Archiv der Kategorie: Blog-Events

Gemüsesuppe mit Kritharaki

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-Dauerevent Auch heute habe ich mal wieder kräftig in den Vorräten gewühlt und aus Knollensellerie, Möhren, Lauch (von der veganen Linsensuppe übrig geblieben), Gemüsebrühe, Erbsen und Dicken Bohnen (MHD 09/2015) aus dem Tiefkühlschrank sowie Kritharaki *) aus dem Vorratsschrank eine leckere Gemüsesuppe gemacht.

Wieder gibt es Nachschub für die Schatzsuche im Vorratsschrank, dem Dauerevent bei Susanne von Magentratzerl.

 

 

Zutaten für ca. 4 Portionen Gemüsesuppe:

  • 1 Knollensellerie
  • 2 Möhren
  • 1 Lauchstange
  • 100 g Kritharakinudeln
  • 50 g Erbsen
  • 50 g Dicke Bohnen
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Rauchsalz
  • Pfeffer
  • getrockneter Rosmarin

Zubereitung:

Die gefrorene Gemüsebrühe langsam in einem Topf bei mittlerer Temperatur auftauen.

Gemüse waschen, putzen und in Würfel bzw. Scheiben schneiden. Zusammen mit den beiden TK-Gemüsen und den Kritharakinudeln zur Brühe geben, aufkochen und bei mittlerer Temperatur 10 Minuten garen bis das Gemüse noch bissfest ist.

Mit Rauchsalz, Pfeffer und Rosmarin pikant abschmecken und die Gemüsesuppe mit einer Scheibe Brot servieren.

gemuesesuppe_kritharaki


*) Kritharaki: Es handelt sich hierbei um kleine Nudeln in Getreideform, die in der griechischen, aber auch der türkischen Küche, hier unter dem Namen arpa şehriye, beliebt sind.

Drei Zutaten aus dem Vorrat – zwei Gerichte

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-DauereventDie drei Zutaten, um die es geht, waren ca. 300 g Nudeln, 2 Ochsenherztomaten und 2 Kugeln Mozzarella.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen und die Hälfte davon mit

  • 1 EL schwarze Oliven
  • 1 TL Kapern
  • 1 TL grüne Pfefferkörner
  • 1 gewürfelten Mozzarella (3 große Scheiben zurück behalten)
  • 1 gewürfelten Ochsenherztomate und
  • 1 Stange Lauchzwiebel in dünnen Scheiben

in einer leicht mit Olivenöl ausgestrichenen Auflaufform mischen. Die 3 Mozzarellascheiben oben auf legen und bei 180 °C Umluft ca. 20 Minuten überbacken. Fertig ist ein leckerer Nudelauflauf.

3-2_auflauf


Die restlichen – inzwischen abgekühlten – Nudeln mit der gewürfelten zweiten Ochsenherztomate, der zweiten gewürfelten Mozzarella und 1 TL Kapern mischen.

Zutaten für das Salatdressing:

  • 2 EL Olivenöl, mit Salbei aromatisiert
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • 1 TL Pizzagewürzmischung (italienische Kräuter)
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

mit den Salatzutaten mischen und genießen.

3-2_salat

So war einmal mehr eine Schatzsuche im Vorratsschrank für Susanne von Magentratzerl erfolgreich.

Apfelkekse nachgebacken

Über Sandra von From Snuggs Kitchen entdeckte ich ein Blog-Event namens Zeigt her Eure Äpfel, das Nadine in ihrem Blog sweetpie veranstaltet.

blogevent-zeigther-sweetpie

Das ist die Gelegenheit, mal die Apfelkekse, die meine Nachbarin Britta letztens präsentiert hatte, nachzubacken.

Sind diese Kekse lecker! Innen fluffig und buttrig, außen knusprig, zergehen sie fast im Mund.

So geht’s: Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.

100 g Butter mit 60 g Zucker1 Päckchen Vanillezucker (ich: 1 EL Vanillezucker) und 2 Eiern gut verrühren. 250 g Mehl und 2 TL Backpulver zugeben. 2 kleingeschnittene Äpfel1 Handvoll Rosinen, ca. 50 g gehackte Mandeln (ich: Mandelblättchen, Rest vom Hirschschnitzel) und 1 Fläschchen Rumaroma (ich: 1 EL Pottrum) zum Schluss unter den Teig heben.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech kleine Häufchen setzen und 10 – 12 Minuten (ich: 15 Minuten) backen. Direkt nach dem Rausnehmen dick mit Puderzucker bestreuen.

Die Kekse schmecken am besten warm, aber sie können auch kalt genossen werden.

apfelkekse

Blog-Event „Dem Käse auf der Spur“

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Herzfutter Blog-Event – 12 x Schweizer Käse, 12 x Genuss!
Im vergangenen Jahr hatte ich am Blog-Event Schweizer Käsesehnsucht bei Zorra mit diesem Gericht teilgenommen.

Vor einiger Zeit bekam ich eine e-mail von der damals involvierten PR-Beratung, dass auch dieses Jahr ein Blog-Event zum Thema Schweizer Käse stattfindet und ich herzlich zur Teilnahme im Blog Herzfutter eingeladen sei.

Ich hatte ein bisschen hin und her überlegt, mir aber beim letzten Einkauf eine etwa 0,5 cm dicke Scheibe Raclette-Käse mitgebracht.

Daraus habe ich zusammen mit Chicorée und Kartoffeln einen Auflauf gemacht, der dem traditionellen Schweizer Raclette zumindest nachempfunden ist.

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 Scheibe Raclettekäse, ca. 0,5 cm dick
  • 1 Chicorée
  • 4 kleine Kartoffeln
  • ca. 50 g Räuchertofu
  • 100 ml Sahne
  • 1 TL gekörnte Brühe
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ein paar Cornichons
  • 1 mittelgroße Auflaufform

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und halbieren oder vierteln. Vom Chicorée unten den harten Strunk abschneiden, unschöne Außenblätter entfernen und längs halbieren. An den Rand der Auflaufform und dazwischen die Kartoffelstücke legen.

Vom Räuchertofu dünne Scheiben abschneiden und auf die Chicoréehälften legen. Den restlichen Tofu fein würfeln und über den Kartoffeln verteilen:

raclette01

Die Sahne mit der gekörnten Brühe und dem Pfeffer verrühren und über die Kartoffeln gießen:

raclette02

Den Raclette-Käse in längliche Streifen schneiden und dicht an dicht über die Chicoréehälften und die Kartoffeln legen:

raclette03

Backofen auf 180 °C Umluft aufheizen und den Raclette-Auflauf ca. 30 – 35 Minuten, bis die Kartoffeln gar sind, überbacken:

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Chicorée mit Kartoffeln auf Tellern anrichten und ein paar Cornichons dazu geben:

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Pizza und mehr

Pizza und mehr - das EventSo heißt ein Blog-Event bei Sandra von From Snuggs Kitchen. Da ich schon seit einer Weile mal selbst gemachte Pizza – inklusive Teig – ausprobieren wollte, bot sich jetzt die Gelegenheit, gleich mal mit meiner allerersten selbst gemachten Pizza teilzunehmen.

Mit einem fertigem Pizzaboden aus dem Bio-Laden hatte ich vor einiger Zeit ja schon mal eine vegane Pizza gebacken, die sehr gut geschmeckt hat, auch wenn der Teig etwas verkokelt ist.

Ich hatte von den letzten Sonntagsbrötchen noch gut die Hälfte Hefeteig übrig. Da er ja nur aus Mehl, Hefe, Wasser und Salz besteht, sollte er sich doch als Pizzaboden eignen. Außerdem lagen auch noch ein paar Scheiben Champignons vom Sonntagsessen im Kühlschrank.

So bot sich also an, eine Pizza Funghi zu machen.

Wie lange und bei welcher Temperatur muss aber so eine Pizza eigentlich in den Ofen? Da konnte Tante Google helfen: Den Backofen auf 250 °C aufheizen und die fertig belegte Pizza dann 7 – 8 Minuten backen. Und so machte ich mich frisch ans Werk!

Zutaten für eine Pizza von ca. 20 cm Durchmesser:

  • 1/2 Rezept Hefeteig für Weizenbrötchen
  • 2 Fleischtomaten (alternativ: 1/2 Dose stückige Tomaten)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Kugel Mozzarella, in Scheiben geschnitten
  • 3 EL geriebener Gouda
  • 50 g Champignons in dünnen Scheiben
  • ca. 10 schwarze Oliven ohne Kern
  • 1 TL Kapern
  • 1 TL Lauchzwiebelringe
  • Pizzakräutermischung
  • Mehl zum Teigkneten
  • gelochtes Pizzablech wie auf dem Foto; Pizzastein oder normales Backblech

Zubereitung:

Zunächst den Backofen auf 250 °C Umluft aufheizen.

Für die Tomatensauce die Tomaten grob würfeln, zusammen mit den Knoblauchzehen in 1 EL Olivenöl langsam zu einer dicklichen Sauce einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Währenddessen den Hefeteig auf der bemehlten Arbeitsfläche mit bemehlten Händen zu einer geschmeidigen Kugel kneten. Dabei 1 EL Olivenöl einarbeiten. Die Teigkugel von innen nach außen dünn ausziehen bis der Boden sehr dünn ist und ein schmaler Rand entsteht.

Das gelochte Pizzablech leicht mehlen und den Teig darauf legen.

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Darauf kommt die inzwischen fertige Tomatensauce.

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Die Mozzarellascheiben sowie die übrigen Zutaten für den Belag auf der Tomatensauce verteilen. Pizzakräutermischung darüber streuen.

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Zum Schluss noch etwas geriebenen Gouda über die Zutaten streuen.

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Die Pizza bei 250 °C ca. 8 Minuten backen und das Ergebnis bewundern und genießen:

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Blog-Event CXIV – Wild & Pilz

Blog-Event CXIV - Wild & Pilz (Einsendeschluss 15.11.2015)

Sofort als ich das Thema, dem sich das Event, das Barbara und Mario von Mario’s Fire Food & Fine Food bei Zorra ausrichten, widmet, gelesen hatte, begannen meine Gehirnzellen an zu rotieren. Was könnte ich denn machen? Leckeres Hirschgulasch oder lieber irgendetwas mit Ente? Ein Stifado mit Wildschwein oder Kaninchen? Schwierig.

Letzten Endes habe ich mich dann für

Hirschschnitzelchen in Mandelpanade mit Champignonrahmsauce,
Apfelrotkohl und Kartoffelpüree

entschieden.

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Hirschfilets à ca. 100 g
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Mehl
  • 1 Ei
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 Grundrezept Champignonrahmsauce
  • Salz, Pfeffer, Wildgewürzmischung
  • 1 Grundrezept Kartoffelpüree
  • 1/2 Grundrezept Apfelrotkohl
  • 2 TL Wildpreiselbeeren

Zubereitung:

Zunächst den Rotkohl zubereiten, da er auf kleiner Flamme einfach vor sich hin simmern kann.

Danach die Kartoffeln für das Püree schälen, würfeln und weich kochen und weiter verarbeiten, wie im Rezept angegeben.

Die Champignonsauce zubereiten.

Zum Schluss die Hirschfilets zu Schnitzeln plattieren (geht am besten zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie). In drei flachen Schälchen Mehl, Ei und Mandeln bereitstellen. 2 EL Butterschmalz in einer Pfanne erwärmen. Die Schnitzel mit Salz und Pfeffer würzen, nach einander durch Mehl, Ei und Mandeln ziehen und im Butterschmalz langsam knusprig ausbraten. Hirschfleisch darf noch einen rosa Kern haben.

Alles zusammen anrichten und servieren.

hirsch_mandel

hirsch_mandel-anschnitt

 

 

 

 

Update: Blog-Event CXIII – Teigtaschen

Die Zusammenfassung ist längst online bei Zorra. Es sind wieder viele Rezeptideen zusammengekommen, von denen ich das eine oder andere sicher einmal nachkochen werde.

Mein Beitrag waren die Apfel- und Pflaumentaschen „für Faule“.

Zusammengeklaubt aus den Vorräten

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-DauereventGestern Abend: Mistwetter, keine Lust, noch irgendwie einen Fuß vor die Tür zu setzen, aber Hunger. Brote? Och nööö… Also, die Vorräte überprüft, fündig geworden und so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Hunger gestillt und einen Beitrag für Magentratzerls Dauerevent „Schatzsuche im Vorratsschrank“ gebastelt.

Gefunden wurden: 2 eingefrorene Bratwürstchen (langsam in der Mikro aufgetaut), Kartoffeln (sind sowieso meistens bevorratet), je eine halbe rote und gelbe Paprikaschote vom vergangenen Sonntag, ein halber Bund Lauchzwiebeln, der seine besten Tage auch schon hinter sich hatte, geriebener Gouda und drei Eier. Entstanden ist eine

Kartoffel-Paprika-Tortilla, dazu Bratwurstbällchen mit geschmolzenem Gouda

Für 2 Portionen braucht man also:

  • Brät von 2 frischen (ungebrühten) Bratwürsten
  • 4 Kartoffeln
  • 1 Paprikaschote, z.B. je 1/2 rote und gelbe
  • 1/2 Bund Lauchzwiebeln, davon die unteren weißen Enden
  • 2 EL geriebener Gouda oder anderer Käse
  • 1 EL Olivenöl
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer, Paprika de la vera
  • 1 kleine Auflaufform

Zubereitung:

Zunächst die Kartoffeln schälen, würfeln und in dem Olivenöl knusprig anbraten. In der Zwischenzeit die Paprikaschoten schälen, ebenfalls würfeln. Die Lauchzwiebel in etwa 1 cm lange Stücke schneiden. Beides zu den Kartoffeln geben und etwas mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika de la Vera würzen.

Die Eier in einer Schüssel verschlagen, ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Kartoffel-Paprikamischung in die Auflaufform umfüllen. Das Ei darüber gießen und im vorgeheizten Backofen bei 150 °C Umluft 25 Minuten garen.

Inzwischen die Bratwürste längs aufschneiden, das Brät heraus drücken und kleine Bällchen formen. In der gebrauchten Pfanne von allen Seiten braten, zum Schluss den Gouda darüber geben und leicht schmelzen lassen.

Zum Servieren die Tortilla in Stücke schneiden und zusammen mit den Bratwurstbällchen anrichten.

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25 Jahre Deutsche Einheit und 3 Jahre Geschmeidige Köstlichkeiten

Verzeih bitte, liebe Claudia, dass ich hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlage, aber dieses Dessert bot sich einfach für Deine Geburtstagsparty an!

Zur Feier des Tages der Deutschen Einheit hatte ich mir eigentlich gedacht, ein Dessert in den Farben schwarz (Mousse au chocolat), rot (Himbeerpüree) und gold (Mango) zu machen. Leider ist die Mousse durch die Zugabe von Sahne und Eiweiß eher braun geworden und diese Farbe gehört einfach nicht mehr in unsere Zeit!

Nichtsdestotrotz ist der Einheitsbrei natürlich sehr lecker geworden und man kann sich die Mousse ja einfach auch noch etwas dunkler denken.

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Zutaten für 4 Portionen:

  • 1/2 Rezept Mousse au Chocolat
  • 200 g Himbeeren (frisch oder TK)
  • etwas Himbeergeist nach Geschmack
  • etwas Puderzucker nach Geschmack
  • 1 reife Mango

Zubereitung:

Die Mousse au Chocolat nach Rezept zubereiten und gleichmäßig auf breite Gläser (Whisky-Gläser) verteilen. Kühl stellen.

Die Himbeeren pürieren (TK-Himbeeren kurz erwärmen) und durch ein Sieb streichen, damit die Kernchen zurück bleiben. Das Himbeerpüree nach Geschmack mit Himbeergeist und Puderzucker verrühren und über die Schokomousse löffeln.

Zum Schluss die Mango am Kern entlang halbieren, die Hälften längs und quer einritzen (dabei die Schale nicht mit durchschneiden!) und vorsichtig knapp oberhalb der Schale herunterschneiden, so dass Würfel entstehen. *)

Diese vorsichtig auf dem Himbeerpüree anrichten und abermals kühl stellen.

*) In diesem YouTube-Video wird ganz gut erklärt, wie man eine Mango auslöst.



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Gleichzeitig habe ich einen weiteren Beitrag für die Feier des 3. Geburtstags der Geschmeidigen Köstlichkeiten.

In Claudias Blog geht es um schmackhafte Rezepte für Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden, die durch verschiedene Krankheiten entstehen können.

Ich denke, je nach Schwere dieser Beschwerden kann die weiche Mango noch gut gegessen werden. Wenn nicht, wird sie schnell durchpüriert, wodurch das Dessert aber nichts verlieren wird.

Noch einmal Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!