Archiv der Kategorie: Vegetarisch und Vegan

Grüne Spätzle mit kleinem Tomatensalat

Ich bin 50 Jahre alt und komme aus Westfalen. Unsere traditionelle Beilage, wie ich sie seit meiner Kindheit kenne, ist die Kartoffel. Salz- oder Pellkartoffel, Bratkartoffeln, Püree oder Reibeplätzchen. Kartoffelknödel, Semmelknödel oder gar Spätzle gab es, wenn überhaupt nur aus der Packung/Tüte.

Da ich ja mittlerweile sehr flache Teller habe, über deren Rand ich kulinarisch immer weiter schaue, habe ich mich hin und wieder schon mal an selbst gemachte Spätzle. Die äußere Hülle lässt immer noch zu wünschen übrig, aber geschmacklich bin ich zufrieden mit dem Ergebnis.

Und wie werden die Spätzle grün? Mit pürierten Babyspinatresten…

Zutaten für 1 Portion *):

  • 1 Ei
  • 75 g (Spätzle-)Mehl
  • Salz
  • ein Hauch frisch geriebene Muskatnuss
  • 25 ml Wasser
  • ein paar Blätter Babyspinat
  • frisch geraspelter Emmentaler
  • 3 – 4 Tomaten, nach Größe
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Balsamicoperlen oder Crema di Balsamico

Zubereitung:

Zunächst den Teig für die Spätzle zubereiten. Dazu die Spinatblätter grob durchhacken und mit dem für den Spätzleteig benötigte Wasser (also 25 ml) in ein hohe Gefäß geben. Mit dem Pürierstab gut durchmixen.

Ei, Mehl, Salz, etwas Muskatnuss und den pürierten Spinat gut verschlagen, bis alles Blasen wirft. Bei mir durfte das wieder Brunhild übernehmen. Zur Seite stellen und quellen lassen.

Tomaten waschen, in Scheiben schneiden und seitlich am Tellerrand anrichten. Mit Olivenöl beträufeln, Salz und Pfeffer darüber streuen und die Balsamicoperlen auf den Scheiben anrichten oder etwas Crema di Balsamico darüber geben.

Den Käse grob raspeln.

Nun einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, dann das Wasser nur sieden lassen und den Teig hineindrücken oder -schaben. Da ich ja keine geübte schwäbische Hausfrau bin, habe ich die Kartoffelpresse genommen. Das hätte wahrscheinlich im Prinzip auch geklappt, mir ist aber wohl der Teig doch etwas zu flüssig geraten. Muss ich halt so lange Spätzle machen, bis sie perfekt sind.

Sobald die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle heraus nehmen und weiter verarbeiten.

Ich habe sie einfach neben Tomaten gegeben und mit dem geraspeltem Käse bestreut.

gruene-spaetzle

*) Die Menge Spätzle reicht als Beilage zu Fleisch und Gemüse für zwei Personen.

Spaghetti mit gebratenem weißen Spargel und etwas Drumherum

Ja, doof, wenn man beim Spargelkauf die Kartoffeln vergisst, denn eigentlich sollte es heute wieder eine klassische Spargelvariante geben: mit neuer Kartoffel, ein paar Scheiben Schinken und einem „Stich“ Butter.

Jetzt hieß es improvisieren. Die Spargel habe ich erst einmal geschält, die Enden und Köpfe abgeschnitten (daraus wird morgen Suppe) und in den Kühlschrank (eingewickelt in ein feuchtes Tuch und eine Plastiktüte) zurück gestellt.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Portionen Spaghetti (ich nehme für eine Portion, was locker zwischen Daumen und Zeigefinger passt)
  • ca. 500 g Spargel
  • 1 Handvoll Babyspinat (ich habe immer noch Reste vom Sonntagsessen)
  • 5 getrocknete Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • einige Spritzer Zitronensaft
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 EL gehackte Mandeln
  • Basilikumblätter
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Wasser

Zubereitung:

Die Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser al dente garen.

Die gehackten Mandeln in einer trockenen Pfanne rösten, Mandeln herausnehmen und zur Seite stellen. Die Pfanne dann für den Spargel nehmen.

Die Spargelstangen in feine Scheiben schneiden und im Olivenöl zusammen mit dem Agavendicksaft leicht karamellisieren.

Die getrockneten Tomaten in feine Streifen oder Würfel schneiden, zusammen mit dem Babyspinat zum Spargel geben, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und eventuell ein paar Esslöffel vom Nudelwasser zugeben, um den Pfannensatz etwas zu lösen.

Die abgegossenen Spaghetti auf Tellern anrichten, die Spargelmischung darüber geben, mit Basilikumblättern und den gerösteten Mandel bestreuen.

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Knusprig gebratene Mock Duck *) mit Asiagemüse auf Glasnudeln

*) Mock Duck heißt so viel wie „nachgemachte Ente“ und besteht aus Seitan. Der GöGa hatte vor einiger Zeit eine Packung online bestellt. Die Hälfte war schon verbraucht, die zweite Hälfte, die im Tiefkühler schlummerte, wurde am gestrigen Sonntag verarbeitet.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 300 g vegane Ente
  • 100 g Vermicelli (Reisglasnudeln)
  • 1/2 Stange Porree
  • 1 dicke Möhre
  • 1/2 Paprikaschote, Rest vom Nudelsalat am Vortag
  • 10 Kaiserschoten
  • 1 Handvoll Babyspinat
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 EL grüne Currypasste
  • je ein Spritzer Soja- und Worcestersauce
  • ein wenig Wasser zum Ablöschen des Bratsatzes
  • 1 EL Öl

Zubereitung:

Das Gemüse vorbereiten: Dafür den halben Porree längs halbieren, unter fließendem Wasser spülen, in längliches Schmale Streifen (Juliennes) schneiden.
Die Möhre schälen, dann mit dem Sparschäler lange, dünne Streifen herunter schneiden.
Die Paprikaschote schälen, ebenfalls in möglichst dünne Streifen schneiden.
Die Kaiserschoten auch in Juliennes schneiden.
Die Knoblauchzehe sowie den Ingwer schälen, fein hacken.

Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen.
Die Mock Duck-Stücke etwas auseinander ziehen und in einer großen Pfanne rundum knusprig braten. Wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist, auf einen Teller geben und im Backofen warm halten.

Die Vermicelli mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.

In der selben Pfanne, in der die Mock Duck gebraten wurde, das Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen und zunächst Porree, Möhren und Paprikaschote dünsten, an den Pfannenrand schieben.

Currypaste, Knoblauch- und Ingwerwürfel zugeben, glasig dünsten, an den Pfannenrand schieben.

Die Kaiserschotenstreifen ebenfalls kurz dünsten, den Babyspinat unterrühren und zusammenfallen lassen. Mit etwas Wasser den Bratsatz ablöschen.

Das Gemüse verrühren, mit Soja- und Worcestersauce abschmecken.

Zum Servieren die Hälfte der Vermicelli auf einem Teller anrichten, das Gemüse oben auf legen und die Mock Duck-Streifen rundum verteilen.

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Exotischer Nudelsalat mit Mango

Irgendwann hatte ich so „en passant“ vom GöGa ein „Oh, lecker Mango!“ aufgeschnappt. Für den Samstagabend wünschte er sich Nudelsalat. Das sollte doch irgendwie in einen Topf zu kriegen sein. Heraus kam ein Nudelsalat mit Mango – megalecker!

Zutaten für 3 – 4 Portionen, entsprechend mehr als Beilage z. B. zum Grillen:

  • 250 g kleine Nudeln (Gabelspaghetti, Farfalle o. ä., bei mir Girandole)
  • 1/2 Mango
  • 1/2 Paprikaschote (ich hatte nur eine gelbe bekommen, für das Farbspiel wäre eine rote schöner gewesen)
  • 150 g TK-Erbsen
  • 50 g TK-Mais
  • 1/2 Stange Frühlingszwiebel
  • weitere Gemüsesorten wie Möhren, Sojasprossen, o. ä., wenn der Salat für eine größere Runde gedacht sein sollte; dann evtl. die ganze Mango verwenden
  • 1/2 Rezept vegane Mayonnaise
  • 2 – 3 EL Joghurt
  • 1 – 2 TL grüne Currypaste
  • Chili aus der Mühle
  • Zitronensaft
  • Salz

Zubereitung:

Die Nudeln in Salzwasser bis zur gewünschten Konsistenz garen. Dabei das Wasser sehr gut salzen. Abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen.

Das Gemüse vorbereiten: Das TK-Gemüse auftauen lassen, die halbe Paprikaschote schälen und grob würfeln, die Mangohälfte ebenfalls würfeln und die Frühlingszwiebel in dünne Scheiben schneiden. Wenn gewünscht, die weiteren Gemüse vorbereiten.

Die vegane Mayonnaise zubereiten, mit Joghurt verrühren und mit Currypaste, Chili, Zitronensaft und Salz abschmecken. Dabei darf man ruhig etwas übertreiben, weil die Salatzutaten den Geschmack quasi „aufsaugen“.

In einer großen Schüssel Nudeln, Gemüse und Sauce mischen und servieren.

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Ricotta-Zitronen-Kekse

Ich muss sagen, als Sandra letztens über einen Facebook-Post diese Kekse oder Cookies in ihrem Blog From Snuggs Kitchen vorstellte, hatte sie mich total „angefixt“.

Ich mag’s ja sowieso nicht so pappsüß und da klang das Rezept wie für mich gebacken. Sandra selber hatte es unter dem Titel Coconut Lime Ricotta Cookies bei Cooking Classy gefunden, aber die Kokosnuss wegen Nichtmögens weggelassen. Ich mag Kokos und hatte erst erwogen, sie zu verarbeiten, hatte aber keinen Bock auf die Umrechnerei der amerikanischen Maßeinheiten und verzichtete. Gute Entscheidung!

Diese Kekse sind luftig, fluffig, zitronig lecker. Genau das Richtige, jetzt wo es auf den Sommer zugeht und man mehr Lust auf fruchtig-frisches hat.

Ich habe Sandras Rezept noch mal etwas verändert, indem ich weniger Zucker und mehr Zitronensaft genommen habe. Heraus kamen die für uns perfekten Kekse.

Bei Sandra reicht der Teig für ca. 30 Cookies, ich habe „nur“ 18 heraus bekommen, aber vielleicht ist mein Eisportionierer einfach größer…

Zutaten für 18 Kekse:

  • 120 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 110 g Zucker (ich: 100 g)
  • 250 g Ricotta
  • 1 Bio-Zitrone, davon Schalenabrieb komplett + 3 EL Saft (ich: fast der ganze Saft der Zitrone)
  • 210 g Dinkelmehl, Typ 630
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz

 Zubereitung:

Den Backofen auf 190 °C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier (ich: Silikon-Dauerbackfolie) belegen.

Die Zitrone heiß abwaschen, etwas trocken tupfen, die gesamte Schale abreiben und den Saft auspressen.

In einer Schüssel Butter, Zucker und Vanille-Extrakt verrühren (macht bei mir wie immer Brunhild), dann das Ei unterrühren, anschließend Ricotta mit Zitronenabrieb und -saft zugeben.

Mehl mit Backpulver und Salz mischen und zur Ricottamasse geben und auf niedrigster Stufe unterrühren.
Ich habe dazu einen Teigschaber genommen und alles ganz vorsichtig vermischt.

Mit zwei Esslöffel oder einem Eisportionierer Kugeln auf den Backblechen verteilen. Ich schaffte pro Blech neun Kugeln mit meinem Eisportionierer.

Das erste Blech 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen, dann den Ofen öffnen, das Blech herausziehen und die Kekse mit dem Boden eine Glases Flach drücken.
Das Blech wieder in den Ofen schieben und die Kekse für weiter 3 – 5 Minuten backen, bis sie am Rand goldbraun sind.

Aus dem Ofen nehmen, kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf Gittern komplett auskühlen lassen und mit dem zweiten Blech genauso verfahren.

Man kann die Kekse nach dem Abkühlen noch mit Zuckerguss versehen, wenn man möchte.

ricotta-zitronen-kekse_mignon

Das Zitat ist aus dem Gedicht Mignon von Johann Wolfgang von Goethe

Jetzt kann der Sommer kommen. Ich hatte mir überlegt, dass eine Variante mit Orangen und leichtem Guss aus Zartbitterschokolade auch nicht schlecht schmecken dürfte und auch eine herzhafte Variante mit Kräutern, getrockneten Tomaten und eventuell ein paar Kernen stelle ich mir sehr lecker vor. Da werde ich demnächst definitiv mal einen Testlauf starten.

Vegetarische Bratrollen*) mit Kartoffelpüree und buntem Salat

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*) Damit sich niemand über das Wort „Würstchen“ im Zusammenhang mit „vegetarisch“ mokieren muss.

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Zutaten für 2 Portionen:

Zubereitung:

Kartoffelpüree laut Rezept zubereiten und warm stellen.

Für die Vinaigrette zum Salat die 1/2 Schalotte fein würfeln; mit Essig, Öl, Salz, Pfeffer,  Ahornsirup und TK-Kräutern in ein Schraubglas geben und gut durchschütteln. Eventuell noch etwas Wasser zugeben, damit man nicht so viel Öl verbraucht.

Das Stück Eisbergsalat in feine Streifen schneiden und waschen. Anschließend trocken schleudern.
Das Gurkenstück heiß abwaschen, halbieren, die Kerne heraus kratzen und die Gurkenhälften in feine Halbringe schneiden.
Die Radieschen ebenfalls heiß abwaschen, in Scheiben und dann in Streifen schneiden.
Alles zusammen mit den Champignonscheiben und dem restlichen Zuckermais in einer Schüssel vermischen. Vorm Servieren die Vinaigrette (noch mal gut durchschütteln) über die Salatmischung geben.

Zum Schluss die veganen Bratrollen in etwas Öl von allen Seiten knusprig anbraten.

Pizza Funghi e Mais

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Diese leckere Pizza mit Champignons und Zuckermais gab es am Freitagabend bei uns. Mir war der Teig etwas zu dick, aber der GöGa fand sie sehr lecker. Schon, der Belag war ja auch gelungen!

Zutaten für 1 große Pizza für 2 Personen:

  • 1/2 Rezept Brötchenteig, mit halb Dinkelvollkron-, halb Weizenmehl 550
  • 1 TL Olivenöl
  • etwas Mehl zum Ausrollen des Teiges
  • 1 Rezept Tomatensugo
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 4 große Champignons
  • 1/2 Dose à 200 g Zuckermais
  • 1 Frühlingszwiebel in Röllchen
  • 2 EL geriebener Emmentaler

Zubereitung:

Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Tomatensugo, wie in diesem Rezept beschrieben, zubereiten und sehr gut einkochen lassen.

Die Mozzarella in dünne Scheiben schneiden.
Die Champignons je nach Verschmutzung abreiben bzw. abbürsten oder kurz abbrausen und gut trocknen. In dünne Scheiben schneiden.
Den Mais gut über einem Sieb abtropfen lassen.
Die Frühlingszwiebel in dünne Röllchen schneiden.

Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben, den Teig mit dem Olivenöl gut durchkneten und zu einer Kugel formen. Den Teig von Mitte her zur Größe des gelochten Pizzableches ausrollen bzw. ausziehen. Auf das Pizzablech legen.

Den Tomatensugo auf dem Pizzaboden verstreichen. Die Mozzarellascheiben auf dem Sugo verteilen, darauf die Champignonscheiben geben und den Mais und die Frühlingslauchröllchen in den Zwischenräumen verteilen. Zum Schluss den Emmentaler darüber streuen.

Die Pizza in den Ofen schieben und 7 – 10 Minuten (abhängig vom Backofen und der Teigdicke) backen.

Tomatensuppe

Und noch eine Resteverwertung: aus dem halben Paket stückige Tomaten, das von der montäglichen Pizza Spinaci noch übrig war, habe ich mir heute eine tolle Tomatensuppe gemacht.

Zutaten für 1 Portion Suppe als Hauptspeise oder 2 Portion als Vorsuppe:

  • 1/2 Paket stückige Tomaten
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 frische Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark mit Chili
  • 1/2 TL getr. Basilikum
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Aceto Balsamico
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 EL Saure Sahne (alternativ: Schmand oder Crème fraîche)
  • 1 kleine Strauchtomate
  • Kapern zur Deko

Zubereitung:

Schalotte, Knoblauchzehe und Strauchtomate würfeln. Schalotte und Knoblauch im Olivenöl auf mittlerer Temperatur in einem kleinen Kochtopf andünsten. Das Tomatenmark zugeben und ebenfalls andünsten.

Die stückigen Tomaten zugeben, das Paket mit Wasser (ca. 1/4 des Inhalts) ausspülen und zugeben.

Mit Salz, Pfeffer, dem Basilikum sowie dem Aceto abschmecken.

Köcheln lassen, bis die Schalottenwürfel weich sind.

In einer Schale oder einem Suppenteller anrichten, die Saure Sahne vorsichtig auf die Suppe setzen, damit sie nicht „untergeht“. Die Tomatenwürfel und Kapern über die Saure Sahne streuen.

tomatensuppe

Guacamole – neu erfunden

Ein Resteessen bedingt irgendwie bei mir immer das nächste. Von dem Spaghetti-Dreierlei gestern Mittag hatte ich noch etwas Zucchini übrig. Von meinen zwei beim Wochenendeinkauf erstandenen Avocados war eine weich genug zur Verwendung, also mischte ich mir eine etwas andere Guacamole als Brotbelag zum Abendessen zusammen.

Zutaten für 1 Portion Guacamole:

  • 1 Avocaco
  • 1 Stück Zucchini
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL Olivenöl
  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • grobes Meersalz
  • gemahlener Chili aus der Mühle
  • 1 kleine Strauchtomate
  • Chilifäden und/oder frischer Koriander (den ich mal wieder nicht bekommen habe)

Zubereitung:

Die Zucchini in feine Würfel schneiden, die Knoblauchzehe klein hacken. Das Olivenöl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen, Zucchiniwürfel und Knoblauch dünsten.

In der Zwischenzeit die Avocado aus der Schale lösen, den Stein entfernen und die Avocado mit etwas Zitronensaft zu einem Püree verrühren. Bei so einer kleinen Menge reicht da eine Gabel, ansonsten nimmt man einen Stabmixer.

Das Avocadopüree mit Meersalz und Chili würzen.

Die kleine Strauchtomate vierteln, das Kerngehäuse mit der Flüssigkeit entfernen. Das Fruchtfleisch fein würfeln.

Die Guacamole anrichten, mit den Tomaten- und Zucchiniwürfeln sowie ein Chilifäden und/oder Korianderblättern garnieren.

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Ich habe die Guacamole auf zwei Scheiben Sesamknäckebrot genossen.

Spaghetti-Dreierlei

Von der Spinatpizza war noch eine halbe rote Zwiebel übrig, außerdem lagen noch eine Zucchini im Kühlschrank sowie Möhren. Zusammen mit „echter“ Pasta sollte daraus mein Spaghetti-Dreierlei werden.

Statt meine Brunhild mit ihrem Spiralschneideset zu bemühen, weil ich dachte, dass sich der Aufbau nicht lohnt, habe ich in mühseliger Frickelei Möhre und Zucchini in lange Streifen geschnitten. Nächstes Mal wieder Brunhild, zumal die Reinigung des Zubehörs wirklich problemlos ist.

Zutaten für 1 Portion:

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  • 1 Möhre
  • 1 Zucchini
  • Spaghetti
  • 3 Zehen frischer Knoblauch
  • 1 Stück Frühlingslauch
  • 1/2 rote Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl mit Salbei
  • optional: Balsamico-Perlen

Zubereitung:

Zuerst die Spaghetti in einem großen Topf köchelnden Salzwassers al dente kochen.

In der Zwischenzeit Möhre und Zucchini in Juliennestreifen, die halbe rote Zwiebel in feine Halbringe sowie die Knoblauchzehen in feine Scheiben die Frühlingszwiebel in feine Röllchen schneiden.

In einer genügend großen Pfanne das Olivenöl erhitzen, rote Zwiebel und Knoblauch darin kurz anschwitzen, dann zunächst die Möhrenstreifen zugeben und unter Rühren dünsten. Dann die Zucchinistreifen ebenfalls zugeben und ebenfalls dünsten, nach und nach etwas Nudelwasser zugeben, falls das Gemüse droht anzusetzen.

Zum Schluss die gegarten Spaghetti unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Wunsch mit den Balsamico-Perlen garnieren.

spaghettidreierlei