Nachgebacken: Dinkelvollkornbrot

Ich wollte mein Brotrepertoire mal wieder um eine etwas einfache Variante erweitern und mir stand der Sinn nach einem Dinkelbrot.

Auf der Seite von Alnatura wurde ich fündig. Da ich alle Zutaten im Haus hatte, machte ich mich gleich ans Werk.

Zutaten:

  • 500g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Pck. Backhefe
  • 3 TL Meersalz
  • 4 EL Sonnenblumenkerne
  • 4 EL Kürbiskerne
  • 4 EL Leinsamen
  • 4 EL Sesam
  • 1 EL Waldhonig/Agavendicksaft
  • 500ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Mehl, Hefe, Salz und Saaten mischen.

Agavendicksaft im lauwarmen Wasser auflösen und über das Mehl gießen.

Alle Zutaten gut vermengen und in etwa 10 min zu einem glatten Teig kneten.

Als ich den relativ flüssigen Teig sah, war ich schon sehr skeptisch, ob das Brot wohl was wird.

In letzter Zeit hatte ich immer mal wieder ein paar Brotback-Fails.

Trotzdem bin ich mutig weiter gemäß Rezept vorgegangen:

Den Teig in eine gefettete Kastenform (ich: meine Silikonbackform – die gibt den Broten immer so lustige Formen) geben und in den 70°C warmen Backofen stellen.

Teig 45 min lang gehen lassen, dann die Temperatur auf 220°C erhöhen und das Brot in 60 min fertig backen.

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Backofenfrikadellen mit Rahmporree und Bratkartoffeln

Das zweite Kerzlein im Adventsgesteckt brannte schneller, als man gucken konnte. Da ich nach wie vor an einer hartnäckigen Erkältung laboriere, gab es in den vergangenen Tagen und Wochen meistens relativ einfaches Essen. Frikadellen, Bratkartoffeln und Rahmporree hatte ich ja schon öfter gemacht, aber dieses Mal kamen die Frikadellen aus dem Backofen und hatten noch eine besondere Zutat intus.

Die Bratkartoffeln und den Porree wie gewohnt zubereiten.

Für ca. 12 Frikadellen braucht man 500 g Bio-Hackfleisch (Rind oder „halb und halb“), das man in einer Schüssel mit 1 Ei vermischt. 1 fein gewürfelte Schalotte und 100 g gehackte Champignons in 1 EL Butter dünsten und zur Hackfleischmasse geben.

Die Masse kräftig mit Salz, Pfeffer und 1 TL Senf würzen und so viel Paniermehl/Semmelbrösel zugeben, dass sich lockere Bällchen formen lassen.

Diese auf ein mit Dauerbackfolie aus Silikon belegtes Backblech legen und im auf 180 °C Umluft vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten backen.

Die Frikadellen in die Mitte des Tellers legen, rechts und links davon die Bratkartoffeln und das Gemüse geben.

Die Frikadellen sind innen wunderbar locker und saftig.

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Hähnchenschenkel und Gemüse aus dem Bräter

… oder auf Neudeutsch: One Pot Chicken.

Als ob mit einem flotten englischen Namen das Rad neu erfunden würde. Eintopf! Schlicht und ergreifend!

Erstmal hatte ich morgens auf den letzten Drücker mein Gesteck für den ersten Advent fertig bekommen.

Alle Adventkränze und -gestecke in den Läden fand ich hässlich, aber die Teelichtbecher in Weiß und Gold fand ich schön.

Das kleine Holztablett hatte ich vor einiger Zeit schon erstanden, dazu kamen noch etwas Nadelgehölzgrün und getrocknete Orangenschalen. Aus der Küche habe ich noch Zimtstangen und Sternanis dazu gegeben und bin eigentlich ganz zufrieden.

Doch nun zum Essen!

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Aus- und Rückblick: Dezember 2017 – Ich bin spät dran

Auf dem letzten Bild des Soestkalenders des Schülerprojekts Aldesign sieht man ein verliebtes Paar in der verschneiten Rathausstraße. Am vorderen rechten Bildrand sieht man noch einen Bogen des Patroklidoms, dahinter befindet sich das Rathaus, das zu Weihnachten mit Lichtervorhängen geschmückt wird.

Für das Jahr 2018 wartet schon ein neuer Kalender mit neuen Bildern der Alde-Schüler.

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Nachgekocht: Zucchini-Kartoffel-Tortilla

Das Rezept habe ich über die FB-Gruppe Heart & Soul Food gefunden. Petra von Gramue hatte es unter dem Namen Zucchini-Kartoffel-Pizza dort vorgestellt, ich persönlich finde aber Tortilla passender.

Ich habe das Originalrezept wie immer an meine Gegebenheiten angepasst.

Zutaten für 2 – 4 Portionen, je nachdem, ob Vor- oder Hauptspeise:

  • 1 großer Zucchino
  • 300 g Kartoffeln
  • 3 Eier
  • 200 g Mozzarella
  • 100 g Schinken (ich: 3 Scheiben Prosciuto di Parma)
  • 1/2 chinesischer Knoblauch (ich: 1 kleine „normale“ Zehe)
  • 125 ml Crèmefine (ich: ersatzlos gestrichen)
  • 2 kleine Zwiebeln und
  • 1/2 Bund Schnittlauch (ich: ersetzt durch zwei Frühlingszwiebeln)

Zubereitung:

Die Zucchini und die rohen Kartoffeln reiben.

Die Mozzarella fein hacken, den Schinken in Streifen schneiden (geht super mit der Küchenschere) und den Knoblauch fein hacken; die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden, dabei etwas Grün zur Deko zurückbehalten.

Die Eier verschlagen, alle Zutaten gut unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Die Tortillamasse in eine Auflaufform füllen, glatt streichen und ca. 40 – 45 Minuten backen.

Die Tortilla ist fertig, wenn die Eiermasse gestockt ist und die Oberfläche schön goldbraun ist.

Die Tortilla in Portionsstücke schneiden, auf Teller geben und mit den zurückbehaltenen Frühlingszwiebelröllchen bestreuen.

Schnelle Wraps

Vom leckeren Blumenkohl mit Currycrème hatte ich noch Seidentofu und Weizentortillas übrig, im Vorrat schlummerte noch die Hälfte der Bratfilets japanische Art, sowie getrocknete Tomaten, ein Stück gelbe Paprikaschote und eine Avocado.

Das schrie ja förmlich nach leckeren Wraps zum Solomittagessen.

Während ich 2 Weizentortillas im Backofen bei knapp 100 °C Umluft erwärmte und sie dabei leider schon etwas zu kross wurden, habe ich die Avocado halbiert, entkernt und ausgekratzt. In einer Schüssel mit einer Gabel etwas zerdrücken, etwas Limettensaft darüber träufeln. Dann 2 EL Seidentofu dazu geben, verrühren und mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und Cumin pikant abschmecken.

Getrocknete Tomaten (Menge nach Wunsch) in lauwarmem Wasser einweichen. Das Stück Paprikaschote schälen und in Streifen schneiden. Das Bratfilet ebenfalls in Streifen schneiden.

Die Tomaten vor dem Anrichten gründlich ausdrücken und eventuell längs in Streifen schneiden.

Die beiden Tortillas auf ein Brett legen, mit der Avocado-Seidentofucrème bestreichen. Die Füllung jeweils auf das obere Drittel legen. Die Tortilla von unten hochklappen und die Seiten überschlagen.

So hatte ich schnell was im Magen, war satt und hatte Reste wegverbraucht.

 

Nachgekocht: Blumenkohl mit Currycrème

Vor drei Wochen kam der GöGa mit einem Heftchen, das im Betriebsrestaurant verteilt wurde nach Hause. Dabei handelte es sich um das Saisonheft Veganz von Peter + Silie by Sodexo, einem neuen vegan-vegetarischen Kantinenkonzept, bei dem Roland Trettl (Oh je! Mit der Website haut aber einer auf die sprichwörtliche K*cke…) federführend ist.

Unter anderem war in diesem Heft ein Rezept für dieses vegane Blumenkohlgericht, das mich sowohl optisch als auch vom Rezept her total ansprach und das ich darum für uns als Sonntagsessen kochte.

Ein bisschen abgewandelt habe ich es noch, aber es war wirklich köstlich, ein Blumenkohl mit den verschiedenen Zusatzkomponenten war absolut ausreichend und sättigend für uns zwei.

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Kartoffel auf Joghurtsauce

Ein weiteres schnelles Soloessen der letzten Wochen. Ich bin ja ein großer Kartoffelfan und kann eine leckere Salz- oder Pellkartoffel ohne alles, notfalls auch kalt essen. Da der GöGa eher für Pasta oder Reis ist bzw. Kartoffeln am liebsten von Pommes oder Bratkartoffeln mag, konnte ich mal wieder in seiner Abwesenheit eine schöne Pellkartoffel , die auf einer Joghurtsauce ausruhen durfte, genießen.

Für eine Person braucht man:

  • 1 mittelgroße Kartoffel, in der Schale ca. 20 Minuten gegart und nach Wunsch gepellt
  • 1 Becher Joghurt
  • 1 Stück Gurke, in Würfel geschnitten
  • 1 Stück gelbe Paprikaschote, dito *)
  • Salz und Pfeffer
  • Zitronensaft
  • Dill, hier TK
  • ein paar Chicoree- oder ander Salatblätter, falls vorhanden
  • 1/2 Paket Bratfilets „japanische Art“ (es gehen natürlich auch Reste von Fleisch)
  • Chilifäden als optionale Deko

Zubereitung:

Während die Kartoffel kocht, den Joghurt mit den Gemüsewürfeln verrühren, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Dill abschmecken.

Das Bratfilet in Streifen schneiden und kurz von allen Seiten in der heißen Pfanne ohne weiteres Fett knusprig braten.

Nach Wunsch gewaschene Chiroree- oder andere Salatblätter am Rand einer Schüssel drapieren. Den Joghurt hineingeben und eine halbe Kartoffel in die Mitte setzen. Die Bratfilets obenauf legen und mit Chilifäden dekorieren.

*) Das Gemüse im Joghurt ist natürlich austauschbar.

#wirrettenwaszurettenist: Geschenke aus der Küche (Weihnachtsbäckerei 2017)

Es geht mit großen Schritten auf Weihnachten zu und die Rettungstruppe von Wir retten, was zu retten ist widmet sich darum jetzt einmal den Geschenken aus der Küche.

Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich immer zwiegespalten bin, was selbst gemachte Geschenke – egal ob aus der Küche oder aus einer anderen Hobbywerkstatt – angeht.

Ich bin mir unsicher, ob sie so wert geschätzt werden, wie sie sollten. Ich habe da allerdings auch schon ein paar nicht so positive Erfahrungen gemacht, obwohl so ein Geschenk doch mit viel Liebe und oft auch Zeiteinsatz gemacht wird – und, ja, je nach Aufwand hat man ja auch einen gewissen Geldeinsatz für Zutaten, Verpackungen, eventuell Porto.

Naja, langer Rede kurzer Sinn: Es wird in der Küche gewerkelt und gemacht und getan, um besonders lieben Menschen etwas besonderes zukommen zu lassen.

Bei mir gibt es dieses Jahr u. a. Stollenkonfekt. Ein Rezept für Stollen gibt es schon im Blog, aber ich habe gleich mal die doppelte Menge genommen und auch noch ein bisschen was abgeändert.

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Kichererbsen-Bohnen-Eintopf mit Chorizo

Diesen superleckeren Eintopf hatte Basti Reichelt auf Facebook vorgestellt.

Was soll ich noch großartig sagen, der Eintopf war einfach großartig und weil das Gericht so großzügig bemessen war, dass man von den angeblich vier Portionen eine Fußballmannschaft samt Ersatzspieler hätte satt kriegen können, habe ich jetzt jede Menge eingeweckten Eintopf im Vorratsregal stehen.

Zutaten für 4++++ Portionen:

  • 1 Ring Chorizo (scharf)
  • 2 – 3 Knoblauchzehe
  • 2 Zwiebeln
  • 3 – 4 Kartoffeln
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 2 Dosen Kichererbsen
  • 2 Dosen Riesenbohnen (ich: getrocknete weiße Bohnen)
  • 1 Dose Wachtelbohnen (ich: getrocknete Wachtelbohnen)
  • mehrere Zweige frischen Thymian und frisches Bergbohnenkraut (ich: Thymian, Oregano, Majoran aus dem Garten)
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Kreuzkümmel
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Chorizo in dünne Scheiben schneiden, Zwiebeln in Spalten, Knoblauch in Scheiben und das restliche Gemüse in Würfel.

Die Bohnen*) und Kichererbsen in einem Sieb abgießen.

In 3 – 4 EL Olivenöl die Chorizo, Zwiebeln und den Knoblauch anbraten, wenn alles etwas anbräunt ist, das Gemüse dazugeben und 2 – 3 Minuten weiterbraten. Tomatenmark mit dazu geben, kurz unterrühren, die Tomaten untermischen und mit so viel Brühe auffüllen, dass alles gut bedeckt ist. Die Kräuer mit dazu geben und mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen.

Ca. 20 Minuten zugedeckt köcheln, bis das Gemüse gar, aber noch nicht zu weich ist.

Die Bohnen und Kichererbsen dazu geben und mit der restlichen Brühe wieder soweit auffüllen bis alles bedeckt ist, erhitzen, abschmecken und ggf. nachwürzen. Servieren! Guten Appetit!

Wenn es nicht scharf genug ist, einfach mit Chiliflocken nachwürzen.

*) Da ich weder Riesen-, noch Wachtelbohnen in der Dose/im Glas bekommen habe, habe ich diese über Nacht eingeweicht und dann am nächsten Tag zusammen abgekocht.