Archiv der Kategorie: Fleisch und Geflügel

Grundrezept: Rindergulasch…

… mit Rotkohl und Fussili.

Dieses leckere Essen gab es bei uns am vergangenen Samstag. Das könnte ich glatt auch jetzt zum Frühstück schon essen.

rindergulasch

 

Für 2 – 3 Portionen braucht man:

  • 500 g Rindergulasch
  • 500 g Gemüsezwiebel
  • 2 EL Tomatenmark
  • Paprikapulver edelsüß und rosenscharf
  • 150 ml kräftiger Rotwein
  • 1/2 Tasse Wasser oder Fleischbrühe
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Butterschmalz
  • eventuell etwas Stärke zum Binden der Sauce (bitte nicht zugeben, falls das Gulasch bzw. Reste eingeweckt werden sollen!)

Zubereitung:

Gemüsezwiebel einmal längs und einmal quer halbieren und dann in grobe Spalten schneiden.

Das Butterschmalz  in einem Schmortopf zerlassen und die Zwiebelspalten glasig dünsten, zur Seite schieben. Auf höchster Temperatur das Gulasch in mehreren Portionen rundherum scharf anbraten und zu den Zwiebeln schieben.

Zwischendurch das Fleisch und die Zwiebeln schon mal kräftig mit den beiden Paprikapulvern bestreuen.

Nachdem das gesamte Fleisch angebraten ist, Tomatenmark zugeben, kurz mit dünsten und dann mit dem Rotwein ablöschen. Weiterhin auf hoher Temperatur einkochen lassen, zum Schluss Wasser/Fleischbrühe zugeben und auf kleiner Temperatur bei geschlossenem Deckel ein bis zwei Stunden schmoren. Hin und wieder umrühren und gegebenenfalls Flüssigkeit nachgießen.

Die Sauce kann man, wenn gewünscht, mit wenig in kaltem Wasser angerührter Stärke binden. Dazu muss die Sauce noch einmal aufgekocht werden. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken und zu Rotkohl und Nudeln (Kartoffel oder Knödel passen auch) servieren.

Enchiladas Suizas

So werden in Mexiko-Stadt gefüllte und mit Käse überbackene Tortillas genannt. Und die gab’s Sonntagmittag bei uns.
Ich denke mal, dieses Gericht mit der dicken Käseschicht hat das Zeug zur Teilnahme an Zorras Blog-Event CIV „Rezepte für die Figur“, und zwar dieses Mal eher für die Kurven statt für die schlanke Silhouette.
Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur

Zutaten für 3 Portionen:

  • 150 g Rinderhack
  • 1 Zwiebel, grob gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1/2 rote Paprikaschote, geschält und gewürfelt
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 kleine Dose Kidneybohnen, abgespült
  • 4 Fleischtomaten, geschält und grob gewürfelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1 TL Kreuzkümmel (Cummin)
  • 1 kleine getrocknete Chili
  • 2 EL Pflanzenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 6 Tortillas (Weizen oder Mais)
  • 150 – 200 g geriebener Käse

chili_zutaten

Zubereitung:

Das Öl in einer genügend großen Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig anbraten. Zwiebel und Knoblauch sowie die Majoran, Kreuzkümmel und Chili zugeben und glasig dünsten. Das Tomatenmark zugeben, gut verrühren und mit etwas Wasser den Bratensatz aus der Pfanne lösen. Die Tomaten- und Paprikawürfel sowie Mais und Kidneybohnen zugeben. Salzen und Pfeffern und ca. eine Viertel Stunde bei kleiner Temperatur schmoren, bis die Tomaten weich sind.

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Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Eine genügend große (oder mehrere kleine Auflaufformen) leicht ausfetten. Die Tortillas nacheinander mit dem Chili füllen, aufrollen und mit der „Naht“ zur Seite nebeneinander in die Auflaufform legen. Mit Käse bestreuen und 30 Minuten überbacken.

Jeweils zwei Enchiladas mit Guacamole anrichten.

Zutaten für die Guacamole:

  • 1 – 2 reife Avocados
  • etwas Limettenabrieb und -saft
  • grobes Meersalz
  • schwarzer Pfeffer
  • optional: gehackter Koriander (habe ich leider weder bei Rewe noch im Bio-Laden bekommen)
  • optional: fein gewürfelte Zwiebel (Da ich rohe Zwiebel nicht vertrage, nehme ich sie nie.)

Zubereitung:

Avocado(s) halbieren, den Kern herausdrücken, das Fruchtfleisch mit einen Esslöffel aus der Schale in eine Schüssel heben und mit einer Gabel zerdrücken. Wer die Konsistenz ganz glatt haben möchte, nimmt einen Stabmixer/Pürierstab zu Hilfe.

Mit Salz, Pfeffer, Limettenabrieb und -saft abschmecken, nach Wunsch Zwiebelwürfelchen und Koriander unterheben.

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Marokkanische Hähnchenpfanne…

… gab es gestern bei uns. Laut Rezeptvorgabe sollte es  mit Couscous zubereitet werden; der GöGa hatte sich aber Reis dazu gewünscht.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Hähnchenkeulen
  • 20 g frischer Ingwer
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL rosenscharfes Paprikapulver
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 EL Mandeln (ich: Pinienkerne)
  • Pfeffer
  • Salz
  • 350 ml Hühnerbrühe (ich: Gemüsebrühe)
  • 150 g Coucous (ich: Basmatireis)
  • 2 EL Rosinen
  • (ich außerdem: 1 EL getrocknete Berberitzen)
  • 1/2 Bund glatte Petersilie

Zubereitung:

Hähnchenkeulen häuten und im Gelenk halbieren. Ingwer hacken und in einer Schüssel mit Kurkume, Zimt, Paprikapulver und Zimt mischen. Fleisch und die Gewürzmarinade in einen Gefrierbeutel geben, sorgfältig mischen und das Fleisch mindestens 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.

Zwiebel halbieren und in Spalten schneiden. Knoblauch würfeln, Paprika putzen, (ich: schälen), entkernen und in 3 cm große Würfel schneiden. Mandeln grob hacken (ich: Pinienkerne im ganzen) und in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.

Hähnchen aus dem Gefrierbeutel nehmen, in einem heißen Bräter rundherum 4 – 5 Minuten goldbraun anbraten, salzen und pfeffern. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und 3 Minuten mitbraten. Brühe zugießen, aufkochen und das Fleisch zugedeckt bei mittlerer Hitze 35 Minuten schmoren.

Couscous (ich: Reis), Rosinen, (ich zusätzlich: Berberitzen) und Paprika in die Brühe geben und mit Deckel weitere 10 Minuten bei milder Hitze mitgaren. (ich: zum Schluß bei hoher Temperatur die überschüssige Flüssigkeit verkochen lassen).

Hähnchen, Paprika und Reis schmurgeln vor sich hin.

Hähnchen, Paprika und Reis schmurgeln vor sich hin.

Das Gericht eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Mit Mandeln (ich: Pinienkernen) und grob gehackter Petersilie bestreut servieren.

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Marrokanische Hähnchenpfanne serviert

 

Und plötzlich war Weihnachten…

Da ich sowohl Heiligabend als auch am 2. Weihnachtstag morgens zur Dialyse musste, war ein bisschen Planung angesagt, zumal wir für den 2. Feiertag meine Schwiegermutter zum Mittagessen eingeladen hatte.

Erstmal konnte ich Heiligabend einen riesigen Präsentkorb aus/von der Dialyse nach Hause schleppen. Sowas gab’s in meiner alten Dialyse in Siegburg nicht von offizieller Seite – nicht mal einen kleinen Schokiweihnachtsmann oder so. Dementsprechend geplättet war ich also!

praesentkorb

Weichkäse, Sekt, Apfelsaft, Cornichons, Pumpernickel, zwei Sorten Schinken, Pralinen, Butterspekulatius

Abends gab’s dann die „traditionellen“ Reibekuchen mit Lachs. Eigentlich wollte ich die Reibekuchen wieder nach diesem Rezept machen, aber in weiser Voraussicht hatten wir fertigen Reibekuchenteig geholt. Mein Blutdruck war so im Keller, dass ich kaum gerade auf den Beinen stehen konnte. So hat Martin dann auch das Backen der Reibekuchen übernommen.

heiligabend2014

Zwei Sorten Lachs und „Lachspralinen“, dazu Gravlaxsås, Sahnemeerrettich mit Orangen und Preiselbeeren

Am ersten Weihnachtstag habe ich dann – mit immer noch total niedrigem Blutdruck – unser Essen für abends als auch für den zweiten Weihnachtstag vorbereitet.

Für abends legte ich eine Entenbrust baden, dazu sollte es Herzoginkartoffeln und Feldsalat geben. Als Nachtisch Lebkuchentiramisu. Davon machte ich sofort mal fünf Gläser, so dass wir auch schon gleich den Nachtisch für den zweiten Feiertag hatten.

Außerdem bereitete ich das Hirschgulasch für den zweiten Feiertag zu:

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Zutaten für den Hirschgulasch

Am ersten Feiertag nachmittags waren wir zum Kaffee bei meiner Schwiegermutter, was zur Folge hatte, dass wir abends eigentlich keinen großen Hunger hatten.

So gab es nur die Entenbrust mit Orangensauce, nur mit einem Stück Brot dazu.

Das Rezept für 2 Portionen geht so:

  • 1 – 2 Entenbrüste (uns reicht eine von ca. 400 g)
  • Saft von 2 Orangen
  • etwas abgeriebene Orangenschale
  • 8 EL Sojasauce
  • 2 EL Honig
  • Pfeffer
  • außerdem: eine filetierte Orange und 1 TL getrockneter Oregano für die Sauce

Aus Orangensaft, -schale, Sojasauce, Honig und Pfeffer eine Marinade anrühren.

Die Entenbrust parieren und eventuell verbliebene Federkiele ziehen. Das geht gut mit einer Fischgrätenzange. Die Haut kreuzweise mit einem scharfen Messer einschneiden und die Brust mit der Fleischseite nach unten in die Marinade legen. Am besten über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Entenbrust aus der Marinade nehmen, etwas mit Küchenpapier trocken tupfen, von beiden Seiten salzen und pfeffern und mit der Hautseite in eine kalte beschichtete Pfanne legen. Herd auf höchste Temperatur schalten und das Fett ausbraten lassen. Dabei wird die Haut schön knusprig. Wenden, auf der Fleischseite braten und die Brust dann im Backofen bei 150 °C garen, bis das Fleisch innen noch leicht rosa ist. Das hängt von der Dicke der Entenbrust ab, deshalb kann ich hier keine genaue Zeitangabe machen. Mit einer halben Stunde sollte man aber hinkommen.

Für die Sauce die Marinade ein Mal aufkochen (weil ja rohes Fleisch drin gelegen hat). Mit etwas in kaltem Wasser angerührter Stärke unter nochmaligem Aufkochen leicht binden. Eventuell mit Sojasauce und Pfeffer noch einmal abschmecken. Die Orangenfilets in der Sauce warm werden lassen, den Oregano zum Schluss einstreuen. Zur Entenbrust servieren.

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Der Nachtisch, das Lebkuchen-Tiramisù passte natürlich noch trotz allen Sättigungsgefühls rein. Ich mache Tiramisù immer ganz gerne im Glas. Das sieht nett aus und man hat keine Probleme, das pampige Zeugs aus der Auflaufform geschaufelt zu kriegen.

Für 5 (Whisky-)Gläser:

  • 10 Lebkuchen (ohne Glasur und Oblaten)
  • 1 Becher (250 g) Mascarpone
  • 1 Becher (150 g) Joghurt griechische Art
  • etwas kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 1 – 2 EL Vanillezucker
  • 100 ml Orangensaft
  • 50 ml Orangenlikör
  • 1 kleine Dose Mandarinorangen
  • etwas abgeriebene Orangenschale

Zubereitung:

Mascarpone mit Joghurt und etwas Mineralwasser glatt rühren. Vanillezucker nach Geschmack (man sollte bedenken, dass die Lebkuchen bereits relativ süß sind) sowie die Orangenschale unter rühren.

Zuunterst ins Glas einen Lebkuchen drücken und mit der Mischung aus Orangensaft/ und -likör beträufeln. Darauf eine Schicht der Mascarponecrème geben.Darüber die Mandarinorangen verteilen, den zweiten Lebkuchen aufsetzen und wieder beträufeln. Mit einer Schicht Mascarponecrème abschließen.

lebkuchentiramisu

Am zweiten Weihnachtstag musste der Hirschgulasch nur noch aufgewärmt werden, dazu gab es Nudeln und Feldsalat mit Granatapfel- und gerösteten Pinienkernen mit einer schönen Vinaigrette, die ich morgens schon fertig gemacht hatte, damit sie im Kühlschrank schön durchzieht.

Für den Hirschgulasch braucht man für 3 Portionen:

  • 500 – 600 g Hirschgulasch
  • 500 g Gemüsezwiebel
  • 40 g Ingwerknolle
  • 1 EL Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 500 ml Sauerkirsch-Nektar
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1/2 Bund Oregano

Zubereitung:

Zwiebeln abziehen und in Spalten schneiden. Ingwer schälen und fein hacken.

Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen. Fleischwürfel mit Salz und Pfeffer würzen, in den Topf geben und bei starker Hitze etwa 20 Minuten unter Rühren braten. Zwiebeln, Kreuzkümmel und Ingwer zugeben und etwa 10 Minuten mitbraten.

Knoblauch schälen und auf der Arbeitsfläche grob andrücken. Knoblauch, Lorbeer, den Sauerkirsch-Nektar und 200 ml Wasser mit in den Topf geben und aufkochen lassen.

Den gulasch etwa 2 Stunden mit Deckel bei kleiner Hitze schmoren lassen. Zwischendurch umrühren und je nach Bedarf eventuell noch etwas mehr Flüssigkeit (Nektar oder Brühe) dazugießen.

Suppengrün putzen, abspülen und würfeln. Etwa 30 Minuten vor Ende der Garzeit das gewürfelte Suppengrün unterrühren und mitkochen lassen.

Oregano abspülen, trocken tupfen und die Blätter von den Stielen zupfen. Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Oregano bestreuen.

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Für den Salat habe ich in einem Schraubglas aus 1 TL Senf, 1 feingehackten Schalotte, Walnussöl, Salz, Pfeffer, mildem Essig und etwas Zucker eine Vinaigrette gerührt und im Kühlschrank kalt gestellt.

Den Feldsalat habe ich nach dem Waschen und Putzen auf drei Schälchen verteilt, darüber kamen die Granatapfel- sowie die Pinienkerne, die ich ganz kurz in einer trockenen Pfanne angeröstet hatte. Kurz vor dem Servieren die noch mal gut durchgeschüttelte Vinaigrette über den Salat träufeln.

 

Hähnchen-Gemüse-Curry

Das war das erste selbstgekochte Mahl im neuen Haus:

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Zutaten für 2 Portionen:

  • ca. 300 g Hähnchenbrust
  • 1 kleiner Brokkoli (oder TK-Brokkoliröschen)
  • 1 mittelgroße Möhre
  • 1 Stück Porree
  • 1 Zucchini
  • 1 Spitzpaprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • Cumin
  • Kurkuma
  • Garam Masala
  • Currypulver
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz
  • Saft einer Orange und etwas Abrieb von der Schale
  • Butterschmalz oder Pflanzenöl

Zubereitung:

Hähnchen und Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden bzw. den Brokkoli in Röschen zerteilen. Hähnchen mit etwas Stärke verkneten und ruhen lassen. Knoblauch und Ingwer fein hacken, Zwiebel in Halbringe schneiden.

Das Butterschmalz in einem Schmortopf zerlassen. Zunächst die Hähnchenstücke scharf anbraten, herausnehmen und beiseite stellen. Nun Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und die Gewürze glasig dünsten. Das Gemüse zugeben (Möhre, Porree, Brokkoli, Paprika, Zucchini) und unter Rühren dünsten. Die Hähnchenstücke wieder zugeben, mit Kokosmilch und Orangensaft aufgießen. Mit Orangenschale  und Salz abschmecken.

Dazu passt Basmati- oder Jasminreis.

 

 

Schweinefiletköpfe im Speckmantel

Dazu gab es Kohlrabi (eigentlich wollte ich Steckrübe, aber die waren alle so riesig), Salzkartoffeln und eine echt leckere Sauce.

Für 2 Portionen:

  • 2 Schweinefiletköpfe
  • 6 – 8 Scheiben durchwachsener Speck
  • 1 Bund Suppengrün (Lauch, Möhre, Sellerie)
  • 150 ml Rotwein
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL (Dijon-)Senf
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 mittelgroße Kohlrabi
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 – 4 mittelgroße Kartoffeln

Zubereitung:

Das Suppengrün in sehr feine Würfel schneiden.

Die Filetköpfe in die Speckscheiben einrollen. Butterschmalz in einer unbeschichteten Pfanne erhitzen. Die Filets auf der „Nahtseite“ des Specks anbraten. Wenn sich das Fleisch leicht vom Boden lösen lässt, wenden. Dann aus der Pfanne nehmen und im Backofen bei 120 Grad zu Ende garen.

Das Tomatenmark in die Pfanne geben und etwas anbraten. Mit dem Rotwein ablöschen und den Bratensatz vom Pfannenboden lösen. Die Gemüsewürfel zugeben, mit etwas Wasser angießen und köcheln lassen, bis das Gemüse sehr weich ist. Mit dem Schneidstab pürieren und durch ein Sieb in einen kleinen Stieltopf streichen. Mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken.

Die Kohlrabi in dicke Streifen schneiden und in Salzwasser blanchieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Einige mögen sie lieber bissfest, andere weich.

Das Wasser abgießen, die Butter zugeben, die Petersilie untermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Salzkartoffeln wie gewohnt kochen und alles zusammen servieren.

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Verzeiht mir das Wort: Geiles Fleisch!

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Im Rewe unseres Vertrauens gab es vor zwei Wochen Koteletts vom Iberico-Schwein im Angebot (schlappe 35,90 das Kilo), da mussten wir zuschlagen.

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Das Fleisch hatte eine schöne dicke Fettschicht, die ich bis aufs Fleisch eingeschnitten habe und auf ihr in die kalte Pfanne gelegt habe. Dann hoch auf höchste Hitze schalten und das Fett ausbraten lassen. Nun das Kotelett von beiden Seiten im eigenen Fett braten. Der Eigengeschmack des Fleisches ist so toll, dass man es eigentlich kaum würzen muss. Ich habe vor dem Servieren nur etwas von einer Mischung aus grobem Meersalz und mediterranen Kräutern drüber gestreut.
Dazu wollte ich eigentlich Bohnengemüse mit Kirschtomaten machen, hatte aber keine frische Bohnen bekommen und ging in der Überzeugung, ich hätte noch grüne Bohnen eingefroren nach Hause. Dort stellte ich beim Checken meines TK-Schrankes fest, dass ich doch keine Bohnen mehr hatte. An Gemüse war eigentlich nur noch Spinat und Grünkohl da (ich will vor dem Umzug ja den TK-Schrank möglichst leer bekommen), also machte ich eben Spinat mit Kirschtomaten.

Als Sättigungsbeilage gab es Kartoffelecken. Ein sehr leckeres Sonntagsessen!

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Blog-Event CII: Schweizer Käse-Sehnsucht

Blog-Event CII - Schweizer Käse Sehnsucht (Einsendeschluss 15.10.2014)

Bei Zorra gibt es ein neues Blog-Event, das die verschiedenen Schweizer Käsesorten zum Inhalt hat.

Bei mir spielt der Original Schweizer Emmentaler (sagte doch die Käseverkäuferin bedauernd, als ich um ein Stück Emmentaler bat: „Ich habe aber nur noch den Schweizer da…“ – Hmm… ja, welchen sonst?) zwar eine Nebenrolle, aber es war trotzdem wieder mal sehr lecker.

Am vergangenen Sonntag habe ich Zürcher Geschnetzeltes mit Kartoffel-Möhren-Puffern gemacht, und darin versteckte sich der Emmentaler.

Für 4 Portionen braucht man:

  • 2 Kalbsschnitzel (ca. 300 g)
  • 300 g Champignons
  • 2 Schalotten
  • 150 – 200 ml Weißwein
  • 150 – 200 ml Schlagsahne
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1/2 TL Tomatenmark
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 mittelgroße Kartoffel (festkochend)
  • 1 mittelgroße Möhre
  • 150 g Schweizer Emmentaler
  • 1 EL Mehl
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:

Die Kalbsschnitzel in Streifen schneiden, die Schalotten längs in sehr feine Streifen schneiden. Die Champignons halbieren oder vierteln (je nach Größe).

Das Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen, die Fleischstreifen nach und nach bei mittlerer Hitze anbraten und aus der Pfanne nehmen. Die Zwiebelstreifen zugeben und mitbraten. Zum Schluss die Champignons dazu geben; alles einige Minuten unter Rühren braten.

Den Bratensatz mit Wein vom Pfannenboden lösen und verkochen lassen. Anschließend mit der Sahne aufgießen, aufkochen und zu einer cremigen Sauce reduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Tomatenmark abschmecken.

Kartoffel, Möhre und Emmentaler auf der groben Reibe raffeln. Etwas stehen lassen und die ausgetretene Flüssigkeit abgießen. Ei und Mehl zugeben, kräftig würzen und in Butterschmalz knusprig ausbacken.

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Zitronenhähnchen

Das hört sich so lecker an und muss unbedingt auf meine To-Do-Liste. Bald sollte das Backofenproblem gelöst sein!

 

Zutaten:
1 Hähnchen
Kartoffeln
Olivenöl
1 unbehandelte Zitrone
frisches Basilikum
frisches Rosmarin
glatte Petersilie
Knoblauch
Salz
Pfeffer
Weißwein

Zuerst wird der Ofen auf 180°C vorgeheizt.
Man nimmt das Hunh und löst mit dem Zeigefinger vorsichtig die Haut an der Brust, so dass eine Tasche entsteht. Die unbehandelte Zitrone wird 3 oder 4 mal eingestochen und in kochendem Wasser heiss gemacht.
Jetzt wird das innere Huhn gesalzen und gepfeffert, ebenso das innere der Brusttasche. Das Basilikum und die Petersilie grob schneiden und vorsichtig in die Brusttasche füllen, damit die Haut nicht einreisst. Den Knoblauch und das Rosmarin in den Bauch geben und die heisse Zitrone nachschieben, so beginnt das Huhn auch von innen zu garen und das Fleisch bekommt durch die Zitrone und die Kräuter ein ganz tolles Aroma.
Nebenbei ein kleiner Tip für holzige Kräuter wie zum Beispiel Rosmarin, wenn man sie kurz unter heisses Wasser hält, kommt der Geschmack intensiver, weil die ätherischen Öle besser austreten.
Jetzt wird das Huhn noch von aussen gewürzt und kommt auf ein Backblech. Jetzt schält und viertelt man die Kartoffeln und gibt sie in eine Schüssel, salzen, Olivenöl darüber und Rosmarin zugeben, alles mischen.
Dann die Kartoffeln um das Hähnchen auf das Backblech geben und in den Ofen damit. Alle 10 min gibt man ein paar Spritzer Weißwein auf das Huhn. Nach ca 40-50 min ist das Hähnchen gar und die Kartoffeln schön knusprig.