Nachdem wir mit der kulinarischen Weltreise vor einem Jahr in Großbritannien waren, zieht es uns dieses Jahr im November in die Republik Irland. Damals hatte ich unter anderem schon Irish Stew gemacht, ohne zu wissen, dass es nach Irland gehen würde. Damit fällt das Schmorgericht schon mal aus.
Aber trotzdem habe ich ein paar irische Gerichte auf der Seite der BBC gefunden.
Als erstes habe ich Colcannon für Euch gemacht. Dabei handelt es sich um ein geschichtetes Gericht aus Kartoffelpüree und kurz angeschwitztem Kohl mit Zwiebeln, das in der Pfanne gebraten wird.
Der Name geht auf den irisch-gälischen Namen cál ceannann, was so viel wie weißköpfiger Kohl bedeutet. Dieses Gericht ist auch in Westschottland bekannt.
Colcannon – wie es sich gehört, mit einem zünftigen Guinness aus Dublin
Immer am 3. November findet der Sandwich Day statt. Einige Food-Blogger haben sich nun zusammengefunden, um dem reichlich belegten Butterbrot zu huldigen.
Wie das Sandwich angeblich zu seinem Namen kam, habe ich Euch hier schon erzählt.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir uns beim ein oder anderen Blog-Event schon einmal begegnet sind, aber das ist ja das Schöne an „Koch mein Rezept“: Man lernt auch neue Blogs und deren Autoren kennen.
Caro stammt aus dem Ruhrpott, lebte dann im Münsterland und ist nun in Berlin sesshaft. Ihren Kochstil beschreibt sie selbst als bodenständig und leicht nachzumachen – das haben wir schon mal gemeinsam. Und auch im Bereich Ernährungsart sind wir uns ähnlich. Bei ihr, wie bei mir geht alles von vegan bis fleischig und fischig, doch lest selbst.
Als „Tauschrezept“ haben der GöGa und ich uns ihre Kirsch-Streusel-Taler ausgesucht, die Zutaten allerdings an seinen Geschmack angepasst. Will heißen, „normales“ Weizenmehl, Milch und Butter.
Diese Taler sind rundum gelungen und kommen bestimmt auf die Wiederholungsliste.
I did not take part very often in the past, but this year I had a bread recipe hanging in my to-do-list for quite a while.
I baked a spelt buttermilk bread that was indroduced on the facebook page of my local oranic grocery. It was published during the early day of the corona crisis when all shops and supermarkets run short of yeast and all kinds of flour.
Ingredients for a rectangular bakin tin (length 30, width 10, height 10 cm):
Mixture of flour, spices and oil, rapeseed oil, spelt, mixture of sunflower seeds and flaxseeds
Directions:
Mix flour, salt, bread spice, oil and baking soda in a bowl.
Warm up buttermilk until it reaches room temperature, add to the other ingredients in the bowl.
Knead thouroughly with dogh hook of your hand mixer or food processorfor at least 10 minutes. Then add sunflower seeds and flaxseed.
Grease a baking tin and dust with some flour. Fill in the dough, cover and let rise for at least 30 minutes at room temperature.
Pre-heat oven at 180 °C circulating air. Put a bowl with water on the ground of your oven. Bake bread for about 50 minutes – depends on your oven. The bread should sound hollow when knocking on the bottom.
Now let cool the bread under a moist tea towel.
*) Tip for vegans: You can make vegan buttermild by adding two tablespoons apple vinegar to 500 ml plant milk. Let sit for 15 minutes, after that you can use the result like the buttermilk in the recipe.
Oft habe ich noch nicht teilgenommen, aber dieses Jahr hatte ich noch ein Brotrezept, das ich nachbacken wollte, auf der To-Do-Liste.
Und zwar habe ich ein Dinkelbuttermilchbrot nach einem Rezept vom Lebensgarten, meinem Bioladen, nachgebacken. Es wurde in einer Zeit vorgestellt, als es coronabedingt keine Hefe mehr zu kaufen gab. Glücklicherweise backe ich normalerweise mit Sauerteig, und ich hatte auch ein Hefewasser selber gezüchtet, weshalb mich diese Verknappung weniger tangierte als der gleichzeitige Fastausverkauf von Mehl.
Mehl, Salz, Brotgewürz, Öl und Natron in eine Schüssel geben.
Buttermilch aufwärmen, bis sie Zimmertemperatur erreicht. Ebenfalls in die Schüssel geben.
Alles mindestens 10 Minuten mit dem Knethaken des Handrührers oder der Küchenmaschine verkneten.
Zum Schluss die Sonneblumenkerne und Leinsamen nach und nach zugeben.
Kastenform fetten und mit etwas Mehl ausstreuen. Teig hineinfüllen und zugedeckt mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Eine Schüssel mit Wasser unten in den Ofen stellen. Das Brot etwa 50 Minuten backen – das hängt auch von Eurem Backofen ab. Das Brot sollte hohl klingen, wenn man mit der Faus auf den Boden klopft.
Das Brot nun unter einem feuchten Geschirrhandtuch auskühlen lassen.
*) Tipp für die Veganer: Vegane Buttermilch stellt ihr her, indem ihr 500 Milliliter pflanzliche Milch mit zwei großen Esslöffeln Apfelessig vermengt. Dann lasst ihr sie 15 Minuten stehen und schon könnt ihr die vegane Variante wie normale Buttermilch verwenden.
Inzwischen hat Zorra eine Zusammenfassung der Teilnehmer*nnen gepostet:
Zum aktuellen Blog-Event Alles aus der Fritteuse, das Volker bei Zorra im Kochtopf ausrichtet, habe ich noch ein weiteres Rezept in petto. Am Vortag gab es Fish ’n Chips aus dem Wok, in dem man super frittieren kann.
Als zweites Gericht kommt etwas Süßes, das saisonal und regional ist:
Unser Apfelbaum ist nun abgeerntet und hat mich zum Schluss doch noch halbwegs ausgesöhnt.
Er hat wieder famos getragen, aber so ab Ende August fielen die ersten Äpfel einfach angefault vom Baum. Aus dem letzten Rest konnten wir aber schon einmal Polnischen Apfelkuchen backen und nun gibt es Apfelküchlein in Backteig frittiert.
Hinter der Sahne „mal anders“ verbergen sich kleine Panna-Cotta-Würfel, die ich morgens vorbereitet habe.
Zutaten für 2 Portionen:
Für die Panna-Cotta-Würfel:
100 ml Schlagsahne
1 Espressolöffel selbst gemachten Vanillezucker
1,5 Espressolöffel Agar-Agar
1 Silkonform für Würfel oder ein länglicher Behälter
Zubereitung:
Alle Zutaten gut verrühren, zum Kochen bringen und 5 Minuten unter ständigem Rühren auf kleiner Temperatur köcheln lassen.
In die kalt ausgespülte Form geben und in den Kühlschrank stellen.
Für die Apfelküchlein:
120 g Mehl
ca. 150 ml Sprudelwasser oder Apfelschorle
2 geh. TL Backpulver
2 – 3 EL Zimtzucker
4 kleine oder 2 große Äpfel
1 paar Spritzer Zitronensaft
Kerngehäuseausstecher
Sparschäler
Messer
Wok
ca. 750 ml Sonnenblumenöl zum Braten
nach Wunsch: Puderzucker/Preiselbeeren
Zubereitung:
Die Zutaten für den Teig klumpenfrei verrühren. Etwas quellen lassen.
In der Zwischenzeit das Kerngehäuse aus den Äpfeln stechen, schälen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben bzw. Ringe schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun anlaufen.
Das Sonnenblumenöl im Wok erhitzen, bis an einem Holzlöffelstiel Blasen aufsteigen.
Die Apfelringe nach und nach durch den Teig ziehen, golbraun frittieren und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Falls Ihr mehr als 2 Portionen macht, empfeihlt es sich, die fertigen Ringe im Backofen bei 100 °C warm zu halten, bis alle Apfelringe gebacken sind.
Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben und zusammen mit den Panna-Cotta-Würfeln und etwas Preiselbeeren anrichten.
Deshalb benutzen wir in letzter Zeit gerne den Wok von d.die Pfanne, wenn es mal ans Frittieren geht. Das verbrauchte Öl wird hinterher durch einen Kaffeefilter gegeben und kann so zum Braten (und Frittieren) weiterbenutzt werden, wie hier am Ende des Artikels beschrieben.
Bei uns gibt es ein typisch britisches Rezept, nämlich Fisch im Backteig mit dicken Pommes Frites, in Großbritannien Chips genannt. Was bei uns unter Chips, nämlich dünne frittierte Kartoffel- oder Gemüsescheiben in Umlauf ist, heißt auf der Insel Crisps.
Da der GöGa und ich inzwischen große Freunde der selbst gebackenen (bisher italienischen) Pizza sind, machen wir gerne mit, auch wenn es in der vergangenen Woche schon eine Champignonpizza (<-) gab.
Wie immer ging es samstags ans Vorbereiten des Teiges, was ich beinahe verpennt hätte. Dann kam noch erschwerend dazu, dass der Teig nicht einfach nur „zusammengeworfen“ werden musste, sondern auch viermal mit jeweils 5 Minuten Abstand gezogen und gefaltet werden und dann noch mal 40 Minuten gehen musste, bevor er zur Gare in den Kühlschrank musste.
Nach dem Start der von Sylvia von Brotwein ins Leben gerufenen Deutschlandreise in Bayern, ist seit ein paar Tagen die Zusammenfassung der Reise nach Berlin online.
Zum einen habe ich es für Volkers kulinarischen Weltreise nach Polen herausgesucht und wie passend, dass es auch zur aktuellen Rettung der Kartoffel im Rahmen von #wirrettenwaszurettenist passt.
Das Originalrezept ist für 8 – 10 Portionen berechnet, ich habe es halbiert , so dass wir zweimal davon essen konnten. Außerdem habe ich nach einigen „Fleischorgien“ der verganenen Tage den Speck durch Räuchertofu ersetzt.
Leider sind mir die geriebenen Kartoffeln ziemlich schnell ziemlich braun angelaufen, so dass das Ergebnis nicht ganz so schön aussieht. Eindeutig ein Fall für die Kategorie „Irrungen und Wirrungen“.
Der Kartoffelkuchen ist aber so lecker geworden, dass ich ihn auf jeden Fall noch einmal machen werde und dann hoffentlich einen wirklich goldbraunen Kuchen herausbekomme. Dann würde ich die Fotos austauschen. Bis dahin hat vielleich jemand einen Tipp, wie ich das Anlaufen (Oxidieren) verhindern kann.
(Brauner) Masurischer Kartoffel-Majorankuchen mit kleinem Salat