Archiv der Kategorie: Mein Rezept

Spaghetti mit geschmorten Paprikawürfeln

Da ich vom Chili noch eine halbe rote Paprika übrig hatte, gab es sie letzte Woche gewürfelt über Spaghetti. Das ist ein schnelles Essen auch für nur eine Person:

  • 100 g Spaghetti
  • 1/2 Paprikaschote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • Olivenöl
  • grobes Meersalz mit mediterranen Kräuter
  • Rainbow-Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen.
Inzwischen Paprikaschote schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel ebenfalls würfeln, Knoblauch fein hacken.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne nicht zu stark erhitzen. Zwiebel und Knoblauch glasig anschwitzen, Paprikawürfel dazu geben und mit etwas Nudelkochwasser ablöschen. Schmoren, bis sie die gewünschte Konsistenz haben.

Spaghetti abschütten, auf einen Teller geben und die Paprikawürfel darauf anrichten. Mit groben Kräuter-Meersalz und Rainbow-Pfeffer bestreut servieren.

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Enchiladas Suizas

So werden in Mexiko-Stadt gefüllte und mit Käse überbackene Tortillas genannt. Und die gab’s Sonntagmittag bei uns.
Ich denke mal, dieses Gericht mit der dicken Käseschicht hat das Zeug zur Teilnahme an Zorras Blog-Event CIV „Rezepte für die Figur“, und zwar dieses Mal eher für die Kurven statt für die schlanke Silhouette.
Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur

Zutaten für 3 Portionen:

  • 150 g Rinderhack
  • 1 Zwiebel, grob gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1/2 rote Paprikaschote, geschält und gewürfelt
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 kleine Dose Kidneybohnen, abgespült
  • 4 Fleischtomaten, geschält und grob gewürfelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1 TL Kreuzkümmel (Cummin)
  • 1 kleine getrocknete Chili
  • 2 EL Pflanzenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 6 Tortillas (Weizen oder Mais)
  • 150 – 200 g geriebener Käse

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Zubereitung:

Das Öl in einer genügend großen Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig anbraten. Zwiebel und Knoblauch sowie die Majoran, Kreuzkümmel und Chili zugeben und glasig dünsten. Das Tomatenmark zugeben, gut verrühren und mit etwas Wasser den Bratensatz aus der Pfanne lösen. Die Tomaten- und Paprikawürfel sowie Mais und Kidneybohnen zugeben. Salzen und Pfeffern und ca. eine Viertel Stunde bei kleiner Temperatur schmoren, bis die Tomaten weich sind.

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Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Eine genügend große (oder mehrere kleine Auflaufformen) leicht ausfetten. Die Tortillas nacheinander mit dem Chili füllen, aufrollen und mit der „Naht“ zur Seite nebeneinander in die Auflaufform legen. Mit Käse bestreuen und 30 Minuten überbacken.

Jeweils zwei Enchiladas mit Guacamole anrichten.

Zutaten für die Guacamole:

  • 1 – 2 reife Avocados
  • etwas Limettenabrieb und -saft
  • grobes Meersalz
  • schwarzer Pfeffer
  • optional: gehackter Koriander (habe ich leider weder bei Rewe noch im Bio-Laden bekommen)
  • optional: fein gewürfelte Zwiebel (Da ich rohe Zwiebel nicht vertrage, nehme ich sie nie.)

Zubereitung:

Avocado(s) halbieren, den Kern herausdrücken, das Fruchtfleisch mit einen Esslöffel aus der Schale in eine Schüssel heben und mit einer Gabel zerdrücken. Wer die Konsistenz ganz glatt haben möchte, nimmt einen Stabmixer/Pürierstab zu Hilfe.

Mit Salz, Pfeffer, Limettenabrieb und -saft abschmecken, nach Wunsch Zwiebelwürfelchen und Koriander unterheben.

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Blog-Event CIV – Rezepte für die Figur

Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur
Januar – Abnehmen als Vorsatz für das neue Jahr. Na klar!
Aber weit gefehlt: Bei Zorras Blog-Event darf man sowohl Rezepte für die schlanke als auch für die runde Linie einreichen. Das ist ja mal ganz was neues!

Mein Beitrag ist eher für die erste Kategorie, denn es handelt sich um gedünstetes Gemüse mit Reis, verfeinert mit einem Hauch Butter und einem Schüsschen Sahne – beides wirklich in fast mikroskopischen Mengen:

Gedünsteter Fenchel und Staudensellerie mit Basmatireis

Für 2 Portionen:

  • 1 Staudensellerie
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 Perlzwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 2 EL gekörnte Bio-Gemüsebrühe
  • 1 TL Butterschmalz
  • 1 EL Sahne (noch schlanker wird’s z. B. mit Soya Cuisine)
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Apfelessig
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 TL Butter
  • Salz

Zubereitung:

Zunächst den Reis aufsetzen. Dazu die Butter im Topf schmelzen, den Reis einstreuen und kurz glasig dünsten. Mit dem Wasser aufgießen, salzen und aufkochen lassen.
Elektroplatte/Ceran ausschalten und den Reis ausquellen lassen; bei Induktion oder Gas auf kleiner Stufe simmern lassen.

Die Perlzwiebel fein würfeln, die Knoblauchzehe hacken. Staudensellerie und Fenchel putzen, waschen und in etwa gleich große Stücke schneiden. Das Fenchelgrün fein hacken.

In einer Pfanne das Butterschmalz schmelzen, Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten und das Gemüse zugeben. Mit der gekörnten Brühe bestreuen, etwas Wasser angießen und das Gemüse bissfest garen.

Zum Schuss die Sahne angießen, das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Apfelessig abschmecken und zum Reis servieren und mit dem gehackten Fenchelgrün bestreuen.

fenchel_sellerie

Tipp: Unter die zweite Portion habe ich am nächsten Tag zwei gewürfelte Mini-Babybel gerührt und schmelzen lassen. Auch lecker und sättigend, da nicht mehr so viel Reis übrig war.

Und plötzlich war Weihnachten…

Da ich sowohl Heiligabend als auch am 2. Weihnachtstag morgens zur Dialyse musste, war ein bisschen Planung angesagt, zumal wir für den 2. Feiertag meine Schwiegermutter zum Mittagessen eingeladen hatte.

Erstmal konnte ich Heiligabend einen riesigen Präsentkorb aus/von der Dialyse nach Hause schleppen. Sowas gab’s in meiner alten Dialyse in Siegburg nicht von offizieller Seite – nicht mal einen kleinen Schokiweihnachtsmann oder so. Dementsprechend geplättet war ich also!

praesentkorb

Weichkäse, Sekt, Apfelsaft, Cornichons, Pumpernickel, zwei Sorten Schinken, Pralinen, Butterspekulatius

Abends gab’s dann die „traditionellen“ Reibekuchen mit Lachs. Eigentlich wollte ich die Reibekuchen wieder nach diesem Rezept machen, aber in weiser Voraussicht hatten wir fertigen Reibekuchenteig geholt. Mein Blutdruck war so im Keller, dass ich kaum gerade auf den Beinen stehen konnte. So hat Martin dann auch das Backen der Reibekuchen übernommen.

heiligabend2014

Zwei Sorten Lachs und „Lachspralinen“, dazu Gravlaxsås, Sahnemeerrettich mit Orangen und Preiselbeeren

Am ersten Weihnachtstag habe ich dann – mit immer noch total niedrigem Blutdruck – unser Essen für abends als auch für den zweiten Weihnachtstag vorbereitet.

Für abends legte ich eine Entenbrust baden, dazu sollte es Herzoginkartoffeln und Feldsalat geben. Als Nachtisch Lebkuchentiramisu. Davon machte ich sofort mal fünf Gläser, so dass wir auch schon gleich den Nachtisch für den zweiten Feiertag hatten.

Außerdem bereitete ich das Hirschgulasch für den zweiten Feiertag zu:

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Zutaten für den Hirschgulasch

Am ersten Feiertag nachmittags waren wir zum Kaffee bei meiner Schwiegermutter, was zur Folge hatte, dass wir abends eigentlich keinen großen Hunger hatten.

So gab es nur die Entenbrust mit Orangensauce, nur mit einem Stück Brot dazu.

Das Rezept für 2 Portionen geht so:

  • 1 – 2 Entenbrüste (uns reicht eine von ca. 400 g)
  • Saft von 2 Orangen
  • etwas abgeriebene Orangenschale
  • 8 EL Sojasauce
  • 2 EL Honig
  • Pfeffer
  • außerdem: eine filetierte Orange und 1 TL getrockneter Oregano für die Sauce

Aus Orangensaft, -schale, Sojasauce, Honig und Pfeffer eine Marinade anrühren.

Die Entenbrust parieren und eventuell verbliebene Federkiele ziehen. Das geht gut mit einer Fischgrätenzange. Die Haut kreuzweise mit einem scharfen Messer einschneiden und die Brust mit der Fleischseite nach unten in die Marinade legen. Am besten über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Entenbrust aus der Marinade nehmen, etwas mit Küchenpapier trocken tupfen, von beiden Seiten salzen und pfeffern und mit der Hautseite in eine kalte beschichtete Pfanne legen. Herd auf höchste Temperatur schalten und das Fett ausbraten lassen. Dabei wird die Haut schön knusprig. Wenden, auf der Fleischseite braten und die Brust dann im Backofen bei 150 °C garen, bis das Fleisch innen noch leicht rosa ist. Das hängt von der Dicke der Entenbrust ab, deshalb kann ich hier keine genaue Zeitangabe machen. Mit einer halben Stunde sollte man aber hinkommen.

Für die Sauce die Marinade ein Mal aufkochen (weil ja rohes Fleisch drin gelegen hat). Mit etwas in kaltem Wasser angerührter Stärke unter nochmaligem Aufkochen leicht binden. Eventuell mit Sojasauce und Pfeffer noch einmal abschmecken. Die Orangenfilets in der Sauce warm werden lassen, den Oregano zum Schluss einstreuen. Zur Entenbrust servieren.

ente-orange

Der Nachtisch, das Lebkuchen-Tiramisù passte natürlich noch trotz allen Sättigungsgefühls rein. Ich mache Tiramisù immer ganz gerne im Glas. Das sieht nett aus und man hat keine Probleme, das pampige Zeugs aus der Auflaufform geschaufelt zu kriegen.

Für 5 (Whisky-)Gläser:

  • 10 Lebkuchen (ohne Glasur und Oblaten)
  • 1 Becher (250 g) Mascarpone
  • 1 Becher (150 g) Joghurt griechische Art
  • etwas kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 1 – 2 EL Vanillezucker
  • 100 ml Orangensaft
  • 50 ml Orangenlikör
  • 1 kleine Dose Mandarinorangen
  • etwas abgeriebene Orangenschale

Zubereitung:

Mascarpone mit Joghurt und etwas Mineralwasser glatt rühren. Vanillezucker nach Geschmack (man sollte bedenken, dass die Lebkuchen bereits relativ süß sind) sowie die Orangenschale unter rühren.

Zuunterst ins Glas einen Lebkuchen drücken und mit der Mischung aus Orangensaft/ und -likör beträufeln. Darauf eine Schicht der Mascarponecrème geben.Darüber die Mandarinorangen verteilen, den zweiten Lebkuchen aufsetzen und wieder beträufeln. Mit einer Schicht Mascarponecrème abschließen.

lebkuchentiramisu

Am zweiten Weihnachtstag musste der Hirschgulasch nur noch aufgewärmt werden, dazu gab es Nudeln und Feldsalat mit Granatapfel- und gerösteten Pinienkernen mit einer schönen Vinaigrette, die ich morgens schon fertig gemacht hatte, damit sie im Kühlschrank schön durchzieht.

Für den Hirschgulasch braucht man für 3 Portionen:

  • 500 – 600 g Hirschgulasch
  • 500 g Gemüsezwiebel
  • 40 g Ingwerknolle
  • 1 EL Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 500 ml Sauerkirsch-Nektar
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1/2 Bund Oregano

Zubereitung:

Zwiebeln abziehen und in Spalten schneiden. Ingwer schälen und fein hacken.

Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen. Fleischwürfel mit Salz und Pfeffer würzen, in den Topf geben und bei starker Hitze etwa 20 Minuten unter Rühren braten. Zwiebeln, Kreuzkümmel und Ingwer zugeben und etwa 10 Minuten mitbraten.

Knoblauch schälen und auf der Arbeitsfläche grob andrücken. Knoblauch, Lorbeer, den Sauerkirsch-Nektar und 200 ml Wasser mit in den Topf geben und aufkochen lassen.

Den gulasch etwa 2 Stunden mit Deckel bei kleiner Hitze schmoren lassen. Zwischendurch umrühren und je nach Bedarf eventuell noch etwas mehr Flüssigkeit (Nektar oder Brühe) dazugießen.

Suppengrün putzen, abspülen und würfeln. Etwa 30 Minuten vor Ende der Garzeit das gewürfelte Suppengrün unterrühren und mitkochen lassen.

Oregano abspülen, trocken tupfen und die Blätter von den Stielen zupfen. Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Oregano bestreuen.

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Für den Salat habe ich in einem Schraubglas aus 1 TL Senf, 1 feingehackten Schalotte, Walnussöl, Salz, Pfeffer, mildem Essig und etwas Zucker eine Vinaigrette gerührt und im Kühlschrank kalt gestellt.

Den Feldsalat habe ich nach dem Waschen und Putzen auf drei Schälchen verteilt, darüber kamen die Granatapfel- sowie die Pinienkerne, die ich ganz kurz in einer trockenen Pfanne angeröstet hatte. Kurz vor dem Servieren die noch mal gut durchgeschüttelte Vinaigrette über den Salat träufeln.

 

Hähnchen-Gemüse-Curry

Das war das erste selbstgekochte Mahl im neuen Haus:

haehnchen-gemuese-curry

Zutaten für 2 Portionen:

  • ca. 300 g Hähnchenbrust
  • 1 kleiner Brokkoli (oder TK-Brokkoliröschen)
  • 1 mittelgroße Möhre
  • 1 Stück Porree
  • 1 Zucchini
  • 1 Spitzpaprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • Cumin
  • Kurkuma
  • Garam Masala
  • Currypulver
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz
  • Saft einer Orange und etwas Abrieb von der Schale
  • Butterschmalz oder Pflanzenöl

Zubereitung:

Hähnchen und Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden bzw. den Brokkoli in Röschen zerteilen. Hähnchen mit etwas Stärke verkneten und ruhen lassen. Knoblauch und Ingwer fein hacken, Zwiebel in Halbringe schneiden.

Das Butterschmalz in einem Schmortopf zerlassen. Zunächst die Hähnchenstücke scharf anbraten, herausnehmen und beiseite stellen. Nun Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und die Gewürze glasig dünsten. Das Gemüse zugeben (Möhre, Porree, Brokkoli, Paprika, Zucchini) und unter Rühren dünsten. Die Hähnchenstücke wieder zugeben, mit Kokosmilch und Orangensaft aufgießen. Mit Orangenschale  und Salz abschmecken.

Dazu passt Basmati- oder Jasminreis.

 

 

Bunter Couscous

couscousAlso wenn dieses Gericht nicht für das Dauerevent Schatzsuche im Vorratsschrank bei Magentratzel prädestiniert ist, dann weiß ich auch nicht mehr…

Eigentlich ist mehr oder weniger alles aus den Vorräten zusammengeklaubt, das sich nicht wehren konnte: Couscous, TK-Erbsen, Granatapfelkerne, getrocknete Berberitzen, eine marokkanische Gewürzmischung, u. a. mit Minze, dazu noch Meersalz und Olivenöl.

 

 

Für 1 Portion:

  • 1 Tasse Couscous (Instant)
  • 2 Tassen kochendes Wasser
  • 1 TL marokkanische Gewürzmischung (siehe Foto unten)
  • 1/2 Tasse TK-Erbsen
  • 1 EL Granatapfelkerne
  • 1 EL getrocknete Berberitzen
  • 1 Prise grobes Meersalz
  • einige Spritzer Olivenöl

Zubereitung:

Den Couscous in eine Pfanne geben, alle Zutaten außer Salz und Olivenöl unterrühren, mit kochendem Wasser aufgießen und in der Pfanne noch mal heiß werden lassen.

Auf einem Teller anrichten, mit Meersalz bestreuen und Olivenöl beträufeln.
Statt eines Tellers nehme ich immer gerne meine schöne bunte Schüssel, ein Mitbringsel aus unseren Tunesienurlaub im Jahre 2002.

 

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Marokkanischer Bruschetta Mix, der sich hervorragend zum Abschmecken von Couscous und anderen orientalischen Gerichten eignet.

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Inhalt sind u. a. Tomatenflocken, Orangen- u. Zitronenschale, Zimt, Minze, Oregano usw.

 

 

Schweinefiletköpfe im Speckmantel

Dazu gab es Kohlrabi (eigentlich wollte ich Steckrübe, aber die waren alle so riesig), Salzkartoffeln und eine echt leckere Sauce.

Für 2 Portionen:

  • 2 Schweinefiletköpfe
  • 6 – 8 Scheiben durchwachsener Speck
  • 1 Bund Suppengrün (Lauch, Möhre, Sellerie)
  • 150 ml Rotwein
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL (Dijon-)Senf
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 mittelgroße Kohlrabi
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 – 4 mittelgroße Kartoffeln

Zubereitung:

Das Suppengrün in sehr feine Würfel schneiden.

Die Filetköpfe in die Speckscheiben einrollen. Butterschmalz in einer unbeschichteten Pfanne erhitzen. Die Filets auf der „Nahtseite“ des Specks anbraten. Wenn sich das Fleisch leicht vom Boden lösen lässt, wenden. Dann aus der Pfanne nehmen und im Backofen bei 120 Grad zu Ende garen.

Das Tomatenmark in die Pfanne geben und etwas anbraten. Mit dem Rotwein ablöschen und den Bratensatz vom Pfannenboden lösen. Die Gemüsewürfel zugeben, mit etwas Wasser angießen und köcheln lassen, bis das Gemüse sehr weich ist. Mit dem Schneidstab pürieren und durch ein Sieb in einen kleinen Stieltopf streichen. Mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken.

Die Kohlrabi in dicke Streifen schneiden und in Salzwasser blanchieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Einige mögen sie lieber bissfest, andere weich.

Das Wasser abgießen, die Butter zugeben, die Petersilie untermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Salzkartoffeln wie gewohnt kochen und alles zusammen servieren.

schweinefilet_speckmantel

Blog Event CIII: Quintessenz des Herbsts – Rezept Nr. 2

Blog-Event CIII - Quintessenz des Herbsts (Einsendeschluss 25. November 2014)

Wenn es draußen kalt, ungemütlich und grau wird, sehnt sich mein Magen definitiv nach deftigeren Gerichten. Während ich an heißen Sommertagen von Salat und Obst, gelegentlich dürfte es auch ein Stück Grillfleisch sein, leben könnte, bekomme ich, wenn es draußen wieder kühler wird, Appetit auf z. B. Kohlgerichte: Grünkohl mit der typischen lippischen Kohlwurst, Rotkohl mit Roulade oder – wie am vergangenen Dienstag – eine schöne Spitzkohl-Hack-Pfanne.

Ich hätte das Gericht noch lieber mit dem noch „uriger“ aussehenden Wirsing gemacht, aber die waren alle um die zwei Kilo schwer und davon hätten der GöGa und ich dann ca. zwei Wochen essen können.

So schoss ich einen Spitzkohl von ca. 800 g für die

Spitzkohl-Hack-Pfanne mit selbst gemachten Spätzle

Für 2 – 3 Portionen:

  • ca. 400 g Spitzkohl
  • 250 g Rinderhack
  • 1 Zwiebel
  • 1 Prise gemahlener Kümmel
  • Salz, Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 großzüger TL (Dijon-)Senf
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 Ei
  • 75 g (Spätzle-)Mehl
  • Salz
  • 25 ml Wasser

Zubereitung:

Mit dem Teig für die Spätzle anfangen. Ich hatte mir letztes Jahr mal so einen Spätzle-Shaker gekauft und dafür ist auch das Rezept ausgelegt.

Das Ei mit Wasser und Salz in den Shaker geben, die Hälfte des Mehls ebenfalls dazu geben. Jetzt die Metallkugeln zufügen, Deckel schließen und kräftig durchschütteln. Anschließend das restliche Mehl zugeben und weiter schütteln, bis keine Klumpen mehr im Teig sind.

Falls der Teig noch zu klumpig ist, noch etwas Wasser zugeben; ist er zu flüssig noch mal mit etwas Mehl durchschütteln. Dann auf den Kopf drehen und beiseite stellen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel in dünne Halbringe schneiden. Den Spitzkohl in feine Streifen schneiden oder hobeln. In einer Schüssel Wasser durchspülen und beiseite stellen.

Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer und Senf gut durchmischen.

Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe glasig dünsten. An den Pfannenrand schieben und das Hack portionsweise krümelig braten und jeweils zu den Zwiebeln an den Pfannenrand schieben.

Wenn das Hackfleisch aufgebraucht ist, mit den Zwiebeln vermischen und den Spitzkohl tropfnass zugeben.

Mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Muskatnuss abschmecken und mit geschlossenem Deckel schmoren.

Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, den Spätzleteig hinein drücken. Sobald die Spätzle oben schwimmen, mit einer Schaumkelle heraus heben und zur Spitzkohl-Hack-Pfanne geben.

Eventuell noch mal nachwürzen und servieren.

spitzkohl-hack-pfanne

 

Statt Spätzle kann man auch breite Bandnudeln (z. B. Tagliatelle) oder auch Kartoffeln, wenn ein Rest vom Vortag übrig ist, nehmen.

Übrigens mein erster Beitrag zum Blog-Event war ein leckeres Kürbis-Curry mit Falafel.

Blog Event CIII: Quintessenz des Herbsts

Blog-Event CIII - Quintessenz des Herbsts (Einsendeschluss 25. November 2014)

Es gibt bei Zorra ein neues Blog-Event, das dieses Mal Cristina von Le Bon Vivant ausrichtet.

Für mich gehört zum Herbst zwingend der Kürbis dazu und somit gibt es mindestens ein Mal im Herbst ein leckeres Kürbiscurry.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kleiner Hokkaidokürbis
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 rote Paprikaschote
  • 4 kleine Kartoffeln
  • 4 kleine Möhren
  • 100 g rote Linsen
  • 1 Gemüsezwiebel oder 2 „normale“ Haushaltszwiebeln
  • 1 bis 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • Currypulver,
  • 200 ml Kokosmilch (alternativ: 1 Becher Sahne und 3 EL Creamed Coconut – oder nach Geschmack)
  • 100 ml Orangen- oder Apfelsaft
  • etwas Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • Salz
  • Chiliflocken aus der Mühle
  • Pflanzenöl oder Butterschmalz
  • Koriander oder glattblättrige Petersilie

Zubereitung:

Den Kürbis heiß abwaschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel ausschaben. Dann den Kürbis in gröbere Stücke schneiden.

Paprikaschoten ebenfalls waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Kartoffeln und Möhren schälen und in grobe Würfel schneiden.

Zwiebeln auch in größere Würfel schneiden. Knoblauchzehen und Ingwer fein hacken.

Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen, die Zwiebelwürfel mit Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Mit Currypulver bestreuen. Die Gemüse und Linsen zugeben und kurz mitbraten. Dann mit Kokosmilch bzw. Sahne und Creamed Coconut und Saft ablöschen.

Mit geschlossenem Deckel schmoren, bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat.

Mit Salz, Chiliflocken, Honig (Agavendicksaft, Ahornsirup) pikant abschmecken und vor dem Servieren mit gehacktem Koriander (Petersilie) bestreuen.

Dazu gab es eine Wildreismischung und Falafel.

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Ich hatte rote Möhren im Bioladen bekommen, die dem Curry noch mehr Farbe gaben.

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Kürbiscurry mit Falafel und Wildreismischung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen schönen Nebeneffekt ergab sich aus der Sauce. Die dickte nämlich zu einem wunderbaren Brotaufstrich ein, so dass dieses Gericht wirklich bis auf den letzten Krümel Verwendung fand. Wahrscheinlich hatten die Linsen für diesen Effekt gesorgt.

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Linsenaufstrich aus der der Sauce des Kürbiscurrys

 

Verzeiht mir das Wort: Geiles Fleisch!

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Im Rewe unseres Vertrauens gab es vor zwei Wochen Koteletts vom Iberico-Schwein im Angebot (schlappe 35,90 das Kilo), da mussten wir zuschlagen.

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Das Fleisch hatte eine schöne dicke Fettschicht, die ich bis aufs Fleisch eingeschnitten habe und auf ihr in die kalte Pfanne gelegt habe. Dann hoch auf höchste Hitze schalten und das Fett ausbraten lassen. Nun das Kotelett von beiden Seiten im eigenen Fett braten. Der Eigengeschmack des Fleisches ist so toll, dass man es eigentlich kaum würzen muss. Ich habe vor dem Servieren nur etwas von einer Mischung aus grobem Meersalz und mediterranen Kräutern drüber gestreut.
Dazu wollte ich eigentlich Bohnengemüse mit Kirschtomaten machen, hatte aber keine frische Bohnen bekommen und ging in der Überzeugung, ich hätte noch grüne Bohnen eingefroren nach Hause. Dort stellte ich beim Checken meines TK-Schrankes fest, dass ich doch keine Bohnen mehr hatte. An Gemüse war eigentlich nur noch Spinat und Grünkohl da (ich will vor dem Umzug ja den TK-Schrank möglichst leer bekommen), also machte ich eben Spinat mit Kirschtomaten.

Als Sättigungsbeilage gab es Kartoffelecken. Ein sehr leckeres Sonntagsessen!

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