Archiv der Kategorie: Obst und Gemüse

Pfannenbrot zu Kürbiscurry

Am vergangenen Wochenende gab es mal wieder ein leckeres Kürbiscurry bei uns, das ich im Blog ja schon in verschiedenen Variationen vorgestellt habe, z. B. hier.

Bei mir wechseln die Gemüsesorten immer nach Lust, Laune und Angebot, aber obligatorisch sind Kürbis und Kartoffeln. Dieses Mal gab es Möhren, Blumenkohl und rote Paprika dazu.

pfannenbrot_zu_kuerbiscurry

 

Statt mit Reis habe ich das Curry allerdings dieses Mal mit Pfannenbrot serviert, das schnell und einfach gemacht ist.

Für 12 Stück:

300 g Mehl, 2 Teelöffel Salz, Kreuzkümmelsamen und 150 ml lauwarmes Wasser mischen. Alles zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig in 12 gleich große Scheiben schneiden und dünn auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Eine beschichtete Pfanne stark erhitzen und ohne Fettzugabe die Brote auf jeder Seite 2 – 3 Minuten backen.

Die Pfanne nach jedem Backvorgang von verbrannten Stellen reinigen.

Paella mixta

Ich liebe Paella und habe sie mal wieder selber gemacht. Entstanden sind vier Portionen Urlaubsfeeling.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 Hähnchenunterschenkel
  • 4 Black Tiger Prawns
  • 1 kleines Fischfilet (Rotbarsch o. ä.)
  • gemischte Meeresfrüchte, entweder TK oder aus dem Glas (diese dann aber gut abspülen)
  • 100 g grüne Bohnen
  • 1 kleine rote Paprikaschote
  • 1 Bio-Zitrone
  • etwas glatte Petersilie
  • 150 g Rundkornreis, ich nehme immer ganz normalen Risottoreis
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 paar Safranfäden
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung:

Zunächst die Safranfäden in wenig warmem Wasser einweichen und zur Seite stellen.

Die Bohnen in wenig sprudelndem Salzwasser bissfest blanchieren, abgießen und in kaltem Wasser abschrecken. Wiederum abgießen und zur Seite stellen.

Falls man wie ich TK-Fisch und -Garnelen nimmt, diese rechtzeitig im Kühlschrank auftauen.

Die Hähnchenunterschenkel mit Salz und Paprikapulver rundherum würzen und in etwas Olivenöl anbraten.

Knoblauch und Zwiebel nicht zu fein schneiden, Paprikaschote schälen und in dünne Streifen schneiden und alles zusammen andünsten. Den Reis dazu geben, kurz glasig schmoren und die Brühe zugeben. Mit Safran (inklusive der Flüssigkeit) sowie Salz und Pfeffer würzen und mit Deckel garen, bis der Reis gar, aber mit leichtem Biss, ist.

Die Bohnen sowie die abgetropften Meeresfrüchte sowie das in Würfel geschnittene Fischfilet zugeben und erwärmen.

In einer separaten Pfanne die Black Tiger Prawns in Olivenöl kurz von beiden Seiten braten, bis die Schale schön rot geworden ist. Die Garnelen sollten noch glasig sein.

Auf die fast fertige Paella legen.

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Paella auf Tellern anrichten, dabei darauf achten, dass jeder mindesten einen Hähchenschenkel und eine Black Tiger Prawn bekommt, und mit Zitronenviertel und glatter Petersilie dekorieren.

paella-teller

 

¡Buen Provecho!

Puffer aus Kartoffelpüree

Aus übrig gebliebenem Kartoffelpüree kann man am nächsten Tag noch superleckere Puffer machen.

Dazu einfach – je nach Menge – Eier und Stärke unter das Püree mischen und dann Zutaten nach Wahl zugeben: gewürfelter Speck, getrocknete Tomaten, Zwiebeln, geriebene Zucchini nach Lust und Laune.

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Bei mir waren es Lauchzwiebelringe… Mit einem Esslöffel Puffer abstechen und in heißem Fett von beiden Seiten ausbraten.

Dazu gab es einen kleinen gemischten Salat.

Blog-Event CXIII – Teigtaschen

Blog-Event CXIII - Teigtaschen (Einsendeschluss 15. Oktober 2015)
Ein neues Blog-Event findet bei Zorra statt und dieses Mal möchte Susanne von Magentratzerl alle möglichen Variationen von Teigtaschen sehen.

Also habe ich heute Apfel- und Pflaumentaschen aus Blätterteig aus der Kühltheke gemacht.

Zutaten für je 4 Apfel- und 2 Pflaumentaschen:

  • Blätterteig auf Backpapier gerollt, aus dem Kühlregal
  • 1 mittelgroßen Apfel
  • 20 g Walnusskerne
  • 1 EL Rosinen
  • 1/2 EL Rum
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Pflaumen oder Zwetschen
  • etwas Zimtzucker
  • 1 verquirltes Ei

apfel-pflaumen-tasche02

Zubereitung:

Blätterteig mit dem Backpapier auf einem Backblech ausbreiten.

Den Backofen auf 210 °C Umluft vorheizen.

Den Blätterteig in 6 gleich große Stücke schneiden.

Für die Apfeltaschen die Rosinen im Rum einlegen. Die Walnusskerne hacken. Den Apfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und sehr fein hacken. Alles in einer Schüssel mischen und mit dem Vanillezucker gut verrühren.

Die Füllung mittig auf die vorgeschnittenen Teigstücke legen, die Ränder mit Ei bepinseln und entweder zu Drei- oder Rechtecken falten. Die „Nähte“ vorsichtig mit einer Gabel zusammen drücken.

Für die Pflaumentaschen die Pflaumen halbieren, den Kern entfernen und die Schnittfläche mit Zimtzucker bestreuen. In die Mitte der Blätterteigstücke legen und die Ecken über die Pflaume schlagen und zusammen drücken. Mit der „Naht“ nach unten auf das Backblech legen.

Die Oberseiten mit dem restlichen verquirlten Ei einpinseln und 15 Minuten backen.

Gebäckteilchen auf dem Kuchenrost abkühlen lassen.

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Zum Abschluss noch die Bilder von den Innenansichten:

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Innenansichten einer Apfeltasche

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Innenansichten einer Pflaumentasche

Grundrezept: Kartoffelpüree

Für 2 Portionen braucht man 2 bis 3 mehlig kochende Kartoffeln, die man zunächst schält und in kleine Würfel geschnitten ca. 15 – 20 Minuten in Salzwasser kocht.

Das Wasser schüttet man ab, es darf aber ruhig ein kleiner Rest im Topf bleiben, da das Püree ja sowieso Flüssigkeit benötigt.

Zu den Kartoffelwürfeln gibt man 1 Esslöffel Butter und fängt an, diese zu stampfen. Dann gibt man nach und nach Flüssigkeit (Milch, Sahne, Soya Cuisine, Kaffeesahne – was im Haus ist) zu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Produkttest: Veganbratstück Virginia Steak

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Mein Mann fährt zur Zeit voll auf vegetarische Küche, aber bitte mit fleischähnlicher Beilage ab. So wurde eines Abends dieses sogenannte Veganbratstück der Firma Wheaty – The Vegan Way getestet.

virginiasteak

Es hat einen angenehmen Biss und ist durch die Gewürzkruste sehr pikant im Geschmack. Bei mir rennt Wheaty – The Vegan Way mit ihren Produkten sowieso offene Türen ein, denn ich liebe  die Veganslices „vom Rauch“ und den Seitansbraten beev, den ich sehr gerne für eines meiner Lieblingsgerichte, nämlich Aubergine mit Seitan benutze.

Zu dem Virginia Steak gab es bei uns Rahmporree mit Salzkartoffeln. Dieses Mal hatte ich für den Porree allerdings etwas Sonnenblumenöl zum Andünsten und die Soya Cuisine von Alpro genommen und somit komplett vegan gekocht.

virginiasteak-rahmporree

Mango-Tomaten-Salat

Das war damals, als noch Sommer war… Da gab es mal so einen sättigenden leckeren Monstersalat:

mango-tomaten-salat

Er besteht aus:
1/4 Eisbergsalat (geschnitten)
1/2 Mango (gewürfelt)
1 Kumato *) (geviertelt, Viertel quer halbiert)
1 EL getrocknete Cranberries
50 g Feta (grob zerbröselt)
1 Frühlingszwiebel (in Ringe geschnitten)
einige Kräutercroûtons
5 EL ENJOY Mango Power Dressing von Kühne

Alle Zutaten zusammen auf einem großen Teller anrichten und genießen.

Oder mit etwas Chichi mal wieder einen „The Taste“-Löffel anrichten:

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*) Kumato ist eine besondere Tomatenzüchtung, die durch ihre grün-rote Farbe auffällt.
Das liegt an der Reifung von Innen heraus. Die optimale Reifung ist erreicht, wenn die Tomate eine rotbraune Farbe mit leichter Grünfärbung am Stielansatz besitzt. Die Kumato zeichnet sich durch ihr intensives Aroma und ihre lange Haltbarkeit aus. Sie ist keine gentechnisch veränderte Tomatensorte, sondern eine Hybridzüchtung aus verschiedenen europäischen Tomatensorten.
[Quelle: Wikipedia]

Gebackene Auberginen mit Ayran

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Auch dieses tolle Rezept habe ich aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Slowly Veggie“ (hier geht’s zum Blog…).

Auberginen mag ich sowieso total gerne. Hier verschmelzen sie mit Ayran, Granatapfelkernen und Rauchsalz zu einer köstlichen Mahlzeit. Beim Rauchsalz war ich ja anfangs sehr skeptisch, hatte ich es bisher eigentlich nur dazu benutzt, etwas Rauchgeschmack, den man sonst mit Mettwürstchen oder geräuchertem Bauchspeck erzielt, in Eintöpfe oder Grünkohlgerichte zu bringen. Aber es passte hervorragend zum „Gesamtkonzept“.

Nun zum Rezept, das ich wie immer halbiert habe. Abweichungen in der Rezeptur, die ich vorgenommen habe, stehen wie immer in Klammern.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 kleine Auberginen (ich: 1 mittelgroße)
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 TL Rauchsalz
  • 1 TL Ras el Hanout
  • 1 Granatapfel (ich: gefrorene Granatapfelkerne aus dem Vorrat, aufgetaut)
  • 200 g Frischkäse
  • 130 ml Ayran *)
  • 4 Knoblauchzehen
  • Pfeffer
  • 6 Zweige Zitronenthymian (ich: getrockneter Thymian mit Zitronenabrieb gemischt)

Zubereitung:

Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Auberginen waschen und längs halbieren. Schnittflächen rautenförmig einritzen und mit 3 EL Olivenöl, Rauchsalz und Ras el Hanout bestreuen.
Auberginen mit den Schnittflächen nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im Backofen etwa 30 Minuten goldbraun rösten.

Granatapfel halbieren und mit der Schnittfläche nach unten über eine große Schüssel halten. Granatapfelkerne aus der Schale klopfen. (ich: aufgetaute Granatapfelkerne bereit stellen)
Frischkäse mit Ayran verrühren und mit Rauchsalz und Pfeffer würzen.

Knoblauchzehen abziehen und in Scheiben schneiden. Restliches Öl (3 EL) erhitzen und Knoblauch darin goldbraun rösten. Auberginenscheiben auf eine große Platte legen (ich: direkt auf dem Teller anrichten), mit dem Knoblauchöl beträufeln. Ayransauce dazu servieren und alles mit Granatapfelkernen und Thymian (ich: Thymian-Zitronenabrieb-Mischung) bestreuen.

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*) Ayran selber machen: 2 Teile Naturjoghurt mit 1 Teil Wasser (ich: mit Kohlensäure) mischen, leicht salzen und mit dem Schneebesen schaumig aufschlagen.

Falafel mit buntem Gemüse und Gurken-Minz-Joghurt

Ich mag die orientalisch-mediterrane Küche sehr gerne, weshalb ich mir im Urlaub erst mal das passende Geschirr – wie die türkisfarbene Schüssel – gekauft habe und dann mal wieder Falafel mit den entsprechenden Beilagen gemacht habe.

Zutaten für 2 Portionen – für die Falafel:

  • 60 g Kichererbsenmehl
  • 1/4 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 EL frisch gehackte Petersilie
  • 1/2 fein gehackte Schalotte
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • 1/2 Msp. Backpulver
  • Salz
  • 100 ml kochendes Wasser
  • 1/2 TL Olivenöl
  • etwas Zitronensaft und -schale

Zubereitung:

Kichererbsenmehl mit Kreuzkümmel, Petersilie, Schalotte, Knoblauch und Backpulver gut vermischen. Kochendes Wasser zugießen und dabei gründlich rühren. Mindestens 10 Minuten stehen lassen, bis der Teig eingedickt ist. Olivenöl, Zitronensaft- und schale untermischen.

Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen, Olivenöl hineingeben und mit feuchten Händen aus dem Teig flache „Frikadellen“ formen. Im heißen Öl braten und möglichst nur ein Mal wenden.

 

Zutaten für 2 Portionen – für das Gemüse:

  • 1 Möhre
  • 1 Zucchini
  • 1/2 Paprikaschote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • Zitronenabrieb
  • grobes Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas gemahlene Chili
  • 1 EL Olivenöl
  • grob gehackte Blattpetersilie oder Koriander

Zubereitung:

Möhre und Zucchini in Scheiben, Paprikaschote schälen und in Stücke schneiden.
Die Zwiebel und die Knoblauchzehe würfeln.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch andünsten und nacheinander Möhrenscheiben, Paprikastücke und Zucchinischeiben zugeben und bissfest garen.

Mit Salz, Pfeffer, Chili und Zitrone abschmecken.

 

Zutaten für 2 Portionen – für den Gurke-Minz-Joghurt:

  • 1 Becher oder 150 g Joghurt
  • 1/2 Bio-Gurke
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kleine gehackte Knoblauchzehe
  • gehackte Minze plus eine paar Blätter zum Garnieren
  • etwas Mineralwasser mit Kohlensäure
  • etwas Zitronensaft

Den Joghurt mit dem Mineralwasser verrühren. Die gehackte Knoblauchzehe unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Die Gurke heiß abwaschen, längs halbieren und die Kerne heraus kratzen. Dann in nicht zu dünne Scheiben schneiden und mit der gehackten Minze unter den Joghurt heben.

In eine Schüssel füllen und mit der Minze dekorieren.

Beilage: Tomatenreis wie in diesem Rezept beschrieben

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Tortilla Española aus dem Backofen

Inzwischen ist der Herbst angekommen, aber diese Tortilla war ein echtes Sommeressen. Neben Kartoffeln kamen bei mir noch Zucchini dazu und in der Eiermasse ist noch etwas belgischer Abteikäse versteckt, der auf dem Brot keine besonders gute Figur mehr gemacht hätte, aber noch gut war.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 mittelgroße Kartoffeln (festkochend, mit Schale)
  • 1 große Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Eier, Größe M
  • 3 Scheiben belgischer Abteikäse (geht auch mit einer anderen Sorte oder ganz ohne Käse)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • frische Petersilie
  • Cherrytomaten (auch hier hatte ich noch einen Restbestand von etwa 10 Tomätchen)
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln und Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Die Tomaten halbieren. Die Knoblauchzehe fein hacken.

Die Eier in einer Schüssel verquirlen, den Abteikäse in kleine Würfel schneiden und unter die Eiermasse rühren. Pikant mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen.

Das Olivenöl in einer ofenfeste Pfanne *) erhitzen. Knoblauch kurz andünsten und dann Kartoffeln und Zucchini von beiden Seiten anbraten. Die Tomatenhälften zugeben. Die Eiermasse über das Gemüse geben und die Tortilla im Backofen stocken lassen.

Servieren und mit gehackter frischer Petersilie bestreuen.

*) Falls keine ofenfeste Pfanne vorhanden ist, eine Auflaufform bereitstellen und die angebratene Gemüse umfüllen.

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