Archiv der Kategorie: Mein Rezept

Blogparty #Samstagssuppe

So ist der Titel eines wöchentlichen Projekts, das sich Ingrid von auchwas – Küche und Garten hat einfallen lassen.
Eine tolle Idee, und ich bin mal sehr gespannt, ob und wie die Suppen im Laufe der Jahreszeiten ihre „Charaktere“ wechseln werden.

Zur gestrigen Party hatte ich meinen Gemüseeintopf „quer durch den Wintergarten“ dabei.

wintergemueseeintopf_serviert

Pfannkuchen mit Mangold-Blauschimmelkäse-Füllung

Die Februar-Rettungsaktion hat so viele leckere Pfannkuchenrezepte hervor gebracht, dass ich aus verschiedene Komponenten ein neues leckeres Rezept gebastelt habe.

Für einen Pfannkuchen braucht man das Grundrezept mit einem Ei, aber ohne Zucker. Dazu gibt man gehackte getrocknete Tomaten (Menge nach Wunsch), Salz, Pfeffer und eine italienische Kräutermischung (z. B. für Pizza).

Für die Füllung die Blätter von 3 – 4 Stielen Mangold (je nach Größe) abzupfen oder -schneiden. Die Stiel in Stückchen schneiden. Beides getrennt gründlich waschen und beiseite stellen.
1 kleine Zwiebel und 1 Knoblauchzehe fein hacken und in 1 EL Olivenöl glasig dünsten. Zunächst die Mangoldstiele zugeben und ebenfalls dünsten, dann die Blätter zugeben und etwas zusammenfallen lassen. Mit 100 ml Schlagsahne auffüllen und 4 esslöffelgroße Stücke Blauschimmelkäse (z. B. Gorgonzola, Cambozola, Danblu o. ä.) schmelzen lassen. Mit Salz (je nach Käsesorte kann man es aber auch weg lassen) und Pfeffer abschmecken. Warm halten.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, einen Pfannkuchen von beiden Seiten braten, auf einen Teller legen, die Füllung auf den Pfannkuchen legen und eine Hälfte überklappen.

mangoldpfannkuchen

Rindfleisch mit Meerrettichsauce, Salzkartoffeln und etwas grünem Salat

Als ich das letzte Mal eine Rindfleischbrühe gekocht habe, hatte ich die Beinscheibe übrig behalten. Am nächsten Tag habe ich das Fleisch in Würfel geschnitten und mit Salzkartoffeln und Meerrettichsauce gemacht. Dazu gab es noch einen einfachen grünen Salat.

Wie man Salzkartoffeln kocht, sollte wohl jedem bekannt sein.

Für die Sauce habe ich eine Béchamelsauce mit etwas Rinderbrühe und Sahne als Flüssigkeit zubereitet und mit Sahnemeerrettich und Wasabipulver, weil mir der Sahnemeerrettich zu süßlich und nicht scharf genug war, abgeschmeckt. Das war wirklich sehr lecker, und ich verstehe üüüüberhaupt nicht, warum ich dieses Gericht früher bei  meiner Oma nicht mochte.

rindfleisch_meerrettichsauce

In 15 Minuten aus einem Topf: Spätzle mit Wirsing

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-Dauerevent Da ich die letzten Fertigspätzle aus dem Vorrat und einen Wirsingrest aus dem Kühlschrank weg verbraucht habe, gibt’s hier einen kleinen Beitrag zur Schatzsuche im Vorratsschrank, dem Dauerevent bei Magentratzerl.

 

 

 

 

Zutaten für 1 Portion:

  • 150 g Spätzle
  • 200 g Wirsing
  • 1 TL Butter
  • 2 EL geriebener Käse
  • 1 EL Wasser
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Röstzwiebeln, Menge nach Wunsch

Zubereitung:

Einen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Spätzle hinein geben.

In der Zwischenzeit den Wirsing putzen, in feine Streifen schneiden, waschen und zu den Spätzle geben. Sobald die Spätzle gar sind, das Wasser abgießen, den Topf zurück auf den Herd stellen. Die Butter und den Käse unterrühren. Etwas Wasser zugeben, damit alles etwas sämiger wird.

Mit den Gewürzen abschmecken, Spätzle-Wirsing Mischung auf einem Teller anrichten und nach Wunsch mit Röstzwiebeln bestreuen.

spaetzle_wirsing

#wirrettenwaszurettenist – Nämlich den Pfannkuchen

wirrettenwaszurettenistSeit Ende Januar dieses Jahres bin ich Mitglied der Facebook-Gruppe Wir retten, was zu retten ist, die sich dem Kampf gegen die Produkte der Lebensmittelindustrie mit selbst gekochtem oder gebackenem stellt.

Im Februar soll der Pfannkuchen gerettet werden. Ja, in der Tat, scheinbar gibt es auch dieses einfache Gericht als Fertigprodukt. Das war mir nicht bewusst, aber die Bildersuche bei Google zeigt, dass es von Tütenpulver zum Anrühren von Pfannkuchenteig, über Pfannkuchenteig aus der Flasche, bis hin zu fertigen Pfannkuchen, die dann sofort gegessen oder erwärmt werden können, in den Supermärkten nur so wimmelt. Na, Prost Mahlzeit.

Dabei braucht man für einen idiotensicheren Pfannkuchen nur drei Grundprodukte, die man in der Regel immer im Haus hat: Ei(er), Mehl und kohlesäurehaltiges Mineralwasser (alternativ Milch). Dazu kommen dann nur noch Gewürze, je nachdem, ob man einen süßen oder herzhaften Pfannkuchen backen möchte.

Heute habe ich einen herzhaften Pfannkuchen zu Mittag gemacht und konnte für die Füllung gleich einen Rest vom Rotkohlsalat *) aufbrauchen:

Zutaten für 1 dicken Pfannkuchen (ca. 0,5 cm):

  • Füllung nach Wunsch, z. B. Champignons, Salami, Schinken o. ä.
  • 1 Ei
  • ca. 5 – 6 gehäufte EL Mehl (kommt auf die Dicke des Eis an)
  • Mineralwasser mit Kohlensäure
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Kurkuma für die Farbe
  • 1 kleine Möhre in feinen Würfelchen
  • Fett für die Pfanne

Zubereitung:

Das Ei verquirlen und dann so viel Mehl zugeben, dass ein richtig dicker Klumpen entsteht. Dann so viel Mineralswasser zugeben, dass der Teig wieder flüssig wird (siehe unten):

pfannkuchenteig01 pfannkuchenteig02

Den Teig mit Salz, Pfeffer und Kurkuma sowie den Möhrenwürfelchen verrühren und in einer Pfanne mit wenig Fett backen. Wenden, den Pfannkuchen auf einen Teller gleiten lassen, die Füllung hineingeben und eventuell den Pfannkuchen halbieren.

pfannkuchen-m-rotkohl

Guten Appetit!


Weitere Pfannkuchenvariationen, die mit diesem Teig hergestellt wurden, seht Ihr hier:


*) Bitte nicht wundern: den Pfannkuchen habe ich bereits am 3. Februar gemacht. Dieser Artikel wurde im Rahmen der „Rettungsaktion“ aber erst am 17. Februar veröffentlicht. Mit dem Rotkohlsalat war also noch alles in Ordnung!


Hier geht es zu den weiteren tapferen Retterinnen und Retter des Pfannkuchens:

Sonntagsessen: Risotto alla Milanese, Zander und Rahmwirsing

risotto-zander-wirsing

Es war wieder sehr lecker. Da ich alle Gerichte vorher schon gekocht hatte und folglich die Rezepte hier im Blog zu finden sind, setze ich Euch die entsprechenden Links rein:

 

Rindfleischsuppe „asiatische Art“

Heute hatte ich eine Rindfleischbrühe aus einer Beinscheibe gekocht. Für mein Mittagessen hatte ich fertige Brühe in einen kleinen Topf umgefüllt und mit den folgenden Zutaten in eine leckere asiatisch inspirierte Rindfleischsuppe verwandelt:

Zutaten für 2 Portionen als Hauptspeise oder 4 Portionen als Vorspeise:

  • 500 ml Rindfleischbrühe
  • 1 fingerlanges Stück Porree
  • 1 Möhre
  • 4 – 5 getrocknete Steinpilze
  • 15 g Vermicelli
  • 2 EL (TK-)Spinat
  • 50 g Rindfleisch (oder mehr nach Wunsch)
  • 1 EL Sojasauce
  • ein paar Spritzer Worcestersauce
  • etwas weißen Balsamicoessig

Zubereitung:

Die Steinpilze mit kochendem Wasser übergießen und stehen lassen.

Porree und Möhren putzen, waschen und in Juliennestreifen schneiden. Das Fleisch ebenfalls in Streifen schneiden. Die Steinpilze abgießen und Scheiben schneiden. Alles zusammen mit den Vermicelli und dem Spinat in die heiße Brühe geben. Köcheln lassen, bis die Vermicelli und Gemüse weich sind. Mit Sojasauce, Worcestersauce und Balsamico abschmecken.

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Grundrezept: Rindfleischbrühe

Zutaten für ca. 2,5 l Suppe:

  • 500 g Rinderbeinscheibe oder anderes Suppenfleisch
  • 1 Bund Suppengrün (1 dicke Stange Porree, 2 dicke Möhren, 1 dicke Scheibe Knollensellerie)
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 Lorbeerblatt
  • je 1 TL Pfeffer- und Senfkörner
  • ein paar Gewürznelken und Wacholderbeeren
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Tee- oder Gewürzei

Zubereitung:

Ingwer, Lorbeerblatt, Pfeffer-/Senfkörner, Gewürznelken und Wacholderbeeren in das Tee- oder Gewürzei geben.

Den Porree putzen, halbieren und unter fließendem Wasser abspülen. Ein fingerlanges Stück zur Seite legen, den Rest in grobe Stücke schneiden. Eine Möhre in dicke Scheiben schneiden, die zweite Möhre zur Seite legen. Den Sellerie schälen und in Stücke schneiden.

Beinscheibe und Gemüse in einen Topf geben (ich habe meinem Spaghettitopf mit Einsatz genommen, damit ich das Gemüse nicht einzeln aus der Suppe fischen muss) und mit 2,5 Liter kaltem Wasser aufgießen. Salz und Gewürzei zugeben und aufkochen lassen. Dann auf kleiner Temperatur garen, bis das Fleisch weich und zart ist und die Brühe Geschmack bekommt.

Den Einsatz aus der Flüssigkeit nehmen und das Fleisch in eine Schüssel geben. Das verkochte Gemüse und die Gewürze aus dem Ei können weg geworfen werden.

Fleisch und Brühe wie gewünscht weiter verwenden.

Ich habe mittags mit einem Teil der Brühe eine leckere Rindfleischsuppe „asiatische Art“ gemacht. Das restliche Rindfleisch liegt im Kühlschrank und wird morgen als Rindfleisch mit Meerrettichsauce und Salzkartoffeln serviert. Den Rest der Brühe friere ich dann portionsweise zur späterern Verwendung ein.

Puten-Champignonrahmgeschnetzeltes mit Rösti

Unser gestriges Abendessen war mal wieder richtig gelungen, obwohl ich anfangs gar keine Lust zum Kochen hatte. Da das Putenschnitzel schon aufgetaut war, musste es auf jeden Fall gebraten werden. Als ich mich dann erst mal ans Werk begeben hatte, war es dann auch gut.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 – 2 Putenschnitzel, nach Geschmack und Hunger
  • 1 Zwiebel
  • 100 – 200 g Champignons, nach Geschmack und Hunger
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Paprika-Tomaten-Mark
  • 100 ml Weißwein
  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 Ecken Schmelzkäse Pfeffer
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 1 TL Senf
  • 3 gestrichene EL Butterschmalz
  • 2 mittelgroße festkochende Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 2 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Die Kartoffeln grob raffeln, eine Weile stehen lassen und inzwischen das Geschnetzelte zubereiten und warm halten.

Dafür die Champignons in Scheiben, die geschälte Zwiebel in schmale Streifen und das Fleisch ebenfalls in Streifen schneiden. Das Fleisch mit der Speisestärke mischen.

Jeweils einen gestrichenen Esslöffel Butterschmalz erhitzen und nacheinander die Champignons auf hoher Temperatur braten, heraus nehmen und beiseite stellen. Dann bei kleiner Temperatur zunächst die Zwiebeln glasig dünsten, zu den Champignons geben und zum Schluss das Fleisch braten. Ebenfalls heraus nehmen und zu Champignons und Zwiebeln geben.

Das Paprika-Tomaten-Mark in die Pfanne geben und den Bratensatz mit dem Wein los kochen. Mit der Sahne auffüllen, die Schmelzkäseecken in der Sahne schmelzen lassen und die Sauce pikant mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Senf pikant abschmecken.

Die übrigen Zutaten in die Sauce geben und das Geschnetzelte auf kleiner Temperatur warm halten.

Für die Rösti eine tellergroße Pfanne mit Butterschmalz erhitzen, die gewürzten Kartoffelraspeln zugeben und fest drücken. Auf mittlerer Temperatur backen, bis sie sich leicht vom Pfannenboden lösen lässt. Mit Hilfe eine Tellers oder Topfdeckels wenden und auf der zweiten Seite knusprig backen.

Mit Küchenkrepp vor dem Servieren etwas entfetten und dann entweder halbieren oder vierteln oder wie ich mit einem Metallring runde kleine Rösti ausstechen und mit dem Geschnetzelten anrichten. Dazu gab es bei uns einen gemischten Salat.

geschnetzeltes_roesti

Rotkohl indisch mit Safranreis, Falafel und Gurke-Minz-Raita

Unser samstägliches Abendessen war wieder super lecker. Es gab Rotkohl indisch, Gurken-Minz-Raita und Falafel, dazu Safranreis.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1/2 großer Rotkohl oder 1 kleiner
  • 2 TL Senfkörner
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück fein gehackter Ingwer
  • 1 großzügige Prise Kurkuma
  • Kokosflocken
  • Salz
  • Öl, Butterschmalz oder Ghee

Zubereitung:

Den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Zwiebel würfeln.

Fett in einer Pfanne oder in einem Wok erhitzen und die Senfkörner und Zwiebelwürfel braun anbraten. Vorsicht: die Körner springen gerne mal aus der Pfanne.

Kurkuma und Kokosflocken zufügen, andünsten. Kohlstreifen zufügen, mit Salz abschmecken und unter ständigem Rühren garen, bis der Rotkohl gar ist, aber noch Biss hat.


Zutaten für 2 – 3 Portionen Raita:

  • 150 g Joghurt
  • 1/3 Salatgurke
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Zitronenabrieb
  • grobes Meersalz
  • Pfeffer
  • fein gehackte Minze, frisch oder getrocknet

Zubereitung:

Die Gurke heiß abwaschen, längs vierteln, die Kerne entfernen und die Gurkenviertel in feine Scheibchen schneiden und zum Joghurt geben. Die Knoblauchzehe schälen, fein hacken und mit dem groben Meersalz mit der Messerklinge zu einem Püree verreiben.

Zusammen mit Zitronenabrieb, Pfeffer und Minze unter den Joghurt rühren.


Zutaten für 4 Falafel:

  • 60 g Kichererbsenmehl
  • 1/4 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 EL frisch gehackte Petersilie oder TK
  • 1/2 fein gehackte Schalotte
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • 1/2 Msp. Backpulver
  • Salz
  • 100 ml kochendes Wasser
  • etwas Zitronensaft und -schale
  • 2 EL Sesamsaat
  • 1/2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Kichererbsenmehl mit Kreuzkümmel, Petersilie, Schalotte, Knoblauch, Backpulver und Salz gut vermischen. Kochendes Wasser zugießen und dabei gründlich rühren. Mindestens 10 Minuten stehen lassen, bis der Teig eingedickt ist. Olivenöl, Zitronensaft- und schale sowie Sesamsaat untermischen.

Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen, Olivenöl hineingeben und mit feuchten Händen aus dem Teig flache „Frikadellen“ formen. Im heißen Öl braten und möglichst nur ein Mal wenden.


Zutaten für 2 Portionen Safranreis:

  • 1/2 Tasse Himalaya-Basmatireis
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 TL Butter
  • Salz
  • einige Safranfäden

Zubereitung:

Die Butter bei mittlerer Temperatur im Topf schmelzen, den Reis glasig anschwitzen. Wasser und Safranfäden zugeben, leicht salzen. Den Reis einmal aufkochen, dann auf kleinste Temperatur runter regeln und quellen lassen.

Alles anrichten und servieren.

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