Mediterranes Gemüse mit Reis

Bei Magentratzerl geht es in eine weitere Runde des Dauerevents „Schatzsuche im Vorratschrank“, zu dem ich auch wieder ein Rezept beisteuern kann.

Dieses Mal hat der Göttergatte ein paar Schätzchen aus dem Vorratsschrank befördert; teilweise leider in den Müll, da schon seit Jahren abgelaufen. *schäm*

Unter anderem war dabei ein Glas mediterraner Brotaufstrich, dessen MHD am 18. Oktober 2014 ablaufen würde… Ich hatte außerdem gerade ein Glas einer anderen Firma mit ähnlicher Geschmacksrichtung im Gebrauch und so reifte eine Idee. Mussten nur noch die weiteren Zutaten besorgt werden (reichte dicke für drei Portionen):

mediterraner_aufstrich_zutaten
Ich holte also je 1 Spitzpaprika, Zucchini, Aubergine, 250 g breite Bohnen sowie 1 Paket Alpro Soya Cuisine (die ich hier bereits getestet hatte). Die besagten Brotaufstriche, sowie Zwiebeln und Knoblauch kommen aus dem Vorrat.

 

 

 

 

Eine Weile vor dem Beginn des Kochens die Aubergine in nicht zu dünne Scheiben schneiden, schichtweise in eine Schüssel legen, dabei jede Schicht salzen. Mit einem Teller abdecken und diesen beschweren; so wird das Wasser aus den Auberginen gezogen und sie saugen das Öl zum Braten nicht auf wie ein Schwamm. Bis zum Kochen stehen lassen.

Zunächst die Bohnen von den Enden befreien, halbieren oder dritteln und in gesalzenem, sprudelnd kochendem Wasser bissfest blanchiert. Abgießen und sofort mit kaltem Wasser abspülen. das Gemüse putzen und . Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Das Salz unter fließendem Wasser gründlich von den Auberginenscheiben abwaschen, diese trocken tupfen und eventuell halbieren oder vierteln.

In einer Pfanne 1 – 2 EL Olivenöl erhitzen. Die Zwiebeln anschwitzen und die Auberginenscheiben anbraten. Den Knoblauch zugeben. Paprika und Zucchini zugeben und kurz mitbraten. Dann mit der Soya Cuisine aufgießen und den Brotaufstrich einrühren.

Wenn das Gemüse knackig gegart ist, etwa die Hälfte der Bohnen zugeben und in der Sauce aufwärmen. Mit Salz, gemahlenen Chiliflocken und Oregano abschmecken.

Dazu gab’s Basmatireis, aber Nudeln oder Gnocchi schmecken sicher auch.

mediterraner_aufstrich_wird_sauce

Durch die Soya Cuisine (statt Sahne) und das Olivenöl (statt z. B. Butterschmalz) ist dieses Gericht vegan geworden.

Spirellitopf

Der Wunsch eines einzelnen, mir näher bekannten Herrn war mir im Laufe der letzten Wochen Befehl und so gab es Spirellitopf.

Das ist ein Gericht das meine Schwiegermutter früher wohl öfter gemacht hat, als mein Göttergatte und seine Schwester noch klein waren. Da kamen alle möglichen Fertig-Gewürzpülverchen rein. Ich ließ mich aber – beim ersten Nachkochversuch vor ein paar Jahren – nicht lumpen und googelte ein Rezept (fast) ohne Maggi und Co. Ein bisschen Instant-Gemüsebrühe ist schon drin, aber bitte in Bio-Qualität!

Dieses hatte ich gefunden und seitdem immer mal wieder gekocht (für 2 – 3 Portionen):

  • 200 g Gehacktes halb und halb
  • 2 Zwiebeln
  • 250 g gemischte Gemüse nach Wunsch (z.B. Möhren, Lauch, Paprika, Erbsen)
  • 2 EL Öl
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuß
  • Majoran
  • Kümmel (da ich nicht auf Kümmelkörner beißen mag, habe ich fein gemahlenen Kümmel genommen)
  • fein gehackter Knoblauch
  • 1/2 EL Senf
  • 625 ml Wasser
  • 3 TL Instantbrühepulver (Gemüse- oder Fleischbrühe)
  • 250 g Fussili (Spirelli)
  • Saure Sahne
  • 1 Bund Petersilie

Zubereitung:

Zwiebeln und Gemüse putzen und klein hacken. In heißem Öl glasig anbraten. Das Gehacktes zugeben, anbraten und mit dem Senf und den Gewürzen abschmecken.

Wasser zugießen, zum Kochen bringen und das Brühepulver darin auflösen. Rohe Nudeln zugeben, umrühren und bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze 15 bis 20 Minuten köcheln. Gelegentlich umrühren.

Von der Hitze nehmen und die saure Sahne hineinrühren oder wie im Foto das Gericht mit einem Kleks saure Sahne und gehackter Petersilie servieren.

spirellitopf

Panna Cotta mit Heidelbeeren

Da habe ich Euch doch glatt den Nachtisch vom Gericht für die Schweizer Käsesehnsucht unterschlagen. Dabei war’s so lecker!

heidelbeer_panna_cotta

 

Für 3 – 4 Portionen (je nach Größe der Förmchen) Panna cotta:

  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 EL Agavendicksaft oder Honig
  • 3 Espressolöffel Agar-Agar
  • etwas ausgekratztes Vanillemark oder (selbstgemachten) Vanillezucker nach Geschmack
  • 4 EL frische oder TK-Heidelbeeren

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Heidelbeeren gut verrühren und langsam zum Kochen bringen, 5 Minuten köcheln lassen. Die Heidelbeeren untermischen, in Förmchen füllen, die mit kaltem Wasser ausgespült wurden und in den Kühlschrank stellen, bis die Masse fest ist.
Vorm Servieren auf Teller (ich nehme meistens Unterteller) stürzen. Etwas Dekoration wie Minzeblättchen oder ein paar Früchte wäre nicht schlecht, hatte ich aber nicht zur Hand.

 

Meine neue Küche ist da!

Vergangenen Mittwoch (am 1. Oktober 2014) wurde meine neue Küche nach Soest geliefert. Sie ist so schön geworden. Doch seht selbst!

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Links seht Ihr das Highboard mit Apothekerschrank, daneben Dampfgarer (oben) und Backofen (unten). Hochschrank, Regal, darunter große Schubladen. Rechts um die Ecke, die Dunstabzugshaube (auf dem unteren Foto noch mal besser zu sehen). Darunter das Induktionskochfeld, dahinter die abwischbare Rückwand mit Äpfeln. In die Lücke rechts daneben kommt noch die Spülmaschine und unterm Fenster (Blick in den Garten) ist die Spüle. Zum Abschluss rechts kommt noch unser Kühlschrank oder eine neue Kühl-Gefrierkombination. Da der Raum das ehemalige sogenannte „Elternschlafzimmer“ ist, war das Fenster niedriger als in der alten Küche. Deshalb ist der untere Teil des neuen Fenster feststehend.

Gegenüber ist die alte Küche, die Vorratsraum wird. Dort sollen, falls wir eine neue Kühl-Gefrierkombi bekommen, unser jetziger Kühl- und Gefrierschrank. Alternativ kommt der jetzige Kühlschrank in die neue Küche und der Gefrierschrank in den Vorratsraum. Da hinein kommen auch einige unserer jetzigen Küchenschränke, dort sollen Geräte und große Töpfe, die man nicht täglich braucht, unterkommen.

Ich freue mich!

 

Blog-Event CII: Schweizer Käse-Sehnsucht

Blog-Event CII - Schweizer Käse Sehnsucht (Einsendeschluss 15.10.2014)

Bei Zorra gibt es ein neues Blog-Event, das die verschiedenen Schweizer Käsesorten zum Inhalt hat.

Bei mir spielt der Original Schweizer Emmentaler (sagte doch die Käseverkäuferin bedauernd, als ich um ein Stück Emmentaler bat: „Ich habe aber nur noch den Schweizer da…“ – Hmm… ja, welchen sonst?) zwar eine Nebenrolle, aber es war trotzdem wieder mal sehr lecker.

Am vergangenen Sonntag habe ich Zürcher Geschnetzeltes mit Kartoffel-Möhren-Puffern gemacht, und darin versteckte sich der Emmentaler.

Für 4 Portionen braucht man:

  • 2 Kalbsschnitzel (ca. 300 g)
  • 300 g Champignons
  • 2 Schalotten
  • 150 – 200 ml Weißwein
  • 150 – 200 ml Schlagsahne
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1/2 TL Tomatenmark
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 mittelgroße Kartoffel (festkochend)
  • 1 mittelgroße Möhre
  • 150 g Schweizer Emmentaler
  • 1 EL Mehl
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:

Die Kalbsschnitzel in Streifen schneiden, die Schalotten längs in sehr feine Streifen schneiden. Die Champignons halbieren oder vierteln (je nach Größe).

Das Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen, die Fleischstreifen nach und nach bei mittlerer Hitze anbraten und aus der Pfanne nehmen. Die Zwiebelstreifen zugeben und mitbraten. Zum Schluss die Champignons dazu geben; alles einige Minuten unter Rühren braten.

Den Bratensatz mit Wein vom Pfannenboden lösen und verkochen lassen. Anschließend mit der Sahne aufgießen, aufkochen und zu einer cremigen Sauce reduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Tomatenmark abschmecken.

Kartoffel, Möhre und Emmentaler auf der groben Reibe raffeln. Etwas stehen lassen und die ausgetretene Flüssigkeit abgießen. Ei und Mehl zugeben, kräftig würzen und in Butterschmalz knusprig ausbacken.

zuercher_geschnetzeltes

Im Urlaub…

… gehen wir, sofern wir unterwegs sind, mittags gerne mal was essen. So auch während des dreiwöchigen Urlaubs im August.

Am ersten Dienstag waren wir in Dortmund, um Fliesen für Bad und WC auszusuchen und sind anschließend zur Thiergalerie gefahren. Nach einem ausgedehnten Bummel durch die verschiedenen Läden meldete sich irgendwann auch der „kleine Hunger“, so dass wir auf die oberen Etage fuhren, wo es eine Reihe von Fast Food-Restaurants gibt  – angefangen bei der „einfachen“ Pommes-Bude bis hin zur Ichiban Sushi-Bar. Letzteres war ja wieder mal total meins, und ich habe mich zurecht für Sushi plus einem Wakamesalat mit Sesam entschieden. Sushi habe ich ja nun schon öfter gegessen, wohingegen Wakame Neuland für mich war. Ich muss aber sagen, dass der Salat mir superlecker geschmeckt hat. Die Inside-Out-Sushis wurden vor meinen Augen frisch zubereitet.

blog-IMG_4327Im Foto sieht man den Wakamesalat (oben links), rechts daneben eingelegter Ingwer und Wasabi, darunter dünne Lachs- und Thunfischscheiben auf – ich glaube, es war – Rettich, daneben Inside-out-Rolls mit Avocado und Lachs und darüber das obligate Töpfchen Sojasauce.

 

 

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Am darauffolgenden Donnerstag haben wir einen kleinen Ausflug nach Lippstadt gemacht. Als wir dann mittags etwas essen wollten, liefen wir buchstäblich von einem Ende der Fußgängerzone zum anderen, um ein geöffnetes Restaurant zu finden. Irgendwie schon merkwürdig, dass im Innenstadtbereich die Restaurants alle erst ab 17 oder 18 Uhr öffnen.

Aber schließlich, als wir schon drauf und dran waren nach Soest zurück zu fahren, wurden wir doch noch fündig. Nahe der Lippe entdeckten wir ein kleines indisch-thailändisches Restaurant, wo wir zu günstigen Preisen ein köstliches Mittagessen bekamen.

LP_indischMartin hatte Ente mit Ente mit Zitronengras-Kokos-Sauce (hinten im Bild), und für mich gab es verschiedene Gemüse in Currysauce (vorne im Bild). Zur Vorspeise haben wir uns eine Portion Samosas geteilt.
Alle Gerichte waren wirklich sehr lecker!

 

 

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In der Woche vor unserem Urlaub hatten wir auf Kabel 1 eine Folge von Rosins Restaurants geschaut, in der dem Landgasthof Engels in Geseke-Mönninghausen geholfen wurde. Wir waren letztes Jahr im November mit Schwiegermutter zum Geburtstagsessen dort und es hat uns nicht so 100 %ig gefallen. Das Essen war zwar gut, war aber zusammen mit der Einrichtung des Lokals eher bieder – typisches deutsches Restaurant eben.

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Außenansicht Landgasthof Engels

 

 

 

 

 

 

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Frank Rosin war hier

 

Die Sendung hat uns echt neugierig gemacht und so sind wir am ersten Urlaubssonntag mit Schwiegermutter zum Mittagessen dorthin gefahren. Es gab wieder ein festes Menü mit Vorsuppe und Nachtisch, was ich ja nicht so toll finde, aber es hat wirklich hervorragend geschmeckt. Das Ambiente ist jetzt tatsächlich genauso schlicht und schön wie von Frank Rosin und seinem Team vorgeschlagen.

Vorspeise: Kraftbrühe vom Weideochsen

Vorspeise: Kraftbrühe vom Weideochsen

 

 

 

 

 

 

Hauptspeise: Tafelspitz mit Meerrettichsauce, Kartoffeln und Rosenkohl

Hauptspeise: Tafelspitz mit Meerrettichsauce, Kartoffeln und Rosenkohl

 

 

 

 

 

 

Nachtisch: hausgemachter Schokopudding mit Vanillesauce

Nachtisch: hausgemachter Schokopudding mit Vanillesauce

Alles war frisch zubereitet und so lecker, dass Martin gleich einen Tisch für den folgenden Donnerstagabend reserviert hat, um unseren Hochzeitstag am 21. August dort mit einem leckeren Essen zu begehen.

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An unserem Hochzeitstag, am 21. August, ging es also gleich noch mal nach Geseke-Mönninghausen in den Landgasthof Engels. Auch dieses Mal war das Essen super lecker, nur waren wir beide nach Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch sowas von genudelt – und ich hatte extra schon die kleine (Senioren-)Portion genommen.

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Vorspeise: Kraftbrühe vom Weideochsen mit viel Einlagen (Eierstich, Markklößchen, Gemüse)

 

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Hauptspeise: kleine (!) Portion Ochsenbäckchen mit Steckrübenpüree und Spitzkohl

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Nachtisch: Pumpernickel-Parfait mit Karamellkirschen

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Am letzten Donnerstag unseres dreiwöchigen Urlaubs haben wir uns in Lüdinghausen-Seppenrade mit unserer Flickr- und Facebook-Freundin Agnes getroffen. Der Plan war den Rosengarten von Seppenrade sowie die nahe liegende Burg Vischering zu besuchen. Um uns für diese „Anstrengungen“ zu stärken, gingen wir zunächst bei Mutter Siepe lecker essen. Für mich gab es „Matjes Hausfrauen Art“ mit Röstkartoffeln (wurden extra serviert, daher nicht im Bild). Die Röstkartoffeln kann ich besser, aber dafür waren die Matjes total lecker und glücklicherweise auch nicht so salzig, wie sie manchmal eben sind.

LH-matjes

Zitronenhähnchen

Das hört sich so lecker an und muss unbedingt auf meine To-Do-Liste. Bald sollte das Backofenproblem gelöst sein!

 

Zutaten:
1 Hähnchen
Kartoffeln
Olivenöl
1 unbehandelte Zitrone
frisches Basilikum
frisches Rosmarin
glatte Petersilie
Knoblauch
Salz
Pfeffer
Weißwein

Zuerst wird der Ofen auf 180°C vorgeheizt.
Man nimmt das Hunh und löst mit dem Zeigefinger vorsichtig die Haut an der Brust, so dass eine Tasche entsteht. Die unbehandelte Zitrone wird 3 oder 4 mal eingestochen und in kochendem Wasser heiss gemacht.
Jetzt wird das innere Huhn gesalzen und gepfeffert, ebenso das innere der Brusttasche. Das Basilikum und die Petersilie grob schneiden und vorsichtig in die Brusttasche füllen, damit die Haut nicht einreisst. Den Knoblauch und das Rosmarin in den Bauch geben und die heisse Zitrone nachschieben, so beginnt das Huhn auch von innen zu garen und das Fleisch bekommt durch die Zitrone und die Kräuter ein ganz tolles Aroma.
Nebenbei ein kleiner Tip für holzige Kräuter wie zum Beispiel Rosmarin, wenn man sie kurz unter heisses Wasser hält, kommt der Geschmack intensiver, weil die ätherischen Öle besser austreten.
Jetzt wird das Huhn noch von aussen gewürzt und kommt auf ein Backblech. Jetzt schält und viertelt man die Kartoffeln und gibt sie in eine Schüssel, salzen, Olivenöl darüber und Rosmarin zugeben, alles mischen.
Dann die Kartoffeln um das Hähnchen auf das Backblech geben und in den Ofen damit. Alle 10 min gibt man ein paar Spritzer Weißwein auf das Huhn. Nach ca 40-50 min ist das Hähnchen gar und die Kartoffeln schön knusprig.

Gefüllte Kohlrabi mit Parmesanhaube

Gestern habe ich mal wieder ein Rezept aus der Zeitschrift „Slowly Veggie“ nachgekocht. Allerdings nicht aus der aktuellen, sondern der vorherigen Ausgabe Nr. 4/2014.

Zugegeben ist die Vor- und Zubereitung etwas aufwändig, im Heft werden 65 Minuten Arbeitszeit angegeben, aber wenn man sich die Schritte etwas einteilt, geht es auch für so rückenlahme Leute wie mich. Wir essen ja meistens abends die warme Mahlzeit, deshalb habe ich kurz nach Mittag angefangen, die Kohlrabi auszuhöhlen und weich zu kochen. Abends habe ich dann mit dem Rest weitergemacht.

Das Gericht war sehr lecker und wird sicherlich wiederholt – vor allem, wenn ich endlich (!) einen vernünftigen Backofen habe.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 mittelgroße Kohlrabi
  • 280 ml Gemüsefond
  • Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 2 EL Butter
  • 60 g Schlagsahne
  • 1 EL Speisestärke
  • 30 g Parmesan
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 große Tomate (Ochseneherz) – hatte ich nicht bekommen, deshalb 2 Strauchtomaten
  • 5 Champignons
  • 100 g Blattspinat – hatte ich auch nicht bekommen, deshalb TK-Spinat
  • 2 Schalotten
  • 10 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • 100 ml Weißwein
  • 1/2 Bund Estragon – hatte ich ebenfalls vergebens gesucht, deshalb getrockneter Estragon

Zubereitung:

Kohlrabi waschen und schälen. Schalen mit 250 ml Gemüsefond im Topf mit Salz und Zucker ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen, dann den Fond durch ein Sieb passieren. Inzwischen von den Kohlrabi Deckel abschneiden und Kohlrabi aushöhlen (Das geht am besten, indem man mit einem kurzen spitzen Messer mit leicht gebogener Klinge einen Rand schneidet und dann das Innere mit einem Melonenausstecher rausholt.). Ausgehöhlte Kohlrabi in ca. 15 Minuten in Salzwasser weich garen, in Eiswasser abschrecken und abtropfen lassen.

Vom Kohlrabi-Inneren 200 g abwiegen, hacken und in einem Topf mit Butter anschwitzen. Mit Kohlrabifond ablöschen und Flüssigkeit fast vollständig einkochen lassen. Sahne zugeben, etwas einkochen lassen und dann fein pürieren (So wirklich fein ist das bei mir nicht geworden.). Stärke mit 1 EL Wasser vermischen, unterrühren und alles 2 Minuten kochen lassen. Parmesan fein reiben. Eier trennen. Den Topf vom Herd ziehen und die Eigelbe untermischen. Masse durch ein Sieb passieren (Habe ich nicht gemacht, ich fand’s ganz gut, dass  noch Kohlrabistückchen zu schmecken waren.), Parmesan untermischen, die Masse abkühlen lassen. Den Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen.

Tomate einritzen, kurz in kochendes Wasser geben, die Haut abziehen (oder diesen genialen Schäler benutzen). Dann vierteln, Kerne entfernen und Tomate fein würfeln. Pilze putzen, in Scheiben schneiden. Spinat putzen, waschen und abtropfen lassen (TK-Spinat vorher schon auftauen, ggf. etwas ausdrücken). Schalotten abziehen, fein würfeln, in einer Pfanne in 1 EL Olivenöl anbraten, Spinat zugeben und zusammenfallen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Wein ablöschen, Tomatenwürfel zugeben. Pilze in 1 EL Olivenöl anbraten, salzen, pfeffern. (Ich habe zuerst die Pilze angebraten, aus der Pfanne genommen und in der gleichen Pfanne dann die Spinat-Tomaten-Mischung gemacht.)
Eiweiß steif schlagen, unter die kalte Kohlrabimasse geben. Ausgehöhlte Kohlrabi mit etwas Olivenöl einpinseln und leicht salzen. Mit Tomaten-Spinat, Pilzen und Eiweißmasse füllen (Ich habe die Eiweißmasse wie eine Haube oben auf gesetzt.) Kohlrabi in eine gefettete Auflaufform setzen und ca. 15 Minuten im Ofen garen.

Estragonblättchen mit restlichem Gemüsefond (30 ml) (Tjaaa, da oben gesagt wurde, man solle den ganzen Gemüsefond nehmen und einköcheln lassen, hatte ihr hier nichts mehr übrig…) und dem restlichen Öl fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach dem Überbakcen über die Kohlrabi träufeln. Rohe Kohlrabideckel nach Belieben dazu servieren.

(Da ich ja keinen frischen Estragon bekommen hatte, habe ich den getrockneten vor dem Ofengang über die Kohlrabi gestreut.)

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Penne mit Zucchini und Lachs

Im Tiefkühler schlummerten noch Abschnitte von Lachs (beim Fischhändler günstig erstanden und portionsweise eingefroren), im Kühlschrank dümpelte eine Zucchini ihrer Verwertung entgegen und Nudeln habe ich sowieso immer im Vorrat. Daraus wurde unter Zuhilfenahme von Sahne, ein paar Gewürzen und einem „Knubbel“ Muschelsud dieses leckere Gericht.

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Lachs in Würfeln
  • 300 g Penne
  • eine mittlere Zucchini
  • Fischfond oder Muschelsud
  • 1 Becher süße Sahne
  • Noilly Prat
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Butterschmalz

Zubereitung: wie bei diesem Rezept, aber statt der Gurke die Zucchini fein würfeln und nach dem Lachs kurz anbraten.

Und schon gibt es weiteres Rezept für Susannes Dauer-Event Schatzsuche im Vorratsschrank. Ich hatte gefunden: Lachswürfel im TK-Schrank, Zucchini im Kühlschrank, Penne im Vorratsschrank.