Im Monat Juli haben wir uns die Rettung von Marmeladen und Chutneys auf die Fahne geschrieben. Was unsere Großmütter und Urgroßmütter schon mit Bravour geschafft haben, kann ja für die Hausfrau oder den Hausmann des 21. Jahrhunderts keine Aufgabe sein, die nicht machbar ist. Ich mache schon seit mehreren Jahren meine Marmelade bzw. Konfitüre selber, denn da kann ich ja nach Lust und Laune noch weitere Aromaten hineingeben.
Archiv der Kategorie: Asiatische Küche (manchmal mit deutschem Einschlag)
Keema Matar – Ein Rezept aus Pakistan
Das Buch „Rezepte für ein besseres Wir“ habe ich schon länger. Gekauft habe ich es nach einem Bericht im TV über die Initiative Über den Tellerrand kochen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, über das gemeinsame Kochen mit Flüchtlingen diese besser zu verstehen und kennen zu lernen.
Es sind inzwischen so viele Rezepte zusammen gekommen, dass ein Kochbuch entstanden ist.
Dieses ist aufwendig gestaltet, jedem Rezept und seinem Koch sind drei Doppelseiten gewidmet. Am Schluss jeden Rezeptes wird der Koch und sein Schicksal kurz vorgestellt.
Knusprig gebratene Mock Duck *) mit Asiagemüse auf Glasnudeln
*) Mock Duck heißt so viel wie „nachgemachte Ente“ und besteht aus Seitan. Der GöGa hatte vor einiger Zeit eine Packung online bestellt. Die Hälfte war schon verbraucht, die zweite Hälfte, die im Tiefkühler schlummerte, wurde am gestrigen Sonntag verarbeitet.
Zutaten für 2 Portionen:
- 300 g vegane Ente
- 100 g Vermicelli (Reisglasnudeln)
- 1/2 Stange Porree
- 1 dicke Möhre
- 1/2 Paprikaschote, Rest vom Nudelsalat am Vortag
- 10 Kaiserschoten
- 1 Handvoll Babyspinat
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 1 kleines Stück Ingwer
- 1 EL grüne Currypasste
- je ein Spritzer Soja- und Worcestersauce
- ein wenig Wasser zum Ablöschen des Bratsatzes
- 1 EL Öl
Zubereitung:
Das Gemüse vorbereiten: Dafür den halben Porree längs halbieren, unter fließendem Wasser spülen, in längliches Schmale Streifen (Juliennes) schneiden.
Die Möhre schälen, dann mit dem Sparschäler lange, dünne Streifen herunter schneiden.
Die Paprikaschote schälen, ebenfalls in möglichst dünne Streifen schneiden.
Die Kaiserschoten auch in Juliennes schneiden.
Die Knoblauchzehe sowie den Ingwer schälen, fein hacken.
Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen.
Die Mock Duck-Stücke etwas auseinander ziehen und in einer großen Pfanne rundum knusprig braten. Wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist, auf einen Teller geben und im Backofen warm halten.
Die Vermicelli mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.
In der selben Pfanne, in der die Mock Duck gebraten wurde, das Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen und zunächst Porree, Möhren und Paprikaschote dünsten, an den Pfannenrand schieben.
Currypaste, Knoblauch- und Ingwerwürfel zugeben, glasig dünsten, an den Pfannenrand schieben.
Die Kaiserschotenstreifen ebenfalls kurz dünsten, den Babyspinat unterrühren und zusammenfallen lassen. Mit etwas Wasser den Bratsatz ablöschen.
Das Gemüse verrühren, mit Soja- und Worcestersauce abschmecken.
Zum Servieren die Hälfte der Vermicelli auf einem Teller anrichten, das Gemüse oben auf legen und die Mock Duck-Streifen rundum verteilen.
Gemüsesuppe asiatische Art
Ich hatte noch selbst gemachte Gemüsebrühe in der Tiefkühle, wieder mal ein paar Gemüsereste wie Möhren, Lauch und Wirsing übrig. Daraus habe ich eine leckere Suppe im asiatischen Stil gemacht.
Zutaten für 4 bis 5 Suppenschalen:
- 500 ml Gemüsebrühe
- 1 Möhre
- 1 kleine Porreestange
- 1 kleines Stück Wirsing
- 1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
- 2 EL TK-Blattspinat
- 1 EL getrocknete chinesische bzw. Steinpilze
- 100 g Vermicelli (Glasnudeln)
- Sojasauce
- Worcestersauce
- Balsamico bianco
- Chili
- Lauchzwiebelringe
Zubereitung:
Zunächst die gefrorene Brühe langsam erhitzen, die Pilze ein paar Mal gut spülen, dann mit heißem Wasser überbrühen.
Möhre und Lauch in feine Juliennestreifen schneiden, den Wirsing ebenfalls in feine Streifen schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken. Zusammen mit den Vermicelli, dem Spinat und den Pilzen samt Einweichsud zur Brühe geben.
Pikant mit den Gewürzen abschmecken und mit den Lauchzwiebelringen garnieren.
Da die Suppe durch die Sojasauce sehr dunkel geworden ist, zeige ich Euch hier noch mal den Inhalt ohne die Brühe:
Rindfleischsuppe „asiatische Art“
Heute hatte ich eine Rindfleischbrühe aus einer Beinscheibe gekocht. Für mein Mittagessen hatte ich fertige Brühe in einen kleinen Topf umgefüllt und mit den folgenden Zutaten in eine leckere asiatisch inspirierte Rindfleischsuppe verwandelt:
Zutaten für 2 Portionen als Hauptspeise oder 4 Portionen als Vorspeise:
- 500 ml Rindfleischbrühe
- 1 fingerlanges Stück Porree
- 1 Möhre
- 4 – 5 getrocknete Steinpilze
- 15 g Vermicelli
- 2 EL (TK-)Spinat
- 50 g Rindfleisch (oder mehr nach Wunsch)
- 1 EL Sojasauce
- ein paar Spritzer Worcestersauce
- etwas weißen Balsamicoessig
Zubereitung:
Die Steinpilze mit kochendem Wasser übergießen und stehen lassen.
Porree und Möhren putzen, waschen und in Juliennestreifen schneiden. Das Fleisch ebenfalls in Streifen schneiden. Die Steinpilze abgießen und Scheiben schneiden. Alles zusammen mit den Vermicelli und dem Spinat in die heiße Brühe geben. Köcheln lassen, bis die Vermicelli und Gemüse weich sind. Mit Sojasauce, Worcestersauce und Balsamico abschmecken.
Rotkohl indisch mit Safranreis, Falafel und Gurke-Minz-Raita
Unser samstägliches Abendessen war wieder super lecker. Es gab Rotkohl indisch, Gurken-Minz-Raita und Falafel, dazu Safranreis.
Zutaten für 2 Portionen:
- 1/2 großer Rotkohl oder 1 kleiner
- 2 TL Senfkörner
- 1 Zwiebel
- 1 Stück fein gehackter Ingwer
- 1 großzügige Prise Kurkuma
- Kokosflocken
- Salz
- Öl, Butterschmalz oder Ghee
Zubereitung:
Den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Zwiebel würfeln.
Fett in einer Pfanne oder in einem Wok erhitzen und die Senfkörner und Zwiebelwürfel braun anbraten. Vorsicht: die Körner springen gerne mal aus der Pfanne.
Kurkuma und Kokosflocken zufügen, andünsten. Kohlstreifen zufügen, mit Salz abschmecken und unter ständigem Rühren garen, bis der Rotkohl gar ist, aber noch Biss hat.
Zutaten für 2 – 3 Portionen Raita:
- 150 g Joghurt
- 1/3 Salatgurke
- 1 kleine Knoblauchzehe
- Zitronenabrieb
- grobes Meersalz
- Pfeffer
- fein gehackte Minze, frisch oder getrocknet
Zubereitung:
Die Gurke heiß abwaschen, längs vierteln, die Kerne entfernen und die Gurkenviertel in feine Scheibchen schneiden und zum Joghurt geben. Die Knoblauchzehe schälen, fein hacken und mit dem groben Meersalz mit der Messerklinge zu einem Püree verreiben.
Zusammen mit Zitronenabrieb, Pfeffer und Minze unter den Joghurt rühren.
Zutaten für 4 Falafel:
- 60 g Kichererbsenmehl
- 1/4 TL Kreuzkümmel
- 1/2 EL frisch gehackte Petersilie oder TK
- 1/2 fein gehackte Schalotte
- 1 fein gehackte Knoblauchzehe
- 1/2 Msp. Backpulver
- Salz
- 100 ml kochendes Wasser
- etwas Zitronensaft und -schale
- 2 EL Sesamsaat
- 1/2 EL Olivenöl
Zubereitung:
Kichererbsenmehl mit Kreuzkümmel, Petersilie, Schalotte, Knoblauch, Backpulver und Salz gut vermischen. Kochendes Wasser zugießen und dabei gründlich rühren. Mindestens 10 Minuten stehen lassen, bis der Teig eingedickt ist. Olivenöl, Zitronensaft- und schale sowie Sesamsaat untermischen.
Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen, Olivenöl hineingeben und mit feuchten Händen aus dem Teig flache „Frikadellen“ formen. Im heißen Öl braten und möglichst nur ein Mal wenden.
Zutaten für 2 Portionen Safranreis:
- 1/2 Tasse Himalaya-Basmatireis
- 1 Tasse Wasser
- 1 TL Butter
- Salz
- einige Safranfäden
Zubereitung:
Die Butter bei mittlerer Temperatur im Topf schmelzen, den Reis glasig anschwitzen. Wasser und Safranfäden zugeben, leicht salzen. Den Reis einmal aufkochen, dann auf kleinste Temperatur runter regeln und quellen lassen.
Alles anrichten und servieren.
Der Jahreswechsel 2015/2016
Als erstes möchte ich allen Besuchern ein gutes, erfolgreiches, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2016 wünschen. Ich hoffe, Ihr seid alle gut „rüber gerutscht“.
Der GöGa und ich waren – wie so oft – alleine zu Hause, aber das hat mich natürlich nicht daran gehindert, uns etwas schönes für den Silvesterabend vorzubereiten.
Dieses Jahr sollte es etwas einfaches geben: Kartoffel- und Nudelsalat sowie verschieden gewürzte Frikadellen und Schnitzel.
Den Kartoffelsalat habe ich nach diesem Rezept gemacht.
Zutaten für den Nudelsalat:
- 250 g gekochte Gabelspaghetti
- 2 – 3 hart gekochte Eier
- 1/2 Rezept vegane Mayonaise, mit zusätzlich
- 2 EL Joghurt verrührt
- 1 EL Sojasauce
- 1/2 rote Paprikaschote, geschält und in Würfel geschnitten
- 50 g Erbsen (TK oder Dose)
- 50 g Mais (TK oder Dose)
- ca. 160 g Fleischwurst (mit Knoblauch)
- 5 – 6 Gewürzgurken, je nach Größe
- etwas Gurkenwasser
Zubreitung:
Alles gut vermischen und kühl stellen. Vorm Servieren eventuell noch mal abschmecken.
Dazu gab es zweierlei Frikadellen: mexikanisch und asiatisch gewürzt.
Zutaten für ca. 14 Frikadellen mexikanische Art:
- 250 g Bio-Hackfleisch
- 1/2 rote Paprikaschote, fein gehackt
- 50 g Mais (TK oder Dose)
- 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt und in 1 EL Öl glasig gedünstet
- 3 – 4 EL Paniermehl
- 1 kleine Ei
- Saz
- 1 EL scharfes Tomatenmark
- Chilipulver
- Cumin
Zubereitung:
Alle Zutaten vermischen und kleine Bällchen formen, die idealerweise mit einem Happs im Mund landen können. Auf ein mit Backpapier oder Cross & Frit-Papier (z. B. Toppits) belegtes Blech legen.
Zutaten für ca. 14 Frikadellen asiatische Art:
- 250 g Bio-Hackfleisch
- 1 – 2 Frühlingszwiebeln in dünnen Ringen
- 2 EL fertige Currysauce (als Ei-Ersatz)
- 2 Scheiben Sesamknäckebrot (im Mörser grob zerbröselt)
- 2 EL Sesamsaat
- Currypulver
- Kurkuma
- Salz oder ein Schuss Sojasauce
Zubereitung:
Wie bei den mexikanischen Bällchen.
Im auf 180 °C Umluft vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen, je nach Backofen und Größe der Bällchen.
Dann habe ich noch zwei Schweineschnitzel in mundgerechte Stücke geschnitten und verschieden gewürzt und paniert. Eigentlich hatte ich auch noch zwei Putenschnitzel, aber die habe ich eingefroren, weil wir reichlich Fleisch und Salat hatten. So reichlich, dass wir heute prima von den Resten satt werden.
Die Stücke vom ersten Schnitzel wurden mit Gyrosgewürz und Salz gewürzt, dann in Mehl, Ei und Pankopaniermehl gewälzt und in reichlich heißem Butterschmalz ausgebraten. Bevor die Schnitzelchen im Paniermehl gewendet wurden, habe ich auf eine Seite noch Oreganozweige gelegt, die somit mit gebacken wurden.
Die Stücke vom zweiten Schnitzel wurden mit Paprika de la vera und Salz gewürzt und in Mehl, Ei und Haselnussblättchen, die noch vom ersten Weihnachtstag übrig waren, gewälzt und unter die Haselnussschicht kamen getrocknete Tomatenstückchen. Dann ebenfalls in Butterschmalz ausbraten, beide Schnitzelsorten auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Auf die Art und Weise konnte sich jeder nach Lust und Laune immer wieder im Laufe des Abends etwas holen.
Produkttest: Davert Seitan Fix-Rustikal
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Ich koche ja sehr gerne mit Seitan, vor allem Aubergine mit Seitan hat es mir angetan (könnte ich eigentlich nächste Woche mal wieder machen!).
Von Davert habe ich bereits verschiedene Produkte im Vorrat, so z. B. die Sojaschnetzel:
– fein für vegetarische Bolognese und
– grob für Geschnetzeltes aller Art,
also kann das Seitan Fix-Rustikal ja so schlecht nicht sein.
Gedacht, gekauft und ausprobiert:
Die Packung beinhaltet zwei 100 g-Beutel, die insgesamt 4 Portionen Seitan ergeben.
Für 2 Portionen braucht man also 1 Beutel Seitan Fix-Rustikal und 110 ml Wasser, die mit dem Knethaken des Rührgeräts (meine Brunhild dreckig zu machen hat sich nicht gelohnt, das nächste mal wieder nach alter Hausmütter Sitte!) verrührt werden. Ganz fix entsteht ein gummiartiger Klumpen, der zugegebenermaßen wenig attraktiv und appetitanregend aussieht. Diesen kann man dann in Scheiben schneiden…
… die dann in 3 Liter leicht köchelnder Gemüsebrühe ca. 15 – 20 Minuten gegart werden. Dabei quellen die Seitanstücke noch mal ordentlich auf.
Aber ganz ehrlich: ich glaube 1,5 bis 2 Liter Brühe hätten es auch getan. Am Schluss blieb dann ein Riesenbottich Gemüsebrühe übrig, die ich nicht einfach weg kippen wollte. Darum habe ich am nächsten Tag eine sehr leckere türikische Linsensuppe damit gekocht…
Der Seitan wird jetzt abgetropft und gegebenenfalls noch etwas trocken getupft und kann dann ganz normal weiterverarbeitet werden.
Bei uns hat er die Rumpsteaks aus dem Rezept Rindfleisch mit Spinat ersetzt und hat ganz wunderbar geschmeckt!
Bisher hatte ich immer den Seitansbraten beev von Wheaty, aber das Seitan Fix-Rustikal von Davert ist eine gute und kostengünstige Alternative, zumal es Davertprodukte mittlerweile auch im „normalen“ Supermarkt gibt.
Produkttest: Vegankebap Curry
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Bei der letzten Bestellung bei Alles vegetarisch hat der GöGa unter anderem auch das Vegankebap Curry von Wheaty bestellt. Es handelt sich hierbei um Seitangeschnetzeltes, das mild mit den typischen indischen Gewürzen abgeschmeckt ist.
Vergangenen Samstag habe ich zusammen mit etwas Gemüse und Kokosmilch ein sehr leckeres Curry, dazu Basmatireis, gemacht.
Zutaten für 2 Portionen:
- 1 Paket Vegankebap Curry
- 1 große Möhre
- 1/2 gelbe Paprikaschote
- 100 g TK-Erbsen
- 1 Dose Kokosmilch
- 2 Frühlingszwiebeln
- 1 EL Erdnussöl
- 1/2 Tasse Basmatireis
- 1 Tasse Wasser
- Salz
Zubereitung:
Reis mit Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen, Temperatur runterschalten und quellen lassen.
Frühlingszwiebel putzen und in ca. 1 cm lange Stücke schneiden. Möhre schälen und würfeln. Eine halbe gelbe Paprikaschote schälen und in größere Stücke schneiden.
Das Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebel, Paprikaschote, Möhre und das Vegankebap darin braten. Die Kokosmilch zufügen, etwas einkochen lassen und gegebenenfalls mit Salz und Curry abschmecken.
Mit dem Basmatireis servieren.
Fazit: Das Vegankebap schmeckt zwar gut, aber mit Naturseitan oder Sojaschnetzeln und den entsprechenden Gewürzen kann man dieses Gericht genau so gut nachkochen.
Sesamlachs auf Nudeln mit Gurkensalat „japanische Art“
Gestern war wieder einer dieser Tage: Ich war relativ planlos, als ich zum Abendessen vorbereiten in die Küche ging. Wir hatten vom Einkaufen Bio-Lachs mitgebracht, der eigentlich in meiner Vorstellung in einem Pergamentpäckchen mit Gemüse garen sollte. Ja, okay, nur welches Gemüse. Darüber hatte ich mir natürlich keine wirklichen Gedanken gemacht.
Gut, Lachs mit Fenchel aus dem Dampfgarer? Aber der GöGa mag keinen Fenchel. Also: Idee verworfen.
Lachs mit Brokkoli, Spinat oder Schmorgurke in Sahnesauce? Langweilig, außerdem hatte ich keine Sahne.
Was ich außer Lachs hatte, waren eine Gurke, Joghurt, Tagliatelle, Sahne-Meerrettich und Sesam.
Ja, daraus könnte man was machen, nämlich dies:
Zutaten für 2 Portionen:
- 2 Bio-Lachsfilets
- Sesamkörner
- 1 Zitronen oder 2 Limetten
- Salz
- 300 g Tagliatelle
- 1/2 Schlangengurke
- 2 EL Joghurt
- 2 TL Sahnemeerrettich
- abgeriebene Zitronenschale und etwas -saft
- Ingwerpulver
- Erdnussöl
- etwas Sojasauce
Zubereitung:
Zunächst Salzwasser für die Pasta aufsetzen. Wenn es sprudelnd kocht, die Pasta al dente garen.
In der Zwischenzeit die halbe Gurke vierteln, das Kerngehäuse heraus schneiden und in Stifte schneiden. Diese auf einem Teller leicht geschichtet anrichten.
Für das Dressing Joghurt, Sahnemeerrettich, Zitronenschale, -saft, Ingwerpulver und etwas Salz verrühren.
Den Lachs in Würfel schneiden. Mit Zitronensaft und Salz kurz marinieren. In einer passenden Pfanne, das Erdnussöl erhitzen. Die Sesamkörner in einem kleinen Schüsselchen neben die Pfanne stellen. Die Lachswürfel von allen Seiten im Sesam wenden und in der Pfanne knusprig braten. Der Lachs sollte noch schön glasig sein.
Das Joghurtdressing über die vorbereiteten Gurkenstifte geben. Die Tagliatelle daneben anrichten, die Lachswürfel darauf anrichten und alles mit etwas Sojasauce sowie eventuell vorhandenem knusprigen Sesam aus der Pfanne anrichten.















