Schlagwort-Archive: Tomate

Spaghetti mit Frutti di Mare in Tomatensauce

Letztes Jahr gab es im Rewe noch einen orientalischen Spezialitätenhändler, der u. a. sehr leckere Pulpos/Octopusse in Knoblauchmarinaden hatte, die ich gerne für Salade de Polvo verwendete. Dann war plötzlich ein anderer Händler da, der die Pulpos nicht mehr im Angebot hat. Dann sah ich eine Anzeige von Aldi-Süd, der verschiedene Meeresfrüchte in Marinaden in einer Wochenaktion anbot. Ich beauftragte den GöGa, mir Pulpos mitzubringen. Das tat er auch, aber in einem solchen Überschwang, dass ich jetzt immer noch Gläser mit drei oder vier verschiedenen Sorten im Vorrat stehen habe.

meeresfruechte_glas

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Produkttest: Pimientos de Padrón

Diese Paprikas haben ihren Namen von ihrem Anbauort, dem Örtchen Padrón in Galicien/Spanien. Inzwischen sind sie in ganz Spanien bekannt und auch in Deutschland haben sie Einzug gehalten, sind sie doch eine beliebte Tapa in den entsprechenden Restaurants.

Während des Wochenendeinkaufes letzte Woche hatte ich die Gelegenheit, diese unscheinbaren, kleinen grünen Dinger im zubereiteten Zustand zu probieren. Ja, sehr, sehr lecker. So lecker, dass spontan ein Tütchen à 200 g im Einkaufswagen landete.

Am Montag drauf mussten sie dann auch direkt dran glauben:

Sie werden einfach nur gewaschen und gut getrocknet, anschließend in gutem Olivenöl von allen Seiten ziemlich dunkel angebraten, denn erst so entfalten sie ihren Geschmack. Im Rohzustand schmecken sie einfach fürchterlich bitter und langweilig.

Serviert werden sie dann nur mit Meersalz bestreut.

Bei mir gab es ein Stück Fladenbrot, das vom sonntäglichen Keema Matar übrig geblieben war sowie eine kleine Insalata Caprese aus einer Strauchtomate und einer Mozzarella.

Den kleinen Rest von der samstäglichen Gemüsesuppe gab es einfach kalt dazu – sehr erfrischend.

pimientospadron

Keema Matar – Ein Rezept aus Pakistan

kochbuch_bessereswirDas Buch „Rezepte für ein besseres Wir“ habe ich schon länger. Gekauft habe ich es nach einem Bericht im TV über die Initiative Über den Tellerrand kochen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, über das gemeinsame Kochen mit Flüchtlingen diese besser zu verstehen und kennen zu lernen.

Es sind inzwischen so viele Rezepte zusammen gekommen, dass ein Kochbuch entstanden ist.

Dieses ist aufwendig gestaltet, jedem Rezept und seinem Koch sind drei Doppelseiten gewidmet. Am Schluss jeden Rezeptes wird der Koch und sein Schicksal kurz vorgestellt.

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Gemüsesuppe nach „Minestrone-Art“

minestrone

In meiner Kindheit war der Samstag war der klassische Suppen- und Eintopftag. Das ist inzwischen nicht mehr ganz so, aber ausgerechnet bei dem warmen, teilweisen sehr schwülen Wetter, war mir nach einer leichten Suppe. Ich kaufte, was ich im Bioladen an passendem Gemüse finden konnte. Ihr könnt natürlich Gemüsesorten nach Geschmack und Angebot nehmen.

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Mein Hochbeet ist fertig

Im weiteren Sinne hat ja auch der eigene Gemüse- und Kräuteranbau etwas mit Essen und Kochen zu tun. Schließlich will man die Ernte ja in der eigenen Küche verwerten.

Außer einigen Äpfeln und ein paar mickrigen Kräutern war im Garten bisher nicht viel zu holen. Ein Gemüsebeet war schon lange mein Wunsch, aber möglichst eines, das ich nicht unbedingt im Bücken oder Knien bewirtschaften muss – meine armen alten Knochen!

Deshalb wünschte ich mir ein Hochbeet. Endlich ist es fertig geworden und vorläufig bepflanzt. Der GöGa konnte von einem Arbeitskollegen vier Europaletten ergattern, die er in den Ecken mit Winkeln zusammengeschraubt hat. Das Ganze haben wir dann mit Kaninchendraht und die Seitenteile zusätzlich mit Teichfolie ausgekleidet, die an den Rändern mit ein paar alten Wegplatten beschwert wurden. Unten hinein kamen ein paar Äste und darauf etliche Säcke Blumenerde. Die oberste Schicht besteht eine extra für Gemüse und Kräuter geeignete Bio-Erde mit Langzeitdünger.

Letztes Wochenende ging es dann ans Bepflanzen: zwei Tomaten, eine grüne und gelbe Paprika, Chili, zwei gelbe Zucchini, zwei Gartengurken, Pflücksalate und Koriander. Außerdem habe ich eine schon leicht keimende Ingwerwurzel in die Erde gesteckt. Man kann ja nie wissen, was noch daraus wird. 😉

hochbeet01

Ich habe sogar schon etwas vom Pflücksalat (zweite Pflanze von links in der vorderen Reihe) und vom Koriander (rechts daneben) „geerntet“.

An die Seitenteile sollen noch ein paar Blumenkästen für Kräuter gehängt werden.

Noch ein Blog-Event: Kunterbunter Frühlingsgenuss…

Bloggeburtstag-2016-Banner-02… anlässlich des 3. Geburtstags von Franzis Blog Dynamite Cakes. Im Rahmen der Pesto-Rettung stöberte ich auch auf ihrem Blog ein bisschen herum und stieß dabei auch auf das Blog-Event.

Frühlingshafter Genuss in bunten Farben – davon mindestens drei verschiedene – sollen auf den Teller. Erst am vergangenen Samstag hatte ich Rigatoni (hellgelb) mit Champignons (braun), Zucchini (grün), Paprikaschote (rot u. gelb), Möhre (orange) sowie kleine Bohnenkerne (Flageolets cusinié – ebenfalls gelblich-grün) gemacht. Ich denke, das passt!

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Pizza mit Champignons, Paprikaschote und gekochtem Schinken

Am vergangenen Freitag gab es bei uns mal wieder selbst gemachte Pizza. Für den Boden hatte ich morgens wieder meinen erprobten Teig angesetzt, von dem ich abends dann etwas weniger als die Hälfte für die Pizza nahm. Aus dem Rest gab es am Sonntagmorgen frisch gebackene Brötchen.

Den Teig habe ich wie im Rezept beschrieben ausgewalkt und auf ein gelochtes Pizzablech gegeben. Als Belag kamen dieses Mal, neben Tomatensugo (wie in diesem Rezept beschrieben zubereitet) und Mozzarella, Champignonscheiben, rote Zwiebel- und Paprikastreifen sowie gekochter Schinken und oben drüber noch 2 – 3 EL geriebener Gouda auf die Pizza.

Bei 250 °C Ober-/Unterhitze 10 – 15 Minuten backen.

Es war mal wieder sehr lecker und sättigend; eine Pizza reichte locker für uns zwei.

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Insalata Caprese mit Spitzen vom grünen Spargel

Meine Blog-Artikel sind zeitlich etwas aus der Reihe geraten, aber nichtsdestotrotz möchte ich Euch gerne verraten, was ich mit den grünen Spargelspitzen vom Risotto angestellt habe.

Die gab es abends zu einem leckeren Tomate-Mozzarella-Salat mit Himbeer- statt Balsamicodressing.

Zutaten für 2 sättigende Portion oder 2 Beilagen:

  • 1 Mozzarella
  • 2 Strauchtomaten
  • Spitzen von ca. 500 g grünem Spargel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Himbeeressig
  • 1 EL Wasser
  • 1 kleine Schalotte
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 TL getrockneter Basilikum
  • ein paar Oliven nach Wunsch
  • frische Basilikumblättchen als Deko

Zubereitung:

Zunächst für das Dressing die Schalotte sehr fein würfeln. Öl, Essig und Wasser gut verrühren, Schalottenwürfelchen und getrockneten Basilikum dazu geben und mit Salz, Pfeffer sowie Zucker abschmecken.

Mozzarella und Tomaten in Scheiben schneiden und abwechselnd auf einem Teller am Rand anrichten. Die Spargelspitzen von der Mitte aus sternförmig drapieren, nach Wunsch die Oliven in die Mitte geben.

Mit dem Dressing gleichmäßig beträufeln und die Basilikumblättchen zum Schluss auf den Salat geben.

 

caprese_spargelspitzen

Frühlingshafter Reissalat

putencurrygeschnetzeltesAm vergangenen Sonntag gab es bei uns eine Champignon-Rahmsauce mit ein paar Putenbruststreifen und Curry gewürzt, dazu eine Basmati-Wildreismischung mit Erbsen.

Die Champignon-Rahmsauce könnt Ihr nach diesem Rezept machen, dabei die Lauchzwiebeln durch dünne Streifen von roter Zwiebel und das Wildgewürz durch Curry ersetzen. Vorher die Putenbruststreifen anbraten, aus der Pfanne nehmen und später wieder dazu geben. Den Reis wie gewohnt kochen und ein paar (TK-)Erbsen zugeben.


Vom Reis hatte ich etwas zu viel gemacht, so dass ich ihn am darauffolgenden Tag als Grundlage für einen sättigenden Salat nahm, in dem auch das Zucchini-Minze-Pesto aus der Rettungsaktion wieder Verwendung fand.

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 – 2 gehäufte EL Reis
  • 1 kleine Zucchini
  • Mini-Scamorza (Menge nach Geschmack)
  • 1 dünne Stange Staudensellerie
  • 6 Kirschtomaten oder 1 Strauchtomate
  • 1 gehäufter EL Zucchini-Minze-Pesto
  • ein bisschen gehackte Minze und Petersilie nach Geschmack

Zubereitung:

Gemüse und Kräuter entsprechend waschen und putzen. Zucchini in dünne Viertelscheiben schneiden, den Staudensellerie ebenfall in dünne Scheiben schneiden.

Die Kirschtomaten sowie die Scamorza je nach Größe halbieren oder vierteln.

Reis, Pesto (eventuell mit etwas warmem Wasser verdünnen, damit es die Konsistenz eines Salatdressings bekommt) und die übrigen Salatzutaten mischen. Mit gehackten Kräutern bestreuen.

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Tumbet mit Schweineschnitzelchen und P’amb oli

Hier hatte ich schon mal Tumbet gemacht. Die Zutaten habe ich verdoppelt, denn ich dachte mir, dass wir dann für beide Pfingsttage etwas zu essen hätten. Ich gebe hier aber die Zutaten für zwei Personen an.

Dazu gab es dann jeweils ein Schweineschnitzel (montags ein Rindersteak) und eine Scheibe P’amb oli. Leider gab es dieses Mal beim Metzger kein Ibérico-Schwein, so dass wir Duroc nahmen. Das war auf jeden Fall auch super zart und gut im Geschmack, brachte aber doch nicht diesen typischen Eigengeschmack des schwarzen Schweins mit, bei dem man eigentlich komplett auf Gewürze verzichten kann.

Zutaten für 2 Portionen:

Zubereitung:

Zunächst das Tumbet zubereiten. Da dies sehr arbeitsintensiv ist, habe ich direkt nach dem Frühstück damit angefangen. Die Auflaufform mit dem Gemüse habe ich dann mit Frischhaltefolie abgedeckt bis zum Abendessen im Kühlschrank aufbewahrt.

Zum Essen die Schweineschnitzel aus dem Kühlschrank nehmen und das Tumbet dann entgegen der Angaben im Originalrezept ca. 30 Minuten bei 150 °C Umluft in den Backofen stellen.

Das Brot in relativ dicke Scheiben schneiden und von beiden Seiten mit Olivenöl bestreichen. In der heißen Grillpfanne knusprig braten, auf etwas Küchenkrepp abtropfen lassen.

Die Schweineschnitzel so dünn wie möglich klopfen. Von beiden Seiten salzen und pfeffern und ebenfalls in der Grillpfanne von beiden Seiten braten.

Die drei Komponenten auf Tellern anrichten und vom Urlaub träumen.

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