Archiv der Kategorie: Blog-Events

BLOG-EVENT CXXXIX – ZU GUT FÜR DIE TONNE!

Blog-Event CXXXIX - Zu gut für die Tonne! (Einsendeschluss 15. März 2018)

Dieses Thema gegen die allgemeine Lebensmittelverschwendung kommt mir sehr entgegen, habe ich doch selber auch schon oft dagegen gewettert und auch gezeigt, was man aus nicht mehr ganz so guten Obst- oder Gemüsestücken oder auch aus vermeintlichen Resten für den Müll machen kann.

Auch Jette von Lanis Leckerecke hat definitiv etwas gegen Lebensmittelverschwendung, weshalb sie bei Zorra das Event Zu gut für die Tonne ausrichtet.

Ich möchte Euch zeigen, dass man selbst vermeintliche Abfälle nicht weg werfen muss und habe ca. über eine Woche Gemüsereste gesammelt:

Strünke von Brokkoli und Grünkohl, Zwiebelschalen, Schalen und Wurzelenden von Möhren und Lauch, das dunkelgrüne vom Lauch, ein paar nicht mehr ganz so knackfrische Möhren, ein paar leicht angewelkte Brokkoliröschen, ein leicht schlapper Staudensellerie. Einzige Abweichung vom „Abfall“ waren zwei frische Zwiebeln, zwei getrocknete Tomaten und natürlich die Gewürze.

Daraus habe ich eine sehr schmackhafte Gemüsebrühe gemacht, die ich in jeweils 500-ml-Portionen eingekocht habe.

Ich habe zwar schon Gemüsebrühe (hier und hier) selber gemacht, dort ist aber frisches Suppengemüse enthalten, während ich mich hier komplett – bis auf die genannten Ausnahmen – auf Abfälle beschränkt habe.

Weiterlesen

Update: Blog-Event CXXXVIII – SlicedKitchen

Enthält Werbung durch externe Links

Die Zusammenfassung des durch die Firma GRAEF unterstütze Events ist online und die Gewinnerinnen der drei Allessschneider stehen fest. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Meine beiden Beiträge waren:

 

Blog-Event CXXXVIII – SlicedKitchen

Enthält Werbung durch weiterführende Links

Blog-Event CXXXVII - SlicedKitchen (Einsendeschluss 15. Februar 2018)

Hier kommt schon mein zweiter Beitrag zum Blog-Event bei Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf, das von der Firma GRAEF unterstützt wird. Man kann sogar einen von drei Allesschneidern gewinnen.

Nach der Mango-Caprese gibt es nun einen selbst gemachten Kochschinken. Die Anleitung habe ich auf dieser Seite gefunden und so bin ich vorgegangen: Weiterlesen

Blog-Event CXXXVIII – SlicedKitchen

Enthält Werbung über externe Links

Blog-Event CXXXVII - SlicedKitchen (Einsendeschluss 15. Februar 2018)

Das aktuelle Blog-Event bei Zorra (1x umrühren aka Kochtopf) läuft im Zusammenarbeit mit der Firmal GRAEF. Gewinnen kann man auch etwas, nämlich eine von drei Allesschneidern.

Gewünscht sind sozusagen Scheiben aus der Küche in allen Variationen.

Bei mir gibt es als erstes einen fruchtigen Salat, der sich hervorragend als Vorspeise eignet:

Mango-Caprese mit Maracujadressing, dazu Lachsceviche

Zutaten für 1 Portion:

  • ca. 50 g TK-Lachsfilet, leicht angetaut
  • 1/2 – 1 Limette
  • 1/2 Mango
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 2 Maracuja
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Salz
  • 1 halbe milde Chilischote
  • 1/2 Bund Koriander
  • optional: ein paar Salatblätter zum Anrichten

Zubereitung:

Zunächst das Lachsfilet in feine Scheiben schneiden, auf einen Teller legen und den Limettensaft darüber träufeln. Durch die Säure in der Limette denaturiert das Eiweiß im Fisch, der somit quasi kalt gegart wird.

Den restlichen Lachs, den ich nicht mehr ordentlich in Scheiben schneiden konnte, habe ich durchgehackt und mit Frühlingszwiebelringen, Salz und Pfeffer später auf Brot gegessen.

In der Zwischenzeit die Mango zur Hälfte schälen, dann Scheiben bis zum Kern herunter schneiden. Den Rest im Kühlschrank aufbewahren.

Die Mozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden und abwechselnd mit den Mangoscheiben anrichten.

Aus den beiden Maracujas mit Olivenöl, Agavendicksaft und Salz ein Salatdressing anrühren.

Das Maracujadressing über die Mango-Mozzarella-Caprese geben, mit in dünne Ringe geschnittener Chili und abgezupften Korianderblättchen bestreuen. Den marinierten Lachs auf Salatblättern daneben anrichten.

 

#fünffragenamfünften – Februar Edition

Über Julia von German Abendbrot, die die Januarfragen in ihrem Blog beantwortet hat, bin ich auf diese monatliche Aktion Fünf Fragen am Fünften bei Luzia Pimpinella gestoßen und mache am 5. Februar gerne mit.

Fünf Fragen am Fünften – FEBRUAR Edition

1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Überhaupt nicht. Gerade in der dunklen Zeit des Jahres ist es so, dass ich am liebsten nach dem Aufstehen sofort wieder ins Bett gehen würde. Da hilft nur Kaffee – oder auch nicht.

2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?

Jain. Klar wäre es sicher von Interesse zu gucken, wie das Leben in – sagen wir – 20 Jahren sein wird. Eventuell um jetzt gegen eine gewisse Entwicklung steuern zu können. Andererseits möchte ich’s eigentlich auch nicht wissen.

3. Bist du gern allein?

Von Montag bis Donnerstag bin ich zwangsläufig allein. Von gern kann keine Rede sein, aber ich versuche, das Beste draus zu machen, z. B. Gerichte zu kochen, die meinem Mann nicht so schmecken.

4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Doch, seit dem 27. Januar, weiß ich, dass ich mich traue. Wir waren in einem Konzert „Musical Highlights“, bei dem ich wirklich nicht stillsitzen konnte. Der Rest des Publikums saß wie festgewachsen in den Stühlen, aber ich wippte und wackelte, was das Zeug hielt und stand auch zwischendurch auf und tanzte mit. Ich! Ganz alleine! Und es hat sich so gut angefühlt.

5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Mein Leben ist seit früher Kindheit geprägt von einer chronischen Krankheit (terminale Niereninsuffizienz), mit der man nicht wirklich spontan sein kann. Insofern kann ich in Bezug auf Sponaneität nicht wirklich mitreden.

#wirrettenwaszurettenist: Den Kohl vor der Konserve

Im Januar wird wieder gerettet und zwar jedwede Art von Kohl – vor der Konserve und vor den traditionell mächtigen Rezepturen mit Wurst, Eisbein, Speck und so weiter. Ich rette mit der eigenen Ernte von Grün– und Rotkohl, wobei letzterer leider keine Köpfe angesetzt hat. Dennoch schmecken die inneren zarten Blätter, die mal ein großer Kopf hätten werden sollen,  kurz gedünstet sehr gut. Nur nichts umkommen lassen, denn #wirrettenwaszurettenist.

Selbstverständlich gibt es auch bei mir in der kalten und grauen Jahreszeit den Grünkohl traditionell westfälisch (bitte scrollen) und den Rotkohl als Apfelrotkohl zu deftigen Fleischgerichten, aber dass beide auch leicht können, habe ich auch schon im Blog bewiesen (siehe weiter unten).

Davon ab gibt es unzählige Kohlsorten in der Konserve, egal ob Sauerkraut, Rot- oder Grünkohl, ferner gibt es ganze „Menüs“ in der Aluschale, die neben den Kohlsorten Kasseler und Kartoffelpüree, Roulade und Klöße oder Mettwurst und Kartoffeln enthalten.

Das lasse ich in Krankenhäusern, Seniorenheimen oder bei Essen-auf-Rädern durchgehen, aber nicht in meiner Küche. Das einzige Zugeständnis, das ich bisher gemacht hatte, war Grünkohl aus der Tiefkühltruhe, weil es ihn wirklich erst seit ein oder zwei Jahren wieder frisch zu kaufen gibt. Aber das hat ja nun mit dem Garten ein Ende.

Weiterlesen

Update: Bog-Event CXXXVII – Zurück zu den Wurzeln

Das Event von Eva (Evchen kocht) bei Zorra ist auch schon wieder Geschichte. Hier kommt die Zusammenfassung.

Meine Beiträge waren:

Blog-Event CXXXVII: Zurück zu den Wurzeln – Rezept Nr. 2

Blog-Event CXXXVII - Zurück zu den Wurzeln (Einsendeschluss 15. Januar 2018)

In meinem zweiten Beitrag zum Event, das Eva von Evchen kocht bei Zorra ausrichtet, spielt dieses alte Wurzelgemüse

Schwarzwurzel (Scorzonera)

die Hauptrolle. Die Schwarzwurzel wird in unserer Region östlich des Ruhrgebiets auch gerne Bergmannsspargel genannt. Ganz lange konnte man sie in den Geschäften bestenfalls im Glas bekommen. So allmählich gibt es sie wieder in ihrer Ursprungsform zu kaufen.

Zum Schälen empfiehlt es sich, Einmalhandschuhe zu tragen und dann unter fließendem Wasser zu arbeiten, da der austretende Pflanzensaft ziemlich klebt. Um zu vermeiden, dass die Schwarzwurzeln nach dem Schälen gelbbraun werden, sollte man eine Schüssel mit Zitronen- bzw. Essigwasser bereitstellen, in der man die Wurzeln bis zur weiteren Verwendung aufbewahrt.

Die Schwarzwurzeln bekommen in meinem Gericht noch Gesellschaft von zwei weiteren Wurzeln, nämlich einer Petersilienwurzel, die bei der Zubereitung der Suppe übrig geblieben war und Möhren, die ich sowieso fast immer im Haus habe.

Alles zusammen ergibt dann:

Weiterlesen

Blog-Event CXXXVII: Zurück zu den Wurzeln – Rezept Nr. 1

Blog-Event CXXXVII - Zurück zu den Wurzeln (Einsendeschluss 15. Januar 2018)

So heißt das erste Blog-Event des Jahres bei Zorra von 1 x umrühren bitte aka Kochtopf, das dieses Mal Eva von Evchen kocht ausrichtet.

Wurzelgemüse ist für mich eigentlich typisch für den Winter. Es kann in Mieten gut gelagert werden und so konnten sich unsere „Altvorderen“ auch im kargen Winter mit frischem Gemüse versorgen.

In Zeiten der überregionalen Überversorgung, in der auch im eiskältesten deutschen Winter Spargel, Tomaten, Paprikaschoten, Zucchini und andere Gemüse, die bei uns nur im Sommer wachsen, durch Import erhältlich sind, sind Wurzelgemüse, bis auf Möhren, in unseren Breiten erst mal wieder in Vergessenheit geraten. Doch allmählich machen sie sich wieder breit: Petersilienwurzeln, Pastinaken, Schwarzwurzeln, frische Rote Bete etc.

Ich habe vom Einkauf die folgenden  Zutaten mitgebracht

Petersilienwurzeln, Möhre, rote Bete

um sie zu einem leckeren Süppchen mit Dekogedöns zu verarbeiten.

Weiterlesen

Nachgerettet: Chilisalz

Bei der letzten Rettung des Jahres ging es um Geschenke aus der Küche. Wie Ihr unter meinem Beitrag für Stollenkonfekt seht, ist wieder eine schöne Liste zusammen gekommen.

Unter anderem hat Cakes, Cookies and more ein Chilisalz gemacht, das ich vergangene Woche als Last-Minute-Geschenk nachgemacht habe.

Zutaten:

  • 1-2 Chilis
  • 300 g grobes Meersalz
  • 8-10 Pimentkörner
  • 10-12 Pfefferkörner

Zubereitung:

Die Chilis waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Die Piment- und Pfefferkörner in einem Mörser verreiben. Die Chilis und 1/3 des Salzes dazugeben und verreiben. Nach und nach das restliche Salz dazu geben und verreiben, bis sich alles gut gemischt ist.

Gleichmäßig dünn auf die Ebenen eines Dörrautomatens streichen und trocknen lassen. Alternativ auf einem Backblech mit Backpapier verstreichen und bei 70 °C im leicht geöffneten Backofen trocknen lassen.

Einen Teil des Salzes habe ich in der elektrischen Kaffeemühle fein gemahlen, einen Teil habe ich grob gelassen – für die Salzmühle.