Es war wieder sehr lecker. Da ich alle Gerichte vorher schon gekocht hatte und folglich die Rezepte hier im Blog zu finden sind, setze ich Euch die entsprechenden Links rein:
Es war wieder sehr lecker. Da ich alle Gerichte vorher schon gekocht hatte und folglich die Rezepte hier im Blog zu finden sind, setze ich Euch die entsprechenden Links rein:
Unser samstägliches Abendessen war wieder super lecker. Es gab Rotkohl indisch, Gurken-Minz-Raita und Falafel, dazu Safranreis.
Zutaten für 2 Portionen:
Zubereitung:
Den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Zwiebel würfeln.
Fett in einer Pfanne oder in einem Wok erhitzen und die Senfkörner und Zwiebelwürfel braun anbraten. Vorsicht: die Körner springen gerne mal aus der Pfanne.
Kurkuma und Kokosflocken zufügen, andünsten. Kohlstreifen zufügen, mit Salz abschmecken und unter ständigem Rühren garen, bis der Rotkohl gar ist, aber noch Biss hat.
Zutaten für 2 – 3 Portionen Raita:
Zubereitung:
Die Gurke heiß abwaschen, längs vierteln, die Kerne entfernen und die Gurkenviertel in feine Scheibchen schneiden und zum Joghurt geben. Die Knoblauchzehe schälen, fein hacken und mit dem groben Meersalz mit der Messerklinge zu einem Püree verreiben.
Zusammen mit Zitronenabrieb, Pfeffer und Minze unter den Joghurt rühren.
Zutaten für 4 Falafel:
Zubereitung:
Kichererbsenmehl mit Kreuzkümmel, Petersilie, Schalotte, Knoblauch, Backpulver und Salz gut vermischen. Kochendes Wasser zugießen und dabei gründlich rühren. Mindestens 10 Minuten stehen lassen, bis der Teig eingedickt ist. Olivenöl, Zitronensaft- und schale sowie Sesamsaat untermischen.
Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen, Olivenöl hineingeben und mit feuchten Händen aus dem Teig flache „Frikadellen“ formen. Im heißen Öl braten und möglichst nur ein Mal wenden.
Zutaten für 2 Portionen Safranreis:
Zubereitung:
Die Butter bei mittlerer Temperatur im Topf schmelzen, den Reis glasig anschwitzen. Wasser und Safranfäden zugeben, leicht salzen. Den Reis einmal aufkochen, dann auf kleinste Temperatur runter regeln und quellen lassen.
Alles anrichten und servieren.
Das Rezept hat Sebastian Reichelt vor kurzer Zeit in einer Facebook-Gruppe gepostet. Das Gericht sah auf seinem Foto so köstlich aus, dass ich es vergangenen Sonntag unbedingt nachkochen musste. Bereut habe ich das nicht, es war einfach köstlich!
Zutaten für 3 Portionen:
Zubereitung:
Ein paar Safranfäden für den Reis beiseite legen.
Den Rest mit einem 1 TL kochendem Wasser überbrühen.
Hähnchenschenkel mit Ras-el Hanout-Bararat-Mischung gut rundum einreiben. In eine Schüssel legen. Den überbrühten Safran mit Olivenöl und Limettensaft darüber geben und gut vermischen und mehrere Stunden (optimal sind 24 Stunden) kühl stellen.
Das Gemüse waschen, putzen und in Streifen bzw. schräge Scheiben schneiden. Schalotten schälen und halbieren, rote Zwiebel schälen und achteln. Zwei Knoblauchzehen schälen.
Bio-Orange heiß abwaschen und in dicke Scheiben schneiden.
Datteln und Aprikosen halbieren oder dritteln.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Hähnchenschenkel salzen und pfeffern und in einem Bräter oder einer großen ofenfesten Pfanne von allen Seiten knusprig braten. Die Safran-Öl-Limettenmischung über die Hähnchenschenkel geben und ca. 25 Minuten im Backofen schmurgeln lassen.
Dann die Hähnchenschenkel aus der Pfanne nehmen, das Gemüse mit Datteln, Aprikosen und Mandeln in die Pfanne geben. Salzen, pfeffern, gut umrühren und die Hähnchenschenkel wieder oben auf setzen. Die Orangenscheiben zwischen die Schenkel stecken.
Noch einmal für ca. 25 Minuten in den Ofen geben.
In der Zwischenzeit den Reis in der Butter kurz glasig dünsten, Wasser, Safran und etwas Salz zugeben, aufkochen und dann auf kleiner Temperatur garen. Zum Schluss die Sultaninen unterrühren.
Den Naturjoghurt mit gerebelter Minze, fein gehackter Knoblauchzehe und etwas Salz mischen.
Zum Anrichten das Gemüse auf Tellern anrichten, jeweils einen Hähnchenschenkel darauf legen und eine Orangenscheibe dazu geben.
Den Reis mit einem Ring anrichten, etwas vom Minzjoghurt und dem Harrissa dazu geben und alles mit Granatapfelkernen und Petersilie bestreuen.
Die Zubereitung ist ein wenig aufwendig, aber mit der entsprechenden Planung geht es und die Mühen lohnen sich.
Das Grundrezept habe ich mal in einer TV-Kochshow gesehen. Heute habe ich es extra für das Blog-Event CXV Zimt, Kardamom und Nelken, das Tina von Foodina bei Zorra ausrichtet, raus gesucht.
Tina stellt sich und den anderen Bloggern nämlich die Frage, ob die drei Gewürze eher in die weihnachtliche (süße) oder eher in die indische (herzhafte) Küche gehören.
Ich kann mich da nicht wirklich festlegen und habe schon unseren diesjährigen Weihnachtsnachtisch vorgestellt: ein zimtiges Apple Crumble.
Mein Ehrgeiz war aber geweckt, noch ein herzhaftes Gericht beizutragen und alle drei Gewürze zu verwenden, und so habe ich heute das Grundrezept kräftig aufgebrezelt:
Zutaten für 1 Portion als Hauptgericht oder 2 Portionen als Beilage:
Zubereitung:
Die Zwiebel abziehen und fein hacken, die Hälfte beiseite stellen.
Etwas Olivenöl in einem Schmortopf erhitzen und die Hälfte der Zwiebelwürfel andünsten. Die Graupen zufügen, umrühren und mit dem Weißwein ablöschen. Etwas reduzieren und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Inzwischen die rote Bete würfeln.
Das Butterschmalz bei mittlerer Hitze schmelzen und Zimtstange, Kardammom und Nelken darin anbraten.
Die zweite Hälfte der Zwiebelwürfel zugeben und leicht Farbe nehmen lassen. Die Gewürze aus der Pfanne nehmen.
Die Rote Bete-Würfel sowie die Berberitzen mit dem Cranberrysaft zugeben. Mit Himbeeressig, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Rote Bete-Mischung unter die gegarten Graupen mischen und die kalte Butter einrühren.
Anrichten und nach Wunsch mit Schnittlauch, Dill oder Petersilie garnieren.
Die restliche Rote Bete durfte ein paar Tage später mit Weißkohl und Kartoffeln ein Borschtsch werden.
Das Rezept ist schon seit über 20 Jahren im Fundus, deshalb kann ich keine Quellenangabe mehr machen. Ich habe es auch schon ganz lange nicht mehr gemacht, bis es mir die Tage mal wieder unter die Augen kam.
Zunächst Gläser und Deckel bei 100 °C im vorgeheizten Backofen sterilisieren.
Zutaten für 2 Gläser à ca. 200 g:
Zubereitung:
Zwiebeln würfeln und im heißen Fett glasig dünsten. Zerbröckelte Hefe, Milch, Haferflocken, Brühepulver, Majoran und Pfeffer zugeben und unter Rühren aufkochen.
Bei mittlerer Hitze 2 Minuten kochen. In die Gläser füllen und erkalten lassen.
Die Falsche Leberwurst ist ca. 2 Wochen im Kühlschrank haltbar, kann aber auch eingefroren werden.
Ich habe die zwei Gläser samt Inhalt noch mal im Dampfgarer „eingekocht“, bin aber nicht sicher, ob es funktioniert hat.
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Es lag noch ein Paket vom veganen Mühlenhack im Kühlschrank und wurde am letzten Wochenende für eine Nudelsauce nach Bologneser Art (ohne Suppengrün, dafür mit einer ebenfalls übrig gebliebenen halben klein gewürfelten gelben Paprika) verwendet.
Ich hatte mir etwas vom Hack zurück behalten, um im Selbstversuch vegane Frikadellen mit Kichererbsenmehl als Ei-Ersatz zu machen.
Dazu zunächst 1 kleine gehackte Zwiebel in 1 EL Olivenöl kurz glasig dünsten. Die Zwiebelwürfel dann zu ca. 80 g veganem Mühlenhack geben, mit 1 EL Kichererbsenmehl, ca. 1 EL Tomaten-Paprikamark und etwas Wasser vermengen, so dass eine homogene Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.
Einen weiteren EL Olivenöl in die Pfanne geben, aus der Masse Frikadellen formen und von beide Seiten knusprig braten.
Das Ergebnis waren drei sehr leckere Frikadellen (oder Bratlinge), außen knusprig, innen saftig und weich.
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Das Buch Türkei vegetarisch von Orkide & Orhan Tançgil/Katharina Seiser (Hg.) habe ich schon seit Oktober. Es ist aus der gleichen Reihe wie auch das Buch Deutschland vegetarisch von Stevan Paul/Katharina Seiser (Hg.) – beide erschienen beim Brandstätter Verlag.
Irgendwie bin ich aber noch nicht dazu gekommen, etwas daraus zu kochen. Bis letzte Woche. Ich hatte vom Seitan-Kochen so unfassbar viel Brühe übrig, dass diese förmlich schrie:
„Mach Suppe aus mir! Mach Suppe aus mir!“
Mir einer roten Linsensuppe hatte ich schon immer geliebäugelt und wo sonst, als in einem türkischen Kochbuch wäre die wohl zu finden. Gesucht, gefunden und das Gute war, dass ich auch noch fast alle Zutaten da hatte.

Zutaten für die Suppe: Rote Linsen, Chili-Flocken, Zwiebel, Kartoffel, Knoblauch, getrocknete Minze, Möhre, Butter und Tomaten-Paprika-Mark
Also frisch ans Werk gekocht. Meine Änderungen stehen wie immer in Klammern.
Zutaten für 4 Portionen – für die Suppe: *)
(Fladenbrot-Croûtons fielen mangels Fladenbrots aus, statt dessen hatte ich noch ein paar Fertigcroûtons)
Zutaten für die Chili-Butter:
Zubereitung:
Kartoffel, Möhre und Zwiebel schälen und grob würfeln. Knoblauch nur schälen (ich: grob durchgehackt). Etwa 600 ml Wasser (ich: Brühe, siehe oben) in einem Topf aufkochen, Gemüse, Knoblauch, Salz (ich: ohne) und Linsen hineingeben.
Gemeinsam ca. 20 – 25 Minuten köcheln lassen, bis alles weich ist, ohne zu zerfallen (ich: die Brühe war komplett verschwunden, so dass ich erst mal eine Kelle nachfüllte). Suppe vom Herd nehmen und mit dem Stabmixer pürieren. Die Konsistenz sollte fein und sämig sein. Falls die Suppe zu dickflüssig sein sollte, mit kochendem Wasser verdünnen (ich: Brühe).
Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen (ich: kleine Stielkasserole), Salça, Chili-Flocken und getrocknete Minze hinzufügen, aufschäumen und vom Herd nehmen. Suppe in Teller geben, die Chili-Butter und (Fladenbrot-)Croûtons darüber geben. Mit Zitronenschnitz (von dem ich vor dem Essen noch ein paar Tropfen Saft in die Suppe träufelte) und frischem Brot (fiel bei mir leider aus) heiß servieren.
*) Da mir die Suppe etwas zu dick war und ich sie mit etwas mehr Brühe gestreckt habe, habe ich bestimmt 6 reichliche Portionen bekommen.
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Ich koche ja sehr gerne mit Seitan, vor allem Aubergine mit Seitan hat es mir angetan (könnte ich eigentlich nächste Woche mal wieder machen!).
Von Davert habe ich bereits verschiedene Produkte im Vorrat, so z. B. die Sojaschnetzel:
– fein für vegetarische Bolognese und
– grob für Geschnetzeltes aller Art,
also kann das Seitan Fix-Rustikal ja so schlecht nicht sein.
Gedacht, gekauft und ausprobiert:
Die Packung beinhaltet zwei 100 g-Beutel, die insgesamt 4 Portionen Seitan ergeben.
Für 2 Portionen braucht man also 1 Beutel Seitan Fix-Rustikal und 110 ml Wasser, die mit dem Knethaken des Rührgeräts (meine Brunhild dreckig zu machen hat sich nicht gelohnt, das nächste mal wieder nach alter Hausmütter Sitte!) verrührt werden. Ganz fix entsteht ein gummiartiger Klumpen, der zugegebenermaßen wenig attraktiv und appetitanregend aussieht. Diesen kann man dann in Scheiben schneiden…
… die dann in 3 Liter leicht köchelnder Gemüsebrühe ca. 15 – 20 Minuten gegart werden. Dabei quellen die Seitanstücke noch mal ordentlich auf.
Aber ganz ehrlich: ich glaube 1,5 bis 2 Liter Brühe hätten es auch getan. Am Schluss blieb dann ein Riesenbottich Gemüsebrühe übrig, die ich nicht einfach weg kippen wollte. Darum habe ich am nächsten Tag eine sehr leckere türikische Linsensuppe damit gekocht…
Der Seitan wird jetzt abgetropft und gegebenenfalls noch etwas trocken getupft und kann dann ganz normal weiterverarbeitet werden.
Bei uns hat er die Rumpsteaks aus dem Rezept Rindfleisch mit Spinat ersetzt und hat ganz wunderbar geschmeckt!
Bisher hatte ich immer den Seitansbraten beev von Wheaty, aber das Seitan Fix-Rustikal von Davert ist eine gute und kostengünstige Alternative, zumal es Davertprodukte mittlerweile auch im „normalen“ Supermarkt gibt.
Linseneintopf habe ich mir viele Jahre aus zweierlei Gründen verkniffen: als Dialysepatientin muss man auf eine Reduzierung der Flüssigkeitszufuhr achten und Hülsenfrüchte haben viel Kalium, das normalerweise über die Nieren ausgeschieden wird, aber, wenn es im Körper verbleibt und stark ansteigt, im schlimmsten Falle zum Herzversagen führen kann.
So weit die Vorgeschichte. Da ich ja seit dem 20. Mai nierentransplantiert bin, habe ich diese Einschränkungen nicht mehr und da das Wetter bei uns auch inzwischen richtig fies herbstlich ist, war es gestern soweit: es gab Linseneintopf mit Räuchertofu als Speckersatz und vegetarischen Bauernknackern statt Mettwürstchen nach einem alten Rezept von meiner Oma (die natürlich nicht vegan gekocht hat!).
Für 3 – 4 Portionen:
25 g Räuchertofu und 1 kleine Zwiebel klein würfeln. 150 g Berg- oder Pardinalinsen kalt abspülen und abtropfen lassen. 1 EL Pflanzenöl in einem Topf erhitzen und den Räuchertofu darin 2 – 3 Minuten goldbraun anbraten. Zwiebeln zugeben und 2 – 3 Minuten mitbraten. Linsen und 500 ml Gemüsebrühe zugeben und zugedeckt bei mittlerer Hitze 20 Minuten kochen.
Inzwischen 1 Bund Suppengrün (ca. 250 g) und 1 große Kartoffel putzen, waschen und in 1 cm große Würfel schneiden. Gemüse und 3 in dicke Scheiben geschnittene Bauernknacker von Wheaty in den Eintopf geben und weitere 20 Minuten kochen.
Eintopf mit Rauchsalz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und 1- 2 EL Weißweinessig abschmecken. Ist die Konsistenz des Eintopfs zu dick, eventuell mit Gemüsebrühe / Wasser verdünnen.
Dazu gab es eine Scheibe von meinem selbst gebackenen Sauerteigbrot.
Hier gibt es eine informative Kurzübersicht der verschiedenen Linsensorten.
Samstagabend gab es mal wieder Erbsenrisotto mit Zanderfilet. Weil der GöGa sehr großzügig mit dem Risottoreis war, hatte ich noch eine ordentliche Portion über.
Ich finde immer, dass Risotto schwierig aufzuwärmen ist und so beschloss ich, einfach Reisplätzchen zu backen. Da im Risotto ja Fett genug in Form von Olivenöl, Butter und Käse ist, habe ich die handtellergroßen Reisplätzchen in der trockenen heißen Pfanne gebacken.
Dazu gab es einen leckeren Radicchiosalat mit einem super leckeren Dressing.
Zutaten für 1 große oder 2 kleine Portionen:
Zubereitung:
Die Walnusskerne in einer trockenen Pfanne kurz anrösten. (Danach kann man in dieser Pfanne die Reisplätzchen braten.)
Die Zutaten für das Dressing verrühren.
Den Radicchio in Streifen schneiden, waschen, auf einem Teller anrichten, mit dem Dressing beträufeln und mit den Walnusskernen und den Cranberries bestreuen.
Zusammen mit den Reisplätzchen servieren.