Archiv der Kategorie: Fleisch und Geflügel

Wagyu-Hüfte zum Hochzeitstag

Am 21. August war unser 17. Hochzeitstag, der Volksmund nennt sie auch die Orchideenhochzeit. Da wir irgendwie nicht wussten, ob und wo wir essen gehen wollten, haben wir uns für zu Hause was besonderes gegönnt:

Hüftsteaks vom Wagyu-Rind mit Fladenbrot, selbstgemachter Kräuterbutter und einem schönen gemischten Salat mit Sylter Dressing.

Das Fleisch hätte nach dem Braten etwas ruhen müssen, aber es war mit das beste an Rindfleisch, was ich je gegessen habe!

wagyu wagyu-salat

Maishähnchenschenkel mit Schmorkartoffeln und Kohlrabigemüse

Hähnchenschenkel und Kartoffelwürfel werden in einer Pfanne zusammen geschmort – super lecker!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Maishähnchenschenkel
  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 Kohlrabi
  • Salz
  • Paprika edelsüß und rosenscharf
  • Pfeffer
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • Kochwasser von der Kohlrabi
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • Muskatnuss

Zubereitung:

Zunächst die Kohlrabi schälen und in Streifen schneiden. In Salzwasser bissfest kochen, abgießen und das Kohlrabikochwasser auffangen.

Die Maishähnchenschenkel mit Salz und den beiden Paprikasorten würzen und in Butterschmalz von beiden Seiten anbraten.

Die Kartoffeln schälen, würfeln und zu den Hähnchenschenkeln in die Pfanne geben. Von allen Seiten anbraten. Die Lauchzwiebel in längliche Streifen schneiden und zugeben.
Je nach Dicke der Hähnchenschenkel ca. 30 bis 45 Minuten garen.

Kurz vor Ende der Garzeit für die Sauce die Butter mit dem Mehl anschwitzen. Mit dem Kohlrabikochwasser aufgießen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wird. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und gehackter Petersilie abschmecken und die Kohlrabi kurz in der Sauce erwärmen.

Zusammen mit den Hähnchenschenkeln und den Schmorkartoffeln servieren.

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Marinierte Lammkoteletts mit Bohnengemüse und Tzatziki

Inzwischen haben wir immer mehr Kräuter im Garten und Dost, Minze, Salbei und Knoblauch (nicht aus dem Garten) passen super zu Lamm.

gartenkraeuter

Für die Marinade alles klein hacken und mit Olivenöl, Zitronenzesten und -saft mischen; noch nicht salzen oder pfeffern, damit das Salz nicht den Fleischsaft heraus zieht und das Fleisch dadurch zäh wird.

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Die Lammkoteletts gut in der Marinade wenden und einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

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Mit der Marinade in die heiße Pfanne geben und von beiden Seiten scharf anbraten.

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Als Beilage gab es Bohnengemüse, Tzatziki und Fladenbrot.

 

Endlich das erste Grillen 2015

Am vergangenen Samstag war es endlich soweit: wir haben endlich bei wunderschönem Wetter grillen können.

Dafür habe ich zwei Stücke Lammhüfte eingelegt mit Olivenöl, Zitronenzeste und -saft, Knoblauch, Minze aus dem eigenen Garten sowie Oregano und Rosmarin:

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Auf den Grill kamen außerdem Rostbratwürstchen, Clubsteak, Grillkäse und etwas Paprikaschote und Zucchinischeiben. Ich brauche immer irgendwas an Salat oder Gemüse zum Fleisch:

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Auf dem Teller:

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Fladenbrot, Rostbratwurst, Grillkäse – dazu ein paar Grillsaucen, Ketchup, Senf, Pfeffer und Salz

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Gegrillte Paprikastücke (besonders lecker mit dem Grillkäse zusammen) und Zucchinischeibe

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Ein Traum von einer gegrilten Lammhüfte – köstlich!

Schweineschnitzelchen mit Rahmchampignons und Kartoffelecken

Hurra, ich darf endlich wieder essen, was ich will… dazu gehören auch Pilze, die vor der Transplantation eigentlich tabu waren, weil sie sehr viel Kalium enthalten. Und auch die Kartoffelecken hätte ich nicht unbedingt so unbeschwert genießen dürfen.

Für unser Abendessen habe ich mit den Kartoffelecken begonnen. Dafür sechs mittelgroße Kartoffeln längs in Spalten schneiden. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl ausstreichen, die Spalten hinein setzen, mit grobem Meersalz, mediterranen Kräutern und schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen. Bei 150 °C Umluft ca. 40 – 45 Minuten im Backofen garen.

Inzwischen 150 g Champignons abbürsten, putzen und halbieren oder vierteln (je nach Größe). In einem Esslöffel Butterschmalz scharf anbraten. Eine in dünne Streifen geschnittene Schalotte dazu geben und glasig dünsten. 100 ml Weißwein zugießen und verkochen lassen. 100 ml Sahne aufgießen, einkochen lassen und die Champignon-Rahmsauce mit Salz, Pfeffer und nach Wunsch einer Gewürzmischung für Wildgerichte abschmecken. Diese Gewürzmischung passt hervorragend zu den Pilzen.

Die kleinen Schweineschnitzel kurz von beiden Seiten in einem Esslöffel Butterschmalz scharf anbraten.

Kartoffelecken, Schnitzel und Champignonrahmsauce auf Tellern anrichten und genießen.

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Spaghetti mit Spinat-Gorgonzola-Sauce und Bio-Hähnchenbrust

Da war ein Leben vor der Nierentransplantation und dem Krankenhausaufenthalt, und es dümpeln noch ein paar Fotos im Archiv von Mai 2015, wie ich gerade feststellt.

Für das oben genannte Gericht braucht man für zwei Portionen:

  • 150 g Spaghetti
  • ca. 800 g Baby-Spinat
  • ca. 100 g Gorgonzola oder Cambozola (ist etwas milder)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 200 ml Sahne
  • 150 – 200 g Bio-Hähnchenbrust
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskat
  • Butterschmalz
  • Olivenöl

Zubereitung:

Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest garen.

Die Hähnchenbrust mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver rundum würzen und in Butterschmalz kräftig anbraten. Dann auch niedriger zu Ende garen.

Für die Sauce die Schalotte und die Knoblauchzehe fein würfeln. In etwas Olivenöl anschwitzen und den Spinat darin zusammenfallen lassen. Sahne und Gorgonzola zugeben und den Gorgonzola vorsichtig unter Rühren schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Jeweils die Hälfte der Spaghetti, der Sauce und der aufgeschnittenen Hähnchenbrust auf einem Teller anrichten und servieren.

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Am nächsten Tag habe ich mir die Reste warm gemacht und mir mal wieder den Spaß erlaubt, das ganze auf einem Servierlöffel anzurichten.

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Rindfleisch mit Spinat

Über eine Facebookgruppe bin ich auf dieses leckere Rezept und damit auch auf den Blog Red Kitchen aufmerksam geworden. Da ich nicht alle Zutaten im Haus hatte, habe ich Sonjas Originalrezept etwas abgewandelt und schreibe es auch in meiner Variante auf:

Für 2 Portionen:

  • 200 g TK-Blattspinat
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Rumpsteak
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Speisestärke
  • 3 EL Sojasauce
  • einige Spritzer Worcestersauce
  • 1 TL heller Essig (Aceto bianco)
  • 1 EL Sesamsaat

Zubereitung:

Wok oder Pfanne erhitzen und den Sesam darin trocken anrösten, herausnehmen.
Den Spinat auftauen und ausdrücken.
Rote Zwiebel halbieren und in schmale Streifen schneiden. Knoblauchzehe fein hacken.
Fettrand vom Rumpsteak abschneiden und in dünne Streifen schneiden.

1 EL Öl im Wok/Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch zugeben und andünsten. Den Spinat und etwas Wasser zugeben und unter Rühren dünsten. Alles aus dem Wok/Pfanne nehmen.

Speisestärke in etwas kaltem Wasser anrühren.
Restliches Öl erhitzen und die Fleischstreifen von allen Seiten anbraten. Soja-, Worcestersauce und Essig zugeben. Speisestärke einrühren, aufkochen und dann den Spinatmix wieder dazu geben und nochmals kurz erhitzen.

Auf Tellern mit Reis (ich habe z. Z. den Sushireis aus meinem Oryzapaket in Gebrauch) anrichten, mit dem Sesam bestreuen und servieren.

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Lammspieße mit gebratenen Kartoffelscheiben und breiten Bohnen

Irgendwie hatte ich schon länger Fantasien von „Saschlik“ wie meine Oma Schaschlik zu nennen pflegte, aber mit Schweinefleisch? Nee, darauf hatte ich wiederum keine Lust. Also holte ich 2 Lammlachse, gelbe und rote Paprikaschoten und kleine rote Zwiebeln. Dazu ein Paket breite Bohnen sowie Kartoffeln. Daraus wurde ein leckeres Sonntagsessen.

lammspieß

Für ca. 6 Spieße:

  • 2 Lammlachse
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote
  • 18 kleine rote Zwiebeln (Perlzwiebeln) oder 18 Zwiebelviertel
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Rosmarin, Thymian, Oregano

Für 4 Portionen breite Bohnen:

  • 500 g breite oder andere Bohnen nach Angebot
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Bohnenkraut oder Majoran
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die gebratenen Kartoffelscheiben (ca. 3 Portionen):

  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • grobes Meersalz
  • Rosmarinzweig
  • 1 El Olivenöl

Zubereitung:

Zunächst das Lammfleisch marinieren. Dafür das Fleisch in Würfel schneiden und in einer Schüssel mit Olivenöl, angedrücktem Knoblauch und den Kräutern mischen. Abgedeckt mit Kühlschrank marinieren.

In der Zwischenzeit die Bohnen waschen, putzen (jeweils die Enden abschneiden) und wenn nötig in kürzere Stücke schneiden. In köchelndem Salzwasser knackig blanchieren, abgießen und kalt abschrecken. Zur Seite stellen.

Die Zwiebeln im Kochwasser der Bohnen kurz garen, abgießen und beiseite stellen.

Die Paprikaschoten schälen und in Stücke schneiden.

Die Kartoffeln längs in Scheiben schneiden und mit dem Rosmarin in Olivenöl von beiden Seiten braten. Dabei mit grobem Meersalz bestreuen.

Die Fleischstücke aus der Marinade nehmen und abwechselnd mit Paprikastücken und den roten Zwiebeln auf Holz- oder Metallspieße stecken. In einer heißen Pfanne von allen Seiten braten.

Für die Bohnen Zwiebel und Knoblauchzehe würfeln, in Olivenöl anschwitzen, die Bohnen dazu geben und mit Salz, Pfeffer sowie Majoran abschmecken.

Alles auf Tellern anrichten und servieren.

 

Knuspriger Maishähnchenschenkel mit Tomatenreis und Zucchinigemüse

Hier kam der Geschmack mal wieder beim Kochen, zumindest was das Gemüse angeht. Neben einer Mischung aus grobem Meersalz und mediterranen Kräutern habe ich zunächst Harrissa zugefügt und zum Schluss  mit abgeriebener Orangenschale noch eine fruchtige Note zugefügt. Das Ergebnis war richtig lecker.

Mit dem Tomatenreis als Beilage habe ich gleich schon den zweiten Beitrag zum Blogevent CVII ¡Fiesta del arroz! bei Zorra.

Blog-Event CVII – ¡Fiesta del arroz! (Einsendeschluss 15. April 2015)

Für 3 Portionen:

    • 1 Tasse Basmatireis
    • 2 Tassen Wasser
    • 1 kleine Schalotte, fein gehackt
    • 1 EL Tomatenmark
    • 1 EL getrocknete Tomaten, gehackt
    • 1 TL Butterschmalz
    • 1 TL Salz
  • je 1 gelbe und grüne Zucchini (oder 2 grüne)
  • 3 Stengel Frühlingszwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Kräutersalz (grobes Meersalz m. mediterranen Kräutern)
  • 2  TL Harrissa
  • 1 TL abgeriebene Orangenschale

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

In einer Schüssel Sonneblumenöl, Brathendlgewürz und Salz mischen. Die Hähnchenschenkel von beiden Seiten damit einpinseln, auf ein Backblech legen und auf mittlerer Schiene 25 Minuten garen. Zum Schluss 5 Minuten unter dem Grill die Haut knusprig werden lassen.

Das Butterschmalz in einem Topf zerlassen, die Schalotte und den Reis zugeben und glasig werden lassen. Das Tomatenmark unterrühren, mit Wasser aufgießen. Die getrockneten Tomaten und das Salz zugeben. Aufkochen und bei ausgeschalteter Platte (Elektro, Ceran) oder auf Stufe 2 (Induktion) in ca. 30 Minuten ausquellen lassen.

Die Zucchini waschen und je nach Größe in etwas dickere Scheiben oder Viertel schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in gröbere Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen nur andrücken.

Olivenöl in einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen, Frühlingszwiebeln und Knoblauch zugeben und dünsten. Die Zucchini ebenfalls zugeben. Mit dem Kräutersalz, Harrissa und Orangenschale abschmecken und bei geschlossenem Deckel dünsten, bis die Zucchini noch knackig im Biss sind.

Alles zusammen anrichten und servieren.

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 Mein erster Beitrag zum Blogevent war übrigens das Erbsenrisotto mit Zander von Karfreitag.