Archiv der Kategorie: Fleisch und Geflügel

Tortellini alla Panna gratinati

Dieses Gericht ist relativ schnell vorbereitet, braucht anschließend aber noch 30- 40 Minuten zum Überbacken. Belohnt wird man mit einem leckeren, herzhaften Essen aus frischer Pasta, Gemüse, etwas gekochtem Schinken – meiner war mit Rosmarin, was sehr gut passte – und viiiieeeel oder wenig Käse – ganz nach Wunsch.

Man nimmt am besten Tortellini aus der Frischetheke und keine getrockneten. Im Gegensatz zu letzteren, die man vorkochen muss, kann man die frische Pasta sofort in die Auflaufform geben und sich ganz der Zubereitung der Sauce widmen.

Ich abe mich mangels größerer Auswahl für die Tortellini Pesto-Basilico & Pinoli von Giovanni Rana entschieden und muss sagen, dass sie sehr gut geschmeckt haben.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Paket Tortellini aus der Frischetheke, Füllung nach Wunsch
  • 1 ca. 0,5 cm dicke Scheibe gekochten Schinken
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 Becher Schlagsahne
  • ca. 100 g TK-Erbsen und -Brokkoli (oder anderes Gemüse nach Wunsch)
  • mildes Currypulver
  • Salz, Pfeffer
  • geriebener Käse, Sorte und Menge nach Wunsch
  • Olivenöl

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und eine Auflaufform bereitstellen.
Diese mit etwas Olivenöl ausstreichen und die Tortellini hinein geben.

Falls der gekochte Schinken einen Fettrand hat, diesen abschneiden und fein würfeln.

Den restlichen Schinken ebenfalls würfeln und separat zur Seite stellen.

Die Schalotte in möglichst feine Würfelchen schneiden.

Eine genügend große Pfanne aufstellen und diese erhitzen. Den Schinkenspeck auslassen und die Schalottenwürfel glasig dünsten.
Falls man keinen Fettrand hat, die Schalottenwürfel in etwas Olivenöl glasig dünsten und weitermachen wie beschrieben.

Die Schinkenwürfel zugeben und leicht anbraten. Dann mit Sahne aufgießen, mit den Gewürzen abschmecken und das Gemüse zugeben.

Die Sauce über die Tortellini gießen, etwas umrühren, den Käse darüber streuen und ca. 30 – 40 Minuten überbacken.

tortellini_allapanna_gratinati

Rinderhüftsteak aus der neuen Grillpfanne

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Ich hatte in einigen Blogs und auch in Facebook-Kochgruppen viel Gutes über die Produkte von d.die Pfanne gehört bzw. gelesen.

grillpfanneDa ich noch auf der Suche nach einer Grillpfanne war, haben wir vor zwei Wochen eine bestellt. Leider war die Zustellung per DPD eine reine Katastrophe, aber dafür kann der Versender wohl nichts.

Die Pfanne habe ich gemäß der Anleitung mit warmem Wasser und etwas Spülmittel rundherum gereinigt. Nach dem gründlichen Trocknen habe ich die Pfanne dann von innen mit einer dünnen Schichten Erdnussöl versehen.

Am vergangen Sonntag hatte sie dann Premiere: Wir hatten vom Einkauf Bio-Rinderhüftsteaks (2 x 250 g, wovon wir dann ein Steak noch spontan eingefroren haben, weil 250 g pro Person selbst dem GöGa zu viel erschienen war.) mitgebracht.

Dazu gab es einen bunten Salat mit Joghurt-Dressing nach Art von „Omma Toni“ und Backofenpommes (waren labberig, aber die müssen ja auch mal weg).

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Rinderhüftsteak à 250 g, halbiert
  • Salatzutaten nach Wahl, z. B. Eisbergsalat, Möhren- und Gurkenscheiben, Radieschenstifte
  • 1 Rezept Joghurt-Salatsauce nach „Omma Toni“, zusätzlich hergestellt mit:
    • Zitronenzesten
    • 1 EL TK-Petersilie
    • Ahornsirup statt Zucker
  • Backofenpommes nach Geschmack
  • Salz, Pfeffer
  • 1 gestrichener EL Butterschmalz
  • 2 Stücke Alufolie

Zubereitung:

Zunächst die Pommes nach Packungsanweisung zubereiten.

In der Zwischenzeit die Steaks falls nötig parieren (und mit den Abschnitten die Katze erfreuen) und bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Den Eisbergsalat waschen und trocken schleudern. Die Möhre schälen und in dünne Scheiben schneiden. Das Gurkenstück halbieren, die Kerne herauskratzen (mit einem Espressolöffel) und dann ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Radieschen gut waschen, trocknen, zunächst in dünne Scheiben und danach in dünne Stifte schneiden. Kurz vor dem Servieren mit der Salatsauce mischen.

Für die Steaks die Steaks etwa 10 Minuten bevor die Pommes fertig sind, die Grillpfanne erhitzen und die Steaks ca. 5 Minuten von beiden Seiten braten. Dabei etwas andrücken, damit das Grillmuster schön rauskommt. Aus der Pfanne nehmen und in Alufolie gewickelt ruhen lassen.

Alles Anrichten und die Steaks am Tisch nach Wunsch pfeffern und salzen. Den Anschnitt habe ich dieses Mal vergessen, aber das Steak war perfekt medium-rare.

hueftsteak

Die Pfanne ließ sich nach dem Abkühlen ganz einfach mit einem feuchten Tuch reinigen. Top!

 

Zwiebelschnitzel

Ich kenne dieses Gericht aus den frühen Achtzigern als Partyessen für viele Leute. Leicht angebratene Zwiebelschnitzel kamen auf’s Backblech, entsprechende Mengen Zwiebelsuppenfix aus der Tüte wurde in Sahne eingerührt und über das Fleisch gekippt und im Ofen überbacken.

Am vergangenen Sonntag gab es das Zwiebelschnitzel dann bei uns, natürlich ohne Tüte und mit Schweineschnitzeln aus dem Biomarkt. Das Rezept habe ich vom Chefkoch.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Bio-Schweineschnitzel
  • 100 ml Sahne
  • 2 große Zwiebeln
  • 75 g Schmand
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 75 g geriebener Käse
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Fett zum Braten

Zubereitung:

Die Schnitzel salzen und pfeffern, von beiden Seiten kurz anbraten und in eine Auflaufform geben.

Die Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Knoblauch sehr fein hacken.
In der Pfanne goldbraun rösten.
Die Sahne mit dem Schmand verrühren. Zu den Zwiebeln geben. Etwa 5 min köcheln lassen, bis die Sauce etwas reduziert ist. Über die Schnitzel geben, den Käse darüber streuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Umluft ca. 25 min überbacken.

zwiebelschnitzel

Die Schnitzel haben sehr lecker geschmeckt. Dazu gab es bei uns einfach Reis und einen gemischten Salat.

Rindfleisch mit Meerrettichsauce, Salzkartoffeln und etwas grünem Salat

Als ich das letzte Mal eine Rindfleischbrühe gekocht habe, hatte ich die Beinscheibe übrig behalten. Am nächsten Tag habe ich das Fleisch in Würfel geschnitten und mit Salzkartoffeln und Meerrettichsauce gemacht. Dazu gab es noch einen einfachen grünen Salat.

Wie man Salzkartoffeln kocht, sollte wohl jedem bekannt sein.

Für die Sauce habe ich eine Béchamelsauce mit etwas Rinderbrühe und Sahne als Flüssigkeit zubereitet und mit Sahnemeerrettich und Wasabipulver, weil mir der Sahnemeerrettich zu süßlich und nicht scharf genug war, abgeschmeckt. Das war wirklich sehr lecker, und ich verstehe üüüüberhaupt nicht, warum ich dieses Gericht früher bei  meiner Oma nicht mochte.

rindfleisch_meerrettichsauce

Rindfleischsuppe „asiatische Art“

Heute hatte ich eine Rindfleischbrühe aus einer Beinscheibe gekocht. Für mein Mittagessen hatte ich fertige Brühe in einen kleinen Topf umgefüllt und mit den folgenden Zutaten in eine leckere asiatisch inspirierte Rindfleischsuppe verwandelt:

Zutaten für 2 Portionen als Hauptspeise oder 4 Portionen als Vorspeise:

  • 500 ml Rindfleischbrühe
  • 1 fingerlanges Stück Porree
  • 1 Möhre
  • 4 – 5 getrocknete Steinpilze
  • 15 g Vermicelli
  • 2 EL (TK-)Spinat
  • 50 g Rindfleisch (oder mehr nach Wunsch)
  • 1 EL Sojasauce
  • ein paar Spritzer Worcestersauce
  • etwas weißen Balsamicoessig

Zubereitung:

Die Steinpilze mit kochendem Wasser übergießen und stehen lassen.

Porree und Möhren putzen, waschen und in Juliennestreifen schneiden. Das Fleisch ebenfalls in Streifen schneiden. Die Steinpilze abgießen und Scheiben schneiden. Alles zusammen mit den Vermicelli und dem Spinat in die heiße Brühe geben. Köcheln lassen, bis die Vermicelli und Gemüse weich sind. Mit Sojasauce, Worcestersauce und Balsamico abschmecken.

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Grundrezept: Rindfleischbrühe

Zutaten für ca. 2,5 l Suppe:

  • 500 g Rinderbeinscheibe oder anderes Suppenfleisch
  • 1 Bund Suppengrün (1 dicke Stange Porree, 2 dicke Möhren, 1 dicke Scheibe Knollensellerie)
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 Lorbeerblatt
  • je 1 TL Pfeffer- und Senfkörner
  • ein paar Gewürznelken und Wacholderbeeren
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Tee- oder Gewürzei

Zubereitung:

Ingwer, Lorbeerblatt, Pfeffer-/Senfkörner, Gewürznelken und Wacholderbeeren in das Tee- oder Gewürzei geben.

Den Porree putzen, halbieren und unter fließendem Wasser abspülen. Ein fingerlanges Stück zur Seite legen, den Rest in grobe Stücke schneiden. Eine Möhre in dicke Scheiben schneiden, die zweite Möhre zur Seite legen. Den Sellerie schälen und in Stücke schneiden.

Beinscheibe und Gemüse in einen Topf geben (ich habe meinem Spaghettitopf mit Einsatz genommen, damit ich das Gemüse nicht einzeln aus der Suppe fischen muss) und mit 2,5 Liter kaltem Wasser aufgießen. Salz und Gewürzei zugeben und aufkochen lassen. Dann auf kleiner Temperatur garen, bis das Fleisch weich und zart ist und die Brühe Geschmack bekommt.

Den Einsatz aus der Flüssigkeit nehmen und das Fleisch in eine Schüssel geben. Das verkochte Gemüse und die Gewürze aus dem Ei können weg geworfen werden.

Fleisch und Brühe wie gewünscht weiter verwenden.

Ich habe mittags mit einem Teil der Brühe eine leckere Rindfleischsuppe „asiatische Art“ gemacht. Das restliche Rindfleisch liegt im Kühlschrank und wird morgen als Rindfleisch mit Meerrettichsauce und Salzkartoffeln serviert. Den Rest der Brühe friere ich dann portionsweise zur späterern Verwendung ein.

Puten-Champignonrahmgeschnetzeltes mit Rösti

Unser gestriges Abendessen war mal wieder richtig gelungen, obwohl ich anfangs gar keine Lust zum Kochen hatte. Da das Putenschnitzel schon aufgetaut war, musste es auf jeden Fall gebraten werden. Als ich mich dann erst mal ans Werk begeben hatte, war es dann auch gut.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 – 2 Putenschnitzel, nach Geschmack und Hunger
  • 1 Zwiebel
  • 100 – 200 g Champignons, nach Geschmack und Hunger
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Paprika-Tomaten-Mark
  • 100 ml Weißwein
  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 Ecken Schmelzkäse Pfeffer
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 1 TL Senf
  • 3 gestrichene EL Butterschmalz
  • 2 mittelgroße festkochende Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 2 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Die Kartoffeln grob raffeln, eine Weile stehen lassen und inzwischen das Geschnetzelte zubereiten und warm halten.

Dafür die Champignons in Scheiben, die geschälte Zwiebel in schmale Streifen und das Fleisch ebenfalls in Streifen schneiden. Das Fleisch mit der Speisestärke mischen.

Jeweils einen gestrichenen Esslöffel Butterschmalz erhitzen und nacheinander die Champignons auf hoher Temperatur braten, heraus nehmen und beiseite stellen. Dann bei kleiner Temperatur zunächst die Zwiebeln glasig dünsten, zu den Champignons geben und zum Schluss das Fleisch braten. Ebenfalls heraus nehmen und zu Champignons und Zwiebeln geben.

Das Paprika-Tomaten-Mark in die Pfanne geben und den Bratensatz mit dem Wein los kochen. Mit der Sahne auffüllen, die Schmelzkäseecken in der Sahne schmelzen lassen und die Sauce pikant mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Senf pikant abschmecken.

Die übrigen Zutaten in die Sauce geben und das Geschnetzelte auf kleiner Temperatur warm halten.

Für die Rösti eine tellergroße Pfanne mit Butterschmalz erhitzen, die gewürzten Kartoffelraspeln zugeben und fest drücken. Auf mittlerer Temperatur backen, bis sie sich leicht vom Pfannenboden lösen lässt. Mit Hilfe eine Tellers oder Topfdeckels wenden und auf der zweiten Seite knusprig backen.

Mit Küchenkrepp vor dem Servieren etwas entfetten und dann entweder halbieren oder vierteln oder wie ich mit einem Metallring runde kleine Rösti ausstechen und mit dem Geschnetzelten anrichten. Dazu gab es bei uns einen gemischten Salat.

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Spinat-Lachs-Lasagne

Diese leckere Lasagne ist relativ schnell gemacht. Man muss nur Rahmspinat herstellen, außerdem braucht man noch Räucherlachs, Lasagneplatten und Käse – und natürlich einen Backofen.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 300 g TK-Blattspinat
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 100 ml Weißwein
  • 1 Becher Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 6 – 8 Lasagneplatten
  • 2 Pakete Bio-Räucherlachs à 100 g
  • geriebener Käse zum Überbacken, Menge nach Wunsch

Zubereitung:

Zunächst für die Spinatsauce Knoblauchzehe und Zwiebel schälen und fein hacken. Im heißen Olivenöl glasig dünsten. Den (aufgetauten) Spinat zugeben und mit Wein ablöschen. Dann die Schlagsahne zugeben, eventuell noch etwas Milch oder Wasser zugeben, damit die Sauce flüssig genug ist.

Die Spinatsauce mit Salz (hier etwas vorsichtig sein, weil der Räucherlachs salzig ist), Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und das Schichten der Lasagne beginnen:

Ich habe kleine Auflaufformen, in denen ich für den GöGa und mich jeweils eine eigene Lasagne mache. Ansonsten kann man jede beliebige Auflaufform nehmen.

Zuunterst in die Form(en) mache ich immer eine dünne Schicht Sauce, damit die Lasagneplatten nicht anpappen. Darauf kommen im Wechsel Lasagneplatte, Räucherlachscheiben, Spinatsauce und so weiter. Ich schließe immer mit einer Lasagneplatte und etwas Sauce ab, darauf kommt dann der Käse und die Lasagne geht für ca. 20 – 30 Minuten in den Backofen bis die Käseschicht goldbraun ist.

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Lasagne vor dem Ofen

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Lasagne nach dem Ofen

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Lasagne von innen

Orientalische Hähnchen-Gemüsepfanne mit Safranreis

Das Rezept hat Sebastian Reichelt vor kurzer Zeit in einer Facebook-Gruppe gepostet. Das Gericht sah auf seinem Foto so köstlich aus, dass ich es vergangenen Sonntag unbedingt nachkochen musste. Bereut habe ich das nicht, es war einfach köstlich!

Zutaten für 3 Portionen:

  • 3 Hähnchenschenkel vom Markt
  • Saft einer Limette
  • 3 EL Olivenöl
  • Ras-el Hanout und Baharat geschmischt
  • 1 g Safran
  • 1 Zucchini
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 große Möhre
  • 100 g Schalotten
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 Datteln – oder mehr nach Geachmack
  • 6 Softaprikosen – oder mehr nach Geschmack
  • 2 EL Mandelkerne oder gehackte Mandeln
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 1 TL Butter
  • 2 Tassen Wasser
  • restliche Safranfäden
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Tasse gewässerte Sultaninen
  • 150 g Naturjoghurt
  • 2 EL getrocknete Minze
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • außerdem: Kerne von 1/2 Granatapfel, gehackte Petersilie, 2 TL Harrissa

Zubereitung:

safranEin paar Safranfäden für den Reis beiseite legen.
Den Rest mit einem 1 TL kochendem Wasser überbrühen.

 

haehnchen_eingelegtHähnchenschenkel mit Ras-el Hanout-Bararat-Mischung gut rundum einreiben. In eine Schüssel legen. Den überbrühten Safran mit Olivenöl und Limettensaft darüber geben und gut vermischen und mehrere Stunden (optimal sind 24 Stunden) kühl stellen.


Das Gemüse waschen, putzen und in Streifen bzw. schräge Scheiben schneiden. Schalotten schälen und halbieren, rote Zwiebel schälen und achteln. Zwei Knoblauchzehen schälen.

Bio-Orange heiß abwaschen und in dicke Scheiben schneiden.

Datteln und Aprikosen halbieren oder dritteln.


Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Hähnchenschenkel salzen und pfeffern und in einem Bräter oder einer großen ofenfesten Pfanne von allen Seiten knusprig braten. Die Safran-Öl-Limettenmischung über die Hähnchenschenkel geben und ca. 25 Minuten im Backofen schmurgeln lassen.

Dann die Hähnchenschenkel aus der Pfanne nehmen, das Gemüse mit Datteln, Aprikosen und Mandeln in die Pfanne geben. Salzen, pfeffern, gut umrühren und die Hähnchenschenkel wieder oben auf setzen. Die Orangenscheiben zwischen die Schenkel stecken.

Noch einmal für ca. 25 Minuten in den Ofen geben.


In der Zwischenzeit den Reis in der Butter kurz glasig dünsten, Wasser, Safran und etwas Salz zugeben, aufkochen und dann auf kleiner Temperatur garen. Zum Schluss die Sultaninen unterrühren.


Den Naturjoghurt mit gerebelter Minze, fein gehackter Knoblauchzehe und etwas Salz mischen.

Zum Anrichten das Gemüse auf Tellern anrichten, jeweils einen Hähnchenschenkel darauf legen und eine Orangenscheibe dazu geben.

Den Reis mit einem Ring anrichten, etwas vom Minzjoghurt und dem Harrissa dazu geben und alles mit Granatapfelkernen und Petersilie bestreuen.

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Die Zubereitung ist ein wenig aufwendig, aber mit der entsprechenden Planung geht es und die Mühen lohnen sich.

Lammköfte mit Cacık und Fladenbrot

Zu meiner Brunhild gehört von Anfang an ein Fleischwolf. Dass der prinzipiell super funktioniert, hat er bei der Spritzgebäckproduktion in der Vorweihnachtszeit bewiesen.

Nun wollte ich ihn aber auch mal an der eigentlichen Materie, dem Fleisch ausprobieren. So hatte ich Lammfleisch geholt, weil man das ja in der Regel im Supermarkt nicht gewolft bekommt und wollte Köfte machen. Eine Rezeptanregung holte ich mir auf der Webseite Koch Dich türkisch von Orkide und Orhan Tançgil, deren Kochbuch Türkei vegetarisch ich ja auch habe.

Zunächst habe ich am Vortag den Teig für das Fladenbrot vorbereitet und im Kühlschrank gehen gelassen.

Zutaten für die Lammköfte (ca. 12 Stück):

  • ca. 300 g leicht durchwachsenes Lammfleisch
  • 1 Scheibe Sesamknäckebrot
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer
  • Pul biber (Chiliflocken)
  • 1 TL gefriergetrocknete Zwiebeln, z. B. von Goutess (ihr könnt auch eine frische fein gehackte Zwiebel nehmen, aber die vertrage ich nicht so gut)
  • 1 EL TK-Petersilie (ich hatte leider keine gut aussehende frische Petersilie bekommen)
  • 1 EL Olivenöl

Zutaten für das Cacık (Tzatziki):

  • 200 g Joghurt
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL TK-Dill
  • 1 TL TK-Petersilie
  • 1 TL getrocknete Minze
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl

Zubereitung:

Zunächst den Backofen auf 250 °C vorheizen und den Teig für das Fladenbrot gut durchkneten und zu einer runden Form (ca. Größe einer Pizza) ausziehen. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Bachblech oder auf ein gelochtes Pizzablech und damit auf den Gitterrost legen.
Etwa 15 Minuten backen.


In der Zwischenzeit für das Cacık die Salatgurke heiß abwaschen, längs halbieren und Kerne heraus schaben (geht gut mit einem Espressolöffel). Die Gurkenhälften in nicht zu feine Scheiben schneiden.
Die Knoblauchzehe zählen und sehr fein hacken.

Beides mit dem Joghurt verrühren und mit den Kräutern sowie den Gewürzen abschmecken.

Zum Servieren in eine Schüssel umfüllen und mit Olivenöl beträufeln.


Das Lammfleisch durch den Fleischwolf mit feiner Scheibe in eine Schüssel lassen.

Ei, zerbröseltes Sesamknäcke, Zwiebel, Gewürze und Petersilie untermischen.

Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen, mit einem Esslöffel Portionen vom Lammfleisch abstechen und mit feuchten Händen zu Bällchen rollen. Im Olivenöl von beiden Seiten kross braten und mit dem Cacık, dem Fladenbrot und eventuell ein paar Oliven servieren.

lammkoefte