Vegane Frikadellen – der Selbstversuch

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Es lag noch ein Paket vom veganen Mühlenhack im Kühlschrank und wurde am letzten Wochenende für eine Nudelsauce nach Bologneser Art (ohne Suppengrün, dafür mit einer ebenfalls übrig gebliebenen halben klein gewürfelten gelben Paprika) verwendet.

muehlenhack_tomatensauce

Hier der traurige Rest auf dem Teller.

Ich hatte mir etwas vom Hack zurück behalten, um im Selbstversuch vegane Frikadellen mit Kichererbsenmehl als Ei-Ersatz zu machen.

Dazu zunächst 1 kleine gehackte Zwiebel in 1 EL Olivenöl kurz glasig dünsten. Die Zwiebelwürfel dann zu ca. 80 g veganem Mühlenhack geben, mit 1 EL Kichererbsenmehl, ca. 1 EL Tomaten-Paprikamark und etwas Wasser vermengen, so dass eine homogene Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.
Einen weiteren EL Olivenöl in die Pfanne geben, aus der Masse Frikadellen formen und von beide Seiten knusprig braten.

Das Ergebnis waren drei sehr leckere Frikadellen (oder Bratlinge), außen knusprig, innen saftig und weich.

muehlenhack-frikadelle

Weihnachtsbäckerei: Zimtsterne

Mein von Oma überliefertes Rezept ist irgendwie verschütt gegangen, deshalb habe ich ein Rezept aus einem Weihnachtsbackbuch genommen. Das Ergebnis war zwar etwas suboptimal, aber wenigstens der Geschmack passt.

Ich schreibe mal das Rezept laut Buch auf, ich habe die Zutaten halbiert und habe fast 2 Backbleche Sterne rausbekommen.

  • 300 g Mandeln (ich: gemahlene Haselnüsse, die ich noch von den xx übrig hatte)
  • 6 Eiweiß
  • 500 g Puderzucker
  • abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
  • 4 EL Zitronensaft
  • 4 TL gemahlener Zimt
  • 1 Messerspitze Nelkenpulver
  • Zucker und Mehl zum Ausrollen (ich: aufgeschnittener Gefrierbeutel)
  • Butter zum Einfetten (ich: Backpapier)
  1. Die Mandeln mit der Haut durch die Mandelmühle nehmen (ich: wie gesagt gemahlene Haselnüsse und ein Rest gemahlene Mandeln, weil die Haselnüsse nicht ganz reichten).
  2. Eiweiß sehr steif schlagen (ich: mit einer kleinen Prise Salz), den Puderzucker dazu sieben und mit der Zitronenschale unterheben.
  3. Etwa 10 Esslöffel davon für den Guss in den Kühlschrank stellen. (ich: hätte nicht auf 5 EL halbieren sollen, weil der Guss leider nicht für alle Sterne reichte).
  4. Unter den restlichen Eischnee die Mandeln und die Gewürze mischen.
  5. Den Teig auf die mit Zucker und ganz wenig Mehl bestreute Arbeitsfläche legen und leicht durchkneten (ich: ohne Zucker, nur mit Mehl). Die Arbeitsfläche mit einem Teigschaber säubern und wieder mit Zucker und Mehl bestreuen (ich: hier kommt der Gefrierbeutel zum Einsatz. Der Teig wird zwischen zwei Lagen Plastikfolie ausgerollt).
  6. Den Teig ca. 1/2 cm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Die Ausstechform zwischendurch immer wieder in Mehl tauchen.
  7. Die Zimtsterne auf gefettete Bleche (ich: mit Backpapier) legen, dünn mit Guss bestreichen und im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene backen (ich: 1. und 3. Schiene bei Umluft).

Backzeit: ca. 20 Minuten bei 150 °C Umluft

zimtsterne

 

 

#nopegida: Grünkohl mit Kartoffeln und westfälischer Kohlwurst

Blogevent: NOPEGIDA

Ein Facebook-Post von Susanne von Magentratzerl ließ mich aufmerken:

Sie hatte einen Beitrag zu einem Blog-Event namens Pediga aufessen oder wie deutscht isst Du wirklich? veröffentlicht, das von Sabine von Hamburg kocht ausgerichtet wird. Im Rahmen der Verhinderung der Islamisierung des Abendlandes hatten vor ein paar Monaten ja mal ein paar Pegidioten dazu aufgerufen, nur noch typisch deutsches Essen zu kochen.

Doch wie deutsch ist denn unser Essen eigentlich? Verbergen sich in unserer meistens deftigen deutschen Kost etwa Zutaten mit Migrationshintergrund? Dem gilt es auf die Spur zu kommen.

Bei uns war mal wieder ein deftiger Grünkohl geplant. Eine kurze Recherche auf Wikipedia und schon wurde das Gericht als geeignet für das Blog-Event erachtet, haben doch mindestens drei der Hauptzutaten tatsächlich einen Migrationshintergrund. Wer hätte das gedacht?

Zum einen ist da die Hauptzutat, der Grünkohl. Ein typisch (nord-)deutsches Gemüse sollte man meinen. Aber weit gefehlt!

Alle heute kultivierten Kohlvarietäten, darunter auch der Braun- und Grünkohl, stammen vom Wildkohl (Brassica oleracea L.) ab. Die Stammart kommt heute noch in den Mittelmeerländern und an der Atlantikküste von der Bucht von Biskaya bis nach Südengland sowie auf Helgoland vor. Der grüne Krauskohl wird seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. in Griechenland und seit der römischen Zeit in Italien angebaut. In Deutschland lässt er sich mit Hilfe der Kräuterbücher des 16. und 17. Jahrhunderts nachweisen. Typische Anbaugebiete heute sind heute Mittel- und Westeuropa, Nordamerika und Ost- sowie West-haltet Euch fest!-AFRIKA! 

In ein deftiges Grünkohlgericht gehört natürlich auch ordentlich Zwiebel. Wie steht es denn damit? Typisch deutsch, oder?

Die Küchenzwiebel existiert, von gelegentlichen Verwilderungen abgesehen, nur noch als reine Kulturpflanze in der Obhut des Menschen. Es sind weder wildwachsende Populationen bekannt, noch konnte bisher eine andere wildlebende Allium-Art als direkter Vorfahre identifiziert werden. Solange die Abstammung ungeklärt ist, kann auch die geographische Herkunft der Küchenzwiebel nicht genau bestimmt werden. Oft anzutreffen sind Angaben wie „Mittelasien“ oder „Afghanistan“. Die derzeit als nächstverwandt angesehene Art Allium vavilovii ist in Turkmenistan und Iran beheimatet.

Also ist wohl auch die Zwiebel ein Gewächs mit Migrationshintergrund.

Beliebte Beilage zum Grünkohl ist die Kartoffel. Deutscher geht’s doch kaum. Vielleicht hat es sich aber sogar bis zu den Pegidioten rumgesprochen, dass die Kartoffel, wie übrigens ihre Verwandtschaft die Tomate, die Paprika oder der Tabak, aus Südamerika ihren Weg nach Europa fand: Die Kulturgeschichte der Kartoffel zum Selberlesen.

An Gewürzen kommen Salz und Pfeffer zum Tragen. Gut, Salz wurde schon relativ früh auch in Deutschland gewonnen, unter anderem entlang des Hellweges, der heutigen B1. Das wollen wir also dann mal als „deutsch“ durchgehen lassen, aber der Pfeffer kommt definitiv aus Übersee, nämlich ursprünglich aus Indien und wurde von den sprichwörtlichen hanseatischen Pfeffersäcken nach Europa und damit auch nach Deutschland gebracht.

Ich schlage vor, man verteilt bei den Pegidioten-Spaziergängen ein paar Salzlecksteine. Da haben sie wenigstens was typisch deutsches, wobei Salz parallel natürlich auch in anderen Ländern gewonnen wurde. Tja, es ist aber auch ein Kreuz – ja ja! – mit dem deutschen Essen.

Übrigens, falls es Euch nach der Salzlecke nach einem guten deutschen Bier dürstet, müsst Ihr jetzt ganz, ganz stark sein, denn:

Die frühesten Nachweise für Bier gibt es aus dem altmesopotamischen Raum. Moment mal. Altmesopotamien? Das berühmte Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, der heutige Irak? Meine Güte, das ist ja ungefähr so bitter wie abgestandenes Bier!
Die Ägypter ließen halbfertig gebackenes Brot mit Wasser vergären und bekamen so eine Art Bier. Bei den Römern hieß das Bier Cervisia, nach der Göttin der Feldfrüchte, Ceres. Und auch das hier so beliebte Pils kommt natürlich… na? NA? Na, klar aus Pilsen im heutigen Tschechien.


Nun zum Gericht und den Zutaten für 2 Portionen:

  • 400 – 500 g TK-Grünkohl
  • 1 Gemüsezwiebel
  • Grieben- oder Butterschmalz
  • (Räucher-)Salz *), Pfeffer, Zucker
  • 1 Ring Kohlwurst
  • Salzkartoffeln

Zubereitung:

Die Zwiebel nicht zu fein würfeln und im Schmalz zusammen mit etwas Zucker andünste und karamellisieren. Den Grünkohl zugeben, mit (Räucher-)Salz *) und Pfeffer würzen, etwas Wasser angieße und die Kohlwurst obenauf legen. Bei kleiner Hitze mindestens eine Stunde schmoren; länger macht aber nichts.

Zusammen mit den Salzkartoffeln anrichten.

*) Eigentlich kocht man auch noch ein bis zwei geräucherte Mettwürste, bei uns in Westfalen auch Mettendchen genannt, mit, damit man „Rauch in den Grünkohl kriegt“, wie Oma und Mama immer zu sagen pflegte.

Da ich aber den nach dem Kochen sehr faden und ausgelutschten Geschmack der Mettwurst nicht mag, nehme ich für den Rauchgeschmack immer gerne Rauchsalz.

Üblicherweise kommt noch jede Menge Fleisch, wie z. B. Räucherbauch, gepökelte dicke Rippe, Kasseler etc. in den Grünkohl, aber der  GöGa und ich mögen ihn am liebsten nur mit der leckeren Kohlwurst.

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Türkische Rote Linsensuppe

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Das Buch Türkei vegetarisch von Orkide & Orhan Tançgil/Katharina Seiser (Hg.) habe ich schon seit Oktober. Es ist aus der gleichen Reihe wie auch das Buch Deutschland vegetarisch von Stevan Paul/Katharina Seiser (Hg.) – beide erschienen beim Brandstätter Verlag.

Irgendwie bin ich aber noch nicht dazu gekommen, etwas daraus zu kochen. Bis letzte Woche. Ich hatte vom Seitan-Kochen so unfassbar viel Brühe übrig, dass diese förmlich schrie:

„Mach Suppe aus mir! Mach Suppe aus mir!“

Mir einer roten Linsensuppe hatte ich schon immer geliebäugelt und wo sonst, als in einem türkischen Kochbuch wäre die wohl zu finden. Gesucht, gefunden und das Gute war, dass ich auch noch fast alle Zutaten da hatte.

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Zutaten für die Suppe: Rote Linsen, Chili-Flocken, Zwiebel, Kartoffel, Knoblauch, getrocknete Minze, Möhre, Butter und Tomaten-Paprika-Mark

Also frisch ans Werk gekocht. Meine Änderungen stehen wie immer in Klammern.

Zutaten für 4 Portionen – für die Suppe: *)

  • 1 große Kartoffel
  • 1 große Möhre
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Salz (ich: keins, wegen der gut gewürzten Brühe)
  • 250 g rote Linsen

(Fladenbrot-Croûtons fielen mangels Fladenbrots aus, statt dessen hatte ich noch ein paar Fertigcroûtons)

Zutaten für die Chili-Butter:

  • 1,5 EL Butter
  • 1/2 TL Salça (Tomaten-Paprika-Mark)
  • 1/4 TL Pul biber (Chili-Flocken)
  • 1/2 TL getrocknete Nanaminze (ich: Minze aus dem Garten)

Zubereitung:

Kartoffel, Möhre und Zwiebel schälen und grob würfeln. Knoblauch nur schälen (ich: grob durchgehackt). Etwa 600 ml Wasser (ich: Brühe, siehe oben) in einem Topf aufkochen, Gemüse, Knoblauch, Salz (ich: ohne) und Linsen hineingeben.

Gemeinsam ca. 20 – 25 Minuten köcheln lassen, bis alles weich ist, ohne zu zerfallen (ich: die Brühe war komplett verschwunden, so dass ich erst mal eine Kelle nachfüllte). Suppe vom Herd nehmen und mit dem Stabmixer pürieren. Die Konsistenz sollte fein und sämig sein. Falls die Suppe zu dickflüssig sein sollte, mit kochendem Wasser verdünnen (ich: Brühe).

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Einmal kräftig mit dem Stabmixer durch…

Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen (ich: kleine Stielkasserole), Salça, Chili-Flocken und getrocknete Minze hinzufügen, aufschäumen und vom Herd nehmen. Suppe in Teller geben, die Chili-Butter und (Fladenbrot-)Croûtons darüber geben. Mit Zitronenschnitz (von dem ich vor dem Essen noch ein paar Tropfen Saft in die Suppe träufelte) und frischem Brot (fiel bei mir leider aus) heiß servieren.

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Diese Suppe ist einfach köstlich, trotz der wenigen Zutaten und ist super schnell gemacht.

*) Da mir die Suppe etwas zu dick war und ich sie mit etwas mehr Brühe gestreckt habe, habe ich bestimmt 6 reichliche Portionen bekommen.

 

 

Produkttest: Davert Seitan Fix-Rustikal

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Ich koche ja sehr gerne mit Seitan, vor allem Aubergine mit Seitan hat es mir angetan (könnte ich eigentlich nächste Woche mal wieder machen!).

davert_seitanfix

Von Davert habe ich bereits verschiedene Produkte im Vorrat, so z. B. die Sojaschnetzel:
– fein für vegetarische Bolognese und
– grob für Geschnetzeltes aller Art,
also kann das Seitan Fix-Rustikal ja so schlecht nicht sein.

Gedacht, gekauft und ausprobiert:

Die Packung beinhaltet zwei 100 g-Beutel, die insgesamt 4 Portionen Seitan ergeben.

Für 2 Portionen braucht man also 1 Beutel Seitan Fix-Rustikal und 110 ml Wasser, die mit dem Knethaken des Rührgeräts (meine Brunhild dreckig zu machen hat sich nicht gelohnt, das nächste mal wieder nach alter Hausmütter Sitte!) verrührt werden. Ganz fix entsteht ein gummiartiger Klumpen, der zugegebenermaßen wenig attraktiv und appetitanregend aussieht. Diesen kann man dann in Scheiben schneiden…

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… die dann in 3 Liter leicht köchelnder Gemüsebrühe ca. 15 – 20 Minuten gegart werden. Dabei quellen die Seitanstücke noch mal ordentlich auf.

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Aber ganz ehrlich: ich glaube 1,5 bis 2 Liter Brühe hätten es auch getan. Am Schluss blieb dann ein Riesenbottich Gemüsebrühe übrig, die ich nicht einfach weg kippen wollte. Darum habe ich am nächsten Tag eine sehr leckere türikische Linsensuppe damit gekocht…

Der Seitan wird jetzt abgetropft und gegebenenfalls noch etwas trocken getupft und kann dann ganz normal weiterverarbeitet werden.

Bei uns hat er die Rumpsteaks aus dem Rezept Rindfleisch mit Spinat ersetzt und hat ganz wunderbar geschmeckt!

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Seitan mit Spinat auf Glasnudeln

Bisher hatte ich immer den Seitansbraten beev von Wheaty, aber das Seitan Fix-Rustikal von Davert ist eine gute und kostengünstige Alternative, zumal es Davertprodukte mittlerweile auch im „normalen“ Supermarkt gibt.

 

 

 

 

Produkttest: Vegankebap Curry

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Bei der letzten Bestellung bei Alles vegetarisch hat der GöGa unter anderem auch das Vegankebap Curry von Wheaty bestellt. Es handelt sich hierbei um Seitangeschnetzeltes, das mild mit den typischen indischen Gewürzen abgeschmeckt ist.

Vergangenen Samstag habe ich zusammen mit etwas Gemüse und Kokosmilch ein sehr leckeres Curry, dazu Basmatireis, gemacht.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Paket Vegankebap Curry
  • 1 große Möhre
  • 1/2 gelbe Paprikaschote
  • 100 g TK-Erbsen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 EL Erdnussöl
  • 1/2 Tasse Basmatireis
  • 1 Tasse Wasser
  • Salz

Zubereitung:

Reis mit Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen, Temperatur runterschalten und quellen lassen.

Frühlingszwiebel putzen und in ca. 1 cm lange Stücke schneiden. Möhre schälen und würfeln. Eine halbe gelbe Paprikaschote schälen und in größere Stücke schneiden.

Das Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebel, Paprikaschote, Möhre und das Vegankebap darin braten. Die Kokosmilch zufügen, etwas einkochen lassen und gegebenenfalls mit Salz und Curry abschmecken.

Mit dem Basmatireis servieren.

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Fazit: Das Vegankebap schmeckt zwar gut, aber mit Naturseitan oder Sojaschnetzeln und den entsprechenden Gewürzen kann man dieses Gericht genau so gut nachkochen.

Produkttest: Sherpherd’s Pie mit veganem Hack

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Die Rügenwalder Mühle hat ihre vegetarisch-vegane Produktpalette um veganes Hack, vegane Burger und vegane Frikadellen erweitert.

Am vergangenen Freitag sollte es Shepherd’s Pie geben, den wir früher oft in der veganen Variante gemacht haben. Dazu brachten wir vom Einkaufen 2 x Mühlenhack zu 180 g pro Packung mit. Bei der Zubereitung des Abendessens kamen wir dann überein, dass ein Paket reicht und so wanderte das zweite erst mal in den Kühlschrank.

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Das Hack hat eine angenehme krümelige Konsistenz wie gebratenes Rinderhack. Es ist sehr zurückhaltend gewürzt, so dass man selber noch Geschmack nach Wunsch zufügen kann.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Paket (180 g) Vegetarisches Mühlenhack
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Tomaten-Chili-Mark
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 100 g Mais (Dose oder TK)
  • 1 Portion Kartoffelpüree (mit Mandelmilch und ohne Butter)
  • 2 Stangen Frühlingslauch
  • etwas veganer Reibekäse

Zubereitung:

Als erstes das Kartoffelpüree herstellen und den in den in dünne Röllchen geschnittenen Frühlingslauch unterrühren.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Die Zwiebel fein hacken und im Pflanzenöl glasig dünsten. Das Mühlenhack dazu geben, das Tomaten-Paprika-Mark mit etwas Wasser unterrühren. Den Mais (Dose abgeschüttet; TK aufgetaut) unterheben und alles in eine Auflaufform geben.

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Das Kartoffelpüree darüber verteilen…

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… mit dem veganen Käse bestreuen…

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… und im Backofen ca. 20 Minuten backen. Zum Schluss noch 5 Minuten unter dem Grill gratinieren.

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Fazit: Das vegane Mühenhack passt ganz hervorragend zu dem Gericht und zumindest der GöGa und ich haben „echtes“ Fleisch absolut nicht vermisst!

Sous-vide-gegartes Bio-Filetsteak – nie mehr anders!

Als ich letztes Jahr meine neue Küche plante, wollte ich unbedingt einen Dampfgarer haben. Ich hatte schon so viel von sous-vide-gegartem Fleisch gehört, dass ich das auch unbedingt mal machen wollte. Jetzt hat es fast ein Jahr gedauert, bis ich es wirklich mal ausprobiert hatte, aber ich bin absolut überzeugt!

Wir hatten vor zwei Wochen Bio-Rindersteaks gekauft, die einzeln in Plastik eingeschweißt wurden und dann bei 56 °C für 50 Minuten im Dampfgarer ausruhen durften.

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Das lässt sich super vorbereiten… die vorgegarten Steaks warteten bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank.

Abends wurden sie dann von beiden Seiten noch schön knusprig gebraten und mit Backofenpommes und einem gemischten Salat serviert. Ein Traum!

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Leider habe ich vergessen den Salat mit Dressing zu fotografieren, dabei war das so megalecker.

sousvide_salat

 

Der Salat besteht aus Romanaherzen, Gurkenwürfeln, halbierten bunten Cherry-Tomaten und gehackten Walnüssen.

Das Dressing bestand aus Joghurt, Orangensaft, Salz, Pfeffer, etwas Orangenzucker und einer orientalischen Orangengewürz.

Update: Dem Käse auf der Spur

Die Gewinner des Blog-Events auf Herzfutter sind gezogen. Herzlichen Glückwunsch!

Mein Beitrag, der Racletteauflauf mit Chicorée und Kartoffeln, war nichts besonderes im Gegensatz zu den vielen anderen tollen Rezepten. Aber Hauptsache lecker!