Im März geht es bei Leckeres für jeden Tag um Familienfavoriten. Nun sind der Göga und ich nicht wirklich eine Familie, aber natürlich haben wir auch eine Reihe von (Lieblings-)Gerichten, die immer wieder auf den Tisch kommen.
Aber auch Pfannengyros oder -döner mit den typischen Beilagen kommen immer gerne auf den Tisch. Klar, dass entsprechende Rezepte im Blog zu finden sind:
Dass ich bisher dieses Gericht noch nicht komplett vegan gemacht habe, liegt daran, dass ich keinen wirklich gut schmeckenden veganen Joghurt gefunden habe. Die Sorten mit Obst finde ich ganz gut, aber ganz ohne hat für mich immer einen leicht pappigen Beigeschmack.
Weiter geht es mit Kochen und Essen aus der Bämbox von Tim Mälzer.
Es gab ein überaus leckeres, leicht scharfes Ingwerhähnchen. Die fertige Bio-Mischung im Glas befand sich ebenfall in der Box. Das Rezept steht im Kitchen Impossible Kochbuch, und ich werde es auf jeden Fall mal nachkochen.
Dieses Mal musste ich nur den Inhalt des Glases in eine Pfanne geben, das Glas it ca. 50 ml Wasser durchspülen und dazu geben und heiß werden lassen.
Ich habe den restlichen Mizunasalat und ein paar TK-Erbsen zugegeben. Das war eine tolle Idee!
Um die Schärfe für mich etwas abzumildern, habe ich einen Kleks Joghurt auf das Gericht gegeben und ein paar Korianderblätter darüber gestreut.
Sonntagnachmittag waren wir zum Kaffeetrinken bei meiner Schwiegermutter eingeladen. Meistens macht sie dann Herzwaffeln mit heißen Kirschen und Sahne. Total lecker, aber natürlich immer viel zu viel.
Sie hat uns also einen kleinen Stapel Waffeln mitgegeben, aus denen ich am Montagabend nach unserem Pastagericht noch einen leckeren Nachtisch machte.
Zutaten:
2 Herzwaffeln (Das Originalrezept habe ich leider nicht.)
2 EL Quark
1 kleiner Apfel
ein paar Spritzer Limettensaft
etwas Apfelschorle oder Sprudelwasser
Ahornsirup
Zubereitung:
Die Waffeln auf dem Backofenrost ca. 10 Minuten auf 150 °C Umluft knusprig werden lassen.
Inzwischen den Apfel schälen, entkernen, vierteln und in dünne Scheibchen schneiden. Mit etwas Limettensaft beträufeln.
Quark mit Apfelschorle (Sprudelwasser) glattrühren, die Apfelscheibchen unterheben.
Waffelherzen teilen und mit jeweils einer Lage Apfelquark auf Dessertellern stapeln. Zum Schluss mit Ahornsirup übergießen.
Aus Resten ist ein schneller und leckerer Nachtisch entstanden.
Wie hier schon geschrieben, habe ich mir die sogenannte Bäm-Box von Tim Mälzer bestellt, die vergangenen Freitag bei uns eintraf.
Aus dem vielfältigen Inhalt habe ich gleich mal fünf Zutaten für unser Dinner for Two ausgesucht. Als Nachtisch gab es noch eine selbstgerührte Orangenquarkcrème mit Mandelkaramell.
Doch zunächst zum Hauptgericht:
Statt die Pinsa – wie im beiliegenden Rezeptheftchen vorgeschlagen – mit Tomatensugo, Mizuna, Parmesan und Steakstreifen zu belegen, habe ich das Ganze etwas auseinanderdividiert. Dem GöGa war der/die/das Mizuna *) durch die enthaltenen Senföle zu scharf, so dass ich mich entschloss daraus einen Salat mit einer Honigvinaigrette zu machen, was gut angkam. Darauf kam eine halbe gewürfelte Birne sowie frisch gehobelter Parmesan.
*) Mizuna ‚Shoto‘ ist in Japan ein beliebter Senfkohl oder Senfsalat, der nur eine dezente Schärfe besitzt. Die jungen Blätter sind als Basis für frische Salate gut geeignet.
Er ist vielfältig zu verwenden. Junge Blätter als Salat, ältere Blätter als Spinat und die Blattstiele als Beilage. Die Pflanzen bieten einen hohen Ertrag, sind sehr kältetolerant und als Frühjahrs- und Herbsternte gut anzubauen. Ich habe sogar ein (vergessenes) Samentütchen in der Küche liegen, so dass ich dieses Jahr auf jeden Fall mal Mizuna in eines meiner Hochbeete aussäen werde.
Zutaten für den Salat:
2 Handvoll Mizunablättchen (Sie waren in einem Topzustand, hatten weder welke noch matschige Blättchen und brauchten nur kurz gewaschen und trocken geschleudert zu werden.)
1 EL Rapsöl
1 EL Weißweinessig (oder Reisessig, aber daran denke ich gerade beim Tippen erst)
Salz, Pfeffer
Honig, Menge nach Geschmack
etwas Wasser zum Glattrühren
1 kleine geschälte und entkernte Birne (Conference) in Stücken
frisch gehobelter Parmesan
Zubereitung:
Die Zutaten für das Dressing zusammenrühren. Kurz vor dem Servieren die Mizunablättchen untermischen, auf Teller oder in Salatschälchen geben und mit Birne und Parmesan dekorieren.
Scheinbar bin ich meiner Zeit weit voraus, denn das Sheet Pan Dinner oder das One-Sheet Pan-Gericht scheint gerade der heißeste Schei* in der Welt des Essens zu sein.
Ich lasse sehr gerne den Backofen die Arbeit mache und „schmeiße“ verschiedene Zutaten in eine Auflaufform oder ein Blech und verlasse die Küche für die nächste Zeit.
Meine Pizzaschnecken entsprechen wohl nicht so ganz der Grundidee, aber mit wenig Vorbereitung hat man schnell ein leckeres Essen – vielleicht macht man einen kleinen Salat, während die Hauptkomponente im Backofen schmurgelt – auf dem Tisch.
Einen Schönheitspreis gewinnen die Schnecken nicht, aber geschmacklich waren sie top!
Meine Schnecken sind vegetarisch und bio – bis auf die vegane Mühlensalami. Ich finde da kann man auch mal auf Fertigzutaten wie den Pizzateig auf der Rolle und den Bruschetta-Aufstrich zurückgreifen.
Zutaten für ca. 6 Schnecken – je nachdem wie dick Ihr sie schneidet:
Den Pizzateig abrollen, mit dem Antipastiaufstrich bestreichen (oben links). Die Mozzarella gezupft über dem Aufstrich verteilen (oben rechts).
Mit der Salami (unten links) und den Champignonscheiben (unten rechts) belegen.
Von der Schmalseite aufrollen und in sechs Stücke schneiden. Aufrecht auf ein Backblech setzen, jede Schnecke mit etwas Gouda belegen. Bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und der Teig im Innern gar ist.
Wenn Ihr den Teig an der Längsseite aufrollt und dann in schmalere Scheiben schneidet, bekommt Ihr kleine Schnecken, die Ihr bequem mit der Hand snacken könnt.
Im Januar wird wieder gerettet, was uns die Lebensmittelindustrie so vorsetzt. Es geht um überbackene Toasts und Brote.
Ja, auch hier ist der Handel bestens ausgestattet. Ob „Bistro-Baguettes“ aus der Tiefkühltruhe oder überbackene Brotfladen in Bäckereiketten oder ähnlichem, man kann viel Geld für viele Zusatzstoffe ausgeben.
Ein überbackenes Brot, das wir einmal während einer Werbeaktion im Supermarkt probieren durften, ist das sogenannte Rustipani. Schlecht hat es nicht geschmeckt, aber das kann ich doch auch selber machen.
Zutaten für ein überbackenes Champignonbrot
Den Anfang macht das Brot: Dafür habe ich mein leckeres Sauerteigbrot im Gusseisentopf gebacken. Sobald wir uns zur Mitte vorgearbeitet hatten, habe ich zwei ca. 1 cm dicke Scheiben abgeschnitten und für die Rustipani zur Seite gelegt.
Den Belag könnt Ihr ganz nach Gusto wählen. Ich hatte noch Champignons (gemischte Pilze sind natürlich auch toll, aber mein GöGa isst nur Champignons), Lauchzwiebeln, Gouda und etwas Ricotta im Vorrat. Hier könnt Ihr auch Crème Fraîche oder Sauerrahm/Schmand nehmen.
Auf dem kulinarischen Wunschzettel des GöGas stand mal wieder ein Chili. Die Hauptzutaten wie (veganes) Hackfleisch, Mais, Kidneybohnen sowie die passenden Gewürze waren im Vorrat. So weit, so gut.
Nun galt es noch Weizentortillas zu kaufen und da war dann Ende. Aus Gründen hatten wir vergangenen Samstag unsere Einkaufstour falsch herum angetreten. Normalerweise kaufen wir zuerst im Lebensgarten und fahren dann zum Rewe, um dort zu kaufen, was wir im ersten Geschäft nicht bekommen. Da wir verganene Woche zuerst beim Rewe und dann im Lebensgarten waren, gingen wir in puncto Tortillas leider leer aus.
Nun kann man Tortillas ja ganz einfach selber machen. Dachte ich und wunderte mich bei der Suche nach Rezepten im Netz, dass in den meisten Backpulver in der Zutatenliste stand. Aus TV-Dokus weiß ich, dass diese Fladen ursprünglich nur aus Mehl, Wasser und eventuell Salz bestehen.
Ich wollte das Vorhaben erst aufgeben, da fiel mir mein kleines mexikanisches Kochbüchlein von GU ein, dass ich hier schon einmal zu Rate gezogen hatte.
Und richtig: man braucht lediglich Weizenmehl, Maismehl nach Wunsch, Wasser und Salz.
Zutaten für 4 Tortillafladen:
125 g Weizenmehl (ich: Type 550)
125 g Maismehl (ich: Maisgrieß/Polenta)
1 TL Salz
150 – 200 ml lauwarmes Wasser
Zubereitung:
Mehlsorten mit Salz in einer Rührschüssel mischen. Esslöffelweise das Wasser zugeben, dabei ständig mit dem Knethaken rühren.
Zum Schluss den Teig mit den Händen durchkneten. Er sollte weich sein, aber nicht mehr kleben. Zugedeckt etwa 20 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.
Vier gleich große Kugeln formen und auf einer Silikonbackmatte zu dünnen Fladen ausrollen.
Vier gleich große Kugeln formen und auf einer Silikonbackmatte zu dünnen Fladen ausrollen.
Eine beschichtete Pfanne ohne Fett erhitzen, die Tortillas nacheinander von jeder Seite etwa eine Minute backen.
Bei mir hat das ganz hervorragend der Crêpesmaker gemacht.
Jetzt kann man die Tortillas nach Wunsch weiterverarbeiten.
Solltet Ihr sie bei Tisch füllen und rollen wollen, die fertig gebackenen Fladen bis dahin mit einem feuchten Küchentuch abdecken.
Bei uns wurden sie mit Chili gefüllt, gerollt und mit etwas Käse überbacken. Dazu gab es noch etwas Blattsalat mit Joghurtdressing.
Dieses unspektakuläre Gericht ist Kindheit pur und passt hervorragend zu unserer Endstation des Jahres im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft. Im Dezember bleiben wir in Deutschland und dieses Gericht gab es oft an einem Samstagmittag. An diesem Tag wurde viel im und ums Haus gewerkelt und so war mittags eine warme, unkomplizierte Mahlzeit sehr willkommen.
Damals wurde sie mit vor dem Kochen zerbrochenen Maccheroni serviert. Ich hatte noch jede Menge Penne, die ich verwendet habe.
Die Zubereitung ist denkbar einfach und benötigt im Grunde noch mal ein richtiges Rezept, es ginge auch einfach stichpunktartig.
Zutaten für 2 Portionen:
200 – 250 g Nudeln (Maccheroni, Penne oder jede andere Sorte)
1 mittelgroße Zwiebel
250 – 300 g gemischtes Hackfleisch (Ich habe das vegane Mühlenhack genommen.)
1 EL Öl oder Butterschmalz
1/2 Tube Tomatenmark
eventuell etwas Wasser
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Nudeln wie gewohnt in Salzwasser kochen.
Zwiebel nicht zu fein würfeln. In Fett glasig dünsten, Hackfleisch zugeben und krümelig anbraten. Tomatenmark zugeben und alles gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und eventuell mit etwas Wasser verdünnen.
Mit den Nudeln mischen.
Ich weiß nicht mehr, ob es früher auch noch Salat als kleinen Frischekick dazu gemacht wurde. Ich habe jedenfalls ein paar Blätter mit Joghurtsauce nach Omma Tonis Art dazu serviert.
Der Rest Reibekäse vom Vortag musste weg und passte gut dazu, aber früher gab’s keinen Käse über das Gericht.
Nachdem ich – meinem derzeitigen Gesundheitszustand entsprechend – als erstes Hotdog-Brötchen gebacken und eingefroren hatte, später dann den typischen eingelegten Gurkensalat und am Vortag die dänische Remoulade gemacht habe, gab es am Wochenende endlich die geplanten Hotdogs.
Als ich las, dass es im Rahmen der kulinarischen Weltreise mit Volker mampft nach Dänemark gehen würde, war der (dänische) Hotdog tatsächlich sofort präsent, obwohl ich noch nie in unserem nördlichen Nachbarland war. Die Rød Pølse ist in Dänemark die Wurst der Wahl. Es handelt sich dabei um eine Brühwurst, die mit Karmin leuchtend rot gefärbt wird.
Ich habe mich für ganz gewöhnliche Wiener Würstchen entschieden und den Hotdog wie folgt zusammengestellt:
Brötchen aufbacken, längs nicht ganz aufschneiden
Brötchenhälften mit Senf bestreichen
reichlich Remoulade hineingeben
die Würste hineinsetzen
Röstzwiebeln darüber streuen
mit dem Gurkensalat abschließen
Leider waren die Brötchen nach dem Aufbacken etwas hart, so dass das Ganze eine etwas „sauige“ Angelegenheit wurde, aber auch saulecker geschmeckt hat.
Die zweite Portion gab es dann als dekonstruiertes Hotdog:
Ich habe die Würste einfach in Scheiben geschnitten, in der Pommesschale mit den anderen Zutaten vermischt und die Brötchenhälften mit Senf separat dazu gelegt.
Dabei stellte ich fest, dass die Brötchen inzwischen etwas weicher geworden waren.
Fazit: Beim nächsten Mal die Brötchen nach dem Aufbacken einfach etwas länger liegen lassen!
Dekonstruierter Hotdog – einfacher zu essen, aber immer noch superlecker!
Das heutige Gericht habe ich bei Laylita gefunden, allerdings habe ich das eigentlich für 8 Portionen gedachte Rezept für uns pi mal Daumen herunter gebrochen. Ich habe mich an die Zutaten und Gewürze gehalten, allerdings die Mengen nach eigenem Gutdünken gewählt. Statt des ganzen Hähnchens habe ich das vegane Like Chicken von Like Meat genommen. Irgendwie hatte ich in letzter Zeit gefühlt viel zu viel Fleisch, so dass ich mal wieder vegan kochen wollte.
Der Reis mit Like Chicken ist super lecker geworden.