Archiv der Kategorie: Brot, Brötchen und herzhaftes Gebäck

Das große Brot-Desaster

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Gestern wollte ich das Landbrot aus meinem neuen Backbuch nachbacken. Es klang eigentlich recht einfach zu bewerkstelligen, und ich bin ja auch keine absolute Anfängerin mehr in Sachen Brotbacken.

Obwohl ich mich bis auf die Zugabe von Hefe (Trocken- statt frischer Hefe) exakt ans Rezept gehalten hatte, ging schief, was nur schief gehen konnte. Bereits der geknetete Teig (4 Minuten bei kleiner, 7 Minuten bei höchster Stufe) sah mir etwas sehr merkwürdig aus. Er hatte die Konsistenz eines schweren Rührteiges und ließ sich nicht, wie im Rezept gefordert zu einer Kugel formen. Naja, das wird noch, dachte ich und ließ ihn 2 Stunden unter einem feuchten Küchentuch gehen, und zwar im 50 Grad warmen Backofen wie ich es immer mache und wie es bisher immer 1A gelungen ist. Das Ergebnis sah dann so aus:

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Der Teig war super aufgegangen, das musste man ihm schon lassen. Das man daraus aber keine Kugel und danach einen ovalen Brotlaib formen konnte, sah ich auf den ersten Blick. Also habe ich noch ordentlich Mehl untergeknetet bis der Teig eine formbare, aber trotzdem lockere Konsistenz hatte. Gemäß Anleitung habe ich eine Kugel geformt, die flachgedrückt, die Längsseiten jeweils zur Mitte geschlagen, die Naht fest gedrückt, das ganze noch mal in der Hälfte gefaltet und dann mehr schlecht als recht ein Oval geformt. Nach der dreißigminütigen Ruhezeit unter dem feuchten Küchentuch sollte der Laib dann noch mal 1 Stunde 30 gehen, um danach in knapp dreißig Minuten zu einem schmackhaften Landbrot gebacken zu werden.

Als ich das Küchentuch lüftete, kam dies zum Vorschein

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und wanderte stante pede in den Mülleimer. Nicht nur schade um die Material- und Stromkosten, sondern auch die Zeit von über 5 Stunden, die bei diesem misslungenen Versuch drauf gegangen ist.


Hier ist das Rezept, dass ich ganz genau befolgt habe:

Zutaten für 1 Laib von etwa 950 g:

  • 50 g Roggenmehl
  • 450 g Weizenmehl Type 550 + Mehl zum Bestäuben
  • 340 g Wasser (20 °C)
  • 100 g flüssiger Sauerteig (oder 25 g bzw. 2 EL trockener Sauerteig)
  • 2 g (1/2 TL) frische Backhefe, zerkrümelt
  • 10 g (2 TL) Salz

Kneten in der Küchenmaschine:

Alle Zutaten in die Rührschüssel  geben. Mit dem Knethaken 4 Minuten bei niedriger Stufe kneten, dann 7 Minuten bei hoher Stufe.

Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem feuchten Tuch bedecken. 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges deutlich vergrößert hat. Nach der Hälfte der Gehzeit die Luft aus dem Teig drücken, dazu in der Mitte falten.

Den Teig wieder vorsichtig zu einer Kugel formen und mit einem feuchten Tuch bedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Die Teigkugel vorsichtig mit der Handfläche zu einem Oval flach drücken. Die lange Seite parallel zur Kante der Arbeitsfläche legen, ein Drittel zur Mitte hin falten und die Ränder mit den Fingerspitzen festdrücken. Den Teig um 180 ° drehen. Andere Seite falten, so dass der Teig in der Mitte überlappt, und mit den Handballen festdrücken. Teig der Länge nach in der Mitte falten und Ränder mit dem Handballen zusammendrücken. Den Teig mit leicht bemehlten Händen zu einem Oval formen.

Den Brotlaib mit der Naht nach oben auf ein mit Mehl bestäubtes Bäckerleinen legen. Mit einem feuchten Tuch bedecken und erneut 1 Stunde 30 Minuten gehen lassen.

Ein weiteres Backblech auf die unterste Schiene des Backofens schieben und den Ofen auf 230 °C vorheizen. Den Laib mit der Naht nach unten vorsichtig auf ein weiteres mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Einmal längs oder zweimal quer einritzen.

Unmittelbar bevor das Brot in den Ofen geschoben wird, 50 g Wasser auf das vorgeheizte Backblech gießen. Das Blech mit dem Brot in die darüber liegende Schiene schieben und das Brot 10 Minuten backen, dann die Ofentemperatur auf 210 °C reduzieren und nochmals 15 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.


Soweit also die Theorie. In der Praxis habe ich mich exakt an die Mengenangaben gehalten, nur dass ich statt der frischen Hefe ein Tütchen Trockenhefe (reicht für 500 g Mehl laut Packungsaufdruck) verwendet habe.

Da ich bisher gute Erfahrungen mit dem Gehen im Backofen bei 50 °C Umluft im Backofen gemacht habe, habe ich diese Methode auch dieses Mal angewendet, zumal mir nie ganz klar ist, was dieser ominöse „warme Ort“ eigentlich ist, an dem man den Teig gehen lassen soll.

Vielleicht ist durch das feuchte Tuch dabei zu viel zusätzliche Feuchtigkeit in den Teig geraten, obwohl die Konsistenz ja – wie gesagt – schon nach dem Kneten nicht so war, wie er laut Rezept hätte sein sollen.

Was mich beim nochmaligen Nachlesen des Rezepts allerdings stutzig gemacht hat, war die Tatsache, dass die Wassermenge von 340 g gleich bleibt, egal ob man flüssigen Sauerteig oder Trockensauerteig nimmt. Bei ersterem kommt ja noch mal Flüssigkeit dazu (ich füttere meinen Sauerteig immer zu gleichen Teilen mit Roggenmehl und Wasser, so dass bei 100 g Sauerteig mal locker ein Flüssigkeitsanteil von 50 – 60 g zu den 340 g Wasser dazu kommt, der ja beim alternativen Trockensauerteig fehlt. Vielleicht liegt hier schon der Hund begraben.

Ich werde das Brot auf jeden Fall noch mal zu backen versuchen und den Sauerteig in die Wassermenge von 340 g einrechnen. Außerdem kaufe ich heute frische Hefe, um es damit zu versuchen (obwohl ich nicht glaube, dass die Trockenhefe den Teig zu flüssig macht!).

Weiterhin werde ich den Teig ohne feuchtes Tuch, aber wiederum im Backofen gehen lassen.

Ich werde berichten!

LAROUSSE – Das Buch vom Brot – selbst gebacken

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Ich war schon ziemlich überrascht, als der der Postbote am vergangenen Wochenende ein mittelschweres Päckchen abgab, an mich adressiert. Ich hatte nichts bestellt. Also ein Überraschungsgeschenk vom GöGa? Kurz vor Weihnachten und vorm Geburtstag schon das ganze Pulver verschießen? Hmmm…

Hervor kam das Brotbackbuch von Éric Kayser, laut Vorwort einem der bekanntesten Bäcker Frankreichs.

Ach, stimmt! Ich hatte mich via Facebook bei Edel um ein Rezensionsexemplar beworben. Begleitet war das Buch noch von einem sehr netten Anschreiben.

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Das Buch ist hochwertig gestaltet, mit Vorwort, vielen Erklärungen rund ums Brotbacken:
welche Mehlsorten es gibt, welche „Werkzeuge“ für’s Brotbacken sinnvoll sind.

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Wie man sieht, sind die Seiten übersichtlich gestaltet und jedes Rezept wird von einem oder mehreren durchaus mundwässernden Fotos begleitet.

Die Bandbreite der Kapitel ist groß: von den Grundlagen des Brotbackens, über Brote mit Tradition (die sich hier auf die französische Tradition der Brotkultur bezieht), zu Broten mit Extras (z. B. mit Grüntee & Orangen oder mit Sepia-Tinte) bis hin zu süßen Broten & Gebäcken.

Beim ersten Überfliegen ist mir allerdings aufgefallen, dass nur frische Bäckerhefe verwendet wird und zwar jeweils in sehr kleinen Mengen, z. B. 2 g. Ob es sich dabei um die ganz normale „frische Hefe“ aus der Kühltheke handelt oder um ein anderes Produkt, habe ich nicht wirklich verstanden.

Donnerstags ist ja immer mein Brotbacktag, so dass ich mir für heute ein – hoffentlich – einfaches Rezept für Landbrot ausgesucht habe. Momentan geht der Teig das erste Mal… ich bin gespannt wie es wird. So soll es jedenfalls aussehen, wenn es fertig ist:

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Fazit: ein schön gestaltetes Buch mit gut erklärten Rezepten, allerdings teilweise merkwürdig erscheinenden Zutaten bzw. Werkzeugen. Da werde ich wohl für weitere Backversuche meine Küche noch etwas aufrüsten müssen.

Im Vorwort heißt es übrigens, dass Anfang der 1990er die Franzosen ihre neu erwachte Liebe zu traditionellem Brot entdeckt haben. Ich kann zumindest bestätigen, dass das Brot, als ich 1982 zu einem Schüleraustausch in Chaumont war, für eine Deutsche, die ihr dunkles Brot liebte, entsetzlich war. Es gab nur weißes Baguette aus total ausgemahlenem Weizenmehl. Schön zu lesen, dass das scheinbar inzwischen anders ist!

Update zum Landbrot: Ich sach ma so! Gut, dass es fußläufig eine Bäckerei gibt, sonst wäre das heute ein ziemlich ärmliches Frühstück geworden. Das Ergebnis war ein absoluter Totalausfall und nur noch Futter für die Tonne. Schade! Für das erste nachgebackene Brot hätte ich mir ein Erfolgserlebnis gewünscht.

Experimentelles Brotbacken

Gestern war es wieder an der Zeit, ein frisches Brot zu backen. Wie immer habe ich das klassische Sauerteigbrot angesetzt.

Dieses Mal habe ich noch 40 g geraspelte Möhren, der traurige Rest des letzten Wochenendeinkaufs und 30 g grob gehackte Walnusskerne nach dem ersten Gehen unter gearbeitet. Außerdem habe ich vor dem Backen die Oberfläche noch mit Wasser bestrichen.

Das Brot ist super geworden: die Kruste ist herrlich knusprig und die Krume locker und weich.

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Das nächste Mal müssten nur ein paar mehr Möhrenraspeln rein.

Irrungen und Wirrungen: Die Monsterpizza

Das Ergebnis der gestrigen Pizza-Backaktion gehört eindeutig in die Kategorie „Irrungen und Wirrungen“. So, wie auf den Fotos in diesem Blog-Artikel sollte unsere Abendbrotpizza auch mal aussehen.

Ich hatte morgens meinen Hefeteig aus Weizenmehl angesetzt, der bis abends im Kühlschrank fast den Deckel der Schüssel gesprengt hätte.

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Für das große gelochte Pizzablech hatte ich etwas mehr als die Hälfte des Teiges abgenommen, ihn schön durchgeknetet und begann nun ihn auf die passende Größe zu ziehen. Als… ja, als der GöGa in die Küche kam und meinte, dass sei aber wenig, und ich solle doch bitte den ganzen Teig nehmen. Was ich dummerweise auch tat.

Die Pizza wurde belegt, in den auf 250 °C vorgeheizten Ofen geschoben und wie beim letzten Mal 10 Minuten gebacken. Mmmh… die sah aber noch etwas blass aus. Noch mal 5 Minuten drauf, auf den Teller, mit dem Pizzarollen in 8 Teile geteilt und probiert. Nee, innen ist der Teig aber noch ziemlich „kletschig“, also noch nicht ganz durchgebacken. Also noch mal für 10 Minuten in den Ofen. Dann war die Pizza durch, aber so riesig aufgegangen und so mächtig, dass fast die Hälfte übrig geblieben war.

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Gut sieht sie ja aus, belegt mit Champignons, Mais, roten Zwiebelringen, Mozzarella und Gouda und auf meiner Hälfte noch mit schwarzen Oliven, aber…

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… der Teig war beim Backen noch mal so heftig aufgegangen, dass das ganze eher zu einer American Pan Pizza mutiert war als eine schöne italienische Pizza mit dünnem, krossem Boden zu ergeben.

Pizza und mehr

Pizza und mehr - das EventSo heißt ein Blog-Event bei Sandra von From Snuggs Kitchen. Da ich schon seit einer Weile mal selbst gemachte Pizza – inklusive Teig – ausprobieren wollte, bot sich jetzt die Gelegenheit, gleich mal mit meiner allerersten selbst gemachten Pizza teilzunehmen.

Mit einem fertigem Pizzaboden aus dem Bio-Laden hatte ich vor einiger Zeit ja schon mal eine vegane Pizza gebacken, die sehr gut geschmeckt hat, auch wenn der Teig etwas verkokelt ist.

Ich hatte von den letzten Sonntagsbrötchen noch gut die Hälfte Hefeteig übrig. Da er ja nur aus Mehl, Hefe, Wasser und Salz besteht, sollte er sich doch als Pizzaboden eignen. Außerdem lagen auch noch ein paar Scheiben Champignons vom Sonntagsessen im Kühlschrank.

So bot sich also an, eine Pizza Funghi zu machen.

Wie lange und bei welcher Temperatur muss aber so eine Pizza eigentlich in den Ofen? Da konnte Tante Google helfen: Den Backofen auf 250 °C aufheizen und die fertig belegte Pizza dann 7 – 8 Minuten backen. Und so machte ich mich frisch ans Werk!

Zutaten für eine Pizza von ca. 20 cm Durchmesser:

  • 1/2 Rezept Hefeteig für Weizenbrötchen
  • 2 Fleischtomaten (alternativ: 1/2 Dose stückige Tomaten)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Kugel Mozzarella, in Scheiben geschnitten
  • 3 EL geriebener Gouda
  • 50 g Champignons in dünnen Scheiben
  • ca. 10 schwarze Oliven ohne Kern
  • 1 TL Kapern
  • 1 TL Lauchzwiebelringe
  • Pizzakräutermischung
  • Mehl zum Teigkneten
  • gelochtes Pizzablech wie auf dem Foto; Pizzastein oder normales Backblech

Zubereitung:

Zunächst den Backofen auf 250 °C Umluft aufheizen.

Für die Tomatensauce die Tomaten grob würfeln, zusammen mit den Knoblauchzehen in 1 EL Olivenöl langsam zu einer dicklichen Sauce einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Währenddessen den Hefeteig auf der bemehlten Arbeitsfläche mit bemehlten Händen zu einer geschmeidigen Kugel kneten. Dabei 1 EL Olivenöl einarbeiten. Die Teigkugel von innen nach außen dünn ausziehen bis der Boden sehr dünn ist und ein schmaler Rand entsteht.

Das gelochte Pizzablech leicht mehlen und den Teig darauf legen.

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Darauf kommt die inzwischen fertige Tomatensauce.

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Die Mozzarellascheiben sowie die übrigen Zutaten für den Belag auf der Tomatensauce verteilen. Pizzakräutermischung darüber streuen.

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Zum Schluss noch etwas geriebenen Gouda über die Zutaten streuen.

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Die Pizza bei 250 °C ca. 8 Minuten backen und das Ergebnis bewundern und genießen:

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Weizenbrötchen, die Dritte und dazu Dill-Crème

Letzten Samstagabend habe ich wieder Hefeteig für Sonntagsbrötchen angesetzt, der über Nacht im Kühlschrank monstermäßig hoch gegangen ist. Dieses Mal war die Brötchengröße perfekt.

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Dazu habe ich eine leckere schnelle Dill-Crème gemacht:

2 EL Frischkäse mit ein paar Tropfen Zitronensaft und etwas abgeriebener Zitronenschale mischen. Eventuell mit etwas Mineralwasser cremig rühren. Mit gehacktem Dill mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Sauerteigbrot und Weizenbrötchen die Zweiten

Es schadet ja durchaus nicht, grundsätzlich gelungene Rezepte zu wiederholen und dabei vielleicht noch einen Ticken zu verbessern oder auch nur abzuändern.

So machte ich es mit dem Sauerteigbrot, das ich dieses Mal in der Kastenform gebacken hatte. Statt der gemischten Kerne habe ich nur Kürbiskerne unter den Teig gemischt und auf 3 TL Salz erhöht. Wenn ich jetzt auch noch einen Tipp bekomme, wie ich die Kürbiskerne oben auf das Brot „geklebt“ bekomme, so dass sie nicht schon während des Herausholens aus der Kastenform sowie des Schneidens vom Brot purzeln, könnte ich mich wirklich dem perfekten Brot nähern. Immerhin hatte ich so ein paar frisch geröstete Kürbiskerne zur Hand.

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Und auch den Weizenbrötchen habe ich eine neue Chance gegeben. Gestern Abend habe ich Brunhild schnell den Teig kneten lassen und über Nacht im Kühlschrank ist er bombig aufgegangen.

Ich konnte schöne Brötchen formen, die aber im Ofen noch mal so aufgegangen sind, dass ich sie statt 25 Minuten 35 Minuten backen musste. Sie sehen besser aus als letzte Woche, sind schön knusprig, auch hier hatte ich die Salzmenge noch mal erhöht und die Krume ist ganz locker.

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Aber knapp 170 g pro Brötchen ist schon ganz schön üppig, also:

Auf zum dritten Versuch!

 

Kartoffelwaffeln mit Kräuter-Limettenschmand und Räucherlachs

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Das Rezept stammt aus einem der wöchentlichen „Einkaufsratgeber“, die per Wurfsendung im Briefkasten landen. Da auch der GöGa fand, dass sich das Gericht gut anhört, habe ich die entsprechenden fehlenden Zutaten besorgt und gestern Abend die Waffeln gebacken. Und wieder ging das Vorbereiten vom Teig Dank meiner treuen Brunhild super schnell und leicht von der Hand!

Und das Ergebnis war wirklich lecker. Ich hatte das Rezept, das für 4 Portionen gedacht war, für uns halbiert und war erst etwas geschockt, dass wirklich nur 2 Waffeln heraus kamen, aber durch die Kartoffeln im Teig war eine Waffel plus der Beilagen, bei mir gab es noch einen Gurkensalat (etwas scrollen) dazu, wirklich sättigend.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 300 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 2 Bio-Eier
  • 75 g Butter
  • 120 g Weizenmehl (ich: Type 550)
  • 250 g Magerquark
  • Salz, Pfeffer (ich: 1 Hauch Muskat)
  • 200 g Schmand
  • 1 EL gehackte Kräuter (ich: Petersilie)
  • 2 EL Zitronensaft (ich: Limettensaft u. -abrieb)
  • 1 Paket (= 200g ) Räucherlachs

Zubereitung:

Kartoffeln mit Schale ca. 20 Minuten gar kochen. Abgießen und noch warm pellen.

Eier zusammen mit der weichen Butter aufschlagen. Mehl nach und nach unterkneten, Quark unterrühren. Kartoffeln durch eine Presse drücken (ich: 2 Mal) oder fein zerstampfen und ebenfalls untermengen.

Alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Teig im Waffeleisen portionsweise backen.

Schmand, Kräuter und Zitronensaft (ich: Limettensaft und -abrieb) verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Waffeln mit Dip bestreichen und mit Räucherlachs belegen.

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Weizenbrötchen – selbst gemacht, wie man sieht!

Das Rezept ist aus dem Internet und eignet sich hervorragend für Frühstücksbrötchen, weil der Teig bequem über Nacht im Kühlschrank geht.

Die Form lässt noch etwas zu wünschen übrig, das fertige Brötchen könnte auch noch etwas mehr Salz vertragen, aber ansonsten bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.

weizenbroetchen

 

Zutaten für ca. 6 Brötchen:

  • 500 g Weizenmehl
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 25 g frische Hefe (ich: 10 g Trockenhefe)
  • 1 TL Salz (ich: 1,5 TL und fand’s noch zu wenig)
  • (ich zusätzlich: 1 TL Zucker als „Futter“ für die Hefe)

Zubereitung:

Mit den angegebenen Zutaten einen Hefeteig ansetzen.
(Ich habe also Wasser mit Zucker u. Hefe gemischt und gewartet, bis Bläschen aufstiegen. Dann habe ich Mehl und Salz zugegeben und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig geknetet.)

Die Rührschüssel fest verschließen und den Hefeteig über Nacht in den Kühlschrank stellen und gehen lassen.

Danach sah er dann so aus:

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Den Teig am nächsten Tag großzügig mit Mehl bestäuben. Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Aus dem Teig handtellergroße Stücke abstechen und genau in dieser Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
(Da ich mir unter dieser Arbeitsanweisung nicht viel vorstellen konnte und die Teiglinge wirklich mehrwürdig aussahen, habe ich versucht, noch mal richtige runde Brötchen zu formen, was aber bei dem Teig nicht mehr gelungen ist. Das „formschöne“ Ergebnis sieht man im Foto oben!)

Brötchen dann ca. 20 – 25 Minuten backen.