Archiv der Kategorie: nachgekocht und -gebacken

Grundrezept: Orangen-Sauerrahmsauce zu Lachs

Das Rezept ist von Barbara Schmidt, die es in einer FB-Gruppe gepostet hat.
Danke – super lecker!

1 EL Butter in einem Topf schmelzen lassen. 200 ml Orangensaft, 200 g Sauerrahm und 1 Stück geriebener Ingwer zur Butter geben. Aufkochen lassen und 1 TL Oregano zugeben und heiß werden lassen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Bei mir ist die Sauce etwas sehr flüssig geworden, so dass ich 2 TL Stärke mit kaltem Wasser angerührt und in der Sauce aufgekocht habe.

Da ich für meine Lachsfrikadellen nur etwa die Hälfte der Sauce brauchte, habe ich den Rest eingefroren.

Schoko-Bananen-Kokos-Kuchen

Das Rezept für diesen super leckeren, super saftigen Kuchen, der für die Verwertung überreifer Bananen bestens geeignet hat, hat Jana von Kochen.ist.Liebe in einer Facebook-Gruppe veröffentlicht. Bei ihr wird der gesamte Teig in einer Kastenform gebacken, ich habe aus einem Teil Mini-Gugelhüpfer gemacht und aus dem Rest Brownies mit Schokoguss, Kokosraspeln und Bananenchips.

Zutaten für den Teig:

  • 130 g Butter
  • 240 g brauner Rohrzucker (ich: 200 g)
  • 2 Eier
  • 2 große sehr reife Bananen
  • 150 ml Milch
  • 200 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 50 g Backschokolade
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kokosraspeln
  • Außerdem für die Mini-Gugelhüpfer: Puderzucker
  • Außerdem für die Brownies: Zartbitterkouvertüre, Kokosraspeln und (gesalzene) Bananenchips

Zubereitung:

Weiche Butter mit Zucker 2 – 3 Minuten mit dem Rührbesen des Mixers oder in der Küchenmaschine verrühren. Die Eier nach und nach unterrühren.

Bananen schälen, zerdrücken und zusammen mit der Milch unterrühren.

Nun mit Knethaken Mehl, Backpulver, Salz, Backschokolade und Kokosraspeln unterrühren.

Einen Teil des Teiges in Mini-Gugelhupf-Förmchen umfüllen, auf dem Backblech ca. 20 Minuten im auf 160 °C Umluft vorgeheizten Backofen backen. Stäbchenprobe machen.

Herausnehmen und in den Formen etwas abkühlen lassen. Vorsichtig herauslösen und mit Puderzucker bestäuben.

banane-kokos-gugel


Für die Brownies den restlichen Teig in ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Backblech oder eine Auflaufform füllen. Etwa 20 Minuten bei 160 °C Umluft backen.

Mit dem Backpapier auf ein Kuchengitter heben und auskühlen lassen. Mittels eines Bretts drehen und das Backpapier abziehen.

Zartbitterkouvertüre im Wasserbad schmelzen, dünn auf den Brownieteig streichen. Mit Kokosraspeln bestreuen, den Teig in quadratische Stücke schneiden und auf jedes Brownie einen Bananenchip setzen.

kokos-bananen-brownies

Steckrüben-Lauch-Gratin mit eingeschmuggelter Möhre und Kartoffel-Steinpilzpüree

Ich hasse es, wenn ich Lebensmittel wegwerfen muss. Um das zu vermeiden, versuche ich aus Resten noch mal etwas neues zu kochen, so lange die Lebensmittel nicht wirklich verdorben sind.

Von dem Gemüseeintopf am Samstag hatte ich noch Steckrübe, Porree und Möhren über behalten. Ich könnte ja noch mal Suppe machen, aber darauf hatte ich keine Lust. Irgendwas Überbackenes wäre fein… Da hatte ich doch beim Durchblättern der aktuellen Zeitschrift Slowly Veggie einen Auflauf mit Steckrübe und Lauch gesehen. Ja, mit etwas Improvisation bekomme ich das hin.

Das Originalrezept habe ich Euch aufgeschrieben, meine Änderungen stehen wie immer in Klammern.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Zwiebeln (ich: eine kleine Schalotte)
  • 1 kg Steckrüben (ich: ein kleines Stück und eine Möhre, zusammen etwa 250 g)
  • 2 EL Pflanzenöl (ich: 0,5 EL)
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Cayennepfeffer (ich: gemahlener Chili)
  • 200 g Schlagsahne (ich: etwas mehr als die Hälfte)
  • 300 ml Gemüsebrühe (ich: einfach nur Wasser)
  • 2 Lauchstangen (ich: 0,5 Stange)
  • 30 g Butter oder Margarine (ich: 1 gestr. EL)
  • 25 g Mehl (ich: 05, EL)
  • 75 g Pekannusskerne (ich: 10 – 15 Macadamias)

Für das Kartoffelpüree:

  • 700 g mehligkochende Kartoffeln (ich: 2 mittelgroße)
  • Meersalz
  • 200 ml Milch (ich: Rest Schlagsahne vom Gratin)
  • Pfeffer
  • Trüffelöl oder 1 frischer Trüffel (ich: getrocknete Steinpilze, in warmem Wasser eingeweicht)

Zubereitung:

Für das Gratin Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. Die Steckrübe (und die Karotte) schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Öl in einer genügend großen Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, dann die Steckrüben- (und Möhren-)scheiben zugeben, kurz anbraten und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer (Chili) würzen. Sahne und Brühe angießen und bedeckt 10 Minuten dünsten.

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Lauch putzen, gründlich waschen und in Ringe schneiden. Steckrüben (+ Möhren) und Lauch in eine Auflaufform geben, dabei die Kochflüssigkeit der Rüben aufbewahren.

Fett und Mehl verkneten. Kochflüssigkeit noch mal kurz erhitzen, die Mehlbutter zugeben und mit dem Schneebesen einrühren. (Ich habe noch mal etwas Sahne und Wasser zugegeben und die Sauce noch mal pikant mit Salz, Pfeffer und Chili abgeschmeckt.) Die Sauce über das Gemüse geben.

Pekannüsse (Macadamias) hacken und über das Gratin geben. Zunächst etwa 20 Minuten zugedeckt (Alufolie), dann offen in weiteren 10 – 15 Minuten überbacken.

Zwischenzeitlich die Kartoffeln schälen, würfeln und knapp mit Salzwasser bedeckt in ca. 15 Minuten schön weich kochen.
(Ich habe noch kleine Stücke getrocknete Steinpilze in warmem Wasser eingeweicht.)

Im Rezept wird jetzt die Milch erwärmt, die Kartoffeln abgegossen, ausgedampft und entweder durch die Kartoffelpresse gegeben oder fein gestampft. Milch unterrühren, mit Salz, Pfeffer würzen. Trüffelöl unterrühren oder frischen Trüffel über das Püree hobeln.

Ich habe das Püree folgendermaßen zubereitet: Gegarte Kartoffeln abgießen, mit etwas Sahne fein stampfen, und zwar mit einer Gabel, da ich ja nur eine kleine Portion hatte. Das Püree habe ich dann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, die eingeweichten Steinpilze abgegossen und unter das Püree gerührt.

Zusammen mit dem Gratin anrichten.

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Das war sehr lecker, und ich freue mich, dass ich meine Reste lecker verarbeiten konnte.

Vegetarischer Borschtsch

Etwas hell ist er ja geraten, weil ich nicht mehr genug Rote Bete übrig hatte, aber lecker war er. Das Rezept hatte ich von der Seite Essen & Trinken; einige Änderungen habe ich vorgenommen, die wie immer in Klammern stehen:

Zutaten für 4 reichliche Portionen:

  • 2 Zwiebeln
  • 400 g Weißkohl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Tomatenmark (ich: eher ein Esslöffel)
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Pizzatomaten (ich: ein Paket stückige Tomaten)
  • 1/2 TL rosenscharfes Paprikapulver (ich: deutlich mehr!)
  • 1 TL Kümmel (ich hasse es auf Kümmelkörner zu beißen, deshalb 1 Messerspitze gemahlener Kümmel)
  • 400 g Rote Bete (ich hatte nur noch ca. 200g Reste vom Graupenrisotto)
  • 400 g vorwiegend fest kochende Kartoffeln
  • 200 g Räuchertofu (ich bekam nur mehr ca. 120 g aus der Tiefkühle zusammen, aber das hat mir auch gereicht)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Zitronensaft oder Essig zum Abschmecken (ich: vergessen)
  • 1 Bund Dill (ich habe dann mal auf die traurig herabhängenden Exemplare im Laden verzichtet)
  • 4 EL saure Sahne

Zubereitung:

1. Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Kohl putzen, den harten Strunk entfernen, den Kohl in feine Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken. Butter in einem weiten Topf zerlassen, Zwiebeln, Kohl und Knoblauch bei mittlerer Hitze 3 – 4 Min. darin dünsten. Tomatenmark zugeben und unter Rühren 30 Sek. dünsten. Mit Brühe und Tomaten aufgießen, mit Paprikapulver und Kümmel würzen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 20 Min. kochen.

2. Inzwischen Rote Bete und Kartoffeln schälen und in 1 cm breite Streifen schneiden. Beides zum Kohl geben und weitere 25 – 30 Min. garen. Tofu würfeln und 5 Min. vor Ende der Garzeit untermischen.

3. Eintopf mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Essig abschmecken. Mit grob gehacktem Dill und saurer Sahne servieren.

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Wie man sieht, hat die Menge an Roter Bete nicht gereicht, das Gericht komplett rot zu färben. Geschmacklich war es aber sehr gut. Statt des Dills habe ich ein paar Chilifäden über die Saure Sahne gegeben und alles in einer Schüssel meines neuen Geschirrs angerichtet.

Grundrezept: Semmelknödel

Auf dieses Rezept wurde ich von Henning von Löffellöffelchen hingewiesen, nachdem ich in einer Fachebookgruppe nach einem idiotensicheren Semmelknödelrezept gefragt hatte, und es funktioniert prima. Man kann die Knödel auch sehr gut einfrieren. Bei Bedarf wirft man die gewünschte Anzahl nur noch für ca. 20 Minuten in knapp siedendes Salzwasser.

Ich hatte eine Portion in der Woche vor Weihnachten vorbereitet, eingefroren und dann die entsprechende Menge für das Menü am 1. Weihnachtstag 2015 zubereitet.

Zutaten für 12 Knödel:

  • 6 große altbackene Brötchen
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Butter
  • 200 – 250 ml Milch
  • 3 Eier
  • 1 – 2 Bund glatte Petersilie oder 1,5 Pakete TK-Petersilie
  • Salz
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Die Brötchen in Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben.

Die Milch handwarm erwärmen und gleichmäßig über den Brötchenwürfeln verteilen. Die Masse etwas mit einem Löffel fest drücken, so das sie sollten komplett bedeckt ist.

Petersilie abzupfen und hacken bzw. TK-Petersilie auftauen lassen (Im Laden gab es nur noch halbwelke Sträuße, so dass ich in diesem Fall die TK-Variante bevorzugt hatte.).

Die Zwiebeln würfeln und in Butter glasig dünsten. Zusammen mit den Eiern gleichmäßig über die Brötchenmasse geben. Petersilie und die Gewürze zugeben und alles mit den Händen – mit Einmalhandschuhen – gut vermengen.

Es empfiehlt sich, einen Probeknödel zu machen und, falls er zerfällt, noch etwas Paniermehl zuzugeben. Falls er zu kompakt wird, kann man noch einen Schuss Milch untermengen.

Dann mit feuchten Händen 12 Knödel formen und entweder sofort weiter verwenden oder sie nebeneinander auf ein Schneidebrett oder ein Backblech legen und einfrieren. Wenn sie komplett durchgefroren sind, kann man sie in Gefrierdosen oder -beutel geben.

Die Knödel werden in fast siedendem Salzwasser 20 Minuten ziehen gelassen und dabei einmal gewendet. TK-Knödel eventuell ein paar Minuten länger im Wasser lassen.

#Synchronbacken Nr. 7 und Weihnachtsbäckerei: Thüringer Christstollen

synchronbacken 22. November 2015
Es ist wieder so weit:  Das Synchronbacken bei Zorra von 1 x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen geht bereits in die 7. Runde.

Hier beschreibt Zorra den organisatorischen Ablauf und bei Sandra findet man das Rezept für den Christstollen.

Ich habe noch nie an einem Synchronbacken teilgenommen, aber da ich sowieso gerade voll in der Weihnachtsbäckerei bin und Sonntag aus bestimmten Gründen, die Ihr nicht wirklich in einem Food-Blog lesen wollt, zu Hause bleiben muss, habe ich beschlossen, mit zu backen.

Hier kommen die Zutaten für einen Stollen à 400 g (meine Abwandlungen stehen wie immer in Klammern):

  • 287,5 gr Weizenmehl, Typ 405 (ich: Typ 550)
  • 62,5 ml Milch, kühler als Raumtemperatur (ich: Mandelmilch)
  • 21 gr Hefe, frisch (ich: 1 Tütchen Trockenhefe)
  • 142,5 gr Butter, weich
  • 42,5 gr Zucker, weiß (ich: 40 g, weil die Mandelmilch süß ist)
  • 3 gr Salz
  • 22,5 gr Zitronat
  • 20 gr Orangeat
  • 34 gr Mandeln, gehackt
  • 175 gr Sultaninen
  • 15 ml Rum
  • 1 gr Stollengewürz
  • Vanille (ich: Mark einer halben Vanilleschote)
  • Zitronenschale
  • Butter/Puderzucker zum Bestreichen/Bestäuben nach dem Backen

Zubereitung:

Am Samstag die Sultaninen waschen, abtropfen lassen und dann in eine verschließbare Schüssel/Box geben, Rum zufügen, Box verschliessen und über Nacht einweichen lassen.
Die gehackten Mandeln mit heißen Wasser übergießen, abschütten und über Nacht im Sieb lassen.

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Am Sonntag das Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde machen und die Hefe hinein bröseln. Die kalte Milch zufügen und mit der Hand oder einem Kochlöffel verrühren, dann 3 – 4 EL des Mehls zufügen und zu einem weichen Teig verrühren. Den kleinen Vorteig mit etwas Mehl abdecken, die Schüssel abdecken und für 30 – 90 min. gehen lassen. Das Hefestück sollte schön auf gehen.

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Nun Butter, Salz, Zucker und Gewürze mit der Maschine / dem Mixer gut verrühren.

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Die Buttermasse zum Vorteig geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig abgedeckt für 30 min. gehen lassen.

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Den Backofen rechtzeitig auf 200° C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

In den Teig nun die Früchte und Mandeln vorsichtig unterkneten, bis alles gleichmässig verteilt ist, dann für 5 min. ruhen lassen. (Bei mir passten nicht alle Früchte in den Teig.)

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Nun den Teig rundwirken, kurz entspannen lassen und dann zu einem Stollen formen. Den Stollen auf das Backblech geben, mit Wasser abstreichen und in den Ofen schieben oder schwaden. Die Temperatur des Ofens sofort auf 180° C reduzieren.

Den Stollen für 55 min. backen, immer mal schauen, dass er nicht zu dunkel wird. (Ich habe meinen nach 45 Minuten bereits raus geholt)

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Nach dem Backen den Stollen mit flüssiger Butter abstreichen und dick mit Puderzucker bestäuben. Den Stollen bis zum nächsten Tag auf dem Blech ruhen lassen, dann in Alu-Folie verpacken und für etwa 2 Wochen ruhen lassen (oder direkt mal probieren).

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Vor dem Verpacken musste ich doch mal einen Blick ins Innere werfen und ein Häppchen probieren…

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Hier gibt es noch eine Übersicht derer, die beim Synchronbacken mitgemacht haben:

Anja kuechenmampf www.kuechenmampf.de www.kuechenmampf.de/Christstollen
Franziska nur mal kosten www.nurmalkosten.com http://www.nurmalkosten.com/de/synchronbacken-nummer-2/
Sascha Lecker muss es sein http://www.leckermussessein.de/ http://www.leckermussessein.de/erster-weihnachtsstollen/
Maike Mrs. Krümel http://mrskruemel.blogspot.de/ http://mrskruemel.blogspot.com/2015/11/synchronbacken-christstollen.html
Britta Brittas Kochbuch https://brittas-kochbuch.info https://brittas-kochbuch.info/?p=2818
tristezza tristezza http://www.tristezza.ch http://www.tristezza.ch/?p=2611
Katrin Summsis Hobbyküche http://krabsch.blogspot.de/ http://krabsch.blogspot.com/2015/11/weihnachtsstollen-nach-backer-subke.html
Sandra From-Snuggs-Kitchen http://www.from-snuggs-kitchen.com/ http://www.from-snuggs-kitchen.com/2015/11/synchronbacken-7-meine-stollenvariante.html
Petra & Michael Immer wieder sonntags… http://immer-wieder-sonntag.blogspot.de/ http://immer-wieder-sonntag.blogspot.de/
Daniela Leberkassemmel und mehr leberkassemmel.blogspot.de http://leberkassemmel.blogspot.com/2015/11/weihnachtsstollen.html
Jeanette Cuisine Violette www.cuisine-violette.com http://cuisine-violette.com/2015/11/mein-erster-christstollen-synchronbacken/
Caro & Tobi foodwerk.ch www.foodwerk.ch http://www.foodwerk.ch/app/flex/blog/preview/478219325
zorra 1x umrühren bitte aka kochtopf http://www.kochtopf.me http://www.kochtopf.me/thuringer-christstollen-synchronbacken
Yushka Sugarprincess http://www.sugarprincess-juschka.blogspot.de/ http://sugarprincess-juschka.blogspot.com/2015/11/synchronbacken-thuringer.html
Tamara Cake, Cookies and more http://cakes-cookiesandmore.blogspot.ch http://cakes-cookiesandmore.blogspot.com/2015/11/synchronbacken-christstollen.html
Bernadette verkocht! wordpress.verkocht.at https://verkocht.wordpress.com/2015/11/25/mein-zweites-synchronbacken-christstollen/
Melissa gourmandises végétariennes http://gourmandisesvegetariennes.blogspot.com/ http://gourmandisesvegetariennes.blogspot.com/2015/11/klassischer-stollen.html
Dagmar Dagmar’s brotecke http://brotecke.blogspot.de/ http://brotecke.blogspot.com/2015/11/synchronbacken-7-stollen-thuringer-art.html

Apfelkekse nachgebacken

Über Sandra von From Snuggs Kitchen entdeckte ich ein Blog-Event namens Zeigt her Eure Äpfel, das Nadine in ihrem Blog sweetpie veranstaltet.

blogevent-zeigther-sweetpie

Das ist die Gelegenheit, mal die Apfelkekse, die meine Nachbarin Britta letztens präsentiert hatte, nachzubacken.

Sind diese Kekse lecker! Innen fluffig und buttrig, außen knusprig, zergehen sie fast im Mund.

So geht’s: Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.

100 g Butter mit 60 g Zucker1 Päckchen Vanillezucker (ich: 1 EL Vanillezucker) und 2 Eiern gut verrühren. 250 g Mehl und 2 TL Backpulver zugeben. 2 kleingeschnittene Äpfel1 Handvoll Rosinen, ca. 50 g gehackte Mandeln (ich: Mandelblättchen, Rest vom Hirschschnitzel) und 1 Fläschchen Rumaroma (ich: 1 EL Pottrum) zum Schluss unter den Teig heben.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech kleine Häufchen setzen und 10 – 12 Minuten (ich: 15 Minuten) backen. Direkt nach dem Rausnehmen dick mit Puderzucker bestreuen.

Die Kekse schmecken am besten warm, aber sie können auch kalt genossen werden.

apfelkekse

Weihnachtsbäckerei: Elisenlebkuchen

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Gestern habe ich mit der Weihnachtsbäckerei angefangen. Ich brauche bis Ende November „Material“ für ein Wichtelpaket, so dass es langsam Zeit wird.

Vor Jahren hatte ich mal Elisenlebkuchen selber gebacken, aber das Rezept ist natürlich inzwischen verschollen. Nach Befragen des Webs fand ich dieses Rezept auf brigitte.de, das ich allerdings ein wenig abgewandelt habe.

Da ich als Weihnachtsnachtisch immer gerne Lebkuchentiramisù (etwas runter scrollen) mache und man dafür Lebkuchen ohne Guss und ohne Oblate braucht, die kaum von den gängigen Herstellern zu bekommen sind, dachte ich, dass ich sie mir einfach so backe, wie ich sie brauche.

Zutaten für ca. 18 Lebkuchen:

  • 60 g Orangeat
  • 60 g Zitronat
  • 60 g Zartbitterkouvertüre
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1/2 Bio-Zitrone, davon die abgeriebene Schale
  • 1/2 EL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • 5 Tropfen Rum-Aroma
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 150 g gemahlene Haselnüsse (evtl. mehr)
elisenlebkuchen1

Ein Teil der Zutaten für ElisenlebkuchenZubereitung

Zubereitung:

Orangeat, Zitronat und Schokolade hacken. Eier und Zucker mit den Quirlen des Handrührers (bzw. die Arbeit Brunhild übertragen) 5 Minuten dickschaumig schlagen. Zitrone abspülen, die Schale fein abreiben. Zitronenschale, Orangeat, Zitronat, Schokolade, Gewürze, Rum-Aroma, Mandeln und Nüsse unterrühren. Der Teig sollte sehr dickflüssig sein, eventuell noch mehr gemahlene Haselnüsse unterrühren.

Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Teig mit einem Esslöffel auf ein mit Backpapier belegtes Blech mit Abstand geben. Im Ofen etwa 40 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und in Blechdosen aufbewahren.

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Die Lebkuchen bleibe jetzt erst mal so, sie schmecken wunderbar! Eventuell mache ich auf einige noch eine Zuckerglasur drauf…

 

Kartoffelwaffeln mit Kräuter-Limettenschmand und Räucherlachs

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Das Rezept stammt aus einem der wöchentlichen „Einkaufsratgeber“, die per Wurfsendung im Briefkasten landen. Da auch der GöGa fand, dass sich das Gericht gut anhört, habe ich die entsprechenden fehlenden Zutaten besorgt und gestern Abend die Waffeln gebacken. Und wieder ging das Vorbereiten vom Teig Dank meiner treuen Brunhild super schnell und leicht von der Hand!

Und das Ergebnis war wirklich lecker. Ich hatte das Rezept, das für 4 Portionen gedacht war, für uns halbiert und war erst etwas geschockt, dass wirklich nur 2 Waffeln heraus kamen, aber durch die Kartoffeln im Teig war eine Waffel plus der Beilagen, bei mir gab es noch einen Gurkensalat (etwas scrollen) dazu, wirklich sättigend.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 300 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 2 Bio-Eier
  • 75 g Butter
  • 120 g Weizenmehl (ich: Type 550)
  • 250 g Magerquark
  • Salz, Pfeffer (ich: 1 Hauch Muskat)
  • 200 g Schmand
  • 1 EL gehackte Kräuter (ich: Petersilie)
  • 2 EL Zitronensaft (ich: Limettensaft u. -abrieb)
  • 1 Paket (= 200g ) Räucherlachs

Zubereitung:

Kartoffeln mit Schale ca. 20 Minuten gar kochen. Abgießen und noch warm pellen.

Eier zusammen mit der weichen Butter aufschlagen. Mehl nach und nach unterkneten, Quark unterrühren. Kartoffeln durch eine Presse drücken (ich: 2 Mal) oder fein zerstampfen und ebenfalls untermengen.

Alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Teig im Waffeleisen portionsweise backen.

Schmand, Kräuter und Zitronensaft (ich: Limettensaft und -abrieb) verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Waffeln mit Dip bestreichen und mit Räucherlachs belegen.

kartoffelwaffel02

Weizenbrötchen – selbst gemacht, wie man sieht!

Das Rezept ist aus dem Internet und eignet sich hervorragend für Frühstücksbrötchen, weil der Teig bequem über Nacht im Kühlschrank geht.

Die Form lässt noch etwas zu wünschen übrig, das fertige Brötchen könnte auch noch etwas mehr Salz vertragen, aber ansonsten bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.

weizenbroetchen

 

Zutaten für ca. 6 Brötchen:

  • 500 g Weizenmehl
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 25 g frische Hefe (ich: 10 g Trockenhefe)
  • 1 TL Salz (ich: 1,5 TL und fand’s noch zu wenig)
  • (ich zusätzlich: 1 TL Zucker als „Futter“ für die Hefe)

Zubereitung:

Mit den angegebenen Zutaten einen Hefeteig ansetzen.
(Ich habe also Wasser mit Zucker u. Hefe gemischt und gewartet, bis Bläschen aufstiegen. Dann habe ich Mehl und Salz zugegeben und mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig geknetet.)

Die Rührschüssel fest verschließen und den Hefeteig über Nacht in den Kühlschrank stellen und gehen lassen.

Danach sah er dann so aus:

weizenbroetchenteig

 

Den Teig am nächsten Tag großzügig mit Mehl bestäuben. Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Aus dem Teig handtellergroße Stücke abstechen und genau in dieser Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
(Da ich mir unter dieser Arbeitsanweisung nicht viel vorstellen konnte und die Teiglinge wirklich mehrwürdig aussahen, habe ich versucht, noch mal richtige runde Brötchen zu formen, was aber bei dem Teig nicht mehr gelungen ist. Das „formschöne“ Ergebnis sieht man im Foto oben!)

Brötchen dann ca. 20 – 25 Minuten backen.