Archiv der Kategorie: Obst und Gemüse

„Infused Water“

Immer nur Wasser trinken ist langweilig, Säfte und Eistees, sofern nicht selbstgemacht, sind Zucker- und Kalorienbomben. Gerade im Sommer finde ich aromatisiertes Wasser sehr lecker.

Einfach in einen hohen Krug jeweils einen leicht in den Handflächen gerollten Minze- und Zitronenmelissezweig (aus meinem Kräuterhexenbeet) geben, ein paar frische oder TK-Beeren (hier Himbeeren) und ein Stück Limette oder Zitrone dazu geben, mit Wasser auffüllen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

Wenn man mag, kann man etwas Honig oder Agavendicksaft für eine leichte Süße zugeben. Mir schmeckt das „infused water“ auch ohne Süße.

 

 

 

 

Hier geht’s zu weiteren erfrischenden Sommergetränken:

 

Hähnchenschenkel mit Pimentón de la Vera auf Gemüsebett

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Am zweiten Maiwochenende ging es in den Urlaub und Vorräte wollten wegverarbeitet werden.

Ich checkte die Tiefkühle und fand zwei ordentliche Kikok-Hähnchenschenkel. Außerdem mussten Kartoffeln, Tomaten, Möhren, Gemüsezwiebel und Paprikaschote verarbeitet werden. Ebenfalls fanden sich noch eingefrorene Gartenbohnen aus dem letzten Jahr. Das Essen für den Feiertag (Christi Himmelfahrt) war gerettet.

Inspiriert von diesem Rezept von Sina, der Giftigenblonde, habe ich dieses Ofengericht kreiert.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Hähnchenschenkel
  • Pimentón de la Vera
  • Salz
  • Olivenöl
  • Gemüsereste nach Wunsch (siehe oben)
  • Meersalzmischung mit mediterranen Kräutern

Zubereitung:

Die Hähnchenkeulen mit Pimentón und Salz marinieren.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. in einer leicht geölten Auflaufform verteilen. Mit dem Meersalz bestreuen.

Die Hähnchenschenkel obenauf legen und ca. 40 Minuten garen.

Die Haut ist wunderbar knusprig geworden. Das Gemüse war durch den ausgetretenen Fleischsaft auch sehr aromatisch geworden.

Vom Gemüse war noch so viel übrig, dass wir am nächsten Tag mit drei Eiern – die natürlich auch am besten noch verbraucht werden sollten – noch eine leckere Tortilla (in etwa nach diesem Rezept) machen konnten.

Nachdem wir unsere Katze Gina in die Katzenpension gebrach hatten, machten wir uns Freitag noch auf den Weg, zunächst nach Bonn.

Da wir auch dort nich ohne Essen blieben, werde ich nach und nach vom Urlaub berichten.

Leichtes Spargelsüppchen mit gebratenem grünen Spargel

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Ich hatte mir einen ganzen 500-g-Bund grünen Spargel gekauft, der in einem feuchten Küchentuch eingewickelt und in der Gemüseschublade aufbewahrt, eine knappe Woche ohne Verluste überlebt hat. Da ich gerade den grünen Spargel gerne roh esse, hatte ich immer zwischendurch mal ein paar Stangen direkt aus dem Kühlschrank geknabbert. Es gab ihn außerdem gebraten in einem asiatischen Wokgericht mit Jackfruit und Champignons. Der Rest durfte nun in einem Spargelsüppchen baden, das ich aus gesammelten Schalen, Abschnitten und dem Kochsud des weißen Spargels, den ich für den Spargelsalat gebraucht hatte, so wie hier erklärt gekocht habe.

Diesmal habe ich die Suppe fast gar nicht gebunden, also nur jeweils einen Teelöffel Butter und Mehl genommen.

Den grünen Spargel habe ich gedrittelt, in etwas Olivenöl knackig gebraten. Die Brühe habe ich kräftig mit Harissa abgeschmeckt und über die in einer Schale angerichteten Spargelstücke gegeben.

Schnell, einfach, lecker – und außerdem Resteverwertung vom feinsten.

Produkttest: Jackfruit als veganer Fleischersatz

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Wie die meisten wissen, bin ich weder Vegetarierin, noch Veganerin sondern „Qualitätsfleischesserin“. Das soll heißen, dass ich Fleisch/Fisch als Beilage zu einer reichhaltigen Gemüse- oder Salatbeilage betrachte, es nicht jeden Tag, sondern meistens nur am Wochenende zu mir nehme (Ausnahmen in beide Richtungen bestätigen die Regel!) und ich zudem auf Qualität und einen angemessen Preis achte. In der Hauptsache kaufe ich Bio-Fleisch und -Fisch und falls das nicht zu bekommen ist, achte ich zumindest auf regionale Produkte aus einer vernünftigen Haltung. Fleisch aus einer intensiven Landwirtschaft lehne ich in meiner Küche ab.

Ich finde es auch interessant, mal vegane Fleischalternativen zu probieren, sei es Tofu oder Seitan. Was ich mir inzwischen abgewöhnt habe, ist, mit hoch verarbeiteten Produkten wie Soja-Würstchen, -schnitzel etc. zu kochen.

Das Neueste, was es auf dem deutschen (Super-)Markt gibt, ist das Fruchtfleisch der unreifen Jackfruit, das zu einer Fleischalternative verarbeitet wird. Das oben gezeigte Produkt gibt es inzwischen in den Geschmacksrichtungen Curry, Natur und – wie ich es ausprobiert habe – Teriyaki.

Gleich vorneweg: Der Teriyakigeschmack war jetzt nicht unbedingt mein Favorit, aber von der Konsistenz hat dieses FruchtFLEISCH mich sehr überzeugt. Bei einem nächsten Mal würde ich wohl zur ungewürzten Variante greifen.

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Blog-Event CXLI – Mexikanische Küche

Blog-Event CXLI - Mexikanische Küche (Einsendeschluss 15. Mai 2018)

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Bei meinem zweiten Beitrag zur Fiesta mexicana bei Zorra im Kochtopf gibt es für Gastgeberin Simone von Aus der Lameng ein typisches mexikanisches Streetfood, die Quesadilla. Bei uns wurde sie noch etwas gepimpt und war sie Beilage zu gegrilltem Ibérico-Nackensteak und -filet sowie einem bunten Salat. mit Omma Tonis Joghurtdressing.

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Die kulinarische Weltreise: Ćevapčići mit Djuvecreis und Balkansalat (Kroatien)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Die große kulinarische Weltreise, das Blog-Event bei Volker mampft geht weiter:

Nachdem wir mit dem ersten Ziel in Europa, nämlich Italien geblieben sind (Hier gibt es nochmal die Zusammenfassung aller TeilnehmerInnen.), verschlug es zunächst weitab auf die Philippinen (zur Zusammenfassung), um jetzt in Europa die Reise fortzusetzen. Es geht nach Kroatien.

Auch hier glänze ich weitestgehend mit Abwesenheit, allerdings waren wir auf unserer Aida-Kreuzfahrt, bevor wir nach Venedig kamen auch einen Tag in Dubrovnik, der Perle der Adria.

Stradun oder Placa – die Hauptstraße in Dubrovniks Altstadt

Markttag

Waschtag – Kleine Gasse von der historischen Stadtmauer gesehen. Von dort oben sah man 2005 noch sehr viele Kriegsschäden, wie Einschusslöcher oder teilweise eingestürzte Häuser.

Blick von der Stadtmauer auf den alten Stadthafen.
Die großen Kreuzfahrtschiffer ankern weiter draußen.

Blick von der Stadtmauer auf die Festung Lovrjenac

Da es auf dem Schiff immer reichlich Essen gab, haben wir dort leider nicht großartig die kulinarische Spezialitäten getestet, sondern eher eine Kleinigkeit auf die Hand genossen.

Meine kulinarische Erfahrung habe ich also vom „Jugoslawen“. Gastarbeiter aus dem ehemaligen Vielvölkerstaat eröffneten ab etwa Mitte der 70er Restaurants deutschen Städten. Auch im Kaff eröffnete bald ein „jugoslawisches“ Restaurant, wobei ich keinen Schimmer habe, ob dort nun kroatisch gekocht wurde oder serbisch oder montenegrinisch. Es besteht noch heute:

Der Mönchshof

Typisch von Anfang an war jedenfalls für mich das heutige Gericht, das ich vorher noch nie gekocht habe, obwohl ich gerade den Djuvecreis sehr gerne mag.

Die Rezepte für die Ćevapčići und den Djuvecreis habe ich jeweils von der Essen & Trinken-Seite, den Balkansalat habe ich mir selber ausgedacht.

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Update: Die kulinarische Weltreise ging auf die Philippinen

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Ja, auch das zweite Reiseziel liegt schon hinter uns. Im Rahmen der Foodblogger-Aktion Die kulinarische Weltreise, ausgerichtet von Volker mampft, sind wir mit einer Vielzahl toller Rezepte von den Philippinen zurück.

Ich war mit einem von drei verschiedenen Pancit-Gerichten dabei, nämlich Pancit bihon.

Die Reise startete im März in Italien… im Mai soll es weitergehen nach Kroatien.

Blog-Event CXLI – Mexikanische Küche

Blog-Event CXLI - Mexikanische Küche (Einsendeschluss 15. Mai 2018)

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Zum mexikanischen Nationalfeiertag Cinco de Mayo (5. Mai) gibt es eine heiße Fiesta mexicana bei Zorra im Kochtopf. Gastgeberin ist dieses Mal Simone von Aus der Lameng.

Ein schönes Thema, denn ich mag die mexikanische Küche sehr. Die Mutter meiner Kindergartenfreundin ist Mexikanerin, und ich kam schon als Kind in den Genuss dieses leckeren Essens.

Zum Glück habe ich mein kleines GU-Kochbüchlein Mexikanisch kochen wieder gefunden und habe mir als erstes Gericht eine Crema (de) elote rausgesucht.

Dabei handelt es sich um eine fix gemachte und sehr leckere Maiscremesuppe. Ich habe ja mal spanisch gelernt und kenne Mais tatsächlich als el maíz. Ich habe in der spanischen Wikipedia nach elote gesucht und es so verstanden, dass damit das Maiskorn als solches bezeichnet wird.

Wie auch immer, hier kommt das Rezept, bei dem ich wie so oft ein paar Änderungen vorgenommen habe. Diese Änderungen/Ergänzungen stehen wie immer in Kursivschrift.

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Thunfischsteak in Sesamkruste, mit Wasabi-Kartoffelpüree und asiatischem Salat

Ich war mal wieder erkältet und bin es noch. Zum Glück geht es langsam dem Ende zur, aber vor zwei Wochen noch konnte ich nachts wegen übelster Hustenattacken kaum ein Auge zu machen. Dementsprechend kaputt war ich tagsüber, so dass der GöGa samstag alleine einkaufen fuhr. Abends gab es die letzte Bolognese aus dem Vorrat zu Nudeln.

Für den Sonntag waren Fisch mit Kartoffelpüree und Salat angedacht. Als er mit Thunfischsteaks ankam, wurde mir ganz ostasiatisch zumute.

Und so machte ich das oben genannte Essen für uns.

Zunächst habe ich diese Asia-Marinade angerührt. Vor der Zugabe der Frühlingszwiebel habe ich die Thunfischsteaks in eine Frischhaltedose gelegt und mit 4 EL der Marinade gemischt und in den Kühlschrank gestellt. Dann die Frühlingszwiebel zugeben und Marinade beiseite stellen.

Für das Kartoffelpüree die gewünschte Menge Kartoffeln schälen, klein würfeln und in wenig Salzwasser weich kochen. Abschütten und ausdampfen lassen.

Die Zutaten für den Salat vorbereiten: etwas Chinakohl in schmale Streifen schneiden, 1 Möhre sowie 1 möhrenlanges Stück Gurke mit dem Sparschäler runterschneiden.

Die ausgekühlten Kartoffeln zweimal durch die Kartoffelpresse drücken, denn dieses Mal wollte ich es nicht stückig haben, sondern sehr fein. 200 ml Schlagsahne zugeben und cremig rühren. Mit Salz und Wasabipaste nach Geschmack würzen. Einmal aufkochen und dann auf kleinster Temperatur warm halten.

Die Teller vorbereiten: Die Marinade auf kleine Schälchen verteilen und an den Rand stellen. Die Salatzutaten locker daneben anrichten.

Jetzt eine Schale mit Sesamsamen bereitstellen. In einer Pfanne 2 EL Erdnussöl erhitzen. Den marinierten Thunfisch in den Sesamsamen wälzen und kurz von allen Seiten braten. Innen darf noch ein leicht roher Kern bleiben.

Das Wasabi-Kartoffelpüree mit Hilfe eines Servierrings auf die Teller bringen, die Thunfischsteaks daneben anrichten und servieren. Bei Tisch die Salatsauce aus den Schälchen nach und nach über die Salatzutaten träufeln.

#wirrettenwaszurettenist: Frikadellen, Bouletten und Co.

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Anikó von Paprika meets Kardammom fragte nach der letzten Rettung, ob wir uns eigentlich schon um die Frikadelle gekümmert hätten.  Nein, hatten wir noch nicht und prompt war eine neue Rettungsidee geboren.

Man kann heutzutage wirklich alles an Frikadellen im weitesten Sinne kaufen. Das beginnt bei zweifelhaften Klopsen aus der Dose oder Plastikverpackung und endet bei veganen Frikadellen mit jeder Menge Zusatzstoffe, die kein Mensch braucht.

Weil ich schon jede Menge Frikadellen aus Fleisch oder Fisch im Blog habe (siehe Liste am Ende), habe ich heute eine vegane Variante mit Pilzen am Start. Ich finde, der Geschmack und vor allem die Konsistenz ist nicht allzu weit von Hackfleisch, vor allem vom Rind, entfernt. Die Bindung gibt hier nicht das Ei, sondern eine Mischung aus Senf und Tomatenmark. Statt Semmelbrösel habe ich gemahlene Mandeln genommen, aber nur, weil ich einen kleinen Rest im Vorrat gefunden habe. Ihr könnt also gerne Paniermehl nehmen – oder eine andere Sorte gemahlener Nüsse.

Vegane Pilzfrikadellen

Zutaten und Zubereitung für 6 – 8 Pilzfrikadellen:

 

Etwa 250 g gemischte Pilze nach Wunsch (ich hatte Steinchampignons und Kräuterseitlinge) so klein wie möglich hacken.

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Schalotte mit Thymian-, Salbeiblättchen und Rosmarinnadeln möglichst fein durchhacken.

 

 

 Die gehackten Pilze in 1 TL Olivenöl scharf anbraten. Dabei verkocht das in den Pilzen enthaltene Wasser (siehe Foto).

Zwiebel-Kräuter-Mischung zugeben und glasig dünsten.

 

 

 In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.

Dann 1 TL Senf, 2 EL Tomatenmark und 50 g gemahlene Mandeln (alternativ: Haselnüsse oder Paniermehl) untermischen.

Mit Salz, Pfeffer und Pimentón de la vera pikant abschmecken.

 Aus der Hackmasse gleichgroße Bällchen formen.

In 1 EL Olivenöl von beiden Seiten braten und mit den gewünschten Beilagen servieren.

Ich hatte mir in einer zweiten Pfanne halbierte Salatherzen gebraten und auf dem Teller mit groben Meersalz, Regenbogenpfeffer und Feigen-Vincotto angerichtet.

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