Archiv der Kategorie: Blog-Events

Babyspinatrisotto mit Zanderfilet und Black Tiger Prawn

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-Dauerevent

So etwas leckeres kann dabei heraus kommen, wenn man VOR dem Einkaufen mal die Vorräte checkt und nur noch eine Kleinigkeit zukaufen muss.

Gefunden habe ich also Risottoreis im Vorratsschrank sowie Zander, Black Tiger Prawns als auch geriebenen Grana Padano im Tiefkühlschrank.

Sowieso immer im Vorrat sind Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze, so dass ich nur noch frischen Babyspinat kaufen musste. Obwohl ich da auch noch TK-Spinat gehabt hätte, wäre mir der Babyspinat im Bioladen meines Vertrauens nicht in den Einkaufswagen gesprungen.

So gibt es ein kleines, aber feines Rezept für Magentratzerls Dauerevent Schatzsuche im Vorratsschrank:

Zutaten für 2 Portionen für den Risotto:

  • 200 g Risotto-Reis
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 750 ml köchelnde Gemüsebrühe
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 ml Weißwein
  • 20 g kalte Butter
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • 200 g Babyspinat oder TK-Blattspinat
  • Salz, frischer bunter Pfeffer aus der Mühle
  • Zitronenzesten

Zubereitung:

Den Babyspinat aussortieren, putzen und gründlich waschen. Falls man TK-Spinat nimmt, diesen auftauen lassen.

Schalotte und Knoblauchzehe fein würfeln und im Olivenöl zusammen mit dem Risottoreis glasig dünsten. Mit Wein ablöschen und dann nach und nach von der Gemüsebrühe zufügen und unter Rühren einkochen lassen. Immer wieder auffüllen, bis das einzelne Reiskorn noch etwas Biss hat, der Risotto aber eine schöne „schlotzige“ Konsistenz hat.

Den Risotto mit Butter, Parmesan und dem Babyspinat mischen, mit Salz, Pfeffer und Zitronenzesten abschmecken.

Es ist schön, wenn man da den GöGa hat, der sich um’s Rühren kümmert.


Derweil konnte ich mich um Fisch und Garnele kümmern:

Ich hatte noch 2 kleine Zanderfilets mit Haut im TK-Schrank, die ich natürlich schon vorher zum Auftauen in den Kühlschrank gestellt hatte.

Da sie mir etwas mickrig vorkamen, beschloss ich für jeden von uns noch jeweils 1 Black Tiger-Garnele zuzubereiten. Da diese nicht unbedingt aufgetaut sein müssen, wurden die beiden Schätzchen in etwas mit Knoblauch aromatisiertem Olivenöl von beiden Seiten angebraten.

Die fertigen Garnelen im Ofen bei ca. 75 °C Umluft warm stellen.

Die Haut der Zanderfilets mit einem Filiermesser leicht einritzen, von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen, die Hautseite dünn mehlieren und auf der Hautseite in 1 – 2 EL Butterschmalz kross braten.

Die beiden Fischchen dann auf der Fleischseite zu den Garnelen in den Ofen geben.

Alles zusammen mit dem fertigen Risotto anrichten.

spinatrisotto_zander_blacktiger

#wirrettenwaszurettenist – Vereinfacht gesagt: den Kuchen mit Loch

Am 17. März war bereits der 2. Geburtstag der wackeren Rettungstruppe und es gab Kuchen. Genauer gesagt Gugelhupf im weitesten Sinne.

Krankheitsbedingt konnte ich nicht mitmachen, aber die vielen tollen Ideen der Retterinnen und dem einen Retter will ich Euch trotzdem nicht vorenthalten.

giftigeblonde – Apfel Walnuss Gugelhupf

Food for Angels and Devils – Eierlikör-Schoggi-Kuchen mit Loch 

Fliederbaum – Kaisergugelhupf 

Anna Antonia – Mississippi Mud Cake 

LanisLeckerEcke – Schokogugl mit Käsekuchenfüllung

auchwas – „Frankfurter Kranz“ meine Art 

Cuisine Violette – Orangen-Nuss-Gugel 

multikulinarisches – Jubiläums-Gugl mit Sanddorn

Summsis Hobbyküche – Aprikosen-Gugelhupf

Feinschmeckerle – Marmorgugelhupf mit Kirschen 

brotbackliebeundmehr – Baileys-Marmor-Gugelhupf 

Kochen mit Herzchen – Durstiger Geburtstags-Guglhupf

Obers trifft Sahne – Frankfurter Kränzchen  

kebo homing – Orangengugl

Unser Meating – Erdnussgugl mit Karamellkruste

Prostmahlzeit – Schoko-Mandel-Gugelhupf

Sakriköstlich – Rotweinkuchen

Aus meinem Kochtopf – Nürnberger Gewürz-Gugelhupf

Meins! Mit Liebe selbstgemacht – Knödelgugel

Barbaras Spielwiese – Omas Frankfurter Kranz, etwas modernisiert 

Pane-Bistecca – Deftig gefuellter Kartoffelgugelhopf

1x umrühren bitte aka kochtopf – Kuchen mit Loch oder wir gugeln uns zum Geburtstag!

Was du nicht kennst… – Kokosnussguglhupf 

Küchenliebelei – Klassischer Marmorgugelhupf

Sandra´s Tortenträumereien – Bananen Erdnuss Gugel

widmatt- aus meiner Schweizer Küche – Oster-Höpfli (Mini Gugelhöpfli)

Genial lecker – Brezenknödelgugelhupf

thecookingknitter – Sauerkrautgugl mit Speck

Dynamite Cakes – Saftiger Zitronen-Gugelhupf

Das Mädel vom Land – Schlagobers-Gugelhupf

verbotengut! – Saftige Orangen ~ Gugl

Jankes*Soulfood – Möhren-Gugelhupf mit Frischkäse-Swirl

our food creations – zweierlei Mini-Gugl

German Abendbrot – Verführerischer Gugelhupf

Leberkassemmel und mehr – Zitronen-Rosmarin-Guglhupf


Vor einiger Zeit hatte ich selber schon mal Mini-Guglhüpfer aus einem Schoko-Bananen-Kokosteig gemacht…

In 15 Minuten aus einem Topf: Spätzle mit Wirsing

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-Dauerevent Da ich die letzten Fertigspätzle aus dem Vorrat und einen Wirsingrest aus dem Kühlschrank weg verbraucht habe, gibt’s hier einen kleinen Beitrag zur Schatzsuche im Vorratsschrank, dem Dauerevent bei Magentratzerl.

 

 

 

 

Zutaten für 1 Portion:

  • 150 g Spätzle
  • 200 g Wirsing
  • 1 TL Butter
  • 2 EL geriebener Käse
  • 1 EL Wasser
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Röstzwiebeln, Menge nach Wunsch

Zubereitung:

Einen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Spätzle hinein geben.

In der Zwischenzeit den Wirsing putzen, in feine Streifen schneiden, waschen und zu den Spätzle geben. Sobald die Spätzle gar sind, das Wasser abgießen, den Topf zurück auf den Herd stellen. Die Butter und den Käse unterrühren. Etwas Wasser zugeben, damit alles etwas sämiger wird.

Mit den Gewürzen abschmecken, Spätzle-Wirsing Mischung auf einem Teller anrichten und nach Wunsch mit Röstzwiebeln bestreuen.

spaetzle_wirsing

Lauwarmer Rotkohlsalat

Blog-Event CXVI - German Krautköpfe (Einsendeschluss 15. Februar 2016)
Noch bis zum 15. Februar läuft bei Zorra von 1 x umrühren bitte aka Kochtopf das Blog-Event zum Thema Kohl, das Eva von Evchen kocht dieses Mal ausrichtet.

Ich hatte vom Einkaufen einen ca. 1 kg schweren Rotkohlkopf mitgebracht. Die Hälfte wird zu typischem Apfelrotkohl verarbeitet und portionsweise eingefroren. Die zweite Hälfte habe ich heute für ein Rezept, das ich vor einiger Zeit auf der Webseite Essen & Trinken entdeckt hatte, genommen. Wie immer schreibe ich Euch das Originalrezept mit meinen Änderungen in Klammern auf.

Zutaten für 2 Portionen:

  • Salz
  • 100 g Bulgur (ich: Couscous)
  • 250 g Rotkohl, geputzt
  • 1 Zwiebel (ich: 1 Frühlingszwiebel)
  • 1 EL Öl (ich: Olivenöl)
  • 2 EL Essig (ich: Vincotto Feige)
  • 1 Prise Zimtpulver
  • 2 EL Honig
  • 2 TL Harissa (ich: Harissapulver)
  • 4 Stiele glatte Petersilie (ich: TK-Petersilie)
  • (ich: 2 Blätter getrocknete Minze zusätzlich)
  • 100 g fettarmer Joghurt (ich: etwas mehr, der Rest musste weg)
  • 2 EL Milch (ich: ohne)
  • 100 g Feta light (ich: normalen Feta, davon ca. 70 g)

Zubereitung:

1. 250 ml Wasser in einem Topf aufkochen. Salz und 100 g Bulgur (ich: Couscous) zugeben und zugedeckt bei mildester Hitze 25 Min. quellen lassen.

2. Inzwischen Rotkohl putzen, den dicken Strunk keilförmig herausschneiden und den Kohl in feine Streifen schneiden; es sollten ca. 250 g ergeben. 1 Zwiebel in halbe Ringe schneiden (ich: Frühlingszwiebel in sehr dünne Ringe schneiden). Beides in einer Schüssel mit Salz würzen und mit den Händen kräftig durchkneten.

3. 1 EL (Oliven-)Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Kohlmischung darin bei mittlerer Hitze andünsten. Mit 2 EL Essig (ich: Vincotto Feige), 1 Prise Zimtpulver, 1 – 2 EL Honig und Salz (ich: ohne, weil der geknetete Rotkohl genug Salz hat) würzen und 5 Min. weiterdünsten.

4. Bulgur mit 1 – 2 TL Harissa  würzen. Blättchen von 4 Stielen glatter Petersilie hacken. 100 g fettarmen Joghurt mit 2 El Milch verrühren. 100 g Feta light grob zerbröseln. Rotkohl mit Bulgur, Feta und Joghurt anrichten und mit Petersilie bestreut servieren.
(ich: Couscous mit 1 – 2 TL Harissapulver würzen, etwas Olivenöl zugeben und auflockern. Gerebelte getrocknete Minze mit TK-Petersilie und etwas Salz unter den Joghurt rühren. Rotkohl, Couscous und Minzjoghurt anrichten und mit dem zerbröseltem Feta bestreuen.)

rotkohlsalat_lauwarm

Maronencrèmesuppe mit Knoblauch-Brotchips

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-DauereventIch hatte im Überschwang vor einiger Zeit im Bioladen ein Päckchen eingeschweißte Maronen mitgenommen, die ich gestern endlich mal verarbeitet habe. Und zwar zu einer leckeren Suppe, dazu habe ich aus nicht mehr allzu frischem Brot ein paar Chips gebastelt.

Damit ist mein erster Beitrag im Jahr 2016 zum Dauerevent Schatzsuche im Vorratsschrank auf Susannes Blog Magentratzerl „erledigt“.

 

 

Zutaten für 2 Portionen als Vorspeise:

  • 200 g vorgekochte Maronen
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 100 ml Weißwein
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • ein paar getrocknete Steinpilze (in heißem Wasser eingeweicht)
  • 2 EL Schlagsahne
  • 2 Scheiben hauchdünn geschnittenes Brot
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 halbierte Knoblauchzehe
  • Petersilie

Zubereitung:

Die Schalotte fein würfeln, in der geschmolzenen Butter kurz glasig dünsten. Das Mehl darüber stäuben und gut verrühren, etwas bräunen lassen.

Den Wein angießen und verkochen lassen. Dann die nach und nach die Brühe aufgießen und alles gut mit einem Schneebesen verquirlen.

Die Maronen zugeben und alles mit dem Mixstarb pürieren. Nach Wunsch durch ein Sieb passieren. Die eingeweichten Steinpilze mit der Flüssigkeit zugeben und die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Brotscheiben etwas kleiner reißen, Olivenöl mit den halbierten Knoblauchzehe erhitzen und die Brotchips von beiden Seiten knusprig braten. Aus der Pfanne nehmen und zwischen zwei Lagen Küchenkrepp entfetten. Die Knoblauchzehen ebenfalls herausnehmen.

Wenn nötig noch etwas mehr Olivenöl in die Pfanne geben und die Petersilie darin knusprig braten; ebenfalls auf Küchenkrepp entfetten.

Die Suppe in Schalen oder tiefe Teller füllen, die Sahne (evtl. etwas aufgeschlagen) auf die Suppe geben und mit Brotchips und Petersilie dekorieren.maronencrememaronencreme

 

Update: Blog-Event CXV – Zimt, Kardamom und Nelke

Bevor ich es vergesse! Die Zusammenfassung des obigen Blog-Events ist bei Zorra online.

Meine Beiträge waren ein Apple Crumble mit ordentlich Zimt und ein Orientalisches Rote Bete-Graupenrisotto mit allen drei Gewürzen.

Update: Schatzsuche im Vorratsschrank

Und gleich noch eine Zusammenfassung und zwar schon von der sechsten Runde der Schatzsuche im Vorratsschrank – Das Dauerevent auf Magentratzerl.

Immer wieder interessant, was in den Vorräten der Bloggergemeinde schlummert und noch viel interessanter, zu welch kreativen Ideen sie anregen..

Meine Beiträge dieser Runde waren:

Update zum Blogevent: Pegida aufessen oder Wie deutsch isst Du wirklich?

Susanne von Hamburg kocht! hat die erste Zusammenfassung online gestellt. Die Teilnehmer haben manche Erstaunlichkeit unser gutes deutsches Essen betreffend zutage gefördert. Leider steht zu befürchten, dass das Blog-Event hier noch lange nicht beendet ist, denn die vaterländischen Pegida-Anhänger sind ja so beratungsresistent wie eine Parkuhr. Wahrscheinlich gehören die Teilnehmer des Events jetzt auch zur Lügenpresse, aber ich würde mal sagen, darauf können wir stolz sein und uns was einbilden.

In meinem Beitrag habe ich das typisch norddeutsche Gericht Grünkohl mit Kartoffeln und Kohlwurst zerpflückt.

Orientalisches Rote Bete-Graupenrisotto

Blog-Event CXV - Zimt, Kardamom, Nelke (Einsendeschluss 15. Januar 2016)

Das Grundrezept habe ich mal in einer TV-Kochshow gesehen. Heute habe ich es extra für das Blog-Event CXV Zimt, Kardamom und Nelken, das Tina von Foodina bei Zorra ausrichtet, raus gesucht.

Tina stellt sich und den anderen Bloggern nämlich die Frage, ob die drei Gewürze eher in die weihnachtliche (süße) oder eher in die indische (herzhafte) Küche gehören.

Ich kann mich da nicht wirklich festlegen und habe schon unseren diesjährigen Weihnachtsnachtisch vorgestellt: ein zimtiges Apple Crumble.

Mein Ehrgeiz war aber geweckt, noch ein herzhaftes Gericht beizutragen und alle drei Gewürze zu verwenden, und so habe ich heute das Grundrezept kräftig aufgebrezelt:

Zutaten für 1 Portion als Hauptgericht oder 2 Portionen als Beilage:

  • 60 g Gerstengraupen (ich mag die gröberen gerne, man kann aber auch die feinen Perlgraupen nehmen)
  • 1 Zwiebel
  • 50 ml Weißwein
  • 200 – 250 ml Gemüsebrühe
  • Olivenöl
  • 2 Rote Bete-Knollen, vorgegart
  • 1 kleine Zimtstange
  • 2 – 3 Kardammomkapseln, etwas angedrückt
  • 2 – 3 ganze Nelken
  • 2 EL getrocknete Berberitzen in 50 ml Cranberrysaft (andere rote Fruchtsäfte gehen auch)
  • 1 TL Butterschmalz
  • 2 EL Himbeeressig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL kalte Butter
  • nach Wunsch: Schnittlauch, Dill oder Petersilie als Dekoration

Zubereitung:

Die Zwiebel abziehen und fein hacken, die Hälfte beiseite stellen.

Etwas Olivenöl in einem Schmortopf erhitzen und die Hälfte der Zwiebelwürfel andünsten. Die Graupen zufügen, umrühren und mit dem Weißwein ablöschen. Etwas reduzieren und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Inzwischen die rote Bete würfeln.

Das Butterschmalz bei mittlerer Hitze schmelzen und Zimtstange, Kardammom und Nelken darin anbraten.

graupenrisotto_rotebete01

Die zweite Hälfte der Zwiebelwürfel zugeben und leicht Farbe nehmen lassen. Die Gewürze aus der Pfanne nehmen.

Die Rote Bete-Würfel sowie die Berberitzen mit dem Cranberrysaft zugeben. Mit Himbeeressig, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Rote Bete-Mischung unter die gegarten Graupen mischen und die kalte Butter einrühren.

Anrichten und nach Wunsch mit Schnittlauch, Dill oder Petersilie garnieren.

graupenrisotto_rotebete02

Die restliche Rote Bete durfte ein paar Tage später mit Weißkohl und Kartoffeln ein Borschtsch werden.