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Risotto mit grünem Spargel…

… aus fast einem Topf und eigentlich ganz anders.

spargel_gruen_maiBeim Obst- und Gemüsestand hatte ich am Montag wunderbaren grünen Spargel erstanden, den ich einen Tag später zu einem tollen Risotto verarbeitet habe.
Sieht er nicht aus wie gemalt?
Die Spitzen habe ich für spätere Verwendung abgeschnitten und wieder kühl gestellt.

 

Zutaten für 2 Portionen:

  • 500 g grüner Spargel ohne Spitzen
  • 500 ml köchelnde, „schwache“ Gemüsebrühe
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150 ml Rotwein
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 gehäufter EL Zucchini-Minze-Pesto *)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 – 2 TL Himbeeressig

Zubereitung:

Vom Spargel die Enden abschneiden und die Stangen dann in drei Stücke teilen. Schhalotte und Knoblauchzehe fein hacken. Im Olivenöl zunächst den Spargel anbraten, dann Knoblauch und Schalotte und Reis dazu geben, glasig werden lassen. Zunächst mit dem Rotwein (Eigentlich nimmt man ja Weißwein, aber den hatte ich nicht und zusammen mit dem später zugegebenen Himbeeressig bekam der Reis eine schöne rosa Farbe.) ablöschen und dann nach und nach die heiße Gemüsebrühe unterrühren, bis der Risotto die gewünschte Konsistenz hat.

Zum Schluss das Zucchini-Minze-Pesto zugeben (*) statt geriebenem Parmesan und Butter, die Ihr natürlich wie gewohnt nehmen könnt!) und den Risotto mit Salz, Pfeffer und Himbeeressig abschmecken.

gruenerspargelrisotto

 

 

#wirrettenwaszurettenist – Das Pesto, am Beispiel eines Zucchini-Minze-Pestos

wirrettenwaszurettenist

Bei Pesto denke ich zuallererst an das klassische Pesto alla genovese, danach vielleicht noch an ein Tomatenpesto, das war’s dann aber auch schon. Und diese beiden Sorten findet man in allen Qualitäts- und Preisstufen von verschiedensten Herstellern im Supermarkt. Wenn man bei Pesto auch ganz kreativ mit den verschiedenen Zutaten spielen möchte, geht das fast nur in der heimischen Küche. Jetzt müssen nur noch Ideen her!

Wie gut, dass beim Durchschauen meiner zahllosen Kochbücher genau dieses auftauchte:

pestobuch

Hier sollte sich doch was finden lassen. Neben dem originalen Pesto alla genovese, Bärchlauchpesto, Walnusspesto und anderen, stieß ich auf ein Rezept für ein Zucchini-Minze-Pesto, das sich laut Autorin hervorragend zu Fisch und Geflügel eignet.

Ich mag Pesto auch immer gerne auf’s Brot und obwohl ich bei der Zusammensetzung stutzig war, wurde es tatsächlich sehr schmackhaft.

 

 

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Minzestängel
  • 50 g Cashewkerne
  • 50 g frisch geriebener Grana Padano oder Parmesan
  • 9 EL Walnussöl, zzgl. weiteres Öl zum Abfüllen
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Die Zucchini waschen, putzen und grob raffeln. Bei mir kamen 110 g reine Zucchini dabei heraus. Die Knoblauchzehe schälen und hacken. Die Minze waschen, trocken und die Blätter abzupfen. Die Stängelspitze für die Deko aufbewahren, die restlichen Blätter grob hacken. Die Cashewkerne ebenfalls grob hacken.

Alles zusammen mit dem Walnussöl in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab durchmixen.

Zum Schluß mit Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Eventuell ist auch noch etwas Salz nötig, was bei mir wegen der bereits gesalzenen Cashewkerne nicht nötig war.

Das fertige Zucchini-Minze-Pesto in saubere Gläser abfüllen, mit einer Schicht Walnussöl luftdicht versiegeln und die Gläser gut verschließen.

Ungeöffnet hält sich das Pesto kühl und dunkel gelagert ca. 1 Monat *).

zuchini-minze-pesto

*) Bei mir hat das Pesto übrigens nicht mal eine Woche überlebt. Unter anderem war es sehr lecker auf dem Pan moreno, wurde aber auch für folgende Gerichte verwendet:


Hier geht es zu den Beiträgen der anderen Retter (Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen!):

Aus meinem Kochtopf – Spargel mit Spargelpesto
Obers trifft Sahne – Spargel mit Radieschen Pesto
Sakriköstlich – Paprika-Chili-Pesto
Prostmahlzeit – Rucola-Pesto
1x umrühren bitte aka kochtopf – Pesto mit Rüebligrün (Karottengrün)
Giftigeblonde – Radieschenblätter Pesto
Küchenliebelei – Süßes Mandelpesto mit Rum
Meins! Mit Liebe selbstgemacht – Pesto Rosso
Barbaras Spielwiese – Liebstöckel-Pesto
LanisLeckerEcke – Möhrenpesto
Bonjour Alsace – Grandioses Spargelpesto

Kokos-Joghurt mit Rhabarberkompott und Müeslikaramell

joghurtbereiterVor einiger Zeit hatte ich mir einen Joghurtbereiter gekauft und seither mache ich den Joghurt selber. Man gibt einfach je 2 Teelöffel Bio-Naturjoghurt in jedes Glas (später kann man dafür den das letzte Glas des eigenen Joghurts verwenden) und diese dann mit 1 Liter Bio-Milch aufgießen, 8 – 9 Stunden laufen lassen und fertig ist der perfekt Bio-Joghurt.

Soweit, so gut.


Nun hatte ich vom Einkauf am vergangenen Samstag eine Rhabarberstande mitgebracht und dann irgendwie verdrängt. Als ich sie gestern wieder entdeckte, sah sie etwas schlapp aus, aber für Kompott war sie immer noch zu gebrauchen.

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 Stange Rhabarber
  • 2 EL Vanillezucker
  • evtl. etwas Wasser
  • 2 EL Naturjoghurt
  • 2 EL Kokosmilch oder Kokossirup nach Geschmack
  • 2 EL Müesligrundmischung (also nur Flocken und Körner, keine Rosinen o. ä.)
  • 1 TL Butter
  • 1 TL Honig

Zubereitung:

Die Enden vom Rhabarber abschneiden, Fäden abziehen und in Stücke schneiden. Mit dem Vanillezucker in einen Topf geben, etwas Wasser angießen und so lange schmoren, bis der Rhabarber zusammenfällt. Zur Seite stellen.

Den Joghurt mit der Kokosmilch bzw. dem -sirup mischen, in eine Glasschale oder ein Whiskeyglas füllen.

Butter mit Honig in einer Pfanne langsam schmelzen, die Müeslimischung zugeben, Temperatur etwas erhöhen und karamellisieren lassen, bis die Mischung goldbraun ist.

Das abgekühlte Rhabarberkompott über den Joghurt geben und mit dem Müeslikaramell bestreuen.

kokosjoghurt_rhabarber

Grüne Spätzle mit kleinem Tomatensalat

Ich bin 50 Jahre alt und komme aus Westfalen. Unsere traditionelle Beilage, wie ich sie seit meiner Kindheit kenne, ist die Kartoffel. Salz- oder Pellkartoffel, Bratkartoffeln, Püree oder Reibeplätzchen. Kartoffelknödel, Semmelknödel oder gar Spätzle gab es, wenn überhaupt nur aus der Packung/Tüte.

Da ich ja mittlerweile sehr flache Teller habe, über deren Rand ich kulinarisch immer weiter schaue, habe ich mich hin und wieder schon mal an selbst gemachte Spätzle. Die äußere Hülle lässt immer noch zu wünschen übrig, aber geschmacklich bin ich zufrieden mit dem Ergebnis.

Und wie werden die Spätzle grün? Mit pürierten Babyspinatresten…

Zutaten für 1 Portion *):

  • 1 Ei
  • 75 g (Spätzle-)Mehl
  • Salz
  • ein Hauch frisch geriebene Muskatnuss
  • 25 ml Wasser
  • ein paar Blätter Babyspinat
  • frisch geraspelter Emmentaler
  • 3 – 4 Tomaten, nach Größe
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Balsamicoperlen oder Crema di Balsamico

Zubereitung:

Zunächst den Teig für die Spätzle zubereiten. Dazu die Spinatblätter grob durchhacken und mit dem für den Spätzleteig benötigte Wasser (also 25 ml) in ein hohe Gefäß geben. Mit dem Pürierstab gut durchmixen.

Ei, Mehl, Salz, etwas Muskatnuss und den pürierten Spinat gut verschlagen, bis alles Blasen wirft. Bei mir durfte das wieder Brunhild übernehmen. Zur Seite stellen und quellen lassen.

Tomaten waschen, in Scheiben schneiden und seitlich am Tellerrand anrichten. Mit Olivenöl beträufeln, Salz und Pfeffer darüber streuen und die Balsamicoperlen auf den Scheiben anrichten oder etwas Crema di Balsamico darüber geben.

Den Käse grob raspeln.

Nun einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, dann das Wasser nur sieden lassen und den Teig hineindrücken oder -schaben. Da ich ja keine geübte schwäbische Hausfrau bin, habe ich die Kartoffelpresse genommen. Das hätte wahrscheinlich im Prinzip auch geklappt, mir ist aber wohl der Teig doch etwas zu flüssig geraten. Muss ich halt so lange Spätzle machen, bis sie perfekt sind.

Sobald die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle heraus nehmen und weiter verarbeiten.

Ich habe sie einfach neben Tomaten gegeben und mit dem geraspeltem Käse bestreut.

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*) Die Menge Spätzle reicht als Beilage zu Fleisch und Gemüse für zwei Personen.

Exotischer Nudelsalat mit Mango

Irgendwann hatte ich so „en passant“ vom GöGa ein „Oh, lecker Mango!“ aufgeschnappt. Für den Samstagabend wünschte er sich Nudelsalat. Das sollte doch irgendwie in einen Topf zu kriegen sein. Heraus kam ein Nudelsalat mit Mango – megalecker!

Zutaten für 3 – 4 Portionen, entsprechend mehr als Beilage z. B. zum Grillen:

  • 250 g kleine Nudeln (Gabelspaghetti, Farfalle o. ä., bei mir Girandole)
  • 1/2 Mango
  • 1/2 Paprikaschote (ich hatte nur eine gelbe bekommen, für das Farbspiel wäre eine rote schöner gewesen)
  • 150 g TK-Erbsen
  • 50 g TK-Mais
  • 1/2 Stange Frühlingszwiebel
  • weitere Gemüsesorten wie Möhren, Sojasprossen, o. ä., wenn der Salat für eine größere Runde gedacht sein sollte; dann evtl. die ganze Mango verwenden
  • 1/2 Rezept vegane Mayonnaise
  • 2 – 3 EL Joghurt
  • 1 – 2 TL grüne Currypaste
  • Chili aus der Mühle
  • Zitronensaft
  • Salz

Zubereitung:

Die Nudeln in Salzwasser bis zur gewünschten Konsistenz garen. Dabei das Wasser sehr gut salzen. Abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen.

Das Gemüse vorbereiten: Das TK-Gemüse auftauen lassen, die halbe Paprikaschote schälen und grob würfeln, die Mangohälfte ebenfalls würfeln und die Frühlingszwiebel in dünne Scheiben schneiden. Wenn gewünscht, die weiteren Gemüse vorbereiten.

Die vegane Mayonnaise zubereiten, mit Joghurt verrühren und mit Currypaste, Chili, Zitronensaft und Salz abschmecken. Dabei darf man ruhig etwas übertreiben, weil die Salatzutaten den Geschmack quasi „aufsaugen“.

In einer großen Schüssel Nudeln, Gemüse und Sauce mischen und servieren.

nudelsalat-mit-mango

Ricotta-Zitronen-Kekse

Ich muss sagen, als Sandra letztens über einen Facebook-Post diese Kekse oder Cookies in ihrem Blog From Snuggs Kitchen vorstellte, hatte sie mich total „angefixt“.

Ich mag’s ja sowieso nicht so pappsüß und da klang das Rezept wie für mich gebacken. Sandra selber hatte es unter dem Titel Coconut Lime Ricotta Cookies bei Cooking Classy gefunden, aber die Kokosnuss wegen Nichtmögens weggelassen. Ich mag Kokos und hatte erst erwogen, sie zu verarbeiten, hatte aber keinen Bock auf die Umrechnerei der amerikanischen Maßeinheiten und verzichtete. Gute Entscheidung!

Diese Kekse sind luftig, fluffig, zitronig lecker. Genau das Richtige, jetzt wo es auf den Sommer zugeht und man mehr Lust auf fruchtig-frisches hat.

Ich habe Sandras Rezept noch mal etwas verändert, indem ich weniger Zucker und mehr Zitronensaft genommen habe. Heraus kamen die für uns perfekten Kekse.

Bei Sandra reicht der Teig für ca. 30 Cookies, ich habe „nur“ 18 heraus bekommen, aber vielleicht ist mein Eisportionierer einfach größer…

Zutaten für 18 Kekse:

  • 120 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 110 g Zucker (ich: 100 g)
  • 250 g Ricotta
  • 1 Bio-Zitrone, davon Schalenabrieb komplett + 3 EL Saft (ich: fast der ganze Saft der Zitrone)
  • 210 g Dinkelmehl, Typ 630
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz

 Zubereitung:

Den Backofen auf 190 °C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier (ich: Silikon-Dauerbackfolie) belegen.

Die Zitrone heiß abwaschen, etwas trocken tupfen, die gesamte Schale abreiben und den Saft auspressen.

In einer Schüssel Butter, Zucker und Vanille-Extrakt verrühren (macht bei mir wie immer Brunhild), dann das Ei unterrühren, anschließend Ricotta mit Zitronenabrieb und -saft zugeben.

Mehl mit Backpulver und Salz mischen und zur Ricottamasse geben und auf niedrigster Stufe unterrühren.
Ich habe dazu einen Teigschaber genommen und alles ganz vorsichtig vermischt.

Mit zwei Esslöffel oder einem Eisportionierer Kugeln auf den Backblechen verteilen. Ich schaffte pro Blech neun Kugeln mit meinem Eisportionierer.

Das erste Blech 10 Minuten auf der mittleren Schiene backen, dann den Ofen öffnen, das Blech herausziehen und die Kekse mit dem Boden eine Glases Flach drücken.
Das Blech wieder in den Ofen schieben und die Kekse für weiter 3 – 5 Minuten backen, bis sie am Rand goldbraun sind.

Aus dem Ofen nehmen, kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf Gittern komplett auskühlen lassen und mit dem zweiten Blech genauso verfahren.

Man kann die Kekse nach dem Abkühlen noch mit Zuckerguss versehen, wenn man möchte.

ricotta-zitronen-kekse_mignon

Das Zitat ist aus dem Gedicht Mignon von Johann Wolfgang von Goethe

Jetzt kann der Sommer kommen. Ich hatte mir überlegt, dass eine Variante mit Orangen und leichtem Guss aus Zartbitterschokolade auch nicht schlecht schmecken dürfte und auch eine herzhafte Variante mit Kräutern, getrockneten Tomaten und eventuell ein paar Kernen stelle ich mir sehr lecker vor. Da werde ich demnächst definitiv mal einen Testlauf starten.

Pizza Funghi e Mais

pizza_funghi-mais

Diese leckere Pizza mit Champignons und Zuckermais gab es am Freitagabend bei uns. Mir war der Teig etwas zu dick, aber der GöGa fand sie sehr lecker. Schon, der Belag war ja auch gelungen!

Zutaten für 1 große Pizza für 2 Personen:

  • 1/2 Rezept Brötchenteig, mit halb Dinkelvollkron-, halb Weizenmehl 550
  • 1 TL Olivenöl
  • etwas Mehl zum Ausrollen des Teiges
  • 1 Rezept Tomatensugo
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 4 große Champignons
  • 1/2 Dose à 200 g Zuckermais
  • 1 Frühlingszwiebel in Röllchen
  • 2 EL geriebener Emmentaler

Zubereitung:

Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Tomatensugo, wie in diesem Rezept beschrieben, zubereiten und sehr gut einkochen lassen.

Die Mozzarella in dünne Scheiben schneiden.
Die Champignons je nach Verschmutzung abreiben bzw. abbürsten oder kurz abbrausen und gut trocknen. In dünne Scheiben schneiden.
Den Mais gut über einem Sieb abtropfen lassen.
Die Frühlingszwiebel in dünne Röllchen schneiden.

Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben, den Teig mit dem Olivenöl gut durchkneten und zu einer Kugel formen. Den Teig von Mitte her zur Größe des gelochten Pizzableches ausrollen bzw. ausziehen. Auf das Pizzablech legen.

Den Tomatensugo auf dem Pizzaboden verstreichen. Die Mozzarellascheiben auf dem Sugo verteilen, darauf die Champignonscheiben geben und den Mais und die Frühlingslauchröllchen in den Zwischenräumen verteilen. Zum Schluss den Emmentaler darüber streuen.

Die Pizza in den Ofen schieben und 7 – 10 Minuten (abhängig vom Backofen und der Teigdicke) backen.

Tomatensuppe

Und noch eine Resteverwertung: aus dem halben Paket stückige Tomaten, das von der montäglichen Pizza Spinaci noch übrig war, habe ich mir heute eine tolle Tomatensuppe gemacht.

Zutaten für 1 Portion Suppe als Hauptspeise oder 2 Portion als Vorsuppe:

  • 1/2 Paket stückige Tomaten
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 frische Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark mit Chili
  • 1/2 TL getr. Basilikum
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Aceto Balsamico
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 EL Saure Sahne (alternativ: Schmand oder Crème fraîche)
  • 1 kleine Strauchtomate
  • Kapern zur Deko

Zubereitung:

Schalotte, Knoblauchzehe und Strauchtomate würfeln. Schalotte und Knoblauch im Olivenöl auf mittlerer Temperatur in einem kleinen Kochtopf andünsten. Das Tomatenmark zugeben und ebenfalls andünsten.

Die stückigen Tomaten zugeben, das Paket mit Wasser (ca. 1/4 des Inhalts) ausspülen und zugeben.

Mit Salz, Pfeffer, dem Basilikum sowie dem Aceto abschmecken.

Köcheln lassen, bis die Schalottenwürfel weich sind.

In einer Schale oder einem Suppenteller anrichten, die Saure Sahne vorsichtig auf die Suppe setzen, damit sie nicht „untergeht“. Die Tomatenwürfel und Kapern über die Saure Sahne streuen.

tomatensuppe

Joghurt-Salatsauce nach Art von „Omma Toni“

Meine Oma machte dieses Salatsauce zwar mit Kondensmilch und reiner Essigessenz, aber von den Gewürzen her hat sich sonst nichts geändert:

Aus 3 EL Joghurt mit etwas Zitronensaft oder mildem Essig verrühren. Mit Salz, Pfeffer und 1 EL Zucker abschmecken. Kurz vor dem Servieren über die Salatzutaten geben.

Falls die Sauce zu dick ist, kann man noch etwas Mineralwasser unterrühren. Statt des Zuckers schmecken auch Ahornsirup oder Agavendicksaft sehr gut.
Man kann auch noch mit Kräutern wie z. B. Petersilie, Schnittlauch, Dill variieren.

 

Dinkel-Weizensonntagsbrötchen

Diese Brötchen gehören eindeutig in die Kategorie Irrungen und Wirrungen und in die (noch) nicht vorhandene Kategorie „Alles wird gut“.

Gestern im Spätnachmittag überlegte ich mir, dass ich für unser Sonntagsfrühstück eigentlich mal wieder Brötchen machen und zwei Fliegen mit einer Küche schlagen, indem ich vom restlichen Teig in der kommenden Woche Pizza mache.

So habe ich also fröhlich mit der Zubereitung dieses Rezeptes angefangen und habe dabei die 500 g Weizenmehl durch 300 g Dinkelvollkorn- und 200 g Weizenmehl Typ 550 ersetzt.

So weit so gut. Als ich so meine Mehlsorten abwog, schaute ich auf das vorbereitete lauwarme Wasser mit der eingerührten Hefe… Hm, irgendwas stimmt hier aber nicht.
Oh, Mist, ich hatte im Tran 500 ml Wasser wie ich es für das Sauerteigbrot brauche, statt der vorgegebenen 350 ml Wasser genommen.

Ich bin ja nicht doof, ich habe einfach 150 ml Wasser abgeschöpft. Beim Mehl-ins-Wasser sieben hatte ich wieder dieses Gefühl: Irgendwas stimmt hier nicht.
Oh, Mist, zusätzlich zu den 150 ml Wasser fehlt natürlich auch der darin schon aufgelöste Anteil von den insgesamt 10 g Trockenhefe. Ob das jetzt wohl mit dem geringeren Anteil Hefe klappt mit den Brötchen. Augen zu und weitermachen. Zur Not ist auch noch Brot im Haus. Bis hierhin: Irrungen und Wirrungen

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Auf jeden Fall fühlte sich der Teig nach dem ordentlichen Durchknete von Brunhild wunderbar locker und elastisch an.

Ich umhüllte ihn mit einer dünnen Schicht Weizenmehl, legte ihn in eine Schüssel mit Deckel und packte ihn über Nacht in den Kühlschrank.

 

dinkelbroetchen02Als ich am Sonntagmorgen den Teig aus dem Kühlschrank holte, war der Teig trotz des fehlenden  Quäntchens Hefe super aufgegangen. Ich formte handtellergroße Brötchen und backte sie wie im Rezept angegeben.

 

 

dinkelbroetchen03Im Backofen waren die Brötchen noch mal ein wenig aufgegangen und das Innere hatte eine schöne lockere Krume.
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Alles war also gut geworden!


Auf eine Brötchenhälfte kam ein leckeres Chili-Rührei aus 2 leicht verschlagenen Eiern, 1 geh. TL Tomatenmark mit Chili, Salz und etwas Pfeffer, in 1 gestr. EL Butterschmalz zubereitet.

Zum Schluss habe ich noch feine Frühlingszwiebelringe über das Rührei gegeben.

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Aus dem restlichen Teig wurde in der kommenden Woche eine leckere Pizza Spinaci.