Archiv der Kategorie: Fleisch und Geflügel

Schweineschnitzelchen mit Rahmchampignons und Kartoffelecken

Hurra, ich darf endlich wieder essen, was ich will… dazu gehören auch Pilze, die vor der Transplantation eigentlich tabu waren, weil sie sehr viel Kalium enthalten. Und auch die Kartoffelecken hätte ich nicht unbedingt so unbeschwert genießen dürfen.

Für unser Abendessen habe ich mit den Kartoffelecken begonnen. Dafür sechs mittelgroße Kartoffeln längs in Spalten schneiden. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl ausstreichen, die Spalten hinein setzen, mit grobem Meersalz, mediterranen Kräutern und schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen. Bei 150 °C Umluft ca. 40 – 45 Minuten im Backofen garen.

Inzwischen 150 g Champignons abbürsten, putzen und halbieren oder vierteln (je nach Größe). In einem Esslöffel Butterschmalz scharf anbraten. Eine in dünne Streifen geschnittene Schalotte dazu geben und glasig dünsten. 100 ml Weißwein zugießen und verkochen lassen. 100 ml Sahne aufgießen, einkochen lassen und die Champignon-Rahmsauce mit Salz, Pfeffer und nach Wunsch einer Gewürzmischung für Wildgerichte abschmecken. Diese Gewürzmischung passt hervorragend zu den Pilzen.

Die kleinen Schweineschnitzel kurz von beiden Seiten in einem Esslöffel Butterschmalz scharf anbraten.

Kartoffelecken, Schnitzel und Champignonrahmsauce auf Tellern anrichten und genießen.

schnitzel_champignons

Spaghetti mit Spinat-Gorgonzola-Sauce und Bio-Hähnchenbrust

Da war ein Leben vor der Nierentransplantation und dem Krankenhausaufenthalt, und es dümpeln noch ein paar Fotos im Archiv von Mai 2015, wie ich gerade feststellt.

Für das oben genannte Gericht braucht man für zwei Portionen:

  • 150 g Spaghetti
  • ca. 800 g Baby-Spinat
  • ca. 100 g Gorgonzola oder Cambozola (ist etwas milder)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 200 ml Sahne
  • 150 – 200 g Bio-Hähnchenbrust
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskat
  • Butterschmalz
  • Olivenöl

Zubereitung:

Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest garen.

Die Hähnchenbrust mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver rundum würzen und in Butterschmalz kräftig anbraten. Dann auch niedriger zu Ende garen.

Für die Sauce die Schalotte und die Knoblauchzehe fein würfeln. In etwas Olivenöl anschwitzen und den Spinat darin zusammenfallen lassen. Sahne und Gorgonzola zugeben und den Gorgonzola vorsichtig unter Rühren schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Jeweils die Hälfte der Spaghetti, der Sauce und der aufgeschnittenen Hähnchenbrust auf einem Teller anrichten und servieren.

spinat-gorgonzola

 

Am nächsten Tag habe ich mir die Reste warm gemacht und mir mal wieder den Spaß erlaubt, das ganze auf einem Servierlöffel anzurichten.

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Rindfleisch mit Spinat

Über eine Facebookgruppe bin ich auf dieses leckere Rezept und damit auch auf den Blog Red Kitchen aufmerksam geworden. Da ich nicht alle Zutaten im Haus hatte, habe ich Sonjas Originalrezept etwas abgewandelt und schreibe es auch in meiner Variante auf:

Für 2 Portionen:

  • 200 g TK-Blattspinat
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Rumpsteak
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Speisestärke
  • 3 EL Sojasauce
  • einige Spritzer Worcestersauce
  • 1 TL heller Essig (Aceto bianco)
  • 1 EL Sesamsaat

Zubereitung:

Wok oder Pfanne erhitzen und den Sesam darin trocken anrösten, herausnehmen.
Den Spinat auftauen und ausdrücken.
Rote Zwiebel halbieren und in schmale Streifen schneiden. Knoblauchzehe fein hacken.
Fettrand vom Rumpsteak abschneiden und in dünne Streifen schneiden.

1 EL Öl im Wok/Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch zugeben und andünsten. Den Spinat und etwas Wasser zugeben und unter Rühren dünsten. Alles aus dem Wok/Pfanne nehmen.

Speisestärke in etwas kaltem Wasser anrühren.
Restliches Öl erhitzen und die Fleischstreifen von allen Seiten anbraten. Soja-, Worcestersauce und Essig zugeben. Speisestärke einrühren, aufkochen und dann den Spinatmix wieder dazu geben und nochmals kurz erhitzen.

Auf Tellern mit Reis (ich habe z. Z. den Sushireis aus meinem Oryzapaket in Gebrauch) anrichten, mit dem Sesam bestreuen und servieren.

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Lammspieße mit gebratenen Kartoffelscheiben und breiten Bohnen

Irgendwie hatte ich schon länger Fantasien von „Saschlik“ wie meine Oma Schaschlik zu nennen pflegte, aber mit Schweinefleisch? Nee, darauf hatte ich wiederum keine Lust. Also holte ich 2 Lammlachse, gelbe und rote Paprikaschoten und kleine rote Zwiebeln. Dazu ein Paket breite Bohnen sowie Kartoffeln. Daraus wurde ein leckeres Sonntagsessen.

lammspieß

Für ca. 6 Spieße:

  • 2 Lammlachse
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote
  • 18 kleine rote Zwiebeln (Perlzwiebeln) oder 18 Zwiebelviertel
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Rosmarin, Thymian, Oregano

Für 4 Portionen breite Bohnen:

  • 500 g breite oder andere Bohnen nach Angebot
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Bohnenkraut oder Majoran
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die gebratenen Kartoffelscheiben (ca. 3 Portionen):

  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • grobes Meersalz
  • Rosmarinzweig
  • 1 El Olivenöl

Zubereitung:

Zunächst das Lammfleisch marinieren. Dafür das Fleisch in Würfel schneiden und in einer Schüssel mit Olivenöl, angedrücktem Knoblauch und den Kräutern mischen. Abgedeckt mit Kühlschrank marinieren.

In der Zwischenzeit die Bohnen waschen, putzen (jeweils die Enden abschneiden) und wenn nötig in kürzere Stücke schneiden. In köchelndem Salzwasser knackig blanchieren, abgießen und kalt abschrecken. Zur Seite stellen.

Die Zwiebeln im Kochwasser der Bohnen kurz garen, abgießen und beiseite stellen.

Die Paprikaschoten schälen und in Stücke schneiden.

Die Kartoffeln längs in Scheiben schneiden und mit dem Rosmarin in Olivenöl von beiden Seiten braten. Dabei mit grobem Meersalz bestreuen.

Die Fleischstücke aus der Marinade nehmen und abwechselnd mit Paprikastücken und den roten Zwiebeln auf Holz- oder Metallspieße stecken. In einer heißen Pfanne von allen Seiten braten.

Für die Bohnen Zwiebel und Knoblauchzehe würfeln, in Olivenöl anschwitzen, die Bohnen dazu geben und mit Salz, Pfeffer sowie Majoran abschmecken.

Alles auf Tellern anrichten und servieren.

 

Knuspriger Maishähnchenschenkel mit Tomatenreis und Zucchinigemüse

Hier kam der Geschmack mal wieder beim Kochen, zumindest was das Gemüse angeht. Neben einer Mischung aus grobem Meersalz und mediterranen Kräutern habe ich zunächst Harrissa zugefügt und zum Schluss  mit abgeriebener Orangenschale noch eine fruchtige Note zugefügt. Das Ergebnis war richtig lecker.

Mit dem Tomatenreis als Beilage habe ich gleich schon den zweiten Beitrag zum Blogevent CVII ¡Fiesta del arroz! bei Zorra.

Blog-Event CVII – ¡Fiesta del arroz! (Einsendeschluss 15. April 2015)

Für 3 Portionen:

    • 1 Tasse Basmatireis
    • 2 Tassen Wasser
    • 1 kleine Schalotte, fein gehackt
    • 1 EL Tomatenmark
    • 1 EL getrocknete Tomaten, gehackt
    • 1 TL Butterschmalz
    • 1 TL Salz
  • je 1 gelbe und grüne Zucchini (oder 2 grüne)
  • 3 Stengel Frühlingszwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Kräutersalz (grobes Meersalz m. mediterranen Kräutern)
  • 2  TL Harrissa
  • 1 TL abgeriebene Orangenschale

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

In einer Schüssel Sonneblumenöl, Brathendlgewürz und Salz mischen. Die Hähnchenschenkel von beiden Seiten damit einpinseln, auf ein Backblech legen und auf mittlerer Schiene 25 Minuten garen. Zum Schluss 5 Minuten unter dem Grill die Haut knusprig werden lassen.

Das Butterschmalz in einem Topf zerlassen, die Schalotte und den Reis zugeben und glasig werden lassen. Das Tomatenmark unterrühren, mit Wasser aufgießen. Die getrockneten Tomaten und das Salz zugeben. Aufkochen und bei ausgeschalteter Platte (Elektro, Ceran) oder auf Stufe 2 (Induktion) in ca. 30 Minuten ausquellen lassen.

Die Zucchini waschen und je nach Größe in etwas dickere Scheiben oder Viertel schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in gröbere Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen nur andrücken.

Olivenöl in einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen, Frühlingszwiebeln und Knoblauch zugeben und dünsten. Die Zucchini ebenfalls zugeben. Mit dem Kräutersalz, Harrissa und Orangenschale abschmecken und bei geschlossenem Deckel dünsten, bis die Zucchini noch knackig im Biss sind.

Alles zusammen anrichten und servieren.

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 Mein erster Beitrag zum Blogevent war übrigens das Erbsenrisotto mit Zander von Karfreitag.

Lammkarree mit Kräuterkruste

Dieses superleckere Gericht gab es bei uns am Ostersonntag. Die Schwiegermutter war eingeladen und so wollte ich natürlich auch etwas angeben.

Die Anregung für das Lammkarree hatte ich mir in der WDR-Servicezeit geholt, als Björn Freitag sein entsprechendes Rezept vorstellte. Statt der ofengerösteten Gemüse gab es bei uns Kartoffelecken und grüne Bohnen als Beilagen, dazu noch Rotweinschalotten. Im Rezept unten steht wie ich das Gericht zubereitet habe; das Original findet ihr unter dem entsprechenden Link.

Zutaten für 3 – 4 Portionen:

    • 1 Lammkarree mit freigelegten Rippenknochen, ca. 500 g)
    • Olivenöl
    • 100 g Butter
    • 1 Eigelb
    • 1 Päckchen gemischte mediterrane Kräuter (Rosmarin, Salbei, Lorbeerblatt, Oregano) sowie
    • 1/2 Päckchen Estragon von Dreesen (gibt’s eigentlich in jedem Supermarkt) oder selbst zusammengestellte Kräuter nach Geschmack
    • etwas TK- Petersilie
    • 75 g grobes Paniermehl (z. B. Panko oder selbst geriebenes altes Brötchen)
    • Meersalz, grob
    • zusätzlich: Handrührgerät, Standmixer oder Pürierstab
    • 3 mittelgroße Kartoffeln
    • mehrere Zweige Rosmarin
    • Olivenöl
    • Meersalz, grob
    • Pfeffer aus der Mühle
    • 500 g grüne Bohnen (Garten- oder breite Bohnen)
    • Olivenöl
    • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
    • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
    • Salz, Pfeffer
    • getrocknetes Bohnenkraut oder Majoran
  • ca. 6 kleine Schalotten
  • 1 EL Butterschmalz
  • 2 EL Zucker
  • Aceto balsamico
  • 500 ml halbtrockenen Rotwein

Zubereitung Lammkarree:

Den Ofen auf 120 Grad Umluft vorheizen.
Das Lammkarree parieren, als Fett und Sehnen vom Fleisch trennen.
Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und darin das Karree von jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. Das Fleisch auf ein kaltes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen etwa 20 bis 25 Grad garen lassen. (Hier die Kartoffelecken mit in den Ofen geben).

Butter mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, mit einem Eigelb verrühren.
Im Standmixer oder mit dem Pürierstab die frischen Kräuter zu einer Paste verarbeiten, dann das Paniermehl sowie eine Prise Salz zufügen. Die Kräuter-Paniermehl-Mischung mit der TK-Petersilie unter die aufgeschlagene Butter mischen.

Das Lammkarree aus dem Ofen nehmen, auf die Koteletteseite fingerdick die Kräutermischung auftragen. Unter dem Backofengrill gratinieren.

Karree vor dem Servieren etwa 2 Minuten ruhen lassen, dann in 3 bis 4 Portionen zerteilen und mit den Kartoffelecken und den Bohnen anrichten.

Zubereitung Kartoffelecken:

Kartoffeln unter fließendem Wasser abbürsten, trocknen und längs zu „Ecken“ schneiden. In einer Auflaufform etwas Olivenöl verstreichen und die Kartoffelecken hinein legen. Bevor die Kartoffelecken in den Backofen gehen, mit grobem Meersalz und Pfeffer bestreuen, die Rosmarinzweige darüber verteilen und noch mal mit etwas Olivenöl beträufeln. Zusammen mit dem Lammkarree in den Ofen geben (Kartoffeln unten, Karree darüber).

Zubereitung Bohnen:

Die Enden von den Bohnen abschneiden und diese wenn nötig halbieren oder dritteln. In einem großen Topf kochenden Salzwasser blanchieren. Die Bohnen sollten noch knackig sein. Abgießen und in Eiswasser abschrecken.
In einem Topf Olivenöl erhitzen, Knoblauch und Zwiebel darin glasig andünsten. Die Bohnen zugeben und mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut bzw. Majoran würzen.

Zubereitung Rotweinschalotten:

Möglichst kleine Schalotten verwenden. Diese längs in feine Streifen schneiden.
Das Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen. Den Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Die Zwiebeln glasig andünsten. Alles mit Aceto balsamico ablöschen und einkochen. Nach und nach den Wein zugeben und reduzieren lassen, bis die Zwiebeln weich sind.
Zum Schluss eventuell noch mal mit etwas Zucker abschmecken.

––––

Ablaufplan:

  1. Bohnen putzen und blanchieren.
  2. Kartoffeln waschen, trocknen, Ecken schneiden und in die mit Olivenöl ausgepinselte Auflaufform geben.
  3. Kräuterkruste zubereiten.
  4. Lammkarree gemäß Rezept vorbereiten, zusammen mit den gewürzten Kartoffelecken in den Ofen geben.
  5. Bohnengemüse zubereiten und warm halten.
  6. Rotweinschalotten zubereiten und warm halten.
  7. Lammkarree gratinieren.
  8. Alles anrichten und servieren.
lammkarree

Auf „6 Uhr“: Lammkarree mit Kräuterkruste
Auf „9 Uhr“: Kartoffelecken
Auf „12 Uhr“: grüne Bohnen
Auf „3 Uhr“: Rotweinschalotten

Zum Nachtisch gab es noch selbst gemachten Vanillepudding mit heißen Himbeeren.

 

Ein paar Mahlzeiten aus den vergangenen Wochen

Gulasch mit Rotkohl und Nudeln
gulasch

Rotkohl indisch
rotkohl_indisch2

Bratkartoffeln mit Spiegelei und Salat
bratkartoffeln_spiegelei_salat

 

Für die Bratkartoffeln zwei bis drei Kartoffeln pro Person – wenn gewünscht – mit Schale in Würfel schneiden. In 2 EL Butterschmalz von allen Seiten knusprig anbraten, dann abgedeckt auf kleiner Stufe ca. 30 Minuten garen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In der Zwischenzeit eine Zwiebel in dünne Streifen oder kleine Würfel schneiden und ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit zu den Bratkartoffeln geben.

Für den Salat Blattsalat nach Wunsch (hier: Eisberg) in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden. In ausreichend Wasser gründlich waschen und trocken schleudern.
Aus einem Becher Joghurt, etwas Zitronensaft und abgeriebener Zitronenschale, Salz, Pfeffer und Zucker ein Dressing rühren. Eventuell mit etwas kohlesäurehaltigem Mineralwasser verdünnen. Gehackte Kräuter nach Wunsch unterheben.

Zum Schluss pro Person ein bis zwei Spiegeleier braten, die Salatblätter mit dem Dressing mischen und alles zusammen auf Tellern anrichten.

bratkartoffeln_spiegelei_gem-salat

Und noch eine Variante mit gemischtem Salat mit Senf-Vinaigrette:

Ein Salatherz putzen und waschen, abgießen, trocken schleudern und in Streifen schneiden. Eine halbe Bio-Gurke heiß abwaschen und in dünne Scheiben schneiden. Einige Kirschtomaten halbieren. Alles in eine Schüssel geben.

Für die Vinaigrette Olivenöl, Himbeeressig (oder anderen nach Geschmack), Salz, Zucker, Pfeffer und einen Teelöffel Dijonsenf in ein Schraubglas geben und gut durchschütteln. Ein kleines Stück Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, mit etwas Wasser zufügen und noch mal gut durchschütteln. Direkt vor dem Servieren die Vinaigrette mit den Salatzutaten vermischen.

Saté Gai – Thailändische Hähnchenspieße mit Erdnußsauce

Dieses absolut köstliche Rezept habe ich auf Facebook gefunden, wo es von Narinya Kheeram vorgestellt wurde. Es hörte sich so lecker an, das musste ich einfach nachkochen!

Für 4 Personen als Vorspeise oder für 2 als Hauptgericht mit Beilagen:

  • 500 g Hähnchenbrust
  • 1,5 TL gelbe Currypaste
  • 1,5 EL Zucker
  • 1 – 2 TL Kurkuma
  • 1 TL Thai-Currysalz (ich: Currypulver und Salz gemischt)
  • 80 ml Kondensmilch
  • 80 ml Öl
  • 80 ml Kokosmilch
  • 2 – 3 Blätter Kaffirblätter (darauf musste ich verzichten, da sie nirgends zu bekommen sind)
  • 1 Stange Zitronengras, gerieben
  • Holzspieße

Zubereitung:

Hähnchenfleisch trocken tupfen und in lange, ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. (Kaffirblätter in feine Streifen schneiden.) Fleisch mit übrigen Zutaten mischen und mindestens 4 Stunden zugedeckt im Kühlschrank marinieren.

Je einen Streifen Fleisch wellenförmig auf die Holzspieße stecken und auf dem Grill oder in einer großen flachen Pfanne erhitzen.

Dazu gab es folgendes Rezept für die Erdnußsauce:

  • 250 g fein gehackte Erdnüsse
  • 500 ml Kokosmilch
  • 2 TL rote Currypaste
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Fischsauce

Zubereitung:

Kokosmilch in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Currypaste, Fischsauce, Zucker und Erdnüsse zugeben und ca. 10 Minuten kochen.

Da ich die Marinade megalecker und viel zu schade zum Wegschütten fand, habe ich die Ernußsauce folgendermaßen gemacht:

Die restliche Kokosmilch aus einer 400-ml-Dose zum Kochen bringen, mit der restlichen Marinade und den Erdnüssen mischen. Aufkochen und zusammen mit den Saté, Basmatireis und angebratenem Gemüse *) servieren.

sate

 

*) Romanescoröschen, Möhrenscheiben und in ca. 1 – 2 cm Stücke geschnittene Frühlingszwiebeln in etwas Pflanzenöl braten, mit etwas weißem Balsamico, Soja- und Worcestersauce abschmecken.

Spareribs, Coleslaw und Kartoffelecken mit selbst gemacher Mayonnaise

Okay, um die Spareribs geht es hier nicht. Die waren nämlich fertig mariniert beim Metzger gekauft und sehr lecker.

Hier geht es zu erst um den einzigartig leckeren Coleslaw, den ich dazu gemacht habe. Ich habe bei Chefkoch nach einem Rezept gesucht, einiges gefunden und mir dann selbst was zusammen gebastelt.

Für ca. 4 Portionen als Beilage:

– für die Mayonnaise –

  • 1 TL Senf
  • 1 Ei
  • Salz
  • Zitronensaft
  • Pflanzenöl

– für den Salat –

  • 1/2 Tasse Mayonnaise
  • 1 EL Essig
  • 2 EL Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • 4 Tassen Weißkohl, fein geschnitten
  • 1 Tasse Möhren, gerieben
  • 1/4 Tasse Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen

– für die Kartoffelecken –

  • 2 große oder 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 angedrückte Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Thymian
  • Meersalz
  • Olivenöl

Für die Mayonnaise zuerst alle Zutaten bis auf das Öl in einem hohen Mixgefäß mit dem Rührstab verquirlen. Dann bei laufendem Rührstab in einem dünnen Strahl so viel Öl zugeben, bis die Masse dicklich wird. Eventuell noch etwas nachwürzen. Bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Für den Salat zunächst die Mayonnaise, Essig, Zucker und Salz in einer kleinen Schüssel verrühren.
Weißkohl, Möhren und Frühlingszwiebeln in einer großen, verschließbaren Schüssel mischen. Die Mayonnaisemischung unterrühren und zugedeckt 2 – 24 Stunden kühl stellen.

Es empfiehlt sich übrigens, die Küchenmaschine die Arbeit mit Kohl und Möhren zu überlassen!

Für die Kartoffelecken die Kartoffeln längs in Spalten schneiden. In einer großen Pfanne ca. 1 EL Olivenöl erhitzen, die Knoblauchzehe und den Thymianzweig sowie die Kartoffelecken zugeben und langsam braten. Die Kartoffelecken hin und wieder wenden, damit sie gleichmäßig knusprig und gar werden. Das dauert ca. 20 Minuten. Mit Meersalz würzen.

Die Spareribs im Backofen braten und zusammen mit dem Coleslaw und den Kartoffelecken servieren. Eventuell übrig gebliebene Mayonnaise dazu reichen.

coleslaw

Rahmporree

Ein Gericht, das ich schon in meiner Kindheit super gerne mochte. Damals wurde allerdings immer der TK-Block von der berühmten Firma mit I am Anfang gekauft. Dabei kann man das ganze super einfach selber machen und etwas günstiger ist es auch  noch.

Ich habe mal versucht, eine Vergleichsrechnung anzustellen:
1 Paket TK-Rahmspinat koste ca. 2,50 €.

500 g frischer Porree ca. 0,50 €
1 Becher Bio-Sahne ca. 0,75 €
1 EL Butterschmalz ca. 0,20 €
Salz, Pfeffer, Muskat ca. 0,05 €
Gesamt: ca. 1,50 €

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 dicke Stange Porree
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 1 EL Butterschmalz
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • evtl. 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Den Porree putzen, längs halbieren und gründlich zwischen den einzelnen Schichten waschen, dann in Halbringe schneiden.

In einem Topf das Butterschmalz zerlassen, den Porree darin unter Rühren andünsten, dann die Sahne zugießen. Bei geringer Hitze dünsten bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat. Ich persönlich mag ihn schön weich.

Mit den Gewürzen abschmecken, eventuell einen Spritzer Zitronensaft zugeben. Das macht das Ganze etwas frischer.

rahmporreeBei mir gab es als Beilage Bratwurstkringel und Salzkartoffel.