Bevor ich es vergesse! Die Zusammenfassung des obigen Blog-Events ist bei Zorra online.
Meine Beiträge waren ein Apple Crumble mit ordentlich Zimt und ein Orientalisches Rote Bete-Graupenrisotto mit allen drei Gewürzen.
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Meine Beiträge waren ein Apple Crumble mit ordentlich Zimt und ein Orientalisches Rote Bete-Graupenrisotto mit allen drei Gewürzen.
Das Rezept für diesen super leckeren, super saftigen Kuchen, der für die Verwertung überreifer Bananen bestens geeignet hat, hat Jana von Kochen.ist.Liebe in einer Facebook-Gruppe veröffentlicht. Bei ihr wird der gesamte Teig in einer Kastenform gebacken, ich habe aus einem Teil Mini-Gugelhüpfer gemacht und aus dem Rest Brownies mit Schokoguss, Kokosraspeln und Bananenchips.
Zutaten für den Teig:
Zubereitung:
Weiche Butter mit Zucker 2 – 3 Minuten mit dem Rührbesen des Mixers oder in der Küchenmaschine verrühren. Die Eier nach und nach unterrühren.
Bananen schälen, zerdrücken und zusammen mit der Milch unterrühren.
Nun mit Knethaken Mehl, Backpulver, Salz, Backschokolade und Kokosraspeln unterrühren.
Einen Teil des Teiges in Mini-Gugelhupf-Förmchen umfüllen, auf dem Backblech ca. 20 Minuten im auf 160 °C Umluft vorgeheizten Backofen backen. Stäbchenprobe machen.
Herausnehmen und in den Formen etwas abkühlen lassen. Vorsichtig herauslösen und mit Puderzucker bestäuben.
Für die Brownies den restlichen Teig in ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Backblech oder eine Auflaufform füllen. Etwa 20 Minuten bei 160 °C Umluft backen.
Mit dem Backpapier auf ein Kuchengitter heben und auskühlen lassen. Mittels eines Bretts drehen und das Backpapier abziehen.
Zartbitterkouvertüre im Wasserbad schmelzen, dünn auf den Brownieteig streichen. Mit Kokosraspeln bestreuen, den Teig in quadratische Stücke schneiden und auf jedes Brownie einen Bananenchip setzen.
Ich hasse es, wenn ich Lebensmittel wegwerfen muss. Um das zu vermeiden, versuche ich aus Resten noch mal etwas neues zu kochen, so lange die Lebensmittel nicht wirklich verdorben sind.
Von dem Gemüseeintopf am Samstag hatte ich noch Steckrübe, Porree und Möhren über behalten. Ich könnte ja noch mal Suppe machen, aber darauf hatte ich keine Lust. Irgendwas Überbackenes wäre fein… Da hatte ich doch beim Durchblättern der aktuellen Zeitschrift Slowly Veggie einen Auflauf mit Steckrübe und Lauch gesehen. Ja, mit etwas Improvisation bekomme ich das hin.
Das Originalrezept habe ich Euch aufgeschrieben, meine Änderungen stehen wie immer in Klammern.
Zutaten für 4 Portionen:
Für das Kartoffelpüree:
Zubereitung:
Für das Gratin Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. Die Steckrübe (und die Karotte) schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Öl in einer genügend großen Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, dann die Steckrüben- (und Möhren-)scheiben zugeben, kurz anbraten und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer (Chili) würzen. Sahne und Brühe angießen und bedeckt 10 Minuten dünsten.
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Lauch putzen, gründlich waschen und in Ringe schneiden. Steckrüben (+ Möhren) und Lauch in eine Auflaufform geben, dabei die Kochflüssigkeit der Rüben aufbewahren.
Fett und Mehl verkneten. Kochflüssigkeit noch mal kurz erhitzen, die Mehlbutter zugeben und mit dem Schneebesen einrühren. (Ich habe noch mal etwas Sahne und Wasser zugegeben und die Sauce noch mal pikant mit Salz, Pfeffer und Chili abgeschmeckt.) Die Sauce über das Gemüse geben.
Pekannüsse (Macadamias) hacken und über das Gratin geben. Zunächst etwa 20 Minuten zugedeckt (Alufolie), dann offen in weiteren 10 – 15 Minuten überbacken.
Zwischenzeitlich die Kartoffeln schälen, würfeln und knapp mit Salzwasser bedeckt in ca. 15 Minuten schön weich kochen.
(Ich habe noch kleine Stücke getrocknete Steinpilze in warmem Wasser eingeweicht.)
Im Rezept wird jetzt die Milch erwärmt, die Kartoffeln abgegossen, ausgedampft und entweder durch die Kartoffelpresse gegeben oder fein gestampft. Milch unterrühren, mit Salz, Pfeffer würzen. Trüffelöl unterrühren oder frischen Trüffel über das Püree hobeln.
Ich habe das Püree folgendermaßen zubereitet: Gegarte Kartoffeln abgießen, mit etwas Sahne fein stampfen, und zwar mit einer Gabel, da ich ja nur eine kleine Portion hatte. Das Püree habe ich dann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, die eingeweichten Steinpilze abgegossen und unter das Püree gerührt.
Zusammen mit dem Gratin anrichten.
Das war sehr lecker, und ich freue mich, dass ich meine Reste lecker verarbeiten konnte.
Zu meiner Brunhild gehört von Anfang an ein Fleischwolf. Dass der prinzipiell super funktioniert, hat er bei der Spritzgebäckproduktion in der Vorweihnachtszeit bewiesen.
Nun wollte ich ihn aber auch mal an der eigentlichen Materie, dem Fleisch ausprobieren. So hatte ich Lammfleisch geholt, weil man das ja in der Regel im Supermarkt nicht gewolft bekommt und wollte Köfte machen. Eine Rezeptanregung holte ich mir auf der Webseite Koch Dich türkisch von Orkide und Orhan Tançgil, deren Kochbuch Türkei vegetarisch ich ja auch habe.
Zunächst habe ich am Vortag den Teig für das Fladenbrot vorbereitet und im Kühlschrank gehen gelassen.
Zutaten für die Lammköfte (ca. 12 Stück):
Zutaten für das Cacık (Tzatziki):
Zubereitung:
Zunächst den Backofen auf 250 °C vorheizen und den Teig für das Fladenbrot gut durchkneten und zu einer runden Form (ca. Größe einer Pizza) ausziehen. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Bachblech oder auf ein gelochtes Pizzablech und damit auf den Gitterrost legen.
Etwa 15 Minuten backen.
In der Zwischenzeit für das Cacık die Salatgurke heiß abwaschen, längs halbieren und Kerne heraus schaben (geht gut mit einem Espressolöffel). Die Gurkenhälften in nicht zu feine Scheiben schneiden.
Die Knoblauchzehe zählen und sehr fein hacken.
Beides mit dem Joghurt verrühren und mit den Kräutern sowie den Gewürzen abschmecken.
Zum Servieren in eine Schüssel umfüllen und mit Olivenöl beträufeln.
Das Lammfleisch durch den Fleischwolf mit feiner Scheibe in eine Schüssel lassen.
Ei, zerbröseltes Sesamknäcke, Zwiebel, Gewürze und Petersilie untermischen.
Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen, mit einem Esslöffel Portionen vom Lammfleisch abstechen und mit feuchten Händen zu Bällchen rollen. Im Olivenöl von beiden Seiten kross braten und mit dem Cacık, dem Fladenbrot und eventuell ein paar Oliven servieren.
Gestern war das Wetter so richtig zum Abgewöhnen: schmuddelig und nasskalt. Darum musste abends eine richtig schöne Suppe mit allerlei winterlichen Gemüsen her. Dazu kamen noch Graupen und pro Person ein veganes Wiener Würstchen von Wheaty.

Zutaten für meinen winterlichen Eintopf: vorne von links Zwiebel, Grünkohl – hinten von links Kartoffel, Porree (Lauch), Möhren, Sellerie, Pastinake, Steckrübe – dahinter Gerstengraupen
Zutaten für ca. 4 Portionen:
Zubereitung:
Alle Gemüse putzen, wenn nötig schälen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Den Grünkohl grob zupfen.
In einem großen Topf das Pflanzenöl erhitzen und die Zwiebel mit etwas Zucker glasig schmoren. Restliche Gemüse sowie die Graupen dazu geben, gut umrühren und so viel Wasser angießen, dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Nelken und Senfkörner in ein Tee-Ei oder ein Gewürzbeutelchen geben und gut in der Flüssigkeit „versenken“. Salzen und Pfeffern und ca. 20 Minuten ganz leicht köcheln lassen, bis die Gemüse weich sind. Ich orientiere mich immer an den Kartoffeln, weil ich alle anderen Gemüsesorten auch noch gerne „mit Biss“ mag.
Wenn man „fleischliche“ Würstchen nimmt, diese von vorne herein mit in die Suppe geben, dabei gerade bei Mettwürstchen mit dem Salzen aufpassen, weil diese oft schon sehr salzig sind.
Bei den veganen Würstchen reicht es, diese in Scheiben zu schneiden, in die Suppenteller zu legen und den heißen Eintopf darauf zu schöpfen.
Nach Wunsch mit etwas gehacktem (rohem) Grünkohl bestreuen.
Update: Mit dieser Suppe habe ich gestern, am 5. März 2016 an Ingrids Blogparty #Samstagssuppe teilgenommen.
Es geht weiter mit der Resteverwertung: vom Sellerie-Kartoffelpüree war noch ca. eine halbe Knolle übrig, außerdem schlummerte vom vegetarischen Borschtsch ein Viertel Weißkohl im Kühlschrank, dazu noch ein paar Möhren.
Vom Knollensellerie habe ich eine ca. fingerdicke Scheibe abgeschnitten, geschält und zunächst in etwas Salzwasser für 5 – 10 Minuten weich gekocht.
Zutaten für den Salat:
Zubereitung:
Geputzten Weißkohl, Möhren und Apfel mit Schale grob raspeln (hier kam mir wieder meine gute Brunhild zugute) und in einer Schüssel mit Apfelessig durchmischen. Öl und Gewürze zugeben und mindestens eine Stunde gut durchziehen lassen.
Vor dem Servieren den Kernemix trocken in einer Pfanne anrösten und zur Seite stellen.
In der selben Pfanne 2 EL Pflanzenöl erhitzen. Die Selleriescheibe von beiden Seiten salzen und pfeffern und in Panko-Paniermehl wälzen und von beiden Seiten im Öl knusprig ausbraten.
Zusammen mit dem Salat auf einem Teller anrichten. Den Salat mit dem Kernemix bestreuen.
Resteverwertung in meiner Küche: vom Sonntag war noch eine kleine Portion Sellerie-Kartoffelpüree übrig, aus dem ich eine leckere Suppe machte.
Dafür einfach etwas Brühe zugeben und kurz aufkochen. Nach Wunsch pürieren. Eventuell noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Als Topping habe ich ein paar Kürbiskerne angeröstet, dann in der selben Pfanne gewürfelten Räuchertofu knusprig gebraten und außerdem noch Frühlingszwiebel in Röllchen geschnitten.
Dieses lecker-leichte Gericht gab es am Sonntag, weil der GöGa nachmittags wieder aufbrechen musste und dann natürlich nicht so einen vollen Bauch haben wollte.
Zutaten für 2 Portionen:
Zubereitung:
Zunächst Sellerie und Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, in leicht gesalzenem Wasser in 15 bis 20 Minuten weich kochen.
In der Zwischenzeit die Gurke heiß abwaschen, längs halbieren und mit einem kleinen (Espresso-)Löffel die Kerne heraus schaben. Die Hälften in nicht zu dünne Scheiben schneiden.
Für das Dressing Pflanzenöl, Essig, Dill, Salz, Pfeffer und Zucker in ein Schraubglas füllen. Gut durchschütteln und vor dem Servieren über die Gurken geben.
Wenn die Sellerie- und Kartoffelwürfel gar sind, das Wasser abgießen. Butter und Sahne zugeben, stampfen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Auf kleiner Temperatur warm halten.
Die Haut vom Zander mit einem scharfen Messer leicht einritzen, den Fisch leicht mit Zitronensaft beträufeln, von beiden Seiten salzen und pfeffern und kurz durch Mehl ziehen.
Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, Zander auf der Haut knusprig braten. Umdrehen und in der ausgeschalteten Pfanne zu Ende gar ziehen lassen.
Schnittlauch oder Frühlingszwiebelstengel in feine Röllchen schneiden.
Das Püree auf einen Teller geben, die Schnittlauch-/Zwiebelröllchen darüber geben. Die Zanderfilets mit der Haut nach oben auf dem Püree anrichten und den Gurkensalat daneben geben.
Da doch etwas Püree übrig blieb, gab es am Folgetag eine schnelle Sellerie-Kartoffelsuppe.
Etwas hell ist er ja geraten, weil ich nicht mehr genug Rote Bete übrig hatte, aber lecker war er. Das Rezept hatte ich von der Seite Essen & Trinken; einige Änderungen habe ich vorgenommen, die wie immer in Klammern stehen:
Zutaten für 4 reichliche Portionen:
Zubereitung:
1. Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Kohl putzen, den harten Strunk entfernen, den Kohl in feine Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken. Butter in einem weiten Topf zerlassen, Zwiebeln, Kohl und Knoblauch bei mittlerer Hitze 3 – 4 Min. darin dünsten. Tomatenmark zugeben und unter Rühren 30 Sek. dünsten. Mit Brühe und Tomaten aufgießen, mit Paprikapulver und Kümmel würzen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 20 Min. kochen.
2. Inzwischen Rote Bete und Kartoffeln schälen und in 1 cm breite Streifen schneiden. Beides zum Kohl geben und weitere 25 – 30 Min. garen. Tofu würfeln und 5 Min. vor Ende der Garzeit untermischen.
3. Eintopf mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Essig abschmecken. Mit grob gehacktem Dill und saurer Sahne servieren.
Wie man sieht, hat die Menge an Roter Bete nicht gereicht, das Gericht komplett rot zu färben. Geschmacklich war es aber sehr gut. Statt des Dills habe ich ein paar Chilifäden über die Saure Sahne gegeben und alles in einer Schüssel meines neuen Geschirrs angerichtet.
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Wie hier erwähnt, hatte ich von meiner Schwiegermutter Geld zum 50. Geburtstag bekommen. Einen Teil davon habe ich vergangene Woche „verbraten“.
Ich bin immer auf der Suche nach schönen Geschirrstücken, auf denen ich meine Gerichte auch optisch ansprechend anrichten kann. Mehr durch Zufall entdeckte ich ein paar schöne Stücke bei Nanu Nana, ein Laden, in den ich eher selten gehe, aber der mich doch dann immer wieder mit schönen Stücken, auch Geschenkideen, überrascht.
Und zu Kochbüchern kann ich ja sowieso schwer nein sagen, vor allem, wenn sie so toll aufgemacht sind, wie „In 80 Gerichten um die Welt“ und zudem noch reduziert sind.
Das Buch ist in Anlehnung an Jules Vernes Klassiker in 80 Tagen um die Welt entstanden und beinhaltet Rezepte, Geschichten und vor allem auch wunderbare Fotos von David Loftus aus der ganzen Welt.