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Feuriges Kartoffelgulasch

Das Rezept hatte ich irgendwann mal in irgendeiner Zeitschrift entdeckt. In der Zutatenliste standen jede Menge Fertiggewürzmischungen, die ich alle ersetzt bzw. weg gelassen habe. Deshalb kann ich wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es sich hierbei um „mein Rezept“ handelt. 😉

Für 2 Portionen:

  • 500 – 600 g Kartoffeln
  • 1 rote Paprikaschote (oder bunt gemischt)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 50 ml Weißwein
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Schmand (Crème fraîche, Saure Sahne)
  • ein paar Spritzer Worcestershiresauce
  • 2 TL Honig
  • Salz
  • Chiliflocken (gemahlen)
  • 1 EL Öl

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen, schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Paprikaschote waschen, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden; Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, Chilischote fein würfeln.

Öl in einem weiten Topf erhitzen, Zwiebelringe, Chilischote und Paprika darin anschwitzen. Tomatenpüree zugeben, gut verrühren und kurz mit dünsten. Mit Weißwein und Brühe ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen.

Schmand unterrühren, mit den Gewürzen pikant abschmecken und weitere 10 – 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

kartoffelgulasch

 

Gemüseküchlein mit Meerrettichsauce

Ich hatte noch etwas von der Füllung der Kohlrouladen sowie Meerrettichsauce übrig. Den größten Teil der Sauce hatte ich heute früh bereits eingefroren, den Rest verdünnte ich mit der frischen selbst gemachten Gemüsebrühe.

Die Rouladenfüllung habe ich in einem Teelöffel zerlassenem Butterschmalz von beiden Seiten gebraten.

Das Gemüseküchlein habe ich mit etwas Sauce angerichtet, dazu gab’s etwas Blattsalat.

Mein Mittagessen heute:

gemuesekuechleinjpg

Gemüsebrühe selbstgemacht

Das ist ja wirklich kein Hexenwerk und das Ergebnis schmeckt auch noch gut!

Zutaten für 2 Liter:

  • 1 (2) Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Petersilienwurzel
  • (1 Stück Pastinake)
  • 1 Tomate
  • 200 g saubere Gemüseabfälle
  • 2 Zweige Petersilie
  • 1 (2) Knoblauchzehe
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Fenchelsaat (hatte ich leider nicht)
  • 1 TL Senfsaat
  • 1 TL getrocknetes Bohnenkraut (hatte ich auch nicht, habe statt dessen Majoran und einen Zweig Thymian genommen)
  • 3 getrocknete (Stein-)Pilze
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • (Meer-)Salz
  • 2 l Wasser

Zubereitung:
Möhre, Zwiebeln, Petersilienwurzel und Tomate gründlich waschen und klein schneiden.
Mit den sauberen Gemüseabfällen, Petersilien- und Thymianzweigen in einen Topf geben. Gewürze zugeben und mit dem Wasser auffüllen.

Den Brühenansatz bei bei milder Hitze langsam aufkochen lassen. 10 (20) Minuten leise köcheln. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Brühe durch ein feines Sieb passieren.

Fertige Brühe entweder direkt weiter verwenden oder in einem Schraubglas im Kühlschrank (bis zu vier Tagen) aufbewahren bzw. einfrieren.

Dieses Rezept ist der App Go Veggie von Stevan Paul entnommen und etwas an meine Gegebenheiten angepasst (in Klammern).

gemuesebruehe_herd

Ich mag keine Kohlrouladen! Oder doch?

Ich habe da wohl ein Kindheitstrauma. Das bisher erste und einzige Mal, dass ich Kohlrouladen gegessen hatte, haben sie mir überhaupt  nicht geschmeckt. Sie waren nicht selbstgemacht, sondern beim Metzger gekauft. Die Füllung aus Mett hatte einen komischen Geschmack. Und so beschloss ich an jenem Tag: Ich mag keine Kohlrouladen.

Nun habe ich ja im Dezember das Buch Deutschland vegetarisch von Stevan Paul/Katharina Seiser (Hg.) zum Geburtstag bekommen. Darin war auch ein Rezept für Kohlrouladen, natürlich ohne Fleisch, das sich eigentlich ganz gut anhörte.

Versuch macht klug, deshalb kochte ich das Rezept gestern nach. Und was soll ich sagen: megalecker.

Ich habe ein paar Änderungen bzw. Anpassungen vorgenommen, die ich in Klammern dazu geschrieben habe.

 

Wirsingrouladen mit Wintergemüse und Meerrettichsauce

Zutaten sind für 4 Portionen; ich habe sie für uns zwei halbiert.

Zutaten für die Rouladen:

      • 80 g grobe Perlgraupen
      • Salz
      • 1 kleiner Wirsing (800 g)
      • 150 g Möhren
      • 150 g Pastinaken
      • 80 g Sellerie
      • 80 g Lauch (hatte ich zu kaufen vergessen, ging auch ohne)
      • 1 Zwiebel
      • 5 EL Sonnenblumenöl
      • 1 TL Kümmelsaat (mag ich nicht, habe ich weg gelassen)
      • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
      • Muskatnuss
      • etwas Zucker
      • 2 Eier (M)
      • 100 ml Sahne
      • 60 g Semmelbrösel
      • Butter für die Form
      • 250 ml Gemüsebrühe

Zutaten für die Meerrettichsauce:

  • 30 g Butter
  • 150 ml Milch (hatte ich nicht, habe einfach etwas mehr Sahne und Gemüsebrühe genommen)
  • 200 ml Gemüsebrühe (ich habe das Kochwasser von den Wirsingblättern genommen)
  • 200 ml Sahne
  • 25 g Mehl (Type 405)
  • etwas frische Meerrettichwurzel (habe ich bekommen, statt dessen Meerrettich aus dem Glas)
  • Salz
  • Prise Zucker

Zubereitung für die Kohlrouladen:
Perlgraupen in einem Sieb unter lauwarmem Wasser waschen (dabei wird die Stärke von den Körnern gewaschen), dann in kochendem Salzwasser 30 Minuten garen.

Acht große Außenblätter vom Wirsing abschneiden und in kochendem Salzwasser 2 Minuten kochen. In kaltem Wasser abkühlen. Zwischen Küchentüchern trocken tupfen, harte Strünke am Ende der Blätter herausschneiden.

Perlgraupen abgießen und kalt abschrecken. Übrigen Wirsing entstrunken und fein würfeln. Möhren und Pastinaken schälen und fein würfeln. Sellerie, Lauch und Zwiebeln putzen und fein würfeln.
(Die Gemüseabfälle habe ich zur Seite gestellt, um eine Gemüsebrühe daraus zu kochen.)

Öl in einem Bräter erhitzen, Gemüse darin bei mittlerer Hitze 10 Minuten goldbraun braten. Graupen und Kümmel zugeben und noch 1 Minute braten. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise frisch geriebener Muskatnuss und Zucker würzen und abkühlen lassen.

Eier, Sahne und Brösel gut mit dem abgekühlten Gemüse vermengen. Füllung auf Blätter verteilen. Blattseiten links und rechts über der Füllung einschlagen, dann zur Roulade rollen. (Ich hatte einen relativ kleinen Wirsing erwischt, so dass die Blätter entsprechend klein waren und das wickeln etwas schwierig war. Also lieber einen größeren Kopf nehmen und mögliche Reste anderweitig verwenden.)
Mit der Schnittstelle nach unten in eine gebutterte Form geben und Gemüsebrühe zugießen. Im heißen Ofen bei 200 Grad auf der zweiten Schiene von unten 30 Minuten garen.
(Da mein Backofen kaputt ist, habe ich die Rouladen einfach im Bräter auf dem Herd geschmort.)

Zubereitung für die Meerrettichsauce:
Butter mit Milch, Brühe, Sahne und Mehl mit einem Schneebesen in einem Topf verrühren. Auf den Herd setzen und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen aufkochen. 2 Minuten kochen lassen. Meerrettich schälen und nach Geschmack fein reiben. (Da ich ja keine Meerrettichwurzel bekommen habe, habe ich geriebenen Meerrettich aus dem Glas genommen; davon ca. 4 Teelöffel.)

Meerrettich und Weißwein unter die Sauce rühren, Sauce mit Salz und Zucker abschmecken. Sauce zu den Rouladen servieren, nach Geschmack mit zusätzlichem Meerrettich servieren.

Die Beilagenempfelung im Buch sind Pell- oder Salzkartoffeln, aber wir wurden auch ohne mehr als satt.

Sowohl die Füllung, als auch die Meerrettichsauce waren super lecker, und so zog ich das Fazit:

Doch, ich mag Kohlrouladen!

kohlroulade

 

Gefüllte Chili-Kartoffeln

Ich hatte noch etwas Chili con Coconut von gestern übrig – zu viel für einen Esser, zu wenig für zwei.

Ich kochte also eine dicke Kartoffel (alternativ kann man zwei mittelgroße nehmen) 30 Minuten in Salzwasser gar. Diese wurde dann längs halbiert und mit einem Teelöffel so ausgehöhlt. dass ein ca. 0,5 cm breiter Rand stehen blieb.
Die Kartoffelhälften habe ich dann in eine Auflaufform gesetzt, mit dem restlichen Chili gefüllt und mit Käse bestreut.
Das ganze ca. 20 Minuten bei Umluft überbacken (hängt vom Ofen ab, ich habe zur Zeit nur eine Mikrowelle mit Heißluftfunktion zur Verfügung).

Mit etwas grünem Salat (Dressing nach Lust und Geschmack) servieren.

chili_kartoffel

Kulinarischer Roadtrip durch die USA – Teil 2

Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)

Nachdem ich schon ein Rezept für Veggie Burgers vorgestellt habe, kommt heute mein zweiter Beitrag zum Blog-Event, das Bella kocht bei 1 x umrühren aka Kochtopf veranstaltet.

Eine leckere, ungewöhnliche und vegetarische Abwandlung des Chili con carne:

Chili con Coconut

Zutaten für 3 – 4 Portionen:

– 1 Dose Kidneybohnen
– 2 EL Pflanzenöl
– 1 große Zwiebel, grob gewürfelt
– 1 Knoblauchzehe, gehackt
– 1 TL getrockneter Majoran
– 1 TL Kreuzkümmel (Cummin)
– 1/2 TL Chilipulver
– 1 (gelbe) Paprikaschote, gewürfelt
– 100 g Mais
– 400 g Dosentomaten, grob gehackt
– 2 EL Tomatenpüree
– 25 g Kokoscreme, gerieben oder 200 ml Kokosmilch
– schwarzer Pfeffer, Salz
– optional: frisch gepreßter Zitronensaft und/oder geriebene Zitronenschale
– optional: Kokosraspeln zum Garnieren
– optional: Koriander oder Petersilie

Kidneybohnen in einem Sieb unter kaltem Wasser abgespülen.

Das Öl in einem großen Schmortopf oder einer großen Pfanne mit hohem Rand erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch zusammen mit Majoran, Kreuzkümmel und Chilipulver für ca. 5 – 6 min. dünsten.
Die Paprikastückchen zufügen und ca. 2 – 3 min. weiterdünsten.
Mais, Tomaten, Tomatenpüree und Kokoscreme einrühren. Sanft zum Kochen bringen, dabei ständig rühren bis die Kokoscreme vollständig aufgelöst ist (nicht nötig, wenn man Kokosmilch nimmt).
Die Kidneybohnen zugeben (nicht nötig, wenn man Kokosmilch nimmt) und ca. 10 min. köcheln lassen. Gegebenenfalls etwas  Wasser zugeben, je nachdem wie die Konsistenz sein soll.
Zitronensaft und -schale unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf Tellern anrichten und mit Kokosraspeln und/oder Koriander oder Petersilie dekorieren.

Dazu essen wir gerne Kartoffelpüree, es passen aber auch Reis, Tortillas oder wie gestern bei uns Brot.

chili_con_coconut

 

 

 

 

 

Wenn man Reste hat, die nicht mehr für zwei Portionen reichen, kann man zum Beispiel Gefüllte ChiliKartoffeln machen.

 

Kulinarischer Roadtrip durch die USA – Teil 1

Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)

Bella kocht veranstaltet bei 1 x umrühren aka Kochtopf das oben genannte Blog-Event.

Ja, zu diesem Thema kann ich was beitragen, dachte ich mir. Die Küche der USA ist – entgegen aller Vorurteile – durch die vielen Einwanderer eine sehr vielfältige. Dennoch denken viele wahrscheinlich bei „USA kulinarisch“ als erstes an Burger und co.

Und ein selbst gemachter Burger schmeckt um so vieles besser, als die „warmen Schwämme“ – wie mein Papa sie immer  nannte – die man in den einschlägigen Fast-Food-Ketten vorgesetzt bekommt.
Mit die leckersten Burger, die ich je gegessen habe, hat die mexikanische Mama meiner besten Freundin gemacht. Die waren wirklich unvergleichlich gut. Leider hat sie mir nie die genaue Kombination an Zutaten verraten bzw. ich habe auch nie wirklich gefragt.

Gestern gab es – dem Event zu Ehren – vegetarian Burgers with Potato Wedges and home made mayonnaise. Das Rezept ist für zwei Personen gedacht.

Für die Burger:

  • 2 vegetarische Burger (verschiedene Anbieter, unsere waren von Aldi-Süd)
  • 2 (flache) Toastbrötchen (finde ich allemal leckerer als die pappigen Hamburger-Brötchen)
  • je 2 TL Tomatenmark (oder -ketchup) und Senf
  • 2 – 4 Salatblätter (je nach Größe)
  • 2 große Tomatenscheibe
  • 2 Gewürzgurken in dünne Scheiben geschnitten oder 2 Scheiben Schlangengurke

Für die Potato Wedges:

  • 2 große oder 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 angedrückte Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Thymian
  • Meersalz
  • Olivenöl

Für die Mayonnaise:

  • 1 TL Senf
  • 1 Ei
  • Salz
  • Zitronensaft
  • Pflanzenöl

Zubereitung:

Für die Potato Wedges die Kartoffeln längs in Spalten schneiden. In einer großen Pfanne ca. 1 EL Olivenöl erhitzen, die Knoblauchzehe und den Thymianzweig sowie die Kartoffelecken zugeben und langsam braten. Die Kartoffelecken hin und wieder wenden, damit sie gleichmäßig knusprig und gar werden. Das dauert ca. 20 Minuten. Mit Meersalz würzen.

In der Zwischenzeit für die Mayonnaise alle Zutaten bis auf das Öl in einem hohen Mixgefäß mit dem Rührstab verquirlen. Dann in einem dünnen Strahl so viel Öl zugeben, bis dass die Masse dicklich wird. Eventuell noch etwas nachwürzen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.

Wenn die Kartoffelecken gar sind, die vegetarischen Burger nach Packungsanweisung in einer Pfanne braten. Die Toastbrötchen in den Toaster stecken.

Je zwei Brötchenhälften mit Senf, die anderen beiden mit Tomatenmark oder -ketchup bestreichen.
Die Senfhälften mit den Salatblättern belegen, die Burger darauf legen, obenauf Tomaten- und Gurkenscheiben und den Tomatenmarkdeckel aufsetzen.

Die Potato Wedges daneben anrichten und mit einem Klecks Mayonnaise servieren.

veggieburger

Dazu habe ich ein schönes kaltes Bier getrunken und zum Nachtisch gab’s dann den nachmittags schon vorbereiteten Vanillepudding mit einem Tässchen Espresso.

Bolognese vegetarisch

Wir mögen auch die Version mit Rinderhack bzw. Halb und Halb, aber eben auch die vegetarische Variante, die ich meistens mit Dinkel wie Reis mache.

Der Dinkel wird hierfür mit kochendem Wasser übergossen und quellen gelassen (links), anschließend auf einem Sieb abgetropft. Sehr lecker gerade in der vegetarischen Bolognese finde ich getrocknete Steinpilze, die ebenfalls in warmem Wasser eingeweicht werden (rechts).

dinkelsteinpilze

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 g Dinkel wie Reis
  • getrocknete Steinpilze
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 große Möhre
  • 150 ml Rotwein
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Pizzagewürzmischung oder Kräuter der Provence
  • 400 – 600 g Pasta
  • etwas geriebener Parmesan oder Grana Padano nach Wunsch

Zubereitung:

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein hacken.
knoblauch_zwiebel

Die Möhren zu Brunoises (kleine Würfelchen) verarbeiten.
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Die ausgedrückten Steinpilze ebenfalls fein würfeln oder hacken.

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch- und Zwiebelwürfel glasig dünsten. Die Möhrenwürfelchen und den abgetropften Dinkel sowie die Steinpilzwürfel und das Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten.

Mit dem Rotwein ablöschen, die stückigen Tomaten zugeben und ein Mal aufkochen lassen.bolognese

Mit den Gewürzen abschmecken und zu der Pasta servieren. Nach Geschmack das Gericht mit geriebenem Käse betreuen.

dinkel_bolognese

Der Dinkel erinnert von der Konsistenz und vom „Mundgefühl“ her tatsächlich an Gehacktes. Wenn Ihr die Bolognese nicht vegetarisch haben wollt, dann nehmt 200 – 400 g Hackfleisch und bratet es nach den Zwiebeln krümelig an.
Dann empfiehlt es sich, eine unbeschichtete Pfanne zu nehmen und den Bratensatz mit dem Rotwein zu lösen. Danach wie im Rezept oben weitermachen.

 

Küchenneuland

Vor einiger Zeit hatte der GöGa den Wunsch geäußert, mal wieder vermehrt vegetarisch zu essen und dazu gehören auch verschiedene Formen des sogenannten Fleischersatzes. Bisher habe ich auf der Schiene mit Tofu oder Seitan gekocht, beim Einkaufen am Samstag entdeckten wir dann Quorn (als Geschnetzeltes und Gehacktes). Geschnetzeltes mit Champignon-Sahne-Sauce… das klingt doch nach einem feinen Sonntagsessen.

quorn_packungquorn_schuessel

In der Schüssel sah der/die/das Quorn schon mal wie Hähnchenfleisch aus.

Für das Geschnetzelte mit Champignon-Sahne-Sauce:

  • 1 Paket (175 g) Quorn Geschnetzeltes
  • 1 kleine Zwiebel
  • 150 g Champignons
  • 100 ml Weißwein
  • 250 ml Schlagsahne
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Butterschmalz
  • gehackte Petersilie

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und das Quorn kurz anbraten. In einer Schüssel zur Seite stellen.

Zwiebel würfeln, Champignons in Scheiben schneiden und bei großer Hitze in der Pfanne braten, die Zwiebelwürfel zugeben und andünsten. Mit dem Weißwein ablöschen, einkochen lassen. Dann die Sahne zugeben und bei geringer Temperatur köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluss die Petersilie zugeben, aber  nicht mehr kochen lassen.

Dazu gab es eine Wildreismischung und Feldsalat mit Orangenvinaigrette.

Für den Salat:

  • 2 Hände voll Feldsalat (gewaschen und geputzt)
  • 1 fein gewürfelte Perlzwiebel
  • 1 TL Senf
  • wenig weißer Essig
  • Orangensaft
  • Sonnenblumenöl
  • Salz, Zucker, Orangenpfeffer
  • Walnüsse

Den Feldsalat auf zwei Salatschälchen verteilen. Die Zutaten für die Vinaigrette in einem Schraubglas mischen, kräftig durchschütteln und über den Salat träufeln.
Mit gehackten Walnüssen bestreuen.

quorn_geschnetzeltes

 

Tagliatelle mit gedünsteten Paprikawürfelchen

– Ein schnelles und einfaches Abendessen –

paprikanudeln

 

Für 2 Personen:

  • 2 Paprikaschoten (verschiedene Farben sieht hübsch aus)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Pizza-Gewürzmischung oder Kräuter der Provence
  • Tagliatelle (Menge nach Hunger 😉 )
  • Olivenöl
  • weißer Essig (z. B. Balsamico bianco, Apfelessig o. ä.)
  • eventuell Petersilie zum Garnieren

Zubereitung:

Tagliatelle nach Packungsanweisung in kochendem Salzwasser garen.

Die Paprikaschoten schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und in feine Halbringe schneiden, geschälte Knoblauchzehe fein hacken.

Etwa 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen, Zwiebelstreifen und Knoblauch darin anschwitzen. Die Paprikawürfel zufügen, mit einem Schuss Essig und einer Saucenkelle voll Nudelkochwasser ablöschen und weich dünsten.

Mit den Gewürzen abschmecken, mit den Tagliatelle auf Tellern anrichten und zum Schluss noch mit etwas Olivenöl beträufeln.