So, nachdem ich am letzten Tag begriffen habe, worum es im Event, das Rebekka von Pfanntastisch! bei Zorra aka Kochtopf veranstaltet, geht – nämlich NICHT nur Kurzgebratenes, liefere ich nach der Kalbsleber von gestern Abend auch noch eine improvisierte Chinapfanne mit Tintenfisch und Black Tiger Prawns vom vergangenen Freitag nach.
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Selbst gemachtes Gemüsebrühepulver
Vor einiger Zeit hatte ich mir im Internet einen Dörrautomaten gekauft, um Zutaten für Suppen zu trocknen. Ich mag zum Abendessen gerne mal eine „Heiße Tasse“, aber die Inhaltsstoffe in den fertigen Tütchen… Puh!
Hier (zum Ende scrollen)hatte ich schon mal eine Alternative für eine schnelle Suppenmahlzeit vorgestellt.
Das Pulver ist natürlich vielfältiger einsatzbar…
Buletten mit Möhrengemüsen und Bratkartoffeln
Die Buletten haben wir wieder aus selbst durchgedrehter Bio-Schweineschulter und -Rinderoberschale hergestellt. Die Würze war klassisch: körniger Senf, Salz und Pfeffer.
Das gesamte Rezept seht Ihr hier, nur dass die Möhren dieses Mal „solo“ auf den Teller kam.
Einkochen: Kürbis-Karottencrèmesuppe
Ich bin im Einkochfieber, ich liebe Suppen, und ich mag orientalisch-indische Gewürze zu Kürbis und Karotten. Was liegt da näher als ein schönes Süppchen zu kochen und dann portionsweise haltbar zu machen?
Da sich beim Einkochvorgang ein Glas von 500 ml nicht verschlossen hatten, konnten wir gleich mal den Geschmack testen. Ich habe noch eine Handvoll Kürbiskerne und in Ermangelung von Kürbiskernöl (ist natürlich inzwischen gekauft) mit etwas Walnussöl drüber gegeben.
Frikadellen mit Möhren-Zucchinigemüse und Bratkartoffeln
Wir hatten noch zwei eingefrorene Stücke vom Bio-Rinderschmorbraten und Bio-Schweinenacken, insgesamt ca. 250 g, die ich nach dem Auftauen zu Hackfleisch und danach zu Frikadellen verarbeitet. Dazu gab es ein leckeres Möhren-Zucchinigemüse und Bratkartoffeln.
Gemüsetajine mit Hähnchenschenkeln
Der ein oder die andere wird sich vielleicht fragen, was Tajine überhaupt ist. Eigentlich ist es ein einfacher Lehmtopf mit konischem Deckel aus Marokko, der zum Kochen auf offener Flamme bestens geeignet ist. Meine ist, wie man sieht, glasiert, man kann sie im Prinzip wie einen Römertopf benutzen und das Essen dekorativ servieren. Das folgende Rezept habe ich mir selber ausgedacht, weil ich kaum ansprechende Gerichte ergoogelt habe.
Ich muss auch sagen, dass ich ein kleines bisschen stolz, wie gut es mir gelungen ist.
Noch ein Blog-Event: Kunterbunter Frühlingsgenuss…
… anlässlich des 3. Geburtstags von Franzis Blog Dynamite Cakes. Im Rahmen der Pesto-Rettung stöberte ich auch auf ihrem Blog ein bisschen herum und stieß dabei auch auf das Blog-Event.
Frühlingshafter Genuss in bunten Farben – davon mindestens drei verschiedene – sollen auf den Teller. Erst am vergangenen Samstag hatte ich Rigatoni (hellgelb) mit Champignons (braun), Zucchini (grün), Paprikaschote (rot u. gelb), Möhre (orange) sowie kleine Bohnenkerne (Flageolets cusinié – ebenfalls gelblich-grün) gemacht. Ich denke, das passt!
#wirrettenwaszurettenist – Dieses Mal die warme, pikante Sauce
Ich habe für diese Rettungsaktion eine einfache Bratensauce zu Fleisch, bei mir genau gesagt Hirschmedaillons, gemacht.
Genauso kann man im Prinzip eine Sauce zu jedem anderen Fleisch machen.
Zutaten für 2 – 3 Portionen Bratensauce:
- 2 Hirschmedaillons
- 1 Möhre
- 1 Porreestange
- 1 Zwiebel
- getrocknete Steinpilze (passen nicht nur zu Wild)
- 1 EL Tomatenmark
- 100 ml kräftiger Rotwein
- 1 rote Zwiebel
- 1 TL Zucker
- Salz, Pfeffer,
- Wildgewürzmischung (eher nur zu Wildfleisch, ansonsten kann man mit Gewürzen und Kräutern nach Wunsch arbeiten)
- etwas Aceto Balsamico
- 1 – 2 EL Butterschmalz oder neutrales Pflanzenöl
- evtl. etwas in kaltem Wasser angerührte Stärke, eiskalte Butter oder Mehlbutter zum Binden der Sauce
Zubereitung:
Die getrockneten Steinpilz mehrmals mit Wasser spülen, dann mit heißem Wasser übergießen und quellen lassen.
Möhre, Porree und Zwiebel grob würfeln. Die rote Zwiebel in feine Streifen schneiden.
Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen, das Rost hineingeben und darunter eine Schale oder das Backblech stellen.
Das Butterschmalz in einer unbeschichteten Pfanne erhitzen. Möhre, Lauch und Zwiebel dazu geben.
Die Hirschmedaillons von beiden Seiten salzen und pfeffern und in der Pfanne scharf anbraten. Dabei das Fleisch erst wenden, wenn es sich leicht vom Pfannenboden löst. Anschließend auf dem Backofenrost zu Ende garen.
Das Gemüse aus der Pfanne nehmen, das Tomatenmark zugeben und den Bratensatz mit dem Rotwein vom Pfannenboden unter Rühren los kochen. Die Steinpilze mit dem Einweichwasser zugeben. Langsam einkochen lassen.
In einer separaten Pfanne die Streifen der roten Zwiebel mit dem Zucker ganz kurz karamellisieren und zur Sauce geben. Diese mit den Gewürzen und dem Balsamico abschmecken. So lange weiter köcheln, bis die Zwiebelstreifen weich sind.
Sollte die Sauce noch zu flüssig sein, kann man sie mit wenig in kaltem Wasser angerührter Stärke, eiskalter Butter oder einem Stück Mehlbutter binden.
Bei uns gab es Semmelknödel und Butterwirsing (Wirsing kurz in Salzwasser blanchieren, in zerlassener Butter schwenken und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken) dazu.
In der Kategorie Saucen und Dips gibt es weitere Rezepte, unter anderem, passend zur Spargelsaison, das für die Blitzhollandaise.
Hier geht es zu geretteten Saucen der anderen Teilnehmer (die Links werde im Laufe des Tages händisch korrigieren)
Friederike vom Fliederbaum – Warme Gurkensauce zu gekochtem Rindfleisch
Andy Lieberlecker – Weissweinsauce im asiatischen Kleid
magentratzerl – Grüner Spargel mit Miso-Hollandaise
Anna Antonia Herzensangelegenheiten – Eier in Senfsauce
LanisLeckerEcke – Tilapia aus dem Backofen mit Zitronen-Petersilien-Sauce
Meins! Mit Liebe selbstgemacht – Tomatensoße
Susi von Prostmahlzeit – Sauce hollandaise
Barbaras Spielwiese – Schnelle Orangen-Hollandaise
auchwas – Kräuter-Bechamel zu Mairübchen und Lamm
Sakriköstlich – Currywurstsauce
AUSSER KONKURRENZ!
Sabine von Bonjour Alsace – Blitzschnelle Mayonnaise
Knusprig gebratene Mock Duck *) mit Asiagemüse auf Glasnudeln
*) Mock Duck heißt so viel wie „nachgemachte Ente“ und besteht aus Seitan. Der GöGa hatte vor einiger Zeit eine Packung online bestellt. Die Hälfte war schon verbraucht, die zweite Hälfte, die im Tiefkühler schlummerte, wurde am gestrigen Sonntag verarbeitet.
Zutaten für 2 Portionen:
- 300 g vegane Ente
- 100 g Vermicelli (Reisglasnudeln)
- 1/2 Stange Porree
- 1 dicke Möhre
- 1/2 Paprikaschote, Rest vom Nudelsalat am Vortag
- 10 Kaiserschoten
- 1 Handvoll Babyspinat
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 1 kleines Stück Ingwer
- 1 EL grüne Currypasste
- je ein Spritzer Soja- und Worcestersauce
- ein wenig Wasser zum Ablöschen des Bratsatzes
- 1 EL Öl
Zubereitung:
Das Gemüse vorbereiten: Dafür den halben Porree längs halbieren, unter fließendem Wasser spülen, in längliches Schmale Streifen (Juliennes) schneiden.
Die Möhre schälen, dann mit dem Sparschäler lange, dünne Streifen herunter schneiden.
Die Paprikaschote schälen, ebenfalls in möglichst dünne Streifen schneiden.
Die Kaiserschoten auch in Juliennes schneiden.
Die Knoblauchzehe sowie den Ingwer schälen, fein hacken.
Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen.
Die Mock Duck-Stücke etwas auseinander ziehen und in einer großen Pfanne rundum knusprig braten. Wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist, auf einen Teller geben und im Backofen warm halten.
Die Vermicelli mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.
In der selben Pfanne, in der die Mock Duck gebraten wurde, das Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen und zunächst Porree, Möhren und Paprikaschote dünsten, an den Pfannenrand schieben.
Currypaste, Knoblauch- und Ingwerwürfel zugeben, glasig dünsten, an den Pfannenrand schieben.
Die Kaiserschotenstreifen ebenfalls kurz dünsten, den Babyspinat unterrühren und zusammenfallen lassen. Mit etwas Wasser den Bratsatz ablöschen.
Das Gemüse verrühren, mit Soja- und Worcestersauce abschmecken.
Zum Servieren die Hälfte der Vermicelli auf einem Teller anrichten, das Gemüse oben auf legen und die Mock Duck-Streifen rundum verteilen.
Spaghetti-Dreierlei
Von der Spinatpizza war noch eine halbe rote Zwiebel übrig, außerdem lagen noch eine Zucchini im Kühlschrank sowie Möhren. Zusammen mit „echter“ Pasta sollte daraus mein Spaghetti-Dreierlei werden.
Statt meine Brunhild mit ihrem Spiralschneideset zu bemühen, weil ich dachte, dass sich der Aufbau nicht lohnt, habe ich in mühseliger Frickelei Möhre und Zucchini in lange Streifen geschnitten. Nächstes Mal wieder Brunhild, zumal die Reinigung des Zubehörs wirklich problemlos ist.
Zutaten für 1 Portion:
- 1 Möhre
- 1 Zucchini
- Spaghetti
- 3 Zehen frischer Knoblauch
- 1 Stück Frühlingslauch
- 1/2 rote Zwiebel
- Salz, Pfeffer
- 1 EL Olivenöl mit Salbei
- optional: Balsamico-Perlen
Zubereitung:
Zuerst die Spaghetti in einem großen Topf köchelnden Salzwassers al dente kochen.
In der Zwischenzeit Möhre und Zucchini in Juliennestreifen, die halbe rote Zwiebel in feine Halbringe sowie die Knoblauchzehen in feine Scheiben die Frühlingszwiebel in feine Röllchen schneiden.
In einer genügend großen Pfanne das Olivenöl erhitzen, rote Zwiebel und Knoblauch darin kurz anschwitzen, dann zunächst die Möhrenstreifen zugeben und unter Rühren dünsten. Dann die Zucchinistreifen ebenfalls zugeben und ebenfalls dünsten, nach und nach etwas Nudelwasser zugeben, falls das Gemüse droht anzusetzen.
Zum Schluss die gegarten Spaghetti unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Wunsch mit den Balsamico-Perlen garnieren.











