Neue Deko für Foodfotos

Normalerweise mache ich ja eher selten Werbung. Ich stelle hin und wieder in einem Nebensatz mal einen Laden oder ein Restaurant vor, aber für BAMBU muss ich jetzt mal explizit die Werbetrommel rühren – auch wenn ich nichts dafür bekomme.

Ich bin ja immer auf der Suche nach dekorativen Tellern und sonstigem Beiwerk, um mein Essen abwechslungsreich in Szene zu setzen.

Eigentlich schauten wir auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Lampe Samstag vor zwei Wochen bei Bambu rein. Könnt Ihr Euch an die Teeläden in den 80ern erinnern. Als alles Peace und easy, man war? In diese Zeit fühlt man sich versetzt, sobald man die Tür öffnen. Der typische Hauch von Patchuli weht einem entgegen und man ist erst mal eher unangenehm überwältigt. Aber dann taucht man ein in den Duft und in wunderschönes asiatisches Kunsthandwerk. Buddhas, Stoffe, Möbel, Schmuck – mal elegant, mal kitschig, aber man ist irgendwie weit weg vom deutschen Winter.

Einige Lampen kamen dann auch in die nähere Auswahl, aber statt dessen hatte ich ganz schnell mal ein „bisschen Deko“ zusammen gesucht:

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Burger mit Schweinebraten, Mangochutney und Avocado, dazu Pommes

Burger Buns wollte ich ja immer schon selber machen, aber bisher habe ich mich nicht getraut und die fertigen Buns gekauft. Jetzt hatte ich aber im Internet ein Rezept für Brioche-Buns gefunden, was sich nicht so wahnsinnig kompliziert anhörte. Ich hatte noch gepökelten Schweinebraten in Scheiben von diesem Versuch im Tiefkühler und so kam mir die Idee zu unserem Sonntagsessen: ich hatte den Geschmack schon richtig auf der Zunge… das leicht salzig-rauchige vom Braten, dazu ein schönes leicht scharfes Chutney und Avocadoscheiben.

Um mir die Zeit ein bisschen einzuteilen, hatte ich am Samstag bereits mit der Zubereitung des Chutneys angefangen.

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Pizza mit Champignons und Kochschinken

Am vergangenen Samstag gab es mal wieder eine leckere selbst gemachte Pizza.

Basis war einmal mehr der altbewährte Teig für Brötchen, Pizza und Fladenbrot, davon benötigte ich für das runde Pizzablech etwa ein Drittel.

Da es momentan keine wirklich aromatischen Tomaten gibt, habe ich den Sugo nicht selber gemacht, sondern auf stückige Tomaten aus dem Tetrapak zurück gegriffen. Den Inhalt habe ich mehre Stunden auf einem Sieb abtropfen lassen. Insgesamt hatte ich so von insgesamt 400 ml Inhalt 200 ml abgetropfte Tomaten. Mit Salz und getrockneten mediterranen Kräutern würzen und dünn auf den ausgezogenen Pizzaboden streichen. Darüber kommt dann eine Kugel Mozzarella in kleine Stücke gehackt. Der Belag besteht aus 4 Champignons in dünnen Scheiben, 4 Scheiben gekochtem Schinken in Streifen, dünne Streifen von einer halben roten Paprikaschote und einer halben roten Zwiebel sowie ein paar grüne Oliven auf meiner Pizzahälfte. Zum Schluss mit wenig geriebenem Gouda bestreuen und im auf 250 °C Ober-/Unterhitze etwa 10 – 20 Minuten backen. Hier kommt es absolut auf Euren Backofen und die Dicke des Teiges an. Am besten mit der kürzesten Zeit anfangen und dann langsam hochtasten.

Nudeln mit Champignon-Sahnesauce

Unser schnelles Freitagabendessen. Die Nudeln sind wieder selbst gemacht, dieses Mal mit Hartweizengrieß:

  • 300 g Hartweizengrieß (semolina)
  • 150 ml Wasser
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 5 g Salz

Das Rezept ist von der Seite Nudeln selber machen und ist für 4 Portionen; ich hab’s für uns halbiert. Weiter verarbeitet und in Nudeln geschnitten habe ich den Teig dann später wie hier beschrieben.

Während der Teig im Kühlschrank ruhte, waren wir einkaufen und brachten die fehlenden Zutaten für die Sauce mit:

  • 5 große braune Champignons
  • Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Sojasahne oder Schlagsahne
  • Rauchsalz
  • Pfeffer
  • 1 EL TK-Petersilie oder frische
  • 1 Schuss Weißwein
  • etwas Wasser mit Kohlensäure

In einem großen Topf Salzwasser für die Nudeln aufsetzen und während der Zubereitung der Sauce zum Sprudeln bringen.

Die Champignons in Scheiben schneiden, in einer trockenen heißen Pfanne gut anbraten. Die Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden und die Knoblauchzehe grob hacken. Zu den Champignons geben und wenig Mineralwasser zugeben. So kann man fettfrei braten, weil das Bratgut auf den Kohlesäureblasen schwebt wie auf einer Fettschicht.

Mit wenig Weißwein ablöschen. Die (Soja-)Sahne aufgießen und aufkochen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken. Falls die Sauce zu dick wird, kann man immer mal ein Schlückchen Nudelwasser auffüllen.

Sobald die Sauce fertig ist, die Nudelstreifen in das siedende Wasser geben. Sobald sie oben schwimmen, mit einer Schaumkelle heraus holen und direkt mit der Champignonsauce vermischen.

Kochen mit Seitan im Februar

Da ist er schon, der Februar. Überwiegend trist und trübe. Da hilft nur Farbe, wie sie vom Monatsblatt des Soest-Kalenders des Schülerprojekts des Aldegrever-Gymnasiums Alde-Sign.de strahlt.

Und natürlich hilft Seelenfutter vegetarisch wie diese Aubergine mit Seitan.

Das hatte ich schon viel zu lange nicht mehr gemacht. Den Seitan hatte ich mit dem Seitan-Fix von Davert selber gemacht und da ich noch zwei Scheiben übrig hatte, gab es am Tag drauf Seitanschnitzel mit Wurzelgemüse aus dem Ofen. Weiterlesen

Mit Salbei gefüllte Hähnchenbrust…

… mit Ofenkartoffeln, Champignons und Chinakohlsalat – ein kleines bisschen Irrungen und Wirrungen

Ich war mir sicher, zwei Hühnerbrüste mit Haut eingefroren zu haben und nahm am Vortag eine  aus dem TK-Schrank. Ich wollte Salbeiblätter unter die Haut schieben und diese dann kross anbraten.

Als ich die aufgetaute Brust zum Kochen aus dem Kühlschrank nahm, musste ich leider feststellen, dass es sich um ein gehäutetes Exemplar handelte. Tja, was nun?

Ganz doof bin ich auch nicht, so habe ich eine Tasche in das dickere Ende der Brust geschnitten und 2 Salbeiblätter hineingeschoben, außerdem hing ein Stück dünneres Fleisch so doof rum. Dieses Stück klappte ich über weitere 2 Salbeiblätter und steckte alles mit einem Spießchen fest.

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Dill-Matjes mit Wakamesalat und Pellkartoffel

Selbstgekocht ist hier nur die Kartoffel, aber ich wollte Euch einfach mein leckeres Freitagsessen präsentieren. Da der GöGa derlei Gerichte nicht mag, obwohl er sonst Fisch und Meeresfrüchte nicht verachtet, lohnt sich hier das Selbermachen nicht und wenn man dann so ein tolles Fischfachgeschäft in der Nähe hat, dann hole ich mir dort gerne mal Sahne-Hering, Matjes oder ähnliche Fischgerichte.

In meiner Kindheit und Jugend gab es freitags sowieso Fisch, wie es sich für einen gutkatholischen Haushalt gehört. Und oft gab es eben Sahneheringe – von meiner Mutter Milchlinge genannt – Rollmöpse oder Bratheringe einfach mit Pellkartoffeln.

Den Wakamesalat kannten wir damals natürlich noch nicht, aber den liebe ich einfach und musste mir noch ein Schälchen mitbringen.

Gestern beim Einkaufen wollte ich mir dann getrocknete Wakame mitbringen und bin fast rückwärts auf den Popo geknallt: fast 11 € für ein paar Streifen Algen? Ich habe dann erst einmal vom Erwerb Abstand genommen.

Hilfe! Es lebt! – Ein Küchenanekdötchen

Da will man am Mittwochmorgen, den 25. Januar nichtsahnend den Sauerteig umrühren und was ist?

Er hat seine Fesseln – ähm, den Deckel seines Glases gesprengt und liegt schon zu einem Teil im Kühlschrank, der Schelm.

Als ich dann den Deckel abschraubte, explodierte mir der Inhalt quasi entgegen. Spülbecken, Kaffeemaschine, Hagen von Tronje – alle bekamen ihr Fett weg.

Nachdem ich erst mal den ganzen Mist weggeputzt hatte, durfte Hermann – so nannten wir früher jedenfalls mal diese Art von Sauerteig, der auch gerne an liebe Freundinnen oder Kolleginnen weiter verschenkt wurde – in ein Gurkenglas umziehen. Dabei habe ich ihn gleich noch mal mit 50 g Roggenmehl und 50 ml Wasser gefüttert und das Glas ordentlich beschriftet:

Wenn er mir bei dem großen Glas noch mal entgegen kommt:

Who you gonna call? Ghoooost Busters!

Blog-Event CXXVII – Restlos glücklich – Rezept 2

Blog-Event CXXVII - Restlos gluecklich -Rezepte-Duos (Einsendeschluss 15. Februar 2017)

Inzwischen ist der Spinatrest vom Pilz-Spinatragout, den ich normalerweise wohl weg geworfen, weil er irgendwann total schlapp im Kühlschrank rumgelegen hätte, gut getrocknet.

Er kommt jetzt in einem ganz neuen Rezept zur Geltung, so wie es sich Carla von  Herbs & Chocolate bei Zorras im 127. Blog-Event wünscht.

Die Blätter kommen in eine einfache elektrische Kaffeemühle…

… in der sie zu einem wunderbaren quietschgrünem Pulver werden.

Diese benutzte ich zunächst, um Nudeln grün zu färben und das ganze wird dann zu

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