Archiv der Kategorie: Obst und Gemüse

Überbackene, gefüllte Ochsenherztomate

Diese beiden Prachtexemplare habe ich beim Einkaufen ergattert.

ochsenherztomaten

Eine von ihnen habe ich ausgehöhlt und mit einer Mischung aus gewürfelter Mozzarella, Tomatenwürfeln, schwarzen Oliven und Kapern gefüllt. Obenauf kam noch ein Deckel aus einer Mozzarellascheibe.

Ich hatte auch vom Vortag noch Kartoffelecken übrig, die ich noch mit vier ganzen Knoblauchzehen und Oliven anreicherte.

ochsenherz_mozzarella

Das ganze kam für 30 Minuten bei 180 Grad Umluft in den Ofen und war absolut köstlich!

ochsenherz_mozzarella-fertig

Das letzte Mittagessen in meinem alten Leben

Am 19. Mai gab es Spargel mit einem Stich Butter, dazu Pellkartoffeln und ein paar Scheiben Putenbrust und Ibericoschinken. Spargel und Kartoffeln kamen einmal mehr aus dem Dampfgarer.

In der Nacht auf den 20. Mai bekam ich dann den Anruf aus meinem Transplantationszentrum Köln-Merheim, dass eine passende Niere für mich da sei.

henkersmahlzeit

Spaghetti mit Spinat-Gorgonzola-Sauce und Bio-Hähnchenbrust

Da war ein Leben vor der Nierentransplantation und dem Krankenhausaufenthalt, und es dümpeln noch ein paar Fotos im Archiv von Mai 2015, wie ich gerade feststellt.

Für das oben genannte Gericht braucht man für zwei Portionen:

  • 150 g Spaghetti
  • ca. 800 g Baby-Spinat
  • ca. 100 g Gorgonzola oder Cambozola (ist etwas milder)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 200 ml Sahne
  • 150 – 200 g Bio-Hähnchenbrust
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskat
  • Butterschmalz
  • Olivenöl

Zubereitung:

Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest garen.

Die Hähnchenbrust mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver rundum würzen und in Butterschmalz kräftig anbraten. Dann auch niedriger zu Ende garen.

Für die Sauce die Schalotte und die Knoblauchzehe fein würfeln. In etwas Olivenöl anschwitzen und den Spinat darin zusammenfallen lassen. Sahne und Gorgonzola zugeben und den Gorgonzola vorsichtig unter Rühren schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Jeweils die Hälfte der Spaghetti, der Sauce und der aufgeschnittenen Hähnchenbrust auf einem Teller anrichten und servieren.

spinat-gorgonzola

 

Am nächsten Tag habe ich mir die Reste warm gemacht und mir mal wieder den Spaß erlaubt, das ganze auf einem Servierlöffel anzurichten.

spinat-gorgonzola_thetaste

Bohnen-Tomatensalat

Ich liebe ja Bohnensalat und erinnere mich auch immer noch gerne an den Bohnensalat meiner Kindheit. Damals kamen die Bohnen natürlich aus der Dose bzw. dem Glas, da war der Geschmack schon ein ganz anderer als wenn man frische oder TK-Bohnen nimmt. Die Salatsauce wurde aus Öl, Zwiebel, Salz, Pfeffer und Essig(-essenz) angerührt und der besondere Clou war „würzflüssiger Sellerie“ von Maggi. Scheinbar gibt es diese Fläschchen (ich erinnere mich, dass es auch noch die Geschmacksrichtungen Madeira, Zwiebel oder Knoblauch gab) heute gar nicht mehr. Schade, ich würde gerne noch mal den Bohnensalat meiner Kindheit essen.

Aber ich schweife ab! Heute mache ich Bohnensalat gerne, wenn ich Reste von Bohnengemüse, also der warmen Beilage, übrig habe. So wie vergangene Woche, als noch eine große Portion breite Bohnen übrig war.

Diese mische ich dann mit geviertelten Kirschtomaten und schwarzen Oliven, wenn ich welche da habe. Ich gebe  noch etwas Olivenöl, Aceto balsamico dazu und schmecke noch mal mit Salz und Pfeffer ab.
Dieses Mal hatte ich noch ein halbes Roggenbrötchen übrig und ein leckeres Abendessen war fertig.

bohnensalat

Spaghetti mit gebratenem Spargel

Ich bin zwar ein riesiger Spargelfan, aber 1 kg auf eine Mahlzeit ist selbst mir zuviel. Deshalb behielt ich von dem frischen Spargel am Vortag ein paar Stangen zurück, schlug sie in ein feuchtes Küchentuch ein und parkte ihn in einer Plastiktüte im Kühlschrank.

Gestern Abend kochte ich rasch eine Portion Spaghetti und kümmerte mich nebenher um den Spargel.

Ich habe ihn in schräge Stücke geschnitten und in ca. 4 EL Olivenöl angebraten. Gewürzt habe ich mit einigen Spritzern Zitronensaft, 1 TL Agavensirup und grobem Meersalz. Das Ganze habe ich noch mit dem Nudelkochwasser abgelöscht.

Die Spaghetti auf einen Teller geben, den gebratenen Spargel darüber geben, noch etwas schwarzen Pfeffer darüber mahlen und genießen.

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Spargel mit neuen Kartoffeln und Sauce Hollandaise

Jippie! Die Spargelzeit hat begonnen. Dienstag habe ich mir ein Kilo schon geschälten (ja, die faule Hausfrau), superknackfrischen Spargel geholt. Dazu ein paar neue Kartoffeln und ein Päckchen Sauce Hollandaise. Dieses aber nur als Sicherheit, denn ich wollte die leckere Sauce doch endlich mal selber machen.

Letztes Jahr hatte ich es schon mal mit der traditionellen Methode versucht, Eigelb überm Wasserbad schlagen und so weiter. Leider bekam ich beim besten Willen keine Emulsion zustande.

Vor ein paar Tagen erinnerte ich mich, vor zig Jahren in einer Koch-Community mal von „Blitzhollandaise“ gehört zu haben. Ich recherchierte im Internet und fand verschiedene Rezepte.

Den Spargel und die Kartoffeln habe ich im Dampfgarer gemacht; zuerst die mit Meersalz bestreuten, halbierten Kartoffeln für 10 Minuten garen, dann den Spargel dazu geben und weiter 10 Minuten garen.

In der Zwischenzeit konnte ich mich der Sauce Hollandaise nach diesem Rezept widmen. Vor dem Servieren habe ich noch etwas gehackten Estragon übergestreut und nur noch genossen!

spargel_hollandaise

Lammkarree mit Kräuterkruste

Dieses superleckere Gericht gab es bei uns am Ostersonntag. Die Schwiegermutter war eingeladen und so wollte ich natürlich auch etwas angeben.

Die Anregung für das Lammkarree hatte ich mir in der WDR-Servicezeit geholt, als Björn Freitag sein entsprechendes Rezept vorstellte. Statt der ofengerösteten Gemüse gab es bei uns Kartoffelecken und grüne Bohnen als Beilagen, dazu noch Rotweinschalotten. Im Rezept unten steht wie ich das Gericht zubereitet habe; das Original findet ihr unter dem entsprechenden Link.

Zutaten für 3 – 4 Portionen:

    • 1 Lammkarree mit freigelegten Rippenknochen, ca. 500 g)
    • Olivenöl
    • 100 g Butter
    • 1 Eigelb
    • 1 Päckchen gemischte mediterrane Kräuter (Rosmarin, Salbei, Lorbeerblatt, Oregano) sowie
    • 1/2 Päckchen Estragon von Dreesen (gibt’s eigentlich in jedem Supermarkt) oder selbst zusammengestellte Kräuter nach Geschmack
    • etwas TK- Petersilie
    • 75 g grobes Paniermehl (z. B. Panko oder selbst geriebenes altes Brötchen)
    • Meersalz, grob
    • zusätzlich: Handrührgerät, Standmixer oder Pürierstab
    • 3 mittelgroße Kartoffeln
    • mehrere Zweige Rosmarin
    • Olivenöl
    • Meersalz, grob
    • Pfeffer aus der Mühle
    • 500 g grüne Bohnen (Garten- oder breite Bohnen)
    • Olivenöl
    • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
    • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
    • Salz, Pfeffer
    • getrocknetes Bohnenkraut oder Majoran
  • ca. 6 kleine Schalotten
  • 1 EL Butterschmalz
  • 2 EL Zucker
  • Aceto balsamico
  • 500 ml halbtrockenen Rotwein

Zubereitung Lammkarree:

Den Ofen auf 120 Grad Umluft vorheizen.
Das Lammkarree parieren, als Fett und Sehnen vom Fleisch trennen.
Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und darin das Karree von jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. Das Fleisch auf ein kaltes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen etwa 20 bis 25 Grad garen lassen. (Hier die Kartoffelecken mit in den Ofen geben).

Butter mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, mit einem Eigelb verrühren.
Im Standmixer oder mit dem Pürierstab die frischen Kräuter zu einer Paste verarbeiten, dann das Paniermehl sowie eine Prise Salz zufügen. Die Kräuter-Paniermehl-Mischung mit der TK-Petersilie unter die aufgeschlagene Butter mischen.

Das Lammkarree aus dem Ofen nehmen, auf die Koteletteseite fingerdick die Kräutermischung auftragen. Unter dem Backofengrill gratinieren.

Karree vor dem Servieren etwa 2 Minuten ruhen lassen, dann in 3 bis 4 Portionen zerteilen und mit den Kartoffelecken und den Bohnen anrichten.

Zubereitung Kartoffelecken:

Kartoffeln unter fließendem Wasser abbürsten, trocknen und längs zu „Ecken“ schneiden. In einer Auflaufform etwas Olivenöl verstreichen und die Kartoffelecken hinein legen. Bevor die Kartoffelecken in den Backofen gehen, mit grobem Meersalz und Pfeffer bestreuen, die Rosmarinzweige darüber verteilen und noch mal mit etwas Olivenöl beträufeln. Zusammen mit dem Lammkarree in den Ofen geben (Kartoffeln unten, Karree darüber).

Zubereitung Bohnen:

Die Enden von den Bohnen abschneiden und diese wenn nötig halbieren oder dritteln. In einem großen Topf kochenden Salzwasser blanchieren. Die Bohnen sollten noch knackig sein. Abgießen und in Eiswasser abschrecken.
In einem Topf Olivenöl erhitzen, Knoblauch und Zwiebel darin glasig andünsten. Die Bohnen zugeben und mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut bzw. Majoran würzen.

Zubereitung Rotweinschalotten:

Möglichst kleine Schalotten verwenden. Diese längs in feine Streifen schneiden.
Das Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen. Den Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Die Zwiebeln glasig andünsten. Alles mit Aceto balsamico ablöschen und einkochen. Nach und nach den Wein zugeben und reduzieren lassen, bis die Zwiebeln weich sind.
Zum Schluss eventuell noch mal mit etwas Zucker abschmecken.

––––

Ablaufplan:

  1. Bohnen putzen und blanchieren.
  2. Kartoffeln waschen, trocknen, Ecken schneiden und in die mit Olivenöl ausgepinselte Auflaufform geben.
  3. Kräuterkruste zubereiten.
  4. Lammkarree gemäß Rezept vorbereiten, zusammen mit den gewürzten Kartoffelecken in den Ofen geben.
  5. Bohnengemüse zubereiten und warm halten.
  6. Rotweinschalotten zubereiten und warm halten.
  7. Lammkarree gratinieren.
  8. Alles anrichten und servieren.
lammkarree

Auf „6 Uhr“: Lammkarree mit Kräuterkruste
Auf „9 Uhr“: Kartoffelecken
Auf „12 Uhr“: grüne Bohnen
Auf „3 Uhr“: Rotweinschalotten

Zum Nachtisch gab es noch selbst gemachten Vanillepudding mit heißen Himbeeren.

 

Spareribs, Coleslaw und Kartoffelecken mit selbst gemacher Mayonnaise

Okay, um die Spareribs geht es hier nicht. Die waren nämlich fertig mariniert beim Metzger gekauft und sehr lecker.

Hier geht es zu erst um den einzigartig leckeren Coleslaw, den ich dazu gemacht habe. Ich habe bei Chefkoch nach einem Rezept gesucht, einiges gefunden und mir dann selbst was zusammen gebastelt.

Für ca. 4 Portionen als Beilage:

– für die Mayonnaise –

  • 1 TL Senf
  • 1 Ei
  • Salz
  • Zitronensaft
  • Pflanzenöl

– für den Salat –

  • 1/2 Tasse Mayonnaise
  • 1 EL Essig
  • 2 EL Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • 4 Tassen Weißkohl, fein geschnitten
  • 1 Tasse Möhren, gerieben
  • 1/4 Tasse Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen

– für die Kartoffelecken –

  • 2 große oder 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 angedrückte Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Thymian
  • Meersalz
  • Olivenöl

Für die Mayonnaise zuerst alle Zutaten bis auf das Öl in einem hohen Mixgefäß mit dem Rührstab verquirlen. Dann bei laufendem Rührstab in einem dünnen Strahl so viel Öl zugeben, bis die Masse dicklich wird. Eventuell noch etwas nachwürzen. Bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Für den Salat zunächst die Mayonnaise, Essig, Zucker und Salz in einer kleinen Schüssel verrühren.
Weißkohl, Möhren und Frühlingszwiebeln in einer großen, verschließbaren Schüssel mischen. Die Mayonnaisemischung unterrühren und zugedeckt 2 – 24 Stunden kühl stellen.

Es empfiehlt sich übrigens, die Küchenmaschine die Arbeit mit Kohl und Möhren zu überlassen!

Für die Kartoffelecken die Kartoffeln längs in Spalten schneiden. In einer großen Pfanne ca. 1 EL Olivenöl erhitzen, die Knoblauchzehe und den Thymianzweig sowie die Kartoffelecken zugeben und langsam braten. Die Kartoffelecken hin und wieder wenden, damit sie gleichmäßig knusprig und gar werden. Das dauert ca. 20 Minuten. Mit Meersalz würzen.

Die Spareribs im Backofen braten und zusammen mit dem Coleslaw und den Kartoffelecken servieren. Eventuell übrig gebliebene Mayonnaise dazu reichen.

coleslaw

Gemüsebrühe 2.0

Ich hatte ungefähr eine Woche lang Gemüsereste gesammelt: Zwiebelschalen, den Strunk vom Blumenkohl, die Reststücke von Möhren und Porree usw. und konnte so mit ein paar „frischen“ Gemüsen wieder eine leckere Brühe herstellen, wie hier schon mal beschrieben.

gemuesebruehe_ansatz

Dieses Mal hatte ich jedoch das Rezept aus dem Kochbuch Deutschland vegetarisch von Stevan Paul genommen, das sich etwas vom Rezept aus seiner App unterscheidet.

Für ca. 2 Liter Brühe:

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Bund Suppengrün (Möhre, Lauch, Sellerie und Petersilie)
  • 2 Tomaten
  • 200 g Gemüsereste (ich glaube, bei mir war’s deutlich mehr)
  • 2 getrocknete Steinpilze
  • 2 getrocknete Tomaten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL edelsüßes Paprikapulver (ich: mindesten 1 TL)
  • 1 TL Senfsaat
  • 1 TL getrocknetes Bohnenkraut (ich: Majoran)
  • 1 TL weiße Pfefferkörner
  • 1/2 TL Salz (ich: auf jeden Fall mehr)

Zubereitung:

Zwiebeln längs halbieren und mit der Schnittfläche nach unten in eine Pfanne setzen. Die Pfanne auf den Herd stellen und die Schnittflächen sehr dunkel bräunen. Die Zwiebeln mit der Schale in einen Topf geben.

Suppengemüse, Tomaten und Gemüsereste gründlich waschen, grob stückeln und ebenfalls in den Topf geben. Steinpilze, getrocknete Tomaten und Gewürze zugeben, mit 2 Liter kaltem Wasser auffüllen. Salz zugeben.

Bei milder Hitze langsam aufkochen und 15 Minuten offen leise simmern lassen. Vom Herd ziehen und komplett auskühlen lassen. Kalte Brühe durch ein feines Sieb passieren.

gemuesebruehe_fertig

Die fertige Brühe entweder sofort weiter verwenden oder in einem Schraubglas bis zu vier Tage in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren.

Ich friere die Brühe immer portionsweise ein und zwar in dieser Silikonform für Eis am Stiel:

gemuesebruehe-form

Am Ende gebe ich die gefrorenen „Knubbel“, die etwa 70 ml haben, zusammen in einen Gefrierbeutel und kann sie so leicht einzeln entnehmen.

gemuesebruehe_gefroren

Blumenkohlauflauf mit Käsesauce

Ein weiteres überaus köstliches Rezept aus dem Buch Seelenfutter vegetarisch, das – wie bei den vorherigen Rezepten auch – für zwei Portionen sehr reichlich bemessen war:

  • 2 Knoblauchzehen (ich: eine)
  • 400 ml Milch (ich: Sahne/Wasser halb und halb)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 100 g Bergkäse am Stück
  • 1 kleiner Blumenkohl (ca. 500 g)
  • 4 getrocknete Tomaten in Öl (ich: ohne Öl)
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • Salz, schwarzer Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
  • 2 EL Hanfsamen (ich: ohne)
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 2 EL frisch geriebener Parmesan (ich: fertig geriebenen Grano Padano)

Außerdem:

  • Topf mit Dämpfeinsatz (ich habe natürlich meinen Dampfgarer benutzt)
  • flache Auflaufform

Zubereitung:

Für die Käsesauce die Knoblauchzehen schälen und vierteln. Die Milch (Sahne-Wasser-Gemisch) in einen kleinen Topf geben und zusammen mit dem Knoblauch und den Lorbeerblättern einmal aufkochen, dann ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Inzwischen den Bergkäse reiben. Den Blumenkohl putzen, waschen und in Röschen teilen. Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden.

Die Würzmilch durch ein Sieb in eine kleine Schüssel gießen, den Knoblauch und die Lorbeerblätter wegwerfen. In dem Topf die Butter schmelzen, dann das Mehl darüber stäuben und unter Rühren bei mittlerer Hitze in ca. 1 Minute goldgelb anschwitzen.

Die Würzmilch allmählich zur Mehlschwitze geben und dabei mit einem Schneebesen glatt rühren, so dass keine Klümpchen entstehen. Dann die Sauce aufkochen und bei kleinster Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen. Den Bergkäse darunter rühren und die Sauce mit Salz, Pfeffer und reichlich Muskat würzig abschmecken.

Im Dämpftopf Wasser aufkochen und darüber im Einsatz die Blumenkohlröschen in 5 – 7 Minuten zugedeckt knapp gar dämpfen – sie sollen etwas Biss haben.
(Ich habe hier die Röschen gemäß Bedienungsanleitung im Dampfgarer gedämpft, mir persönlich waren die Röschen auch nach dem Ofen noch einen Ticken zu hart.)
Den Blumenkohl in einer flachen Auflaufform mit den Tomatenstreifen und Hanfsamen mischen. Die Käsesauce darüber gießen, dann Semmelbrösel und Parmesan vermischen und darauf streuen.

blumenkohl_vorher

Den Blumenkohlauflauf unter dem Backofengrill (oben) 3 – 5 Minuten gratinieren, bis die Bröselkruste schön gebräunt ist und die Käsesauce blubbert.

bllumenkohl_nachher

Dazu passen Salzkartoffeln.

blumenkohl_serviertAm nächsten Tag habe ich mir den Gag gemacht und einen Rest wie bei The Taste auf einem Vorspeisenlöffel anzurichten.

blumenkohl_thetaste