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Grundrezept: Pfannekuchen

Das Rezept für die Pfannekuchen habe ich durch Zufall entdeckt. Vor Jahrzehnten habe ich mal Schweinefleisch süß-sauer gemacht und das Fleisch wurde in einem Teig ausgebacken. Die Reste des Teiges habe ich einfach in der Pfanne ausgebacken und dabei stellte ich fest, dass sie sich super leicht vom Pfannenboden lösten und damit das Drehen auch sehr einfach war. Danach habe ich den Teig immer wieder für verschiedene Pfannekuchen (mit Äpfeln, Blaubeeren, aber auch herzhaft mit Schinken oder Salami; dann natürlich ohne Zucker) gemacht.

Für 4 Pfannekuchen verschlägt man 2 Eier. Dann gibt man esslöffelweise so viel Mehl dazu, bis eine richtig dicke „Pampe“ entsteht, die fast kein Mehl mehr aufnimmt. Jetzt gibt man so viel kohlesäurehaltiges Mineralwasser dazu, dass der Teig wieder flüssig wird. Der Grundteig ist jetzt  fertig und man kann süß oder herzhaft würzen und die weiteren Zutaten zugeben.

Am vergangenen Sonntag gab es die Variante Apfelpfannekuchen, also kam Vanillezucker zum Teig und ein Apfel in dünnen Scheiben.

In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen und nacheinander vier Pfannekuchen ausbacken. Man kann zum Schluss noch etwas Zimtzucker über die Apfelpfannekuchen geben.

apfelpfannkuchen

Risotto alla Milanese mit gebratenem Radicchio

Ein sehr leckeres, leichtes, ich möchte sagen, sommerliches Gericht. Genau richtig bei den jetzt steigenden Temperaturen.

Für zwei Portionen braucht man:

  • 150 g Risotto-Reis
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 500 ml köchelnde Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 ml Weißwin
  • einige Safranfäden, in etwas Wasser eingeweicht
  • 20 g kalte Butter
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • Salz, frischer bunter Pfeffer aus der Mühle
  • 1 kleiner Radicchio
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 EL Orangenessig
  • evtl. etwas Wasser
  • grobes Meersalz

Zubereitung:

Die Gemüsebrühe zum Köcheln bringen. Die Safranfäden in etwas kaltem Wasser einweichen.

Schalotte und Knoblauch fein hacken und in 2 EL Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und ebenfalls glasig werden lassen. Dann mit dem Weißwein ablöschen. Nach und nach die Brühe zugeben und immer wieder einkochen lassen. Der Risotto ist fertig, wenn es cremig ist, die einzelnen Reiskörner aber noch einen leichten Biss haben.

Zum Schluss Butter, Parmesan und Safranfäden mit dem Einweichwasser unterrühren. Eventuell mit Salz abschmecken.

In der Zwischenzeit den Radicchio vertikal in Viertel oder Achtel schneiden. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen, Zucker und Vanillezucker etwas karamellisieren lassen und die Radicchiostücke von beiden Seiten anbraten. Mit dem Essig und eventuell etwas Wasser ablöschen. Mit grobem Meersalz würzen.

Den Risotto in die Mitte eines tiefen Tellers füllen und den Radicchio rundherum drapieren. Vor dem Servieren bunten Pfeffer über den Risotto mahlen.

risotto_radicchio

Überbackene, gefüllte Ochsenherztomate

Diese beiden Prachtexemplare habe ich beim Einkaufen ergattert.

ochsenherztomaten

Eine von ihnen habe ich ausgehöhlt und mit einer Mischung aus gewürfelter Mozzarella, Tomatenwürfeln, schwarzen Oliven und Kapern gefüllt. Obenauf kam noch ein Deckel aus einer Mozzarellascheibe.

Ich hatte auch vom Vortag noch Kartoffelecken übrig, die ich noch mit vier ganzen Knoblauchzehen und Oliven anreicherte.

ochsenherz_mozzarella

Das ganze kam für 30 Minuten bei 180 Grad Umluft in den Ofen und war absolut köstlich!

ochsenherz_mozzarella-fertig

Sonntagsfrühstück

Am vergangenen Sonntag habe ich für uns ein mediterranes Omelette gemacht.

Dafür habe ich bunte Kirschtomaten halbiert und in Salbeiöl angeschmort; ich habe drei Eier verschlagen, mit Meersalz und mediterranen Kräutern sowie grobem schwarzem Pfeffer gewürzt und über die Tomaten gegeben. Die Eier habe ich dann auf kleiner Temperatur stocken lassen. Zum Schluss habe ich noch mal etwas Salbeiöl über das Omelette getröpfelt.

Übrigens schmeckt das Omelette ganz bestimmt auch mit einem knackigen Salat als Mittag- oder Abendessen.

omelette_mediterran

Produkttest: Gemüsetaler

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Heute vor fünf Wochen war meine Nierentransplantation, seit drei Wochen bin ich aus dem Krankenhaus. Langsam werde ich fitter und kann auch schon mal in der Küche stehen und mir etwas kochen. Trotzdem bin ich dankbar für das eine oder andere Convenience-Produkt.

Eines davon waren die vegetarischen Gemüsetaler der Kartoffelmanufaktur Pahmayer. Dazu gab es noch eine Souvlaki Crème, also quasi Tzatziki.

gemuesetaler01

Die Gemüsetaler waren in der Pfanne schnell erhitzt, hätten aber knuspriger sein können. Die Souvlaki Crème passte geschmacklich sehr gut dazu.

gemuesetaler02

 

Der (misslungene) Windbeutelversuch

Ich hatte vor zig Jahren mal Brandteig gemacht und meine mich zu erinnern, dass die Windbeutel richtig gut geworden waren. Natürlich hatte ich das Rezept nicht mehr und suchte beim Chefkoch. Ich wählte das Rezept mit den meisten positiven Bewertungen aus. Ich hatte mich genau ans Rezept gehalten und das Ergebnis sah nach dem Backen so aus:

windbeutel01

 

So hatte ich mir das allerdings nicht vorgestellt. Mit Vanillesahne und Erdbeeren gefüllt waren die Windbeutel dann zwar lecker, aber eben ziemlich krüppelig.

windbeutel02

Nudelsalat

Ein Rezept für Nudelsalat kann man immer gebrauchen… Einer meiner Nudelsalate geht so:

Für 2 Portionen:

  • 300 g Hörnchennudeln oder ähnliche Nudeln
  • 2 hartgekochte Eier
  • 1 kleines Glas Cornichons
  • 1/2 vegetarische Schinkenwurst
  • 100 g TK-Erbsen
  • 1 Rezept Blitzmayonnaise
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser gar kochen, abschütten und kalt abschrecken, weiter auskühlen lassen.

Die Mayonnaise mit etwas von dem Gurkenwasser glattrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Eier achteln, die Wurst und die Cornichons würfeln bzw. in Scheiben schneiden. Alles zusammen mit den Nudeln und der Mayonnaise vermischen.

Vor dem Servieren noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

nudelsalat

Produkttest: Was gibt’s denn da auf’s Brot?

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Wer mich kennt oder hier mitliest, weiß, dass ich Dialysepatientin bin. Das beinhaltet nicht nur, sich drei Mal die Woche für mehrere Stunden von einer Maschine sein Blut reinigen zu lassen, nein, man muss auch mehr oder weniger strikt auf seine Ernährung achten. Die beiden Hauptkomponenten, um die es geht, sind das Kalium und das Phosphat, beides Stoffe, die über die gesunden Nieren ausgeschieden werden. Während das Kalium während der Dialyse gut aus dem Blut gezogen werden kann, ist das für Phosphat nur in sehr beschränktem Maße der Fall. Da hilft nur strenge Diät und/oder die Einnahme von Phosphatbindern zu den Mahlzeiten.
Mit dem Kalium habe ich zum Glück keine großen Probleme, aber das Phosphat ist in letzter Zeit immer ziemlich erhöht. Das Fiese bei Phopshat ist, dass es nur schleichend zu Schäden führt: es entzieht auf lange Sicht dem Knochen Kalzium, dass dann wiederum an den Gefäßwänden abgelagert wird.

Phosphat ist in allen Lebensmitteln enthalten, ärgerlich ist aber, dass es ganz vielen Produkten wie Wurst zugesetzt wird. Auch werden Wurst- oder Käseverpackungen oft mit Phosphat begast, um diese länger haltbar zu machen. Deklariert werden muss das nicht.

Ich habe in der Zwischenzeit einige vegetarischen und veganen Alternativen zu Wurst und Käse tierischen Ursprungs getestet und will Euch mal meine Favoriten vorstellen. Ich hoffe, dass sich der Verzehrt dieses Lebensmittel bei der nächsten Blutabnahme auch positiv darstellen wird.

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Links: Wilmersburger veganer Käse – rechts: vegetarischer Schinkenspicker von der Rügenwalder Mühle – vorne links: vegetarische Schinkenwurst von Eden

Die Rügenwalder Mühle wirbt seit einiger Zeit mit vegetarischen Wurstalternativen. Es gibt derer drei (mit Schnittlauch, mit Paprika und Mortadella), und ich finde alle drei Sorten wirklich sehr lecker. Man schmeckt meines Erachtens überhaupt keinen Unterschied zu „richtiger“ Wurst.
Leider scheinen die Sorten nach und nach wieder aus den Geschäften in Soest zu verschwinden.

Die vegane Käsealternative von Wilmersburger ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Von der Tatsache abgesehen, dass mir die oben gezeigte Sorte nicht so gut geschmeckt hat, sind die Scheiben auch ein bisschen trockener als „richtiger“ Käse. Ich mag die Sorte Cheddar-Style sehr gerne und die kann man eigentlich auch ganz gut essen.

schinkenwurst

Bei der Wurst in der orangenen Pelle handelt es sich um die vegetarische Schinkenwurst von Berief Soja Fit, die auch sehr lecker ist. Im Gegensatz zu ihrem tierischen Pendant ist sie vielleicht ein bisschen bröselig, aber geschmacklich ist sie einwandfrei.

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Des weiteren mag ich auch vegetarische bzw. vegane Aufstriche sehr gerne. Mein absoluter Favorit ist hier die Sorte Gurke-Dill-Streich nach Tzatziki Art von der Firma Zwergenwiese.

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Neu ausprobiert hatte ich jetzt die Sorte Cremisso Ananas & Curry von Tartex, die mir auch sehr gut geschmeckt hat. Die milde, fruchtige Currynote verbindet sich wunderbar mit dem Geschmack der Ananas. Zudem sind richtig große Ananasstücke enthalten.

Ofenfeta

Ein leckeres, schnell gemachtes Essen ist der Feta aus dem Ofen. Dazu eine Auflaufform leicht mit Olivenöl auspinseln. Den Feta hinein legen und dann ist eigentlich alles erlaubt, was schmeckt. Ich habe ihn dieses Mal mit Tomatenscheiben, ganz dünn geschnittenen Zwiebelringen, Knoblauch und schwarzen Oliven belegt. Darüber kommen ein grobes, mediterranes Kräutermeersalz, schwarzer Pfeffer und nochmals etwas Olivenöl. Dann geht das ganze bei 180 °C Umluft für ca. 20 Minuten in den Ofen.

Dazu schmeckt ein leckeres Roggenbrötchen, wie im Bild oder auch jede andere Sorte Brot.

ofenfeta

Wenn man Feta und Gemüse fest in Alufolie einwickelt, eignet sich dieses Gericht auch prima zum Grillen.

Spaghetti con Rucola e Pomodori

Ich glaube, ich bin derzeit auf dem Spaghetti- beziehungsweise Pasta-Trip… Diese Woche gab es die langen, dünnen Dinger schon wieder, und zwar mit nussigem Rucola und süß-säuerlichen Tomaten.

spaghetti_rucola_tomate

Zutaten für 2 Portionen:

  • 150 g Spaghetti
  • 8 Cocktailtomaten
  • 50 g Rucola (oder mehr)
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 1 getrocknete rote Chili
  • Sonnenblumenkerne (oder andere Kerne oder Nüsse)
  • optional: Parmeggiano oder Grana padano

Zubereitung:

Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen.

In der Zwischenzeit die Cocktailtomaten vierteln, den Rucola grob hacken und beides mit 1 EL Öl, Pfeffer und Salz mischen und marinieren.

In einer einer trockenen Pfanne die Sonnenblumenkerne etwas anrösten. Das restliche Öl dazu geben und mit dem Knoblauch und der Chili kurz anrösten.

Die abgetropften Spaghetti in der Pfanne kurz durchschwenken, von der Hitze wegnehmen und die Tomaten-Rucola-Mischung vorsichtig unterheben. Sofort servieren.