Crêpes mit karamellisierten Äpfeln und Walnüssen aus Frankreich
Bisher hatte ich nur herzhafte Hauptgerichte an winterlichem Comfortfood im Rahmen von Volkers kulinarischer Weltreise mitgebracht. Das ändert sich nun, denn es gibt dünne, gefüllte Pfannkuchen mit einer Füllung aus Äpfeln und Walnüssen.
Die Crêpe hat ihren Ursprung in Frankreich, genau genommen in der Bretagne. Zu den bekanntesten Varianten gehört wohl die Crêpe Suzette, die mit einer Mischung aus Orangensaft- und Orangenlikör getränkt und meist bei Tisch spektakulär flambiert wird.
Wir hatten uns vor einiger Zeit einen Crêpe-Maker angeschafft und machten uns eines schönen Sonntagnachmittags ans Werk.
Während der GöGa die französischen Pfannkuchen buk (Wie man am Bild sieht, geht der erste fast immer schief!), kümmerte ich mich um die Füllung, die aus nicht mehr ganz so knackigen Äpfeln und Walnüssen bestand, die ich in Zucker karamellisierte.
Gebacken werden die klassischen Beignets aus dem Café du Monde in New Orleans nach einem Rezept von King Athur. Es handelt sich hierbei um ein fettgebackenes Hefegebäck, das mit einem starken Kaffee besonders gerne zum Frühstück gegessen wird.
Bei uns gab es die Leckerchen sonntags zum Nachmittagskaffee.
Zutaten für ca. 30 Beignets:
1/2 cup (113 g) lauwarmes Wasser
1/2 cup (113 g) lauwarme Milch
2 EL (28 g) Butter, geschmolzen
1 grosses Ei
1 TL Vanilleextrakt
1/4 cup (50 g) Zucker
2 TL (12 g) Salz
4 cups (482 g) Mehl
2 TL Trockenhefe
Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und von Hand oder mit einer Küchenmaschine zu einem weichen, glatten Teig kneten.
Die Schüssel zudecken und den Teig für 1 Stunde gehen lassen. Der Teig verdoppelt dabei sein Volumen nicht unbedingt.
Den Teig vorsichtig entgasen, das heisst mit den Händen etwas flach drücken, dann in eine gefettete Schüssel oder gefetteten Gefrierbeutel geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Der Teig kann so problemlos bis zu 2 Tagen aufbewahrt werden.
Am nächsten Tag (Backtag) den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf eine leicht geölte oder bemehlte Arbeitsfläche oder Silikonmatte legen.
Den Teig in ein 35 x 25 cm großes Rechteck ausrollen, dabei darauf achten, dass die Ecken des Rechtecks ebenfalls etwas eckig sind. Keine Sorge, ganz genaumüssen sie nicht unbedingt sein.
Den Teig in 5 cm grosse Quadrate schneiden.
Öl in eine Pfanne mit 25 cm Durchmesser oder in eine Fritteuse geben. In der Pfanne sollte das Öl mindestens 2 cm hoch sein. Ich habe wie immer den Wok von die.Pfanne genommen.
Öl auf 180°C erhitzen. 5 bis 6 Teigquadrate in das heiße Öl geben.
Die Quadrate sinken dabei zu Boden. Nach 5 Sekunden schwimmen sie nach oben.
Die Beignets 1 Minute frittieren, dann mit einer Zange wenden und nochmals 1Minute frittieren, bis sie aufgegangen und ringsum goldig braun sind.
Beignets mit einer Zange oder Lochkelle aus dem Öl nehmen und auf Küchenpapier zum Abtropfen legen. Das ganze wiederholen, bis alle Beignets frittiert sind.
Wenn die Beignets etwas ausgekühlt sind, kräftig mit Puderzucker bestäuben.
Wir haben die lecker-luftigen Teilchen mit einem Cappuccino zum sonntäglichen Nachmittagskaffee genossen.
Versunkener Birnenkuchen mit leicht angeschlagener Vanillesahne
In den Monaten Dezember 2020/Januar 2021 geht es bereits in die vierte Runde des munteren Rezeptewichtelns, das Volker mampft letztes Jahr ins Leben gerufen hatte. Ziel des Ganzen soll sein, auch mal andere Blogs kennenzulernen und daraus ein Rezept nachzuempfinden. Dabei sind Abwandlungen durchaus erwünscht.
Dem eigenen Blog wird ein anderer Blog zugelost und umgekehrt bekommt ein dritter Blog den eigenen Blog zugelost.
Am Ende dieses Beitrags stelle ich Euch gerne mal die bisherigen Runden zusammen.
Nun hat es mich also „erwischt“, und ich musste mir aus einem fast reinen Backblog etwas aussuchen.
Meine Namensvetterin Britta ist eine leidenschaftliche Bäckerin, die sich auch an die – für mich kompliziertesten – Brot- und Kuchen- bzw. Tortenrezepte heranwagt.
Sie ist übrigens nicht nur meine Namensvetterin, sondern auch meine Nachbarin und somit die bisher einzige Bloggerin, die ich persönlich kenne.
Zudem ist sie auch noch die „Tante“ meiner Katze Gina. Sie ist aus demselben Wurf wie Brittas Gracy und die beiden gleichen sich wirklich wie ein Ei dem anderen, von dem kleinen weißen Fleck auf Gracys Brust abgesehen.
Und noch eine Gemeinsamkeit verbindet uns: Wir sind mehr oder weniger zeitgleich in unserer Häuser eingezogen und konnten auch in dem Bereich schon Erfahrungen austauschen.
Lest hier auch noch, was sie selber über sich zu berichten hat.
Nun zum Rezept, das eigentlich der GöGa sich schon direkt nach der Auslosung ausgesucht hatte und das eigentlich auch der GöGa nachbacken wollte:
Letzten Endes hat er das Ganze so weit vor sich hergeschoben, dass ich mich dann gestern ans Werk machte. Und was soll ich sagen? Ein total toller Kuchen, einfach in der Herstellung und großartig im Geschmack.
Britta von Backmädchen1967 möchte im Event Herbstgenuss bei Zorra gerne erfahren, welche Genüsse die Blogger*innengemeinschaft mit – ja, Ihr ahnt es! – dem Herbst verbindet.
Für mich gehören zum Herbst unbedingt Äpfel und Nüsse, Schokolade und wärmende Gewürze wie Zimt oder Kardamom.
Deftige Eintöpfe stehen jetzt wieder öfter auf dem Speiseplan. Der Tisch ist immer noch reich gedeckt mit verschiedenen Kohlsorten, Pastinaken und Kürbis. Daraus lässt sich auf jeden Fall etwas leckeres machen.
Ich bin ja nicht so die große Bäckerin, aber diesen schnell gemachten Bratapfelkuchen bekomme selbst ich hin, und er ist sogar noch selber ausgedacht.
Zutaten für eine eckige Form von ca. 20 x 14 cm (ergibt 4 Stücke):
4 kleine Äpfel
1 TL Honig
1 paar Spritzer Zitronensaft
Backpapier
80 g Butter
80 g Zucker
1 Ei, Größe M
170 g Weizenmehl
1 gestr. TL Backpulver
etwas Flüssigkeit (Milch, Wasser oder Saft)
4 haselnussgroße Stücke Marzipan
Cranberries
gehobelte Mandeln
Zubereitung:
Die Backform mit Backpapier auslegen. Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
Die Äpfel entkernen, schälen, rundum einstechen und in die Form setzten. Honig mit Zitronensaft glattrühren und über die Äpfel träufeln.
Im Backofen 15 Minuten garen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit für den Rührteig Butter, Zucker und Ei schaumig schlagen. Mehl und Backpulver hineinsieben und verrühren. So viel Flüssigkeit zugeben, dass ein schwerer Teig entsteht.
Die Äpfel aus der Form heben. Den Teig hineingeben.
Äpfel von unten mit Marzipan füllen, umdrehen und in den Teig drücken. Mit Cranberries auffüllen und den Mandelblättchen bestreuen.
Bei 180 °C Umluft 45 – 60 Minuten backen. Die Zeit ist abhängig von der Bauart des Backofens. Fangt mit der kürzesten Zeit an und tastet Euch nach der Stäbchenprobe in 5-Minuten-Schritten bis zum perfekten Kuchen heran.
Bei 180 °C Umluft 45 – 60 Minuten backen. Die Zeit ist abhängig von der Bauart des Backofens. Fangt mit der kürzesten Zeit an und tastet Euch nach der Stäbchenprobe in 5-Minuten-Schritten bis zum perfekten Kuchen heran.
Den reichlich gefüllten Bratapfel mit Kuchen drumrum habe ich mit etwas leicht angeschlagener Vanillesahne zum Nachmittagskaffee serviert.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir uns beim ein oder anderen Blog-Event schon einmal begegnet sind, aber das ist ja das Schöne an „Koch mein Rezept“: Man lernt auch neue Blogs und deren Autoren kennen.
Caro stammt aus dem Ruhrpott, lebte dann im Münsterland und ist nun in Berlin sesshaft. Ihren Kochstil beschreibt sie selbst als bodenständig und leicht nachzumachen – das haben wir schon mal gemeinsam. Und auch im Bereich Ernährungsart sind wir uns ähnlich. Bei ihr, wie bei mir geht alles von vegan bis fleischig und fischig, doch lest selbst.
Als „Tauschrezept“ haben der GöGa und ich uns ihre Kirsch-Streusel-Taler ausgesucht, die Zutaten allerdings an seinen Geschmack angepasst. Will heißen, „normales“ Weizenmehl, Milch und Butter.
Diese Taler sind rundum gelungen und kommen bestimmt auf die Wiederholungsliste.
Zum aktuellen Blog-Event Alles aus der Fritteuse, das Volker bei Zorra im Kochtopf ausrichtet, habe ich noch ein weiteres Rezept in petto. Am Vortag gab es Fish ’n Chips aus dem Wok, in dem man super frittieren kann.
Als zweites Gericht kommt etwas Süßes, das saisonal und regional ist:
Unser Apfelbaum ist nun abgeerntet und hat mich zum Schluss doch noch halbwegs ausgesöhnt.
Er hat wieder famos getragen, aber so ab Ende August fielen die ersten Äpfel einfach angefault vom Baum. Aus dem letzten Rest konnten wir aber schon einmal Polnischen Apfelkuchen backen und nun gibt es Apfelküchlein in Backteig frittiert.
Hinter der Sahne „mal anders“ verbergen sich kleine Panna-Cotta-Würfel, die ich morgens vorbereitet habe.
Zutaten für 2 Portionen:
Für die Panna-Cotta-Würfel:
100 ml Schlagsahne
1 Espressolöffel selbst gemachten Vanillezucker
1,5 Espressolöffel Agar-Agar
1 Silkonform für Würfel oder ein länglicher Behälter
Zubereitung:
Alle Zutaten gut verrühren, zum Kochen bringen und 5 Minuten unter ständigem Rühren auf kleiner Temperatur köcheln lassen.
In die kalt ausgespülte Form geben und in den Kühlschrank stellen.
Für die Apfelküchlein:
120 g Mehl
ca. 150 ml Sprudelwasser oder Apfelschorle
2 geh. TL Backpulver
2 – 3 EL Zimtzucker
4 kleine oder 2 große Äpfel
1 paar Spritzer Zitronensaft
Kerngehäuseausstecher
Sparschäler
Messer
Wok
ca. 750 ml Sonnenblumenöl zum Braten
nach Wunsch: Puderzucker/Preiselbeeren
Zubereitung:
Die Zutaten für den Teig klumpenfrei verrühren. Etwas quellen lassen.
In der Zwischenzeit das Kerngehäuse aus den Äpfeln stechen, schälen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben bzw. Ringe schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun anlaufen.
Das Sonnenblumenöl im Wok erhitzen, bis an einem Holzlöffelstiel Blasen aufsteigen.
Die Apfelringe nach und nach durch den Teig ziehen, golbraun frittieren und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Falls Ihr mehr als 2 Portionen macht, empfeihlt es sich, die fertigen Ringe im Backofen bei 100 °C warm zu halten, bis alle Apfelringe gebacken sind.
Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben und zusammen mit den Panna-Cotta-Würfeln und etwas Preiselbeeren anrichten.
Im Urlaub hatte der GöGa mal wieder den kleinen Konditor in sich entdeckt und uns American Cheesecake nach diesem Rezept von einfachbacken gemacht.
Leider stimmte – wie auch beim Knäckebrot, das ich ebenfalls von dem Blog hatte – die Mengenangabe im Bezug auf die Größe der Backform (Springform Ø 24 – 26 cm) nicht, so dass sowohl Boden als auch Füllung viel dünner waren als auf dem Foto im Originalrezept. Geschmeckt hat der Kuchen aber trotzdem hervorragend.
Da konnte und durfte ich mir natürlich eine Teilnahme nicht entgehen lassen, zumal sich die beiden dankenswerterweise einen relativ einfachen Butterkuchen auf Basis eines Hefeteigs ausgesucht hatten.
Obwohl wir Samstagmittag erst aus dem Urlaub zurückkamen, mischte ich fix die sogenannte Pâte fermentée, eine Art Hefevorteig, zusammen, ließ sie während des Einkaufens etwas länger als die im Rezept geforderte Stunde warm stehen und packte sie anschließend in den Kühlschrank. Auch den Water Roux, eine Art Mehlpudding, bereitete ich schon vor.
Am Sonntag war die Pâte fermentée zwar nicht großartig aufgegangen, aber die Konsistez war eine andere, irgendwie gummiartiger, aber auch elastischer.
Ich fuhr also wie im Rezept fort und bekam wirklich zum Schluss einen wunderbaren schmackhaften Butterkuchen heraus.
Von mir gibt es noch ein blitzschnelles Joghurteis, für das Ihr nicht einmal eine Eismaschine braucht.
Eigentlich müsst Ihr nur ein paar tiefgefrorene Beeren mit etwas Naturjoghurt und eventuell etwas Zucker im Standmixer pürieren.
Da ich noch Aprikosen, die eigentlich für ein anderes Rezept vorgesehen waren, im Kühlschrank hatte, habe ich mich für eine Art griechisches Joghurteis entschieden.
Zutaten für ca. 500 ml Eis:
250 g Aprikosen
250 g Joghurt, vorzugsweise griechischen Joghurt mit 10 % Fettanteil
Honig nach Geschmack
1 Handvoll Walnüsse
optional: ein paar Lavendelblüten
Zubereitung:
Die Aprikosen entkernen, mit etwas Wasser weich kochen, durch die Flotte Lotte streichen und das entstandende Püree – am besten in Eiswürfelbehältern – einfrieren.
Den Mixbecher in den Kühlschrank stellen, so dass er schön kalt ist.
Das gefrorene Aprikosenpüree mit dem Joghurt und etwas Honig schnell durchmixen und am besten sofort servieren.
Vorher Walnüsse mit etwas Honig karamellisieren. Zum Anrichten mit Lavendelblüten, falls gewünscht, über das Eis streuen.