Noch mal Krankenhausessen

Letzte Woche musste ich für drei Tage (Mittwoch bis Freitag) ins Krankenhaus, um einen Harnleiterkatheter nach der Transplantation entfernen zu lassen.

Es gab wieder sehr leckeres Essen von der Firma Apetito, wie ich herausfinden konnte.

Am Mittwoch gab es das sogenannte Zugangsessen, das nicht so der Rede wert war, aber am Donnerstag bekam ich:

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Kartoffel-Quark-Ecken mit Püree und Zucchini-Tomatengemüse: Die Ecken waren sehr gut, das Püree schön buttrig, das Gemüse auch lecker, allerdings fehlte für meinen Geschmack etwas Salz. Alles in allem eine glatte 2!

Für Freitag hatte ich mir wieder das leckere Gemüsecurry mit Reis bestellt, über das ich mich ja schon bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt so begeistert geäußert hatte:

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Abgesehen, dass es sich bei dem Reis um normalen Langkorn- und nicht um Basmatireis, wie ich ihn genommen hätte, handelte, war das Curry wieder superlecker gewürzt. Eine glatte 1!

Mal wieder Erbsenrisotto

Wenn ich mal so richtig planlos bin, was ich kochen soll, dann gibt es Risotto, z. B. mit Erbsen.
So auch vorletzte Woche wieder, als der GöGa zu Hause arbeitete und selber – wie so oft – keine Idee hatte, was wir kochen sollen.

Hier geht’s zum Rezept.

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Riesensalat

Gibt es im Sommer etwas besseres als einen schönen großen Pott gemischten Salat?
Nee, oder?!

salat_gemZutaten für eine Portion als Hauptgericht:

  • 1 Romanasalatherz
  • 1/4 Gurke
  • je 1/4 – 1/2 rote und gelbe Paprikaschote
  • 1 Lauchzwiebel
  • gehobelter Parmesan
  • schwarze Oliven
  • Kräutercroûtons
  • 1 Becher griechischen Joghurt
  • etwas Olivenöl
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Dill oder Kräuter nach Wahl

Zubereiten:

Die Salatzutaten in mundgerechte Stücke, die Lauchzwiebel in dünne Ringe schneiden. In einer Schüssel Joghurt mit Olivenöl und Zitronensaft glatt rühren. Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abschmecken. Mit den Salatzutaten mischen und mit Oliven, Parmesan und Croûtons bestreuen. Fertig!

 

Update: Vegane Mayonnaise

Im Rezept hatte gestanden, dass die vegane Mayonnaise im Kühlschrank ungefähr drei Wochen haltbar sei. Leider musste ich feststellen, dass schon nach einigen Tagen eine ölige Flüssigkeit mit roten Pünktchen auf ihr schwamm. Ich habe sie daraufhin vorsichtshalber entsorgt.

Möglicherweise lag es am komischen feucht-warmen Wetter, dass die Mayonnaise selbst im Kühlschrank so schnell „umgekippt“ ist.  Ich werde es auf jeden Fall noch ein Mal versuchen, dann aber die Menge um die Hälfte reduzieren.

Trotzdem bin ich nach wie vor von dem Rezept sehr überzeugt!

Vegane Pizza

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Schon vor meiner Nierentransplantation hatte ich diese vegane „Käsecrème“ gekauft, weil ich damals Probleme mit zu hohem Phosphat hatte und den Wert u. a. mit veganem „Käse“ gut in den Griff bekommen hatte.

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Heute habe ich sie als Belag für eine vegane Pizza genommen, die – abgesehen davon, dass ich sie ein bisschen zu lange im Ofen hatte – sehr, sehr lecker geworden ist.

Für eine Pizza:

  • 1 fertiger Pizzaboden
  • 2 Fleischtomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • abgezupfte Blätter von 2 – 3 Zweigen Oregano
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • ca. 20 TL Cheesana Kräuter
  • Zucchinischeiben
  • Streifen von gelber und roter Paprikaschote
  • schwarze Oliven
  • Kapern

Zubereitung:

Zunächst aus den Tomaten, dem Knoblauch, den Oreganoblättchen, dem Zucker und dem Salz eine Tomatensauce kochen, wie für das Tumbet vorgestellt.

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Den fertigen Pizzaboden auf ein rundes Pizzablech legen und mit Olivenöl beträufeln.

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Die Tomatensauce auf dem Boden verteilen und darüber den Cheesana Kräuter geben.

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Die übrigen Zutaten nach Lust und Laune auf den Pizzaboden legen.
Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 15 – 20 Minuten backen.

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Ich hatte die Pizza beim ersten Versuch leider zu lange im Backofen, so dass der Teig etwas dunkel und sehr knusprig geworden war. Dem guten Geschmack tat das jedoch keinen Abbruch und der vegane Käse war wunderbar cremig verlaufen, wie es sich für eine gute Pizza gehört.

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Reste vom Grillen…

… mit veganem Coleslaw. Ja, auch das geht zusammen!

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Den Salat habe ich nach diesem Rezept, allerdings mit veganer Mayonnaise gemacht.
Eine sehr große Hilfe war mir dabei die KitchenAid mit dem Schnitzelaufsatz. Die Gute haut Möhre und Weißkohl weg wie nix gutes.

Zu dem leckeren Salat gab es Reste vom Fladenbrot, Rostbratwurst und Steak vom Vortag.

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Grundrezept: Vegane Mayonnaise

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Vor meiner Nierentransplantation habe ich ja schon des öfteren Blitzmayonnaise gemacht. Nun soll ich aber u. a. auf rohes Ei verzichten und suchte nach einer Alternative. In meinem neuen Kochbuch „Vegan, die pure Kochlust“ von Philip Hochuli

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fand ich ein Rezept für vegane Mayonnaise, die ich am Sonntag ausprobierte.

Für ein Glas von etwas mehr als 250 g braucht man:

  • 50 ml kaltes Wasser
  • 200 ml neutrales Pflanzenöl
  • 1 EL weißes Mandelmus (gibt’s inzwischen sogar in gut sortierten Supermärkten)
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Weißweinessig

Zubereitung:

Alles in der Reihenfolge in ein hohes Mixgefäß geben, ohne die Zutaten zu mischen. Den Mixstab unten im Gefäß ca. 20 Sekunden mixen lassen, dann 20 Sekunden auf und ab bewegen. Anschließend mit Salz abschmecken und evtl. noch etwas Zitronensaft für einen frischeren Geschmack zugeben.

Im Kühlschrank ist diese Mayonnaise etwa drei Wochen haltbar, was ich gegenüber der Variante mit Ei von Vorteil finde, weil ich davon Reste oft aus Vorsicht entsorgt habe.

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Endlich das erste Grillen 2015

Am vergangenen Samstag war es endlich soweit: wir haben endlich bei wunderschönem Wetter grillen können.

Dafür habe ich zwei Stücke Lammhüfte eingelegt mit Olivenöl, Zitronenzeste und -saft, Knoblauch, Minze aus dem eigenen Garten sowie Oregano und Rosmarin:

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Auf den Grill kamen außerdem Rostbratwürstchen, Clubsteak, Grillkäse und etwas Paprikaschote und Zucchinischeiben. Ich brauche immer irgendwas an Salat oder Gemüse zum Fleisch:

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Auf dem Teller:

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Fladenbrot, Rostbratwurst, Grillkäse – dazu ein paar Grillsaucen, Ketchup, Senf, Pfeffer und Salz

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Gegrillte Paprikastücke (besonders lecker mit dem Grillkäse zusammen) und Zucchinischeibe

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Ein Traum von einer gegrilten Lammhüfte – köstlich!

Der Trick mit der Lauchzwiebel

Wenn das Grün von Lauchzwiebeln welk geworden ist, muss man nicht unbedingt den ganzen Bund entsorgen. Einfach das verwelkte Grün abschneiden und die weißen „Knollen“ in ein Glas mit wenig Wasser, das mindestens alle zwei Tage gewechselt werden sollte, stellen. Das Grün wächst dann nach und man kann wieder frisch ernten.

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