Archiv der Kategorie: Vegetarisch und Vegan

Bunter Couscous

couscousAlso wenn dieses Gericht nicht für das Dauerevent Schatzsuche im Vorratsschrank bei Magentratzel prädestiniert ist, dann weiß ich auch nicht mehr…

Eigentlich ist mehr oder weniger alles aus den Vorräten zusammengeklaubt, das sich nicht wehren konnte: Couscous, TK-Erbsen, Granatapfelkerne, getrocknete Berberitzen, eine marokkanische Gewürzmischung, u. a. mit Minze, dazu noch Meersalz und Olivenöl.

 

 

Für 1 Portion:

  • 1 Tasse Couscous (Instant)
  • 2 Tassen kochendes Wasser
  • 1 TL marokkanische Gewürzmischung (siehe Foto unten)
  • 1/2 Tasse TK-Erbsen
  • 1 EL Granatapfelkerne
  • 1 EL getrocknete Berberitzen
  • 1 Prise grobes Meersalz
  • einige Spritzer Olivenöl

Zubereitung:

Den Couscous in eine Pfanne geben, alle Zutaten außer Salz und Olivenöl unterrühren, mit kochendem Wasser aufgießen und in der Pfanne noch mal heiß werden lassen.

Auf einem Teller anrichten, mit Meersalz bestreuen und Olivenöl beträufeln.
Statt eines Tellers nehme ich immer gerne meine schöne bunte Schüssel, ein Mitbringsel aus unseren Tunesienurlaub im Jahre 2002.

 

moroccan_bruschetta_mix01

Marokkanischer Bruschetta Mix, der sich hervorragend zum Abschmecken von Couscous und anderen orientalischen Gerichten eignet.

moroccan_bruschetta_mix02

Inhalt sind u. a. Tomatenflocken, Orangen- u. Zitronenschale, Zimt, Minze, Oregano usw.

 

 

Spitzkohl indisch

Eigentlich wird dieses Gericht original mit Rotkohl gemacht. Ich habe es von Amini, einer indischen Krankenschwester, die im gleichen Krankenhaus wie meine Mutter gearbeitet hat. Sie hat das Gericht in meiner Kindheit des öfteren für uns gemacht, und ich fand es immer sehr lecker und auch sehr ungewöhnlich. Indisch bekam man Anfang der 1980er Jahren in einer Stadt wie Soest nicht wirklich… Erst etwa 10 Jahre später konnte ich Amini das Rezept entlocken. Seither mache ich es immer mal wieder.

Die Zubereitung mit Spitzkohl war ein Novum, da ich aber von der Spitzkohl-Hack-Pfanne noch ca. 400 g Kohl übrig hatte, habe ich den Rotkohl damit ersetzt.

Ich schreibe das Originalrezept auf; man kann auch China- oder Weißkohl nehmen.

Für 2 Portionen:

  • 1/2 großer Rotkohl oder 1 kleiner
  • 2 TL Senfkörner
  • 1 Zwiebel
  • 1 großzügige Prise Kurkuma
  • Salz
  • Kokosflocken
  • Öl, Butterschmalz oder Ghee
  • nach Geschmack: Kokosmilch

Den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Zwiebel würfeln.

Fett in einer Pfanne oder in einem Wok erhitzen und die Senfkörner und Zwiebelwürfel braun anbraten. Vorsicht: die Körner springen gerne mal aus der Pfanne.

Kurkuma und Kohlstreifen zufügen, mit Salz und den Kokosflocken abschmecken. Unter ständigem Rühren garen, bis der Rotkohl gar ist, aber noch Biss hat.

Normalerweise ist dies ein „trockenes“ Gericht ohne Sauce und kann mit Raita serviert werden, aber es ist auch okay, wenn man Kokosmilch (die Martin und ich sehr gerne mögen) zufügt.

Dazu gab es Basmatireis.

spitzkohl_indisch

Spitzkohl indisch

rotkohl_indisch

Das „Original“ mit Rotkohl

 

Herbst auf dem Teller

Da ich noch Kürbis vom Curry übrig hatte, wurde der Rest für eine Kürbis-Kartoffel-Tortilla verwendet. Das Rezept hatte ich im Netz auf der Seite von Essen & Trinken gefunden. Dort kann man es auch nachlesen; ich habe es für uns zwei allerdings halbiert und in Ermangelung von Milch etwas Mineralwasser an die verquirlten Eier gegeben.

Dazu gab es noch Feldsalat mit Granatapfelkernen und Himbeerdressing*). Und so waren wirklich alle Farben des Herbstes auf einem Teller vereint.

*) Für den Salat braucht man für 2 große Portionen:

  • Feldsalat so viel man mag
  • 1/4 Granatapfel, davon die Kerne (den Rest kann man in Eiswürfelbehältern portionsweise einfrieren)
  • 1 fein gehackte Schalotte nach Geschmack
  • 1 TL Senf
  • 3 EL Olivenöl
  • etwas Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • Himbeeressig
  • evtl. etwas Zucker

Feldsalat, wenn nötig von den Wurzelenden befreien, waschen und trocken schleudern. In eine Salatschüssel geben und die Granatapfelkerne darüber streuen.

Die restlichen Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas füllen, gut durchschütteln und erst kurz vor dem Servieren über den Salat geben, da der Feldsalat sonst schnell „labberig“ wird.

kuerbis-kartoffel-tortilla

Am 1. November war Weltvegantag

Werbung

Dass es an diesem Tag ausgerechnet vegane Bratwürstchen gab, ist ein bloßer Zufall.

weltvegantag_wurst

 

Zumal diese Würstchen von der Firma Taifun nicht mal besonders gut geschmeckt haben. Sie waren von der Konsistenz her zu weich und im Geschmack zu bitter.

Aber das Mindesthaltbarkeitsdatum war fast erreicht, also weg mit dem Zeug.

Dazu gab es Rotkohl und Kartoffelpüree und zusammen ergab das doch zumindest ein leckeres Essen.

Für das Kartoffelpüree für 2 Portionen habe ich 4 mittelgroße Kartoffeln klein gewürfelt in Salzwasser etwa 25 Minuten weichgekocht. Abschließend habe ich das Wasser abgegossen und die Kartoffelwürfel mit Milch und 1 EL Butter gestampft. Gewürzt wurde mit Salz, Pfeffer und Muskat.

weltvegantag

Blog Event CIII: Quintessenz des Herbsts

Blog-Event CIII - Quintessenz des Herbsts (Einsendeschluss 25. November 2014)

Es gibt bei Zorra ein neues Blog-Event, das dieses Mal Cristina von Le Bon Vivant ausrichtet.

Für mich gehört zum Herbst zwingend der Kürbis dazu und somit gibt es mindestens ein Mal im Herbst ein leckeres Kürbiscurry.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kleiner Hokkaidokürbis
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 rote Paprikaschote
  • 4 kleine Kartoffeln
  • 4 kleine Möhren
  • 100 g rote Linsen
  • 1 Gemüsezwiebel oder 2 „normale“ Haushaltszwiebeln
  • 1 bis 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • Currypulver,
  • 200 ml Kokosmilch (alternativ: 1 Becher Sahne und 3 EL Creamed Coconut – oder nach Geschmack)
  • 100 ml Orangen- oder Apfelsaft
  • etwas Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • Salz
  • Chiliflocken aus der Mühle
  • Pflanzenöl oder Butterschmalz
  • Koriander oder glattblättrige Petersilie

Zubereitung:

Den Kürbis heiß abwaschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel ausschaben. Dann den Kürbis in gröbere Stücke schneiden.

Paprikaschoten ebenfalls waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Kartoffeln und Möhren schälen und in grobe Würfel schneiden.

Zwiebeln auch in größere Würfel schneiden. Knoblauchzehen und Ingwer fein hacken.

Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen, die Zwiebelwürfel mit Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Mit Currypulver bestreuen. Die Gemüse und Linsen zugeben und kurz mitbraten. Dann mit Kokosmilch bzw. Sahne und Creamed Coconut und Saft ablöschen.

Mit geschlossenem Deckel schmoren, bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat.

Mit Salz, Chiliflocken, Honig (Agavendicksaft, Ahornsirup) pikant abschmecken und vor dem Servieren mit gehacktem Koriander (Petersilie) bestreuen.

Dazu gab es eine Wildreismischung und Falafel.

urmoehre

Ich hatte rote Möhren im Bioladen bekommen, die dem Curry noch mehr Farbe gaben.

kuerbiscurry_falafel

Kürbiscurry mit Falafel und Wildreismischung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen schönen Nebeneffekt ergab sich aus der Sauce. Die dickte nämlich zu einem wunderbaren Brotaufstrich ein, so dass dieses Gericht wirklich bis auf den letzten Krümel Verwendung fand. Wahrscheinlich hatten die Linsen für diesen Effekt gesorgt.

linsenaufstrich

Linsenaufstrich aus der der Sauce des Kürbiscurrys

 

Mediterranes Gemüse mit Reis

Bei Magentratzerl geht es in eine weitere Runde des Dauerevents „Schatzsuche im Vorratschrank“, zu dem ich auch wieder ein Rezept beisteuern kann.

Dieses Mal hat der Göttergatte ein paar Schätzchen aus dem Vorratsschrank befördert; teilweise leider in den Müll, da schon seit Jahren abgelaufen. *schäm*

Unter anderem war dabei ein Glas mediterraner Brotaufstrich, dessen MHD am 18. Oktober 2014 ablaufen würde… Ich hatte außerdem gerade ein Glas einer anderen Firma mit ähnlicher Geschmacksrichtung im Gebrauch und so reifte eine Idee. Mussten nur noch die weiteren Zutaten besorgt werden (reichte dicke für drei Portionen):

mediterraner_aufstrich_zutaten
Ich holte also je 1 Spitzpaprika, Zucchini, Aubergine, 250 g breite Bohnen sowie 1 Paket Alpro Soya Cuisine (die ich hier bereits getestet hatte). Die besagten Brotaufstriche, sowie Zwiebeln und Knoblauch kommen aus dem Vorrat.

 

 

 

 

Eine Weile vor dem Beginn des Kochens die Aubergine in nicht zu dünne Scheiben schneiden, schichtweise in eine Schüssel legen, dabei jede Schicht salzen. Mit einem Teller abdecken und diesen beschweren; so wird das Wasser aus den Auberginen gezogen und sie saugen das Öl zum Braten nicht auf wie ein Schwamm. Bis zum Kochen stehen lassen.

Zunächst die Bohnen von den Enden befreien, halbieren oder dritteln und in gesalzenem, sprudelnd kochendem Wasser bissfest blanchiert. Abgießen und sofort mit kaltem Wasser abspülen. das Gemüse putzen und . Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Das Salz unter fließendem Wasser gründlich von den Auberginenscheiben abwaschen, diese trocken tupfen und eventuell halbieren oder vierteln.

In einer Pfanne 1 – 2 EL Olivenöl erhitzen. Die Zwiebeln anschwitzen und die Auberginenscheiben anbraten. Den Knoblauch zugeben. Paprika und Zucchini zugeben und kurz mitbraten. Dann mit der Soya Cuisine aufgießen und den Brotaufstrich einrühren.

Wenn das Gemüse knackig gegart ist, etwa die Hälfte der Bohnen zugeben und in der Sauce aufwärmen. Mit Salz, gemahlenen Chiliflocken und Oregano abschmecken.

Dazu gab’s Basmatireis, aber Nudeln oder Gnocchi schmecken sicher auch.

mediterraner_aufstrich_wird_sauce

Durch die Soya Cuisine (statt Sahne) und das Olivenöl (statt z. B. Butterschmalz) ist dieses Gericht vegan geworden.

Panna Cotta mit Heidelbeeren

Da habe ich Euch doch glatt den Nachtisch vom Gericht für die Schweizer Käsesehnsucht unterschlagen. Dabei war’s so lecker!

heidelbeer_panna_cotta

 

Für 3 – 4 Portionen (je nach Größe der Förmchen) Panna cotta:

  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 EL Agavendicksaft oder Honig
  • 3 Espressolöffel Agar-Agar
  • etwas ausgekratztes Vanillemark oder (selbstgemachten) Vanillezucker nach Geschmack
  • 4 EL frische oder TK-Heidelbeeren

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Heidelbeeren gut verrühren und langsam zum Kochen bringen, 5 Minuten köcheln lassen. Die Heidelbeeren untermischen, in Förmchen füllen, die mit kaltem Wasser ausgespült wurden und in den Kühlschrank stellen, bis die Masse fest ist.
Vorm Servieren auf Teller (ich nehme meistens Unterteller) stürzen. Etwas Dekoration wie Minzeblättchen oder ein paar Früchte wäre nicht schlecht, hatte ich aber nicht zur Hand.

 

Gefüllte Kohlrabi mit Parmesanhaube

Gestern habe ich mal wieder ein Rezept aus der Zeitschrift „Slowly Veggie“ nachgekocht. Allerdings nicht aus der aktuellen, sondern der vorherigen Ausgabe Nr. 4/2014.

Zugegeben ist die Vor- und Zubereitung etwas aufwändig, im Heft werden 65 Minuten Arbeitszeit angegeben, aber wenn man sich die Schritte etwas einteilt, geht es auch für so rückenlahme Leute wie mich. Wir essen ja meistens abends die warme Mahlzeit, deshalb habe ich kurz nach Mittag angefangen, die Kohlrabi auszuhöhlen und weich zu kochen. Abends habe ich dann mit dem Rest weitergemacht.

Das Gericht war sehr lecker und wird sicherlich wiederholt – vor allem, wenn ich endlich (!) einen vernünftigen Backofen habe.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 mittelgroße Kohlrabi
  • 280 ml Gemüsefond
  • Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 2 EL Butter
  • 60 g Schlagsahne
  • 1 EL Speisestärke
  • 30 g Parmesan
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 große Tomate (Ochseneherz) – hatte ich nicht bekommen, deshalb 2 Strauchtomaten
  • 5 Champignons
  • 100 g Blattspinat – hatte ich auch nicht bekommen, deshalb TK-Spinat
  • 2 Schalotten
  • 10 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • 100 ml Weißwein
  • 1/2 Bund Estragon – hatte ich ebenfalls vergebens gesucht, deshalb getrockneter Estragon

Zubereitung:

Kohlrabi waschen und schälen. Schalen mit 250 ml Gemüsefond im Topf mit Salz und Zucker ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen, dann den Fond durch ein Sieb passieren. Inzwischen von den Kohlrabi Deckel abschneiden und Kohlrabi aushöhlen (Das geht am besten, indem man mit einem kurzen spitzen Messer mit leicht gebogener Klinge einen Rand schneidet und dann das Innere mit einem Melonenausstecher rausholt.). Ausgehöhlte Kohlrabi in ca. 15 Minuten in Salzwasser weich garen, in Eiswasser abschrecken und abtropfen lassen.

Vom Kohlrabi-Inneren 200 g abwiegen, hacken und in einem Topf mit Butter anschwitzen. Mit Kohlrabifond ablöschen und Flüssigkeit fast vollständig einkochen lassen. Sahne zugeben, etwas einkochen lassen und dann fein pürieren (So wirklich fein ist das bei mir nicht geworden.). Stärke mit 1 EL Wasser vermischen, unterrühren und alles 2 Minuten kochen lassen. Parmesan fein reiben. Eier trennen. Den Topf vom Herd ziehen und die Eigelbe untermischen. Masse durch ein Sieb passieren (Habe ich nicht gemacht, ich fand’s ganz gut, dass  noch Kohlrabistückchen zu schmecken waren.), Parmesan untermischen, die Masse abkühlen lassen. Den Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen.

Tomate einritzen, kurz in kochendes Wasser geben, die Haut abziehen (oder diesen genialen Schäler benutzen). Dann vierteln, Kerne entfernen und Tomate fein würfeln. Pilze putzen, in Scheiben schneiden. Spinat putzen, waschen und abtropfen lassen (TK-Spinat vorher schon auftauen, ggf. etwas ausdrücken). Schalotten abziehen, fein würfeln, in einer Pfanne in 1 EL Olivenöl anbraten, Spinat zugeben und zusammenfallen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Wein ablöschen, Tomatenwürfel zugeben. Pilze in 1 EL Olivenöl anbraten, salzen, pfeffern. (Ich habe zuerst die Pilze angebraten, aus der Pfanne genommen und in der gleichen Pfanne dann die Spinat-Tomaten-Mischung gemacht.)
Eiweiß steif schlagen, unter die kalte Kohlrabimasse geben. Ausgehöhlte Kohlrabi mit etwas Olivenöl einpinseln und leicht salzen. Mit Tomaten-Spinat, Pilzen und Eiweißmasse füllen (Ich habe die Eiweißmasse wie eine Haube oben auf gesetzt.) Kohlrabi in eine gefettete Auflaufform setzen und ca. 15 Minuten im Ofen garen.

Estragonblättchen mit restlichem Gemüsefond (30 ml) (Tjaaa, da oben gesagt wurde, man solle den ganzen Gemüsefond nehmen und einköcheln lassen, hatte ihr hier nichts mehr übrig…) und dem restlichen Öl fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach dem Überbakcen über die Kohlrabi träufeln. Rohe Kohlrabideckel nach Belieben dazu servieren.

(Da ich ja keinen frischen Estragon bekommen hatte, habe ich den getrockneten vor dem Ofengang über die Kohlrabi gestreut.)

kohlrabi_01
kohlrabi_02

Welfenspeise

Blog-Event CI - Smooth food, geschmeidig und genussvoll! (Einsendeschluss 15. September 2014)

Die Welfenspeise gab es gestern als Nachtisch und damit habe ich auch einen Beitrag zum Blog-Event CI Smooth Food, geschmeidig und genussvoll, den Claudia von Geschmeidige Köstlichkeiten bei Zorra ausrichtet.

Bei der Welfenspeise handelt es sich um ein zweischichtiges Dessert, welches aus der weißen Vanillepuddingcrème und der gelben Weinschaumcrème besteht. Diese beiden Farben repräsentieren die Farben der Welfen (deshalb der Name). Ich habe zwischen die beiden Schichten noch halbierte Trauben gelegt, die aber nicht obligatorisch sind.

Für 4 Portionen braucht man:

Für den Pudding:

  • 2 Eiweiß (M)
  • Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 150 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 40 g Zucker
  • 20 g Speisestärke

Für den Weinschaum:

  • 2 Eigelb (M)
  • 40 g Zucker
  • 50 ml halbtrockener Weißwein

Außerdem (optional): halbierte Weintrauben

Zubereitung:

Eiweiß für den Pudding mit Salz steif schlagen und kalt stellen.
Vanilleschote längs halbieren, Mark herausschaben. Vanillemark mit Milch, Sahne, Zucker und Stärke in einem Topf glatt rühren.

Topf auf den Herd stellen und unter beständigem Rühren mit einem Schneebesen aufkochen. Weiter rühren und 1 Minute kochen. Eischnee unterheben und den Pudding auf Gläser verteilen. Auskühlen lassen.

(Ich habe von vorne herein selbstgemachten Vanillezucker genommen.)

Eigelb für den Weinschaum mit Zucker und Wein in einer Metallschüssel verquirlen und mit dem Schneebesen über einem Topf mit siedendem Wasser zu einer dicklichen Creme aufschlagen. Creme auf die Gläser verteilen und das Dessert sofort servieren.

(Ich habe noch halbierte Weintrauben auf die Puddingcreme gelegt, bevor ich den Weinschaum darüber gegeben habe.)

welfencreme

 

Das Rezept ist dem Buch Deutschland vegetarisch von Stevan Paul/Katharina Seiser (Hg.) entnommen.

Homepage von Stevan Paul.

Grundrezept: Süßsaure Sauce (mit Chinagemüse und Tofu)

Ich hatte vom letzten Grillabend noch Paprikaschoten und Zucchini übrig, außerdem fristeten noch ein halber Chinakohl und ein paar Möhren ein trostloses Dasein im Kühlschrank.

Die Zusammenstellung kam mir chinesisch vor und so schnippelte ich alles, zusammen mit mit einer Zwiebel und Tofu (ca. 100 g) in mundgerechte Stücke bzw. Würfel.

Für die süßsaure Sauce ging ich nach folgendem Rezept vor:

  • 1,5 EL Speisestärke
  • 5 EL Wasser
  • 1,5 EL Sojasauce
  • 2,5 EL Zucker
  • 3,5 EL Essig
  • 3,5 EL Orangensaft
  • 2,5 EL Tomatenmark
  • 1,5 EL trockener Sherry

Die Zutaten für die Sauce in einem kleinen Topf mit einem Schneebesen anrühren, aufkochen und 4 – 5 Minuten unter Rühren köcheln lassen, bis sie eindickt und klar ist.

Naja, schon beim Aufkochen bekam die Sauce die Konsistenz von Pudding, so dass ich den Topf erst mal vom Herd zog. Dann muss ich sage, dass sie so was von sauer war. Ich mag es eigentlich säuerlich, im Gegensatz zum GöGa, aber das war selbst mir zuviel des Guten. Also habe ich noch Zucker, Orangensaft, Sojasauce und später auch noch etwas Wasser zugegeben, weil die Sauce auch beim Aufwärmen wieder total dick wurde. Am Schluss hat sie mir zwar gut geschmeckt, aber ich glaube, für den GöGa war das nix…

Nach dem Zubereiten der Sauce habe ich Basmatireis im Verhältnis 1 Teil Reis zu 2 Teilen Wasser aufgesetzt, leicht gesalzen und zum Kochen gebracht. Dann wurde die Platte ausgestellt und der Reis konnte während der Zubereitung des Gemüses ausquellen.

In einem Wok oder einer Pfanne mit hohem Rand etwas Pflanzenöl erhitzen und zunächst die Zwiebeln bei mittlerer Temperatur glasig dünsten. Zur Seite schieben und die Tofuwürfel von allen Seiten knusprig anbraten. Diese unter die Zwiebelstücke rühren und die Möhren von beiden Seiten braten. Diese wiederum mit der Zwiebel-Tofu-Mischung verrühren und die Paprikaschote zugeben. Weiter wie oben verfahren und die Zucchini zugeben, zum Schluss die Chinakohlstreifen, die die kürzeste Garzeit haben.

Das Gemüse sollte beim Servieren noch knackig sein. Etwas salzen, dann auf dem Reis anrichten und die Sauce dazu geben.

gemuese-suesssauer

Die Gemüse sind natürlich noch erweiter- oder austauschbar, z. B. Brokkoliröschen, Porree, Shiitake-Pilze, Mungo- oder Sojabohnensprossen, Kaiserschoten… und den Tofu kann man natürlich auch durch Fleisch oder Fisch ersetzen.

Ich finde, dieses Rezept ist ein guter Beitrag zu Susannes (Magentratzerl) Dauerevent Schatzsuche im Vorratsschrank.