Archiv der Kategorie: Obst und Gemüse

Mini-Brotburger mit Jackfruitpattie

Hier hatte ich Euch ja schon von meinem Experiment, aus Jackfruit vegane Frikadellen herzustellen berichtet. Ich finde, sie sind nicht nur geschmacklich, sondern auch vom Mundgefühl gelungen.

Da ich aus dem 200-g-Paket acht Frikadellen bekam, konnte ich am nächsten Tag noch diesen leckeren kleinen Burger basteln, der prima als Vorspeise in einem veganen oder vegetarischen Menü passt.

Die Herstellung war denkbar einfach:

Aus 1 halben Zwiebel feine Halbringe schneiden, in etwas Stärke wälzen und in heißem Pflanzenöl knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Den Backofen auf 150 °C Umluft schalten und die Jackfruit-Patties darin aufwärmen.

Aus 1 Avocado, 4 getrockneten Tomaten (in warmem Wasser eingeweicht und in Streifen geschnitten), etwas Limettensaft, Salz, Chilipulver und geröstetem Sesam (optional, ich hatte noch eine Rest vom Sesammangold) ein Püree wie Guacamole zubereiten.

Ein Salatblatt waschen und gut trockentupfen. 2 Gurken– und 2 Möhrenscheiben sehr dünn abschneiden. Bio-Tomatenketchup bereitstellen.

2 Scheiben Brot leicht toasten und Ringe in der Größe der Patties ausstechen. Das restliche Brot selbstverständlich weiterverwenden!

Dünn mit Ketchup bestreichen und dann hochstapeln:

  • Brotscheibe (mit Ketchup)
  • Salatblatt
  • Pattie
  • Gurken-/Möhrenscheibe
  • Guacamole
  • Röstzwieben
  • Brotscheibe (mit Ketchup)

Tomatensuppe mit Borlottibohnen und Fenchel

Vom Lescó, das ich für Die kulinarische Weltreise nach Ungarn gekocht habe, hatte ich noch ca. 150 g Dosentomaten übrig. Dass die weiter verwendet wurden, ist Ehrensache.

Ebenfalls im Vorrat befinden sich getrocknete Borlottibohnen und im Kühlschrank schlummerte ein Fenchel.

Daraus wurde ein leckeres Solomittagessen.

Zutaten für eine Schale Suppe:
  • 150 – 200 g Dosentomaten
  • 100 g Borlottibohnen, entweder aus der Dose oder getrocknet, über Nacht, mindestens 12 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht
  • 1 EL Gemüsebrühepulver
  • 100 ml Wasser (vom Ausspülen der Dose)
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • Chilipulver
  • Fenchelsaat
  • etwas Pflanzenöl
  • optional: etwas Balsamicocrème
Zubereitung:

Die getrockneten Borlottibohnen am Vortag in der doppelten Menge Wasser einweichen. Abgießen, mit neuem Wasser aufgießen, zum Kochen bringen und 40 – 45 Minuten gar kochen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein hacken. Den Fenchel putzen, halbieren und in schmale Streifen schneiden.

Das Öl im Topf erhitzen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel anschwitzen. Fenchel zugeben, mit den Dosentomaten und etwas Wasser vom Ausspülen der Dose aufgießen. Die gegarten Borlottibohnen zugeben, pikant abschmecken und in Suppenschalen oder Tellern anrichten.

Ich habe etwas Crema Balsamico auf die Suppe geben und ein Scheibchen Körnerbrot dazu gegessen.

Jackfruitfrikadellen auf Sesammangold

Im Januar 2020 stehen die Zeichen unter dem Stichwort #vegunary auf fleisch- im allerbesten Falle tierfreie Ernährung. Der GöGa und ich essen sowieso sehr viel vegetarisch, auch vegan. Falls es Fleisch oder Fisch gibt, dann Qualitätsware.

Im Vorratsschrank entdeckte ich noch ein Paket Jackfruit natur, das Ende des Monats ans MHD schrammt.

So startete ich heute den Versuch, daraus Frikadellen oder Burgerpatties zu machen.

Das Ergebnis des Probeburgers konnte sich schon mal sehen und auch schmecken lassen. Nachdem ich noch mal etwas an der Würze gedreht habe, gab es die Jackfruitburger als Solomittagessen auf Sesammangold.

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#wirrettenwaszurettenist: Die Asia-Fertigmahlzeit (Gebackenes Schweinefleisch süß-sauer)

Auch 2020 geht es weiter mit der Rettung der Fertigmahlzeit. Im Januar verschlägt es uns nach Südostasien, um die in europäischen Supermärkten in allen möglichen Zuständen feilgebotenen Asiamahlzeiten zu retten.

Da gibt es wirklich alles vom qualitativ noch halbwegs annehmbaren TK-Fertiggericht angefangen über Saucen im Glas bis hin zu Fix- und Fertig-Pülverchen oder dem Tütenprodukt, das nur noch mit Wasser aufgegossen werden muss.

Dass übrigens Ende Januar das chinesische Neujahrsfest stattfindet, das uns ins Jahr der Ratte bringt, ist ein netter Zufall. Wilma von Pane e Bistecca hat hierzu das schöne Banner, das Ihr oben seht entworfen. Vielen Dank dafür!

Ich habe mich des knusprigen Schweinefleischs süß-sauer angenommen, dessen Rezept ich aus verschiedenen Netzfunden für unseren Geschmack zusammengestellt habe. Da der GöGa keine Ananas mag, habe ich für uns Mango genommen. Dazu kamen 300 g Ibérico-Nacken, ein TK-Fund.

Gibt man bei der Google-Shoppingsuche „Schweinefleisch süß sauer Fertiggericht“ ein, bekommt man einiges an Treffern, sei es für das komplette Gericht (hier allerdings mit Hähnchen) von verschiedenen Herstellern oder für die fertige Sauce im Glas.

Zu meiner Überraschung wurde mir sogar ein Babygläschen mit Hühnchen süß-sauer angezeigt.

Was die Nahrungsmittelindustrie kann, können wir schon lange und das auch noch besser und ohne überflüssige Zusatzstoffe!

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Skrei auf der Haut gebraten mit Sellerie-Kartoffelstampf und gebratenem Wintergemüse

Im Soester Fischhaus konnte ich vergangene Woche Skrei im Angebot bekommen. Solche Angebote nutze ich natürlich immer, uns einen kleinen Vorrat anzulegen. Die dünne Schwanzstücke verwendete ich gleich weiter, das dickere Mittelstück vom Filet wurde portioniert und einzufrieren.

Beim Teilen des Fischs kam mir die Haut ziemlich ledrig und zäh vor, weshalb ich in der Facebook-Gruppe Heart & Soul Food nachfragte, ob man die Haut kross braten und dann mitessen könne, wie ich es vom Zander oder Wolfsbarsch kenne.

Ja, kann man! Und von Tommy von The Masked Chef kam noch ein besonderer Tipp: Den Fisch in Salzlake aus einem Teil Salz und zehn Teilen Wasser zu „brinen“.

Und was soll ich sagen? Dieser Tipp war Gold wert!

Sieht die Fischhaut nicht wunderbar goldbraun aus?
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Die kulinarische Weltreise: Lecsó/Letscho (Ungarn)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Ungarn

Auch die Anregung zu meinem dritten Beitrag zu unserem ersten Jahresziel Ungarn im Rahmen der kulinarischen Weltreise mit Volker mampf habe ich in Anikós Blog Paprika meets Kardamom gefunden.

Es gab Lescó, im Folgenden Letscho geschrieben, das typische Paprika-Tomatenragout. Ich musste etwas improvisieren, da ich weder ungarische Spitzpaprika noch jetzt – außerhalb der Saison – Tomaten bekommen habe. Das erste Problem löste ich mit spanischer Bio-Paprika aus einem zertifizierten Betrieb, das zweite mit Tomaten aus der Dose und einem Rest eingeweichter getrocknete Tomaten vom Frischkäseaufstrich.

Für die Würze benutzte ich einen Linsenaufstrich nach Cabanossiart (im Bild links) und als Einlage gab es – ebenfalls schön würzige – Bauernknacker von Wheaty (im Bild rechts).

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Schneller Frischkäseaufstrich „Tomate-Basilikum“

Ich liebe Frischkäse zum Frühstück, z. B. einfach mit etwas Wasabipaste gemischt aufs Brot gestrichen und mit Gurkenscheiben belegt.

Zum letzten Wochenendfrühstück bereitete ich uns diese fruchtig-tomatige Mischung zu:

2 EL Frischkäse mit 4 – 5 in warmem Wasser eingeweichten getrockneten Tomaten, ein paar Basilikumblättern, etwas Tomatenmark und einem Schuss Olivenöl mit dem Mixstab durchpürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Reste halten sich ein bis zwei Tage in einer Frischhaltedose im Kühlschrank.

Graupenrisotto mit geschmortem Radicchio

Seit der zweiten Januarwoche bin ich wieder Strohwitwe und kann mal Sachen kochen, die der GöGa nicht mag. So gab es z. B. ein Graupenrisotto mit Blue Stiltun statt Parmesan und geschmortem Radicchio dazu. Ich mag ja die Bitternoten.

Zutaten für 1 Portion:
  • 1/2 Tasse Graupen
  • 2 Tassen Gemüsebrühe
  • 50 g Blue Stilton
  • 1 kleine Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Pflanzenöl
  • 1 kleiner Radicchio
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2 El Aceto Balsamico
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl zum Braten
Zubereitung:

Die Zwiebel fein hacken, in etwas Pflanzenöl anschwitzen. Graupen zugeben, nach und nach mit Brühe aufgießen, bis die Graupen gar sind. Den Stilton einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit den Radiccio putzen und in Streifen schneiden. Im Olivenöl anbraten, mit Ahornsirup und Aceto Balsamico ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Graupenrisotto in die Mitte eines Tellers schöpfen, den Radicchio rundherum drapieren und genießen.

Möhren mit Kichererbsen und Kibbeh

Nach den Feiertagen kneift die Hose? Ja, bei mir auch. Und ich habe auch das Gefühl, ich hätte Fleisch für das nächste halbe Jahr auf Vorrat gegessen. Warum also nicht mal vegetarisch und leicht?

Wir hatten noch Kibbeh eingefroren, die ich einfach bei 180 °C im Backofen für ca. 30 Minuten aufgebacken habe. Dazu gab es ein Möhren-Kichererbsengemüse, einen Joghurt-Dip und gepickelte Rote Bete.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 1 Dose Kichererbsen, ca. 280 g Nettoeinwage
  • 2 Möhren
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • Kardamom
  • Kreuzkümmel
  • Harissa
  • Macis
  • 1 Bio-Orange, davon Saft und Abrieb
  • Salz
  • Honig
  • 1 EL Olivenöl zum Braten
  • 4 EL Naturjohghurt
  • 1/2 Gurke
  • getrocknete Minze aus dem Garten; in der Saison frische Minze
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 gekochte rote Bete
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • 1 EL Wasser
  • Zucker
  • Kreuzkümmel
Zubereitung:

Während die Kibbeh im Ofen aufbacken, die Kichererbsen auf ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abspülen, abtropfen lassen.

Die Zwiebel fein hacken, Möhren in dünne schräge Scheiben schneiden. Frühlingszwiebel in ca. 1 cm lange Stücke schneiden. Zum Schluss mit den Kichererbsen zu den Möhren geben.

Das Olivenöl in einer weiten Pfanne erhitzen, gehackte Zwiebel mit Kardamom und Kreuzkrümmel andünsten. Möhren zugeben und mit dem O-Saft knackig dünsten. Mit den restlichen Gewürzen pikant abschmecken.

Für den Joghurt-Dip die Gurke in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Mit Joghurt und zerbröselter getrockneter bzw. fein gehackter frischer Minze mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rote Bete würfeln, mit den übrigen Zutaten vermischen und durchziehen lassen.

Nudelauflauf mit Rosenkohl, Champignons und Räuchertofu

Auflauf geht ja irgendwie immer. Und da der GöGa letztens noch meinte, er könne ihn jeden Tag in verschiedenen Varianten essen, habe ich mir mal wieder etwas neues ausgedacht:

Zutaten für 4 Portionen:
  • 300 g Gabelmaccheroni oder Nudelreste vom Vortag
  • 200 g Räuchertofu klassik von Taifun (mein Favorit)
  • 1 kleine Schalotte
  • 150 g Champignons
  • 150 g Rosenkohl, nach dem Putzen
  • 2 EL Sonnenblumenöl zum Braten
  • 4 Eier
  • 300 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Muskatnuss, frisch gemahlen
  • 300 g geriebener Käse nach Wunsch, bei uns junger Gouda
Zubereitung:

Rosenkohl in Blättchen zerteilen, Champignons in dünne Scheiben schneiden. Schalotte fein hacken. Räuchertofu in feine Würfel schneiden.

Nudeln in kochendem Salzwasser kurz angaren (ziemlich al dente kochen) und mit etwas Kochwasser in eine Schüssel geben. Die Rosenkohlblättchen im Nudelwasser knapp blanchieren und zu den Nudeln geben.

In einer heißen Pfanne die Champignons ohne Fett braten. Zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben.

Ein Esslöffel Öl in der Pfanne erhitzen, den Räuchertofu von allen Seiten kross anbraten. Schalotte zugeben und weich dünsten. Beides ebenfalls in die Schüssel geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Eine genügend große Auflaufform mit dem zweiten Esslöffel Öl ausfetten, Auflaufmischung darin verteilen.

Eier aufschlagen, mit der Sahne verschlagen, kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat abschmecken. Ca. 100 g Käse einrühren.

Die Eiersahne mit der Nudelmischung in der Auflaufform gründlich verrühren, restlichen Käse darüber streuen und den Auflauf bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten überbacken, bis der Käse eine goldbraune Kruste gebildet hat.