – Radieschenblätter Pesto
Küchenliebelei – Süßes Mandelpesto mit Rum
Meins! Mit Liebe selbstgemacht – Pesto Rosso
Barbaras Spielwiese – Liebstöckel-Pesto
LanisLeckerEcke – Möhrenpesto
Bonjour Alsace – Grandioses Spargelpesto

Riesensalat

Gibt es im Sommer etwas besseres als einen schönen großen Pott gemischten Salat?
Nee, oder?!

salat_gemZutaten für eine Portion als Hauptgericht:

  • 1 Romanasalatherz
  • 1/4 Gurke
  • je 1/4 – 1/2 rote und gelbe Paprikaschote
  • 1 Lauchzwiebel
  • gehobelter Parmesan
  • schwarze Oliven
  • Kräutercroûtons
  • 1 Becher griechischen Joghurt
  • etwas Olivenöl
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Dill oder Kräuter nach Wahl

Zubereiten:

Die Salatzutaten in mundgerechte Stücke, die Lauchzwiebel in dünne Ringe schneiden. In einer Schüssel Joghurt mit Olivenöl und Zitronensaft glatt rühren. Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abschmecken. Mit den Salatzutaten mischen und mit Oliven, Parmesan und Croûtons bestreuen. Fertig!

 

Pesto alla genovese

Pesto alla genovese
Ich weiß nicht, was ich mir vorgestellt hatte, wie viel Pesto man aus zwei handelsüblichen Töpfen Basilikum bekommt, aber etwas mehr als ein halbes Glas hatte ich schon erwartet.

Basilikum
Wie auch immer, es ist immerhin lecker geworden. Ich habe nach Augenmaß Basilikumblätter, eine Knoblauchzehe, Salz, Grana Padano sowie geröstete Mandeln (hatte ich noch von den gefüllten Tofuschnitten übrig) und Pinienkerne in ein Mixgefäß geschmissen, mit etwas Olivenöl aufgefüllt und dann mit dem Stabmixer durchpüriert. Das doch recht mickrige Ergebnis habe ich dann in ein sauberes Glas gefüllt und etwa fingerbreit mit Olivenöl bedeckt.
Da ich jetzt noch jede Menge geröstete Mandeln und Pinienkerne übrig habe, muss ich morgen unbedingt ein paar weitere Pötte Basilikum ranschaffen. 🙂