Es braucht ein bisschen Vorbereitungszeit, aber sonst ist dieser leckere Auflauf schnell gemacht, weil er sich selber im Ofen gart.
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Couscous-Salat „mit allem“
Es ist Sommer, auch wenn man es nicht wirklich merkt, weil die Sonne kaum scheint. Aber wenn sie es mal tut, dann saugt sie die Feuchtigkeit aus dem Boden und man fühlt sich wie in einer Waschküche. In solchen Fällen liebe ich einfach eine Riesenpott Salat, mit allem, was Garten und Küche so hergeben, wie z. B. so einen herrlichen Couscous-Salat:
Spaghetti mit Tomatensauce
Pasta schmeckt immer, egal mit welcher Sauce. Vergangenen Freitag habe ich ein paar liegengebliebene Tomaten zu einer leckeren Tomatensauce verarbeitet. Dazu gab es noch in Olivenöl geschwenkte Kirschtomate und geviertelte Frühlingszwiebeln.
Schnell gekocht ist halb gegessen
Manchmal muss es auch mal schnell gehen dürfen. Sei es, dass man Termine hat, sei es, dass man tatsächlich mal keine Lust zum aufwändigen Kochen hat.
Zwei Rezepte, die sich da bewährt haben, sind zum einen ein Pastagericht mit einer schnell gemachten Sauce, wie zum Beispiel hier eine Champignon-Rahm-Sauce zu (gekauften) Tortelloni mit Ricottafüllung:
Oder ein Brotauflauf aus altbackenem Brot:
Für den Auflauf das Brot in Würfel schneiden. Eine ofenfeste Form mit Olivenöl ausstreichen und die Brotwürfel im Öl wenden. Dann Tomaten in Scheiben oder halbiert (Kirschtomaten) auf dem Brot verteilen, Kapern, schwarze Oliven und Lauchzwiebelringe dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen, Kräuter nach Wunsch dazu, mit Käse (hier: Mozzarellascheiben) bedecken und bei 180 °C Umluft 20 Minuten backen.
Durch das Öl und die austretende Tomatenflüssigkeit wird das Brot wieder schön weich und genießbar.
Gefüllte Paprikaschote mit Reis
In dieser Paprikaschote ist im Prinzip die gleiche Füllung, die ich auch so gerne in den Ochsenherztomaten esse:
- gewürfelte Mozzarella (2 passend große Scheiben – aus der Mitte – zum Überbacken zurück behalten)
- Zucchiniwürfel
- Lauchzwiebelröllchen
- Tomatenwürfel
- Kapern
- eingelegter grüner Pfeffer
zusätzlich:
- schwarze Oliven, Knoblauchzehen
- Olivenöl
Zubereitung:
Die Paprikaschoten halbieren, in eine leicht geölte Auflaufform setzen, füllen und jeweils eine Mozzarellascheibe oben auf legen. Reste der Füllung sowie die Oliven und Knoblauchzehen um die Paprikaschoten verteilen.
Bei 150 °C Umluft ca. 20 – 25 Minuten im Ofen garen.
Dazu gab es den 10-Minuten-Reis aus meinem Oryza-Paket.
Tumbet – Mallorquinischer Gemüseauflauf
Dieses leckere Gericht habe ich mir heute mal gemacht. Jetzt darf ich ja wieder in Kartoffeln, Tomaten, Auberginen und Gemüse allgemein schwelgen.
Auf Mallorca wird Tumbet traditionell mit gegrillter Schweinelende (lomo de cerdo) serviert, deshalb eignet sich das Gericht perfekt zum Grillen. Um so mehr, als es auch ohne weiteres kalt gegessen werden kann.
Das unten stehende Gericht reicht für zwei als Beilage oder aber für ein reichhaltiges veganes Mittagessen für eine Person.
Für 1 – 2 Portionen als Beilage:
- 2 große Tomaten, z. B. Coeur de Boeuf, notfalls eine halbe Dose stückige Tomaten
- 2 große oder 4 kleine Kartoffeln
- 1 mittelgroße Aubergine
- 1/2 Zucchini
- 1/2 Paprikaschote
- 4 Knoblauchzehen
- Olivenöl
- Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Zunächst die Tomatensauce kochen. Dafür die Tomaten grob würfeln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und zwei angedrückte Knoblauchzehen anbraten. Die Tomatenwürfel zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und zu einer dicklichen Sauce einkochen lassen.
Inzwischen die Kartoffeln in Scheiben schneiden, ebenso die Zucchini und Aubergine. Letztere salzen und Wasser ziehen lassen. Nach ca. 30 Minuten das Salz abwaschen und die Auberginenscheiben gut trocken tupfen.
Die Paprikaschote schälen, entkernen und würfeln.
Eine zweite Pfanne mit Olivenöl erhitzen und die Kartoffeln von beiden Seiten braten. Abtropfen lassen und in eine Auflaufform geben. Auf Mallorca nimmt man dafür die typische Form namens Greixonera. Ich habe mir so eine Form sogar selber getöpfert, aber die ist noch in irgendeinem Umzugskarton.
Nacheinander die Auberginen- und Zucchinischeiben ebenfalls anbraten, über die Kartoffelscheiben geben.
Die weiteren zwei Knoblauchzehen ins verbliebene Olivenöl geben und die Paprikawürfel ebenfalls anbraten. Zu dem restlichen Gemüse in die Auflaufform geben, alles mit der eingekochten Tomatensauce übergießen und im vorgeheiztem Backofen bei ca. 150 Grad Umluft 10 Minuten schmoren.
Linguine mit kalter Tomatensauce
Dieses Gericht ist genau das richtige bei dem derzeitigen heißen Wetter und schnell gemacht.
Für 1 Portion:
- 100 g Linguine oder Spaghetti
- 10 Kirschtomaten (möglichst verschiedenfarbige)
- 1 EL Kapern
- 1 EL schwarze Oliven ohne Kern
- 3 EL Salbeiöl
- grobes Meersalz
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Die Linguine nach Packungsanweisung al dente kochen.
In der Zwischenzeit die Tomaten würfeln und zusammen mit den Kapern, den klein geschnittenen Oliven in dem Salbeiöl marinieren. Über die Nudeln geben und mit dem Meersalz und dem Pfeffer bestreuen.
Bohnen-Tomatensalat
Ich liebe ja Bohnensalat und erinnere mich auch immer noch gerne an den Bohnensalat meiner Kindheit. Damals kamen die Bohnen natürlich aus der Dose bzw. dem Glas, da war der Geschmack schon ein ganz anderer als wenn man frische oder TK-Bohnen nimmt. Die Salatsauce wurde aus Öl, Zwiebel, Salz, Pfeffer und Essig(-essenz) angerührt und der besondere Clou war „würzflüssiger Sellerie“ von Maggi. Scheinbar gibt es diese Fläschchen (ich erinnere mich, dass es auch noch die Geschmacksrichtungen Madeira, Zwiebel oder Knoblauch gab) heute gar nicht mehr. Schade, ich würde gerne noch mal den Bohnensalat meiner Kindheit essen.
Aber ich schweife ab! Heute mache ich Bohnensalat gerne, wenn ich Reste von Bohnengemüse, also der warmen Beilage, übrig habe. So wie vergangene Woche, als noch eine große Portion breite Bohnen übrig war.
Diese mische ich dann mit geviertelten Kirschtomaten und schwarzen Oliven, wenn ich welche da habe. Ich gebe noch etwas Olivenöl, Aceto balsamico dazu und schmecke noch mal mit Salz und Pfeffer ab.
Dieses Mal hatte ich noch ein halbes Roggenbrötchen übrig und ein leckeres Abendessen war fertig.
Spaghetti con Rucola e Pomodori
Ich glaube, ich bin derzeit auf dem Spaghetti- beziehungsweise Pasta-Trip… Diese Woche gab es die langen, dünnen Dinger schon wieder, und zwar mit nussigem Rucola und süß-säuerlichen Tomaten.
Zutaten für 2 Portionen:
- 150 g Spaghetti
- 8 Cocktailtomaten
- 50 g Rucola (oder mehr)
- 2 EL Olivenöl
- Pfeffer aus der Mühle
- 1 – 2 Knoblauchzehen
- 1 getrocknete rote Chili
- Sonnenblumenkerne (oder andere Kerne oder Nüsse)
- optional: Parmeggiano oder Grana padano
Zubereitung:
Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen.
In der Zwischenzeit die Cocktailtomaten vierteln, den Rucola grob hacken und beides mit 1 EL Öl, Pfeffer und Salz mischen und marinieren.
In einer einer trockenen Pfanne die Sonnenblumenkerne etwas anrösten. Das restliche Öl dazu geben und mit dem Knoblauch und der Chili kurz anrösten.
Die abgetropften Spaghetti in der Pfanne kurz durchschwenken, von der Hitze wegnehmen und die Tomaten-Rucola-Mischung vorsichtig unterheben. Sofort servieren.
Knuspriger Maishähnchenschenkel mit Tomatenreis und Zucchinigemüse
Hier kam der Geschmack mal wieder beim Kochen, zumindest was das Gemüse angeht. Neben einer Mischung aus grobem Meersalz und mediterranen Kräutern habe ich zunächst Harrissa zugefügt und zum Schluss mit abgeriebener Orangenschale noch eine fruchtige Note zugefügt. Das Ergebnis war richtig lecker.
Mit dem Tomatenreis als Beilage habe ich gleich schon den zweiten Beitrag zum Blogevent CVII ¡Fiesta del arroz! bei Zorra.
Für 3 Portionen:
- 3 Maishähnchenschenkel mit Rückenteil
- 3 TL Witwe Boltes Brathendlgewürz von Sonnentor
- 3 EL Sonnenblumenöl
- etwas grobes Meersalz nach Geschmack
- 1 Tasse Basmatireis
- 2 Tassen Wasser
- 1 kleine Schalotte, fein gehackt
- 1 EL Tomatenmark
- 1 EL getrocknete Tomaten, gehackt
- 1 TL Butterschmalz
- 1 TL Salz
- je 1 gelbe und grüne Zucchini (oder 2 grüne)
- 3 Stengel Frühlingszwiebel
- 3 Knoblauchzehen
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL Kräutersalz (grobes Meersalz m. mediterranen Kräutern)
- 2 TL Harrissa
- 1 TL abgeriebene Orangenschale
Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
In einer Schüssel Sonneblumenöl, Brathendlgewürz und Salz mischen. Die Hähnchenschenkel von beiden Seiten damit einpinseln, auf ein Backblech legen und auf mittlerer Schiene 25 Minuten garen. Zum Schluss 5 Minuten unter dem Grill die Haut knusprig werden lassen.
Das Butterschmalz in einem Topf zerlassen, die Schalotte und den Reis zugeben und glasig werden lassen. Das Tomatenmark unterrühren, mit Wasser aufgießen. Die getrockneten Tomaten und das Salz zugeben. Aufkochen und bei ausgeschalteter Platte (Elektro, Ceran) oder auf Stufe 2 (Induktion) in ca. 30 Minuten ausquellen lassen.
Die Zucchini waschen und je nach Größe in etwas dickere Scheiben oder Viertel schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in gröbere Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen nur andrücken.
Olivenöl in einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen, Frühlingszwiebeln und Knoblauch zugeben und dünsten. Die Zucchini ebenfalls zugeben. Mit dem Kräutersalz, Harrissa und Orangenschale abschmecken und bei geschlossenem Deckel dünsten, bis die Zucchini noch knackig im Biss sind.
Alles zusammen anrichten und servieren.
Mein erster Beitrag zum Blogevent war übrigens das Erbsenrisotto mit Zander von Karfreitag.















