Archiv der Kategorie: Vegetarisch und Vegan

Die kulinarische Weltreise: Ensalada de Aguacate, Tomate y Elote – Avocado-Tomaten-Mais-Salat (Mexiko)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Mexiko - die besten Rezepte und Gerichte

Wie hier schon erwähnt, geht es im Juni 2020 bereits zum zweiten Mal im Rahmen der kulinarischen Weltreise mit Volker mampft nach Mexiko.

Vegane Hähnchnspieße, Tomatenreis, Salat

Pfingsten gab es bei uns ein kleines mexikanisches Menü aus Maissuppe mit würzigem Popcorn, mexikanische Hähnchenspieße in einer veganen Variante und dazu diesen überaus leckeren, erfrischenden Salat.

Das Rezept dafür habe ich ebenfalls auf der Seite Mexíco en mi cocina von Mely Martínez gefunden.

Ich hätte – alleine zu Dekozwecken – gerne frischen Mais verwendet, den es aber leider noch nicht gab. Deshalb musste hier TK-Mais seinen Zweck erfüllen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • ca. 200 g Cherrytomaten
  • 100 g TK-Mais, aufgetaut
  • 1/2 reife Avocado
  • 3 Radieschen
  • 1/4 Salatgurke
  • 2 Minzzweige, davon die Blätter
  • 4 Korianderzweige, davon die Blätter – bei mir separat serviert, weil der GöGa kein Koriandergrün mag
  • 2 EL Salatöl
  • 2 EL Limettensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten vorbereiten: waschen und putzen.

TK-Mais in eine Salatschüssel geben. Cherrytomaten halbiern, Avocadohälfte schälen und das Fruchtfleisch würfeln, Radieschen und Gurke in feine Scheiben schneiden oder hobeln, alles zum Mais geben. Minzeblätter ebenfalls in Streifen schneiden und zugeben. Wenn alle „Mitesser“ Koriandergrün mögen, die Blättchen ebenfalls zugeben, ansonsten separat servieren.

In einer kleinen Schüssel für das Dressing Öl, Limettensaft, Salz und Pfeffer mischen und kurz vor dem Servieren über den Salat geben.

An dieser Stelle werden nach und nach die Beiträge der Mitreisenden ergänzt:

Die kulinarische Weltreise: Brochetas de Pollo vegano – vegane Hähnchenspieße (Mexiko)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Mexiko - die besten Rezepte und Gerichte

Wie hier schon näher beschrieben geht es im Juni 2022 bereits zum zweiten Mal mit Volker mampft und der kulinarischen Weltreise nach Mexiko.

Nach einiger Internetrecherche auf der Suche nach „frischen“ Rezepten stieß ich auf die Seite Mexico en mi cocina (also Mexiko in meiner Küche) von Mely Martínez. Obwohl ich mal Spanisch gelernt habe und noch einiges hängen geblieben ist, bin ich doch froh, dass es die gesamte Seite auch auf Englisch gibt. Da fühle ich mich doch sicherer. Deshalb verlinke ich im folgenden auf die englischsprachigen Links.

Vegane Hähnchenspieße, Tomatenreis und bunter Salat

Das Rezept für die mexikanischen Hähnchenspieße habe ich in der veganen Version mit dem Like Chicken Filet von Like Meat und Räuchertofu von Taifun nachgekocht. Es hat uns in dieser Variante sehr gut geschmeckt.

Zutaten für 4 Spieße:

  • 1/2 TL Oregano
  • 1/4 TL gemahlenen Kreuzkümmel
  • 1/4 TL Zwiebelpulver
  • 1/4 TL Knoblauchpulver
  • 1 EL Limettensaft
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 Paket à 180 g Like Chicken Filet von Like Meat
  • 100 g Räuchertofu von Taifun
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote (Das Originalrezept sieht grüne statt der gelben Schote vor, aber die gibt es bei uns nicht in Bio-Qualität zu kaufen.)
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 4 Holzspieße

Zubereitung:

Die beiden Like Chicken Filets längs halbieren und dann noch einmal quer so in Würfel schneiden, dass 12 – 16 Stücke (passend für insgesamt 4 Spieße) entstehen.

In einer nicht zu großen Frischhaltedose mit Deckel, alle Zutaten bis einschließlich Pflanzenöl gut mischen, die Like Chicken-Stücke hineingeben und mit verschlossenem Deckel gut durchschütteln, bis alles gut bedeckt ist.

Den Räuchertofu ebenfalls in durch 4 teilbare Würfel schneiden, ich hatte acht Stück.

Beide Paprikahälften schälen, putzen und ebenfalls in eine passende Anzahl (teilbar durch 4) von Stücken schneiden.

Mit der geschälten Zwiebel ebenso verfahren.

Nun alle Zutaten abwechseln auf die vier Spieße stecken.

Nun die Marinade in eine Grillpfanne geben, auf Mittelhitze stellen und die Spieße von allen Seiten rundum anbraten. Ich habe sie unter dem Grill im Backofen (180 °C Umluft + Grill) noch weitere 10 Minuten gegart.

Serviert habe ich die die Spieße mit Tomatenreis und einem frischen Salat aus Mais, Cherrytomaten, Gurke, Radieschen und Avocado.

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Die kulinarische Weltreise: Crema de Elote 2.0 – Maiscrèmesuppe 2.0 (Mexiko)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Mexiko - die besten Rezepte und Gerichte

Im Juni geht es im Rahmen von Volker mampfts kulinarischer Weltreise zum zweiten Mal nach Mexiko. Hier erfahrt Ihr ein bisschen mehr zum Thema.

Wir hatten Pfingsten ein kleines mexikanisches Menü mit einer Maissuppe als Vorspeise, die ich für das Blog-Event CXLI – Mexikanische Küche gekocht hatte. Dieses Mal gab es noch einen kleinen kulinarischen Extrakniff, nämlich ein würziges Popcorn als Topping.

Der Hauptgang

Als Hauptgang hatten wir vegan abgewandelte mexikanische Hähnchenspieße und einen erfrischenden sommerlichen Maissalat.

Der GöGa wollte gerne mal wieder Popcorn haben und dieses Mal sollte es nicht die Mikrowellenversion sein. Es wurde also Popcornmais in Bio-Qualität mitgebracht und in der Heißluftfritteuse von Klarstein hergestellt. Im Drehkorb ploppten bei 200 °C in ca. 7 – 10 Minuten fast alle Körner wunderbar auf und wurden anschließend in der rauchig-scharfen BBQ-Sauce aus Tim Mälzers Bäm-Box gewendet.

Popcorn in BBQ-Sauce gewendet

Diese „Popkörner“ landeten dann kurz vorm Servieren auf der Suppe.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 280 g TK-Mais, aufgetaut
  • 3/4 l Gemüsebrühe aus selbst gemachtem Pulver
  • selbst gemachtes Chilisalz, alternativ Salz und Pfeffer und/oder Chilipulver
  • Saft einer halben Limette
  • etwas Koriandergrün, extra serviert, da mein GöGa keinen mag
  • 1 Stück rote Paprikaschote von den veganen Hähnchenspießen, fein gewürfelt
  • 1 Handvoll Popcornmais
  • 1 EL BBQ-Sauce
  • außerdem: Pürierstab, Sieb

Zubereitung:

Die Zwiebel fein würfeln, im Topf im Olivenöl anschwitzen, ca. 2/3 des Mais zugeben, ebenfalls anschwitzen, dann mit der Brühe aufgießen und 20 Minuten köcheln lassen.

Suppe in ein Litermaß umfüllen, mit dem Pürierstab gründlich durchpürieren und durch ein Sieb zurück in den Kochtopf geben.

Mit Chilisalz bzw. Salz, Pfeffer und/oder Chilipulver und Limettensaft abschmecken.

Die übrigen Maiskörner und die Paprikawürfel zugeben und nur kurz erwärmen.

In der Zwischenzeit das Popcorn in der Heißluftfritteuse herstellen und in die BBQ-Sauce geben. Erst unmittelbar vor dem Servieren zusammen mit Koriandergrün auf die Suppe streuen.

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Blog-Event CLXXXVI – grün! (Sehr hellgrüner Kiwikuchen)

Blog-Event CLXXXVI - grün! (Einsendeschluss 15. Juni 2022)

In der Natur wird alles „mit Gewalt“ grün und viel Grün wünscht sich auch Manuela von Vive La Réduction bei im aktuellen Blog-Event bei Zorra im Kochtopf.

Was herzhafte Gerichte angeht, habe ich mein grünes Pulver fast schon verschossen. Da gibt es z. B. grasgrüne Lasagneplatten, einen grünen Spinatpfannkuchen und sowieso grünen Spargel, Brokkoli oder Erbsen zu Hauf.

Was könnte ich denn in süß machen? Meine Idee war es, einen Rührteig mit Kiwisaft grün zu färben, was zwar nur mäßig Erfolg hatte, aber – Come on! – das zarteste aller zarten Lindgrüns kann man schon erkennen?! Ist ja auch noch grüne Deko drauf.

Die Kiwis habe ich mit dem Slow Juicer von Severin ausgepresst; außerdem habe ich dieses Mal einen komplett veganen Kuchen mit der veganen Alsan-Biomargarine, die die Eigenschaften und den Geschmack von Butter hat und dem Volley-Ersatz von MyEy gemacht. Das Ergebnis ist richtig super geworden!

Zutaten für einen kleinen Blechkuchen à ca. 17 x 25 cm:

  • 4 reife, weiche Kiwis für ca. 150 ml Saft
  • 1 schnittfeste Kiwi für die Deko
  • 80 g Alsan-Biomargarine, zimmerwarm
  • 80 g Zucker
  • 1 Volley laut Packungsanweisung
  • 170 g Weizenmehl (Type 550)
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • Puderzuckerguss
  • Minzblättchen
  • Zuckerblüten nach Wunsch

Zubereitung:

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Ein Backblech mit Packpapier/Dauerbackfolie auslegen und einen leicht eingeölten Backrahmen in den o. g. Maßen darauf stellen, alternativ eine entsprechende eckige Backform nehmen.

Vier sehr reife Kiwis – mit dem Slow Juicer – entsaften, altrnativ könnt Ihr die Kiwis auch pürieren und durch ein Sieb streichen.

Margarine mit Zucke und Ey schaumig rühren. Mehl mit Backpulver in die Schaummasse sieben, gut mischen und so viel vom Kiwisaft zugeben, dass ein schwerer Teig entsteht. Falls Ihr nicht genug Flüssigkeit habt, gerne einfach mit etwas Wasser nacharbeiten. Dann den Teig auf das Backblech mit Backrahmen geben, glatt streichen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Kuchen auskühlen lassen, vorsichtig zunächst auf ein genügend großes Schneidbrett legen.

Die übrig gebliebene Kiwi mit einem Sparschäler schälen, in dünne Scheiben schneiden und längs halbieren.

Den Puderzuckerguss auf dem Kuchen verteilen und diesen mit Minzblättchen, Kiwischeiben und Zuckerblumen dekorieren. In Stücke schneiden und auf einer Platte servieren.

Im Anschnitt sieht man von der Seite übrigens, dass der Teig tatsächlich grünlich gefärbt ist. Ich hätte die ganze Teigplatte vielleicht einmal drehen sollen, denn auch von unten ist der Kuchen heller geblieben.

Update: Hier geht es zur Rezeptsammlung.

Muffins mit Karamellfüllung

Im Juni dreht sich bei Leckeres für jeden Tag alles um Süßes auf die Hand.

Ich wollte es mir erst einfach machen und dieses Foto einreichen, denn besser kann man Süßes auf die Hand eigentlich nicht genießen.

Dann habe ich mich aber doch für Muffins mit leckerer Karamellfüllung entschieden.

Die kann man, wenn sie in einem Papierförmchen gereicht werden, auch ganz einfach ohne Besteck genießen, und sie sind mit ein, zwei Bissen im Mund.

Vorlage war mein einfaches Muffinrezept, das leicht zu backen und extrem wandelbar ist. Man kann daraus, lässt man den Zucker weg, sogar herzhafte Muffins machen.

Auf die Idee mit der Karamellfüllung kam ich, weil ich noch jede Menge gesüßte Kondensmilch von einem Crème-brûlée-Rezept aus Singapur übrig hatte.

Von Dulce de Leche hatte ich schon oft gehört und gelesen. Sie wird ganz einfach hergestellt, indem man die geschlossene Dose gesüßter Kondensmilch in siedendem Wasser eine bestimmte Zeit lang köcheln lässt, bis die Milch zu einem dicken Karamell eingekocht ist. Nun war aber meine Milchdose schon geöffnet.

Bei Steph im Kleinen Kuriositätenladen fand ich dann die Anleitung, die Kondensmilch einfach im Weckglas (ein ganzes Stück scrollen) in Karamell zu verwandeln. Gesagt, getan. Bei mir machte der Dampfgarer die Arbeit und heraus kam ein zwar quietschsüßes, aber dennoch unwiderstehlich leckeres Karamell.

Das einmal geöffnete Glas hält sich verschlossen im Kühlschrank über einen längeren Zeitraum.

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Nachgebacken: Jamie Oliver’s favourite speedy sausage pizza (Lieblingswurstpizza vegan abgewandelt)

Das klingt erst mal komisch, aber das Ergebnis ist wirklich super lecker geworden, zumal wir das Ganze auch noch „veganisiert“ haben. Auf Wunsch des GöGas übrigens!

Dieses Rezept ist ebenfalls aus dem Buch 7 Ways, das ich hier schon vorgestellt habe. Das Originalrezept könnt Ihr auch auf Jamie Olivers Seite finden.

Im Gegensatz zu ihm haben wir einen fertigen Bio-Pizzateig genommen, die Wurstbällchen wurden aus der veganen Frikadellenmischung von GreenForce hergestellt. Rote Trauben waren um diese Jahrezeit nicht erhältlich und wurden durch Blaubeeren ersetzt und als Ersatz für Mozzarella aus Kuh- oder Büffelmilch haben wir eine tolle vegane Variante mit Basilikum gefunden.

Zutaten für 2 Portionen:

Zubereitung:

Bei Bedarf den Backofen mit einem Pizzasteig auf 280 °C aufheizen.

Mit den Veggie-Bällchen anfangen: Mischung anrühren, nach Packungsanweisung ziehen lassen, teelöffelgroße Bällchen abdrehen und in etwas Olivenöl rundum goldbraun braten.

Rote Zwiebel in sehr feine Ringe bzw. Halbringe schneiden, mit abgezupften Rosmarinnadeln, einer Prise Salz und Pfeffer sowie 1 EL Olivenöl gut vermischen.

Den Pizzateig mit dem Backpapier auf einer Teigschaufel ausrollen (oder auf einem Backblech, falls Ihr keinen Pizzastein habt), das Tomatenmark darauf streichen und die marinierten Zwiebelringe darauf geben.

Die Bällchen auf der Pizza verteilen.
Blaubeeren kurz in der Pfanne schwenken und ebenfalls auf der Pizza verteilen.

Die Veganella in feine Scheiben schneiden und locker auf die Pizza geben. Mit den Pinienkernen bestreuen.

Pizza auf den Pizzastein befördern und ca. 8 – 10 Minuten backen.

Auf einem Holzbrett oder einer Platte anrichten und in passende Teile schneiden.

Die Mischung aus würziger Veggie-Wurst, Basilikum-Veganella und den fruchtigen Blaubeeren ist einfach der Hammer!

„Graupotto“ mit Möhren

Dass wir Risotti-Fans sind, habe ich wohl schon mehrfach erwähnt. Dieses leckerer Reisgericht aus der italienischen Küche, das dort als Vorspeise bzw. als erster Hauptgang (primo piatto) serviert wird, kommt bei uns in vielerlei Varianten als Hauptspeise auf den Tisch (unten findet Ihr eine Liste).

Außer mit den typischen Reissorten wie Arborio, Vialone oder Carnaroli kann man ein risotto-ähnliches Gericht auch prima mit anderen Getreidesorten machen.

Bei uns wurde der Reis durch Graupten ersetzt, deshalb die Wortschöpfung „Graupotto“ und mit kleingewürfelten Möhren- und Apfelstückchen serviert.

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Blog-Event CLXXXV – Pudding für die Queen (Schneller Orangenpudding)

Blog-Event Blog-Event CLXXXV - Pudding für die Queen (Einsendeschluss 15. Mai 2022)

Im Juni 2022 feiert Queen Elizabeth II. ihr – sage und schreibe – siebzigstes Thronjubiläum. Damit ist sie nicht nur das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt, nein, sie hat ihre legendäre Vorfahrin Queen Victoria schon um sieben Jahre Regentschaft übertroffen.

Dabei war ihr die Königinnenwürde und -bürde gar nicht vorbestimmt. Thronfolger bzw. König war ihr Onkel Eduard VIII. Allerdings dankte dieser noch im Jahr der Thronbesteigung 1936 wegen seiner Affäre zur geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson ab.

Danach wurde Elizabeths Vater Albert unter dem Namen George VI. König.

Als dieser im Februar 1952 im Alter von nur 56 Jahren starb, befand sich Elizabeth mit ihrem Ehemann Philip auf einer Rundreise durch Afrika. Als Königin Elizabeht II. kehrte sie umgehend nach London zurück und wurde im Juni des Jahres in der Westminster Abbey gekrönt.

Warum ich Euch das alles erzähle? Zum Platin-Kronjubiläum der Königin hatte das Londoner Kaufhaus Fortnum & Mason einen großen Wettbewerb veranstaltet, Puddingrezepte einzureichen, da die Monarchin den süßen Genüssen nicht abgeneigt ist.

Diesen Wettbewerb nimmt Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf zum Anlass, ebenfalls einen Puddingwettbewerb zu veranstalten. Zu gewinnen gibt es auch etwas, nämlich eine Kenwood Titanium Chef Baker XL.

Da mache ich gerne mit und steuere einen Schnellen Orangenpudding nach einem Rezept von Jamie Oliver aus seinem Buch 5-Zutaten-Küche bei.

Zutaten für 2 -3 Portionen (je nach Größe der benutzten Formen):

  • 180 g Orangenmarmelade mit Fruchtstücken
  • 75 g (Koch-)Sahne + mehr zum Servieren *)
  • 1 großes Ei
  • 50 ml Olivenöl (ich: Rapsöl) + etwas mehr zum Ausfetten der Förmchen
  • 50 g selbststreibendes Mehl **)
  • 75 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zucker

*) Zum Servieren habe ich die dicke Rahmschicht, die sich bei Bio-Schlagsahne oben absetzt, genommen und mit wenig flüssiger Sahne glatt gerührt.

**) Selbsttreibendes Mehl gibt es bei uns in Deutschland in der Regel nicht zu kaufen. Ihr könnt es selber herstellen, indem Ihr auf 150 g Weizenmehl 2 TL Backpulver zugebt. Für den Pudding habe ich also 75 g Mehl mit 1 TL Backpulver gemischt.

Zubereitung:

Zwei bis drei backofenfeste Förmchen oder Tassen (ich: 290er Sturzglas von Weck) mit etwas Olivenöl (Rapsöl) ausfetten.

In einer großen Schüssel 50 ml Olivenöl (Rapsöl) mit 2 EL Marmelade, der Sahne und dem Ei mit einem Schneebesen verrühren. Mehl, Mandeln, Zucker und eine Prise Salz zugeben und sorgfältig untermischen.

Die restliche Marmelade mit 1 Schuss Wasser in einem kleinen Topf geben und bei mittlerer bis starker Hitze köcheln lassen, bis sie sirupartig eingekocht ist. Vom Herd nehmen.

Puddingmasse auf Förmchen verteilen, zwei Förmchen gleichzeitig in die Mikrowelle stellen und den Pudding bei hoher Stufe 2,5 bis 3 Minuten garen, bis er aufgegangen ist.

Pudding nach der wilden Fahrt in der Mikrowelle

Pudding aus den Förmchen stürzen, mit dem Marmeladensirup beträufeln und servieren. Wer mag kann auch noch etwas flüssige Sahne bzw. einen Klecks dicken Rahm (mit etwas gemahlenen Mandeln bestreut) und in Scheiben geschnittene Kumquats zugeben.

Update: Hier findet Ihr die Zusammenfassung mit den anderen Puddingrezepten.

Die kulinarische Weltreise: Brot und Brötchen aus aller Welt – Ciabatta mit Lievito Madre (Italien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft präsentiert die besten Brot & Brötchen Rezepte aus der ganzen Welt

Im Mai geht es mit der Kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft nicht in ein bestimmtes Land, sondern um ein bestimmtes Thema, nämlich Brot und Brötchen aus aller Herren Länder.

Obwohl ich nicht so gerne backe und gerade bei Broten eigentlich meine zwei, drei gelingsicheren Exemplare habe, gibt es trotz allem schon ein paar internationale – auch im Rahmen der kulinarischen Weltreise gebackene – Brotsorten im Blog.

Das sind:

Dieses Mal habe ich mich für ein Brot aus Italien, nämlich eine Ciabatta entschieden.

Moment mal! Ciabatta? Da war doch mal was. Ja, es wurde mal eine Synchronciabatta gebacken, die ich grandios versemmelt habe. Ich habe damals eine „Ciacaccia“, also eine Mischung aus Ciabatta und Focaccia fabriziert.

Dieses Mal habe ich es mit einem Rezept von der Seite Lieveto Mamma probiert und ja! es wurden drei wunderbare Exemplare.

Das etwas kleinere Brot oben haben wir sofort angeschnitten und probiert. Es hat ganz toll zum aufgewärmten Blumenkohl-Kichererbsencurry gepasst.

Die zwei größeren Ciabatte habe ich jeweils halbiert und für die jetzt langsam näher rückende Grillsaison eingefroren.

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Nachgekocht: Cauliflower & Chickpea Curry (Blumenkohl-Kichererbsen-Curry)

Im Januar 2021 hatte ich mal den Vorsatz gefasst, mindestens einmal im Monat etwas aus meiner mehr als gut bestückten Kochbuchbibliothek nachzukochen. Wie es so oft mit Vorsätzen ist, blieb es dabei.

Da wir aber immer öfter vor der Frage stehen „Was kochen wir heute“ und wir auch nicht alle zwei Wochen einen Turnus wiederholen wollen, bekam mein GöGa nun die Aufgabe aufs Auge gedrückt, Kochbücher durchzublättern und Rezepte, die ihm zusagen, mit „Fähnchen“ zu markieren.

Den Anfang macht heute ein leckeres Curry aus Jamie Olivers Buch 7 Ways, das in der deutschen Version wohl 7mal anders heißt.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wann das Buch bei uns einzog, jedenfalls haben wir aus den vielen markierten Rezepten ein super leckeres Blumenkohl-Kichererbsen-Curry ausgesucht, das für mindestens zwei Mahlzeiten reichen wird.

Blumenkohl-Kichererbsen-Curry mit Fladenbrot

Zutaten für 4 – 6 Portionen:

  • 1 großer Blumenkohl
  • 2 geh. EL Korma Curry Paste + etwas mehr zum Abschmecken
  • 2 Dose Kichererbsen à 400 g
  • 400 ml Kokosmilch
  • 500 g reife Tomaten
  • Minze, ca. 30 g
  • 1 geh. EL Mangochutney
  • Olivenöl
  • eventuell etwas Salz
  • Beilage: Fladenbrot oder (Basmati-)Reis

Zubereitung:

Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Blumenkohl in Röschen von 1 – 2 cm Teilen, den Strunk und schöne Blätter fein schneiden.

Alles in eine ofenfeste Form mit hohem Rand geben. Mit Currypaste und Olivenöl mischen, bis alles gut bedeckt ist.

30 Minuten rösten, bis der Blumenkohl goldbraun ist.

Blumenkohl in einen großen Kochtopf auf der Kochplatte *) geben, Kichererbsen mit der Flüssigkeit einer Dose und Kokosmilch zugeben.

*) Jamie Oliver hat einen Gasherd und kann deshalb die Ofenform auf den Herd stellen. Das funktioniert mit einem Elektroherd natürlich nicht.

Zwischenzeitlich Tomaten grob hacken, zugeben und 10 Minuten köcheln lassen, dabei hin und wieder umrühren.

Minzeblätter – bis auf ein paar schöne Exemplare zur Deko – grob durchhacken und mit dem Manogchutney unter das Curry rühren. Abschmecken.

Mit den restlichen Minzeblättern bestreuen und mit Fladenbrot servieren.

Die Kormapaste ist schön mild, aber würzig und passt wunderbar mit dem säuerlich-scharfen des Mangochutneys und dem frischen Geschmack der Minze zusammen.