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Pizza Funghi e Mais

pizza_funghi-mais

Diese leckere Pizza mit Champignons und Zuckermais gab es am Freitagabend bei uns. Mir war der Teig etwas zu dick, aber der GöGa fand sie sehr lecker. Schon, der Belag war ja auch gelungen!

Zutaten für 1 große Pizza für 2 Personen:

  • 1/2 Rezept Brötchenteig, mit halb Dinkelvollkron-, halb Weizenmehl 550
  • 1 TL Olivenöl
  • etwas Mehl zum Ausrollen des Teiges
  • 1 Rezept Tomatensugo
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 4 große Champignons
  • 1/2 Dose à 200 g Zuckermais
  • 1 Frühlingszwiebel in Röllchen
  • 2 EL geriebener Emmentaler

Zubereitung:

Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Tomatensugo, wie in diesem Rezept beschrieben, zubereiten und sehr gut einkochen lassen.

Die Mozzarella in dünne Scheiben schneiden.
Die Champignons je nach Verschmutzung abreiben bzw. abbürsten oder kurz abbrausen und gut trocknen. In dünne Scheiben schneiden.
Den Mais gut über einem Sieb abtropfen lassen.
Die Frühlingszwiebel in dünne Röllchen schneiden.

Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben, den Teig mit dem Olivenöl gut durchkneten und zu einer Kugel formen. Den Teig von Mitte her zur Größe des gelochten Pizzableches ausrollen bzw. ausziehen. Auf das Pizzablech legen.

Den Tomatensugo auf dem Pizzaboden verstreichen. Die Mozzarellascheiben auf dem Sugo verteilen, darauf die Champignonscheiben geben und den Mais und die Frühlingslauchröllchen in den Zwischenräumen verteilen. Zum Schluss den Emmentaler darüber streuen.

Die Pizza in den Ofen schieben und 7 – 10 Minuten (abhängig vom Backofen und der Teigdicke) backen.

Tomatensuppe

Und noch eine Resteverwertung: aus dem halben Paket stückige Tomaten, das von der montäglichen Pizza Spinaci noch übrig war, habe ich mir heute eine tolle Tomatensuppe gemacht.

Zutaten für 1 Portion Suppe als Hauptspeise oder 2 Portion als Vorsuppe:

  • 1/2 Paket stückige Tomaten
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 frische Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark mit Chili
  • 1/2 TL getr. Basilikum
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Aceto Balsamico
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 EL Saure Sahne (alternativ: Schmand oder Crème fraîche)
  • 1 kleine Strauchtomate
  • Kapern zur Deko

Zubereitung:

Schalotte, Knoblauchzehe und Strauchtomate würfeln. Schalotte und Knoblauch im Olivenöl auf mittlerer Temperatur in einem kleinen Kochtopf andünsten. Das Tomatenmark zugeben und ebenfalls andünsten.

Die stückigen Tomaten zugeben, das Paket mit Wasser (ca. 1/4 des Inhalts) ausspülen und zugeben.

Mit Salz, Pfeffer, dem Basilikum sowie dem Aceto abschmecken.

Köcheln lassen, bis die Schalottenwürfel weich sind.

In einer Schale oder einem Suppenteller anrichten, die Saure Sahne vorsichtig auf die Suppe setzen, damit sie nicht „untergeht“. Die Tomatenwürfel und Kapern über die Saure Sahne streuen.

tomatensuppe

Joghurt-Salatsauce nach Art von „Omma Toni“

Meine Oma machte dieses Salatsauce zwar mit Kondensmilch und reiner Essigessenz, aber von den Gewürzen her hat sich sonst nichts geändert:

Aus 3 EL Joghurt mit etwas Zitronensaft oder mildem Essig verrühren. Mit Salz, Pfeffer und 1 EL Zucker abschmecken. Kurz vor dem Servieren über die Salatzutaten geben.

Falls die Sauce zu dick ist, kann man noch etwas Mineralwasser unterrühren. Statt des Zuckers schmecken auch Ahornsirup oder Agavendicksaft sehr gut.
Man kann auch noch mit Kräutern wie z. B. Petersilie, Schnittlauch, Dill variieren.

 

Dinkel-Weizensonntagsbrötchen

Diese Brötchen gehören eindeutig in die Kategorie Irrungen und Wirrungen und in die (noch) nicht vorhandene Kategorie „Alles wird gut“.

Gestern im Spätnachmittag überlegte ich mir, dass ich für unser Sonntagsfrühstück eigentlich mal wieder Brötchen machen und zwei Fliegen mit einer Küche schlagen, indem ich vom restlichen Teig in der kommenden Woche Pizza mache.

So habe ich also fröhlich mit der Zubereitung dieses Rezeptes angefangen und habe dabei die 500 g Weizenmehl durch 300 g Dinkelvollkorn- und 200 g Weizenmehl Typ 550 ersetzt.

So weit so gut. Als ich so meine Mehlsorten abwog, schaute ich auf das vorbereitete lauwarme Wasser mit der eingerührten Hefe… Hm, irgendwas stimmt hier aber nicht.
Oh, Mist, ich hatte im Tran 500 ml Wasser wie ich es für das Sauerteigbrot brauche, statt der vorgegebenen 350 ml Wasser genommen.

Ich bin ja nicht doof, ich habe einfach 150 ml Wasser abgeschöpft. Beim Mehl-ins-Wasser sieben hatte ich wieder dieses Gefühl: Irgendwas stimmt hier nicht.
Oh, Mist, zusätzlich zu den 150 ml Wasser fehlt natürlich auch der darin schon aufgelöste Anteil von den insgesamt 10 g Trockenhefe. Ob das jetzt wohl mit dem geringeren Anteil Hefe klappt mit den Brötchen. Augen zu und weitermachen. Zur Not ist auch noch Brot im Haus. Bis hierhin: Irrungen und Wirrungen

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Auf jeden Fall fühlte sich der Teig nach dem ordentlichen Durchknete von Brunhild wunderbar locker und elastisch an.

Ich umhüllte ihn mit einer dünnen Schicht Weizenmehl, legte ihn in eine Schüssel mit Deckel und packte ihn über Nacht in den Kühlschrank.

 

dinkelbroetchen02Als ich am Sonntagmorgen den Teig aus dem Kühlschrank holte, war der Teig trotz des fehlenden  Quäntchens Hefe super aufgegangen. Ich formte handtellergroße Brötchen und backte sie wie im Rezept angegeben.

 

 

dinkelbroetchen03Im Backofen waren die Brötchen noch mal ein wenig aufgegangen und das Innere hatte eine schöne lockere Krume.
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Alles war also gut geworden!


Auf eine Brötchenhälfte kam ein leckeres Chili-Rührei aus 2 leicht verschlagenen Eiern, 1 geh. TL Tomatenmark mit Chili, Salz und etwas Pfeffer, in 1 gestr. EL Butterschmalz zubereitet.

Zum Schluss habe ich noch feine Frühlingszwiebelringe über das Rührei gegeben.

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Aus dem restlichen Teig wurde in der kommenden Woche eine leckere Pizza Spinaci.

 

Produkttest: Scamorza affumicata

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Diese typischerweise birnenförmige Käsesorte aus Mittel- und Süditalien wird aus Kuhmilch hergestellt und gehört wie Mozzarella oder Provolone zu den Brühkäsesorten (Typ Filata).

Der frische Käsebruch wird mit 80 °C heißem Wasser überbrüht, die Masse wird dann unter Rühren zu einem weichen, formbaren Teig verarbeitet. Es werden gleichmäßige Stücke abgetrennt, zum Abkühlen in ein kaltes Wasserbad und danach in eine Salzlake gelegt.

Je länger der Käse in der Salzlake liegt, desto salziger ist er. Danach wird er getrocknet oder mit Salzlake in Folie eingeschweißt.

Es gibt ihn geräuchert und ungeräuchert; ich wollte ihn aber gerne mal geräuchert probieren, traute mich aber nicht, eine große Käseportion zu kaufen, weil ich ihn natürlich nicht wegwerfen wollte, falls er mir nicht schmecken würde.

scamorzaIm Rahmen des wöchentlichen Einkaufs waren wir wieder im Bioladen und dort sah in an der Käsetheke diese „Minignubbels“.

Damit konnte ich nicht viel falsch machen. Falls der Käse absolut nicht schmecken sollte, hätte ich wenig monetären Verlust (0,25 € um genau zu sein) und falls er doch meinen Geschmack träfe, könnte ich demnächst mal ein größeres Stück kaufen, gerade jetzt, wo man wieder gerne Salate als Hauptmahlzeit isst.

Die Verkäuferin meinte auf Nachfrage, dass man die äußere wachsartige Schicht mitessen könne, aber das war mir dann doch zu viel Raucharoma. Nur das Innenleben genossen, hat mir der Scamorza affumicata, der geräucherte Scamorza sehr gut geschmeckt.

scamorza_test

Probierscamorza mit Tomate und etwas Chichi…

Pellkartoffel mit Frühlingsquark

Beim Wochenendeinkauf konnte ich im Lieblings-, da einzigem Bioladen in Soest einen Bund Bärlauch ergattern und der wurde damit Hauptzutat des leckeren Frühlingsquarks zur Pellkartoffel.

pellkartoffel_baerlauchquark

Für eine Portion zuerst 1 – 2 Kartoffeln in der Schale in Salzwasser ca. 30 Minuten garen.

In der Zwischenzeit etwa einen 1/2 Becher Magerquark mit 1 Spritzer Zitronensaft glattrühren. 1/2 Bund Bärlauch in feine Streifen schneiden. 1 kleines Stück Gurke würfeln, 1 – 2 Radieschen in feine Stifte schneiden, 4 – 5 Stiele Petersilie fein hacken, 1/2 dünne Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Alles unter den Quark rühren, mit Salz, Pfeffer und Zitronenzesten abschmecken und zu den Pellkartoffeln *) geben.

Eventuell mit ein paar essbaren Blüten (ich hatte die ersten Gänseblümchen aus dem Garten) garnieren.

*) Ich mag Pellkartoffeln mit Schale gerne, man kann diese natürlich auch vor dem Servieren entfernen.

KUEB – Kochen unter erschwerten Bedingungen, Mahlzeit 2

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kueb_diekueche Eine weitere leckere Mahlzeit, die mit etwas Planung und Zeitmanagement in dieser Miniküche entstanden ist:

Bunte Reispfanne

Ablauf: Am frühen Nachmittag habe ich 1 Portion Kochbeutelreis nach Packungsanweisung gekocht, abgegossen und auf der ausgeschalteten, noch heißen Herdplatze etwas ausgedampft und dann zur Seite gestellt.

Später habe ich mir die weiteren Zutaten für 3 – 4 Portionen zurecht gelegt:

kueb_gemuesevorbereitung kueb_veganhaehnchen

Je 1 rote und grüne Paprikaschote, 1 Zucchini, 1 Schalotte und 1 Knoblauchzehe, sowie 1 Paket vegane Filetstreifen.
Eigentlich wollte ich Hähnchenbrust kaufen, aber es gab nichts über 2 €/kg und so einen Mist kaufe ich nicht, dann lieber vegan!
kueb_zutatenreispfannePaprikaschoten und Zucchini heiß abwaschen, die Paprikaschoten putzen, schälen und würfeln. Die Zucchini in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese dann vierteln.

Knoblauchzehe grob hacken und Schalotte in dünne Streifen schneiden.

Alles bereit stellen.

 

 

 

kueb_veganhaehnchenpfanneZunächst die veganen Filetstreifen in 2 EL Olivenöl knusprig braten.

Zum Würzen habe ich auch noch 1 kleine Dose (50 g) Zwergenwiese Rucola-Tomate-Streich in GöGas Kühlschrank gefunden.

 

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Schalotte und Knoblauchzehe zugeben und glasig dünsten. Dann die Paprikawürfel ebenfalls dünsten, bis sie weich sind.

 

 

 

kueb_veganhaehnchenzucchini

Die Zucchinistücke ebenfalls zugeben, danach den Reis.

Das ganze mit 100 ml Schlagsahne aufgießen und den Rucola-Tomate-Streich einrühren.

Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und getrocknetem Oregano abschmecken und servieren. Sieht nicht schön aus, war aber sehr lecker.

 

kueb_buntereispfanne

 

 

Pfannkuchen mit Mangold-Blauschimmelkäse-Füllung

Die Februar-Rettungsaktion hat so viele leckere Pfannkuchenrezepte hervor gebracht, dass ich aus verschiedene Komponenten ein neues leckeres Rezept gebastelt habe.

Für einen Pfannkuchen braucht man das Grundrezept mit einem Ei, aber ohne Zucker. Dazu gibt man gehackte getrocknete Tomaten (Menge nach Wunsch), Salz, Pfeffer und eine italienische Kräutermischung (z. B. für Pizza).

Für die Füllung die Blätter von 3 – 4 Stielen Mangold (je nach Größe) abzupfen oder -schneiden. Die Stiel in Stückchen schneiden. Beides getrennt gründlich waschen und beiseite stellen.
1 kleine Zwiebel und 1 Knoblauchzehe fein hacken und in 1 EL Olivenöl glasig dünsten. Zunächst die Mangoldstiele zugeben und ebenfalls dünsten, dann die Blätter zugeben und etwas zusammenfallen lassen. Mit 100 ml Schlagsahne auffüllen und 4 esslöffelgroße Stücke Blauschimmelkäse (z. B. Gorgonzola, Cambozola, Danblu o. ä.) schmelzen lassen. Mit Salz (je nach Käsesorte kann man es aber auch weg lassen) und Pfeffer abschmecken. Warm halten.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, einen Pfannkuchen von beiden Seiten braten, auf einen Teller legen, die Füllung auf den Pfannkuchen legen und eine Hälfte überklappen.

mangoldpfannkuchen

Ensaïmadas – Mallorquinische Hefeschnecken

Als ich den blauweißen Teller (rechts im Bild) sah und natürlich gekauft habe, erinnerte er mich sofort an die schönen mallorquinischen Webstoffe und was lag da näher, als einmal Ensaïmadas zu backen und diese auf eben dem Teller zu präsentieren.

Gestern war es dann soweit! Das Originalrezept habe ich bei den Küchengöttern gefunden, ich schreibe es Euch und mir aber trotzdem hier auf, falls das Original mal verschütt gehen sollte:

Zutaten für eine große oder 10 – 12 kleinere Ensaïmadas:

  • 500 g Mehl Type 405 (ich: 505)
  • 75 g Zucker
  • 1/2 Teel. Salz
  • 40 g Hefe (ich: 1 Tütchen Trockenhefe)
  • knapp 200 ml lauwarme Milch
  • 2 EL. Olivenöl
  • 2 ganze Eier Größe M
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • 200 g weiches Schweineschmalz (ich: Butterschmalz)
  • etwas Fett für das Backblech (ich: Backpapier)

Zubereitung:

Das Mehl mit Zucker und Salz gut in einer Schüssel vermischen, Hefe in etwas von der lauwarmen Milch und einer Prise Zucker verrühren, in eine kleine Mulde in der Mehlmischung geben, ganz leicht mit etwas Mehl vermischen und zugedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen

Dann die restliche Milch, Eier und Olivenöl dazugeben, mit den Knethaken des Rührgeräts oder in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen (ich: 20 Min. bei 50 °C Umluft im Backofen).

Mit bemehlten Händen circa 10 (ich: 12) Kugeln formen und nochmals gehen lassen (ich: auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech wiederum für 20 Minuten im Backofen).

Die einzelnen Kugeln auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und dann mit dem Nudelholz zu sehr dünnen Fladen ausrollen, mit dem weichen Schmalz bestreichen und von der breiten Seite her vorsichtig aufrollen (ich hatte das Butterschmalz komplett geschmolzen und mit dem Pinsel aufgetragen, vermutlich wäre es besser gewesen, den Teig mit dem leicht weich gewordenen Schmalz etwas dicker zu bestreichen oder gleich Butter zu nehmen.). Dann müssen die Rollen nochmal etwas ruhen.

Nun die Rollen auf dem gefetteten Backblech zu Schnecken formen. Die Schnecken nicht eng wickeln, denn sie plustern sich regelrecht auf, während der Teig zugedeckt nochmals über Nacht gehen kann (ich hatte die Schnecken im ausgeschalteten, aber noch warmem Backofen gelagert, bis wir später am Nachmittag vom Einkaufen zurück waren).

Morgens (ich: nach dem Einkaufen zum Nachmittagskaffee) dann bei 200 Grad in den vorgeheizten Backofen schieben und circa 15 – 20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Noch warm mit Puderzucker bestäuben und sofort genießen 😉

Anmerkung: Wenn man aus dem Teig eine große Ensaimada macht, beträgt die Backzeit circa 50 Minuten.

ensaimadas

Fazit: Geschmeckt haben die frischen Ensaïmadas total lecker. Beim nächsten Mal würde ich allerdings die Teigmenge halbieren und Butter auf die Fladen streichen, so dass die Zwischenräume noch lockerer und fluffiger werden.