Archiv der Kategorie: Vegetarisch und Vegan

Update: Blog-Event CXXXIX – ZU GUT FÜR DIE TONNE!

Das von Lanis Leckerecke initiierte Event bei Zorra ist passé. Obwohl Gastgeberin Henriette Bedenken hatte, ob wohl überhaupt Resonanz bekommt, haben die BloggerInnen sie natürlich nicht im Stich gelassen, wie Ihr in der Zusammenfassung seht.

Ich war dieses Mal nur mit einem Rezept vertreten, aber durch das Einwecken hat man lange etwas von der Gemüsebrühe aus Abfällen.

Nachgekocht: Selleriesalat „Bircher Art“

Gut, bei Susanne von Magentratzerl, deren Rezept ich mal wieder als Inspirationsquelle genommen habe, heißt dieser Salat Bircher-Wurzelgemüse. Da mir der Sellerieanteil dort zu gering war, und ich die Menge verdoppelt habe, habe ich den Namen entsprechend angepasst. Wie immer habe ich auch ein bisschen mit den Zutaten gespielt.

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Neuentdeckung: Agretti

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Kennt Ihr dieses „grasartige“ Gemüse? Nicht? Ich bis vor einer Woche auch nicht. Es wurde im Lebensgarten, unserem Bioladen, angeboten. Es handelt sich, wie in der Überschrift erwähnt, um Agretti, die in Italien auch unter dem Namen Barba di Frate, bei uns auch unter dem Namen Mönchsbart bekannt ist. Es gehört zu den Salzkräutern und hat geschmacklich etwas von Queller, den ich ja Heiligabend 2017 zu meinen Jakobsmuscheln serviert habe. Der Geschmack ist leicht salzig-säuerlich, aber nicht aufdringlich.

Da man den Mönchsbart laut Infoblatt sowohl als Rohkost als auch gegart genießen kann, schnippelte ich zunächst etwas über meine samstäglichen Eier in Senfsauce.

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#wirrettenwaszurettenist: Das Ei

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Wie? Wir müssen das Ei retten? Eier als Convenience? Da habe ich mich auch erst mal gewundert, weil mir tatsächlich nur das vom saisonalen Osterei zum ganzjährigen Party- oder Picknickei mutierte hartgekochte Ei und Eiersalat in verschiedensten Varianten einfiel.

Nun fallen aber der vierte Rettungsgeburtstag und Ostern nahezu zusammen und da lag das Ei als Objekt der Rettung natürlich nah.

Mit kalten Eiern und Eiersalat kann man mich jagen und das warme hartgekochte Ei mit Senfsauce habe ich schon im Blog – kommt also zum Retten für mich nicht in Frage.

Ich überlegte schon, diese Runde auszusetzen, bis mir durch meinen Newsletter von Essen & Trinken das Rezept für Mexican Eggs, also Huevos Rancheros in die Hände fiel. Ja, dieses Gericht gibt es tatsächlich als Convenienceprodukt, eventuell tatsächlich auch in Großmärkten in Deutschland.

Und so stand mein Entschluss fest – und was soll ich sagen: mein GöGa war schwer begeistert und verlangte baldige Wiederholung!

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Synchronbacken im März – La Miche

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#synchronbacken März 2018Am vergangenen Wochenende (10./11.März) war es wieder soweit: Zorra und Sandra luden zum Synchronbacken ein, und ich beschloss, mal wieder mitzumachen.

Gebacken wurde die Miche, ein ursprüngliches französisches Bauernbrot.

Es gab zwei Rezeptvarianten – einmal mit Sauerteig und einmal mit Hefe. Da mein Sauerteig in letzter Zeit etwas gezickt hatte, entschloss ich mich für die Hefeversion.

 

Ich habe mich buchstabengetreu an dieses Rezept (unten mit Hefe) gehalten. Einzige Änderung: ich hatte kein frisch gemahlenes Mehl verwendet. Trotzdem stand mein Synchronbacken unter dem Motto:

Hier kämpfte ich mit der Miche, sie siegte!

Es folgt ein Beitrag aus der Kategorie „Irrungen und Wirrungen“…

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Schnelles Solomittagessen: Semmelknödelchen mit Pilzrahm

Vor Weihnachten hatte ich extra kleine Semmelknödel als mögliche Beilage zum Hirschgulasch gemacht und roh eingefroren. Dann wurden aber doch Spätzle bevorzugt.

Kein Problem! So kam ich zu einem blitzschnellen Solomittagessen.

Ich hatte aus Champignons, die mal wieder von einer Pizza übrig geblieben waren, Zwiebelwürfelchen, Schlagsahne und Gewürzen (Salz, Pfeffer, Wildgewürzmischung) eine schnelle Rahmsauce (diesmal ohne Schmelzkäse und Wein) gemacht.

Die vier TK-Knödel habe ich in leicht sprudelndem Salzwasser gekocht und aus Romanaherz, zwei rohen Champignons in Scheiben und einem einfachen Essig-Öl-Dressing noch schnell einen Salat geklöppelt. Köstlich war’s!

Nachgekocht: Rote-Linsen-Dal mit Fladenbrot und Raita

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Wieder einmal wurde ich bei Madam Rote Rübe fündig: Sigrid hatte dieses köstliche Linsengericht auf Facebook vorgestellt und das Rezept wanderte sofort auf meine To-Do-Liste.

Ich habe ihr Rezept etwas abgeändert bzw. angepasst (Anmerkungen dazu in Kursivschrift). Es lässt sich durch etwas Vorab-Schnippelarbeit und Mise-en-Place total schnell zubereiten.

Als Beilage hatte ich am Tag vorher das Pizzateigrezept mit Lievito Madre angesetzt. Daraus buk ich kleine mit Sesam bestreute Fladenbrote (30 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze) als Beilage.

Außerdem gab es noch eine schnell zusammen gerührte Raita (etwas scrollen) mit getrockneter Minze aus dem Garten.

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Nachgekocht: Wildreis mit Mangold und Kirschen aus Jamies 5-Zutatenküche

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Das Buch hatten wir schon vor Weihnachten gekauft, aber erst jetzt bin ich dazu gekommen, auch mal etwas nachzukochen. Ich hatte mir Mangold mitgebracht, ohne konkrete Idee, was daraus machen. Beim ersten Durchblättern hatte ich ein Rezept mit Mangold entdeckt und habe es für mich als Solomittagessen nachgekocht – mit zwei kleinen Änderungen.

Zunächst aber noch mal zum Buch selber. Jedes Gericht besteht tatsächlich aus fünf Zutaten, wobei natürlich davon ausgegangen wird, dass sich gewisse Grundzutaten im Vorrat befinden.

Ganz süß finde ich die Doppelseite mit Jamies Lieblingszutaten: seinen Kindern.

Jedes Rezept wird auf einer Doppelseite präsentiert. Rechts sieht man ein Bild vom fertigen Gericht, links steht das Rezept mit Nährwertangaben am unteren Seitenrand. Die jeweiligen fünf Zutaten sind am linken Seitenrand dargestellt.

Und jetzt geht’s ans Kochen, mit zwei kleinen Änderungen in Klammern. Das Rezept im Buch ist für 2 Personen, ich hab’s für mich halbiert:

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Nachgebacken: Bauernstubentopfbrot von Madame Rote Rübe

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Frisches Bauernstubentopfbrot mit Butter und Salz, im Hintergrund Dinkelbrot mit Frischkäse und Snackpaprika

In letzter Zeit hat mein Roggensauerteig immer ein wenig vor sich hin gezickt. Ein paar Mal ist es passiert, dass der Vorteig für mein Roggenbrot nicht richtig aufgegangen ist und eine Weiterverarbeitung dann nichts mehr brachte, weil das Brot danach auch sehr platt und pappig blieb. Dieses Mal wollte ich aber nicht aufgeben und habe noch mal ordentlich nachgefüttert. Und siehe da: Es wurde ordentlich blubbernder Sauerteig.

Über Facebook war ich auf dieses toll aussehende Knuspriges Bauernstubentopfbrot von Sigrid, der Madame Rote Rübe aufmerksam geworden und machte ich mit dem aufgefrischten Sauerteig fröhlich ans Werk.

Man muss ca. 2 Tage einplanen, bis das Brot fertig ist, aber das war durch die langen Wartezeiten für mich besonders angenehm.

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BLOG-EVENT CXXXIX – ZU GUT FÜR DIE TONNE!

Blog-Event CXXXIX - Zu gut für die Tonne! (Einsendeschluss 15. März 2018)

Dieses Thema gegen die allgemeine Lebensmittelverschwendung kommt mir sehr entgegen, habe ich doch selber auch schon oft dagegen gewettert und auch gezeigt, was man aus nicht mehr ganz so guten Obst- oder Gemüsestücken oder auch aus vermeintlichen Resten für den Müll machen kann.

Auch Jette von Lanis Leckerecke hat definitiv etwas gegen Lebensmittelverschwendung, weshalb sie bei Zorra das Event Zu gut für die Tonne ausrichtet.

Ich möchte Euch zeigen, dass man selbst vermeintliche Abfälle nicht weg werfen muss und habe ca. über eine Woche Gemüsereste gesammelt:

Strünke von Brokkoli und Grünkohl, Zwiebelschalen, Schalen und Wurzelenden von Möhren und Lauch, das dunkelgrüne vom Lauch, ein paar nicht mehr ganz so knackfrische Möhren, ein paar leicht angewelkte Brokkoliröschen, ein leicht schlapper Staudensellerie. Einzige Abweichung vom „Abfall“ waren zwei frische Zwiebeln, zwei getrocknete Tomaten und natürlich die Gewürze.

Daraus habe ich eine sehr schmackhafte Gemüsebrühe gemacht, die ich in jeweils 500-ml-Portionen eingekocht habe.

Ich habe zwar schon Gemüsebrühe (hier und hier) selber gemacht, dort ist aber frisches Suppengemüse enthalten, während ich mich hier komplett – bis auf die genannten Ausnahmen – auf Abfälle beschränkt habe.

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