Archiv der Kategorie: Vegetarisch und Vegan

Kartoffel-Heidelbeeraufstrich

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-DauereventEs hat mal wieder ein Rezept den Weg in Susannes Sammlung Schatzsuche im Vorratsschrank geschafft:

Von einem namhaften Hersteller für vegane Brotaufstriche gibt es genau die oben genannte Geschmacksrichtung, die mir ausgesprochen gut schmeckt. Da ich noch ein angebrochenes Paket TK-Heidelbeeren, ein paar nicht mehr ganz so fitte Kartoffeln und eine Zucchini im Vorrat hatte, dachte ich mir, ich könne ja mal versuchen, den Aufstrich „nachzubasteln“.

Ein Rezept war natürlich nicht zu finden, nur die Zutatenliste auf dem Glas mit dem Originalaufstrich. Daraus ist etwas entstanden, mit dem ich mehr als zufrieden bin: ein farblich außergewöhnlicher Aufstrich, der salzig-herzhafte, süßliche und säuerliche Geschmacksnoten in sich vereint.

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Hummus

hummus

Ich glaube, für dieses leckere Kichererbsenpüree, das im gesamten östlichen Mittelmeerraum bekannt und beliebt ist, gibt es tatsächlich 1001 Rezept.

Mein erstes Hummus habe ich in der Tat vor Jahrzehnten nach einem Rezept von Christine Kaufmann gemacht, die es als Gast in der legendären Kochshow alfredissimo! von und mit Alfred Biolek zubereitet hatte. Inzwischen mache ich es mehr oder weniger frei Schnauze.

In fast allen Rezepten kommt Tahina, ein Sesammus, vor, das ich überhaupt nicht mag, obwohl ich sonst Sesam, besonderst geröstet, gerne verwende. Also kommen in mein Hummus einfach in der Pfanne geröstete Sesamkerne.

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Kohlrabi-Spargelomelett

Wieder ein leckeres Mittagessen aus meiner Soloküche.

Zutaten für ein sehr sättigendes Omelett: *)

  • 1 kleiner Kohlrabi
  • 3 Stangen weißer Spargel
  • 2 Eier
  • 2 TL  gehackte (TK-)Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Muskat
  • 2 TL Butter
  • 50 ml Weißwein

Zubereitung:

Die Gemüse vorbereiten. Den Spargel in knapp 1 cm lange Stücke schneiden, dabei die Spitzen übrig lassen. Die Kohlrabi in in etwa gleich große Würfel schneiden. Beides zusammen in 1 TL Butter anbraten, mit Weißwein ablöschen und bei kleiner Hitze bissfest schmoren. Falls nötig esslöffelweise Wasser zugeben.

Inzwischen die Eier sehr schaumig schlagen, mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen und die Petersilie zugeben.

Wenn die Gemüse den gewünschten Gargrad erreicht haben, die Eier noch mal aufschäumen, darüber geben und bei kleiner Hitze stocken lassen.

Auf einen Teller gleiten lassen und nach Wunsch mit etwas Kohlrabigrün garnieren.

spargel-kohlrabiometlett

*) Das Omelett ist wirklich reichlich für eine Person. Mit etwas Salatbeilage werden mit Sicherheit auch zwei davon satt.

Frühstück mit herzhaftem Müesli

Ich mag Müesli, aber nicht morgens als allererstes. Da muss es was herzhaftes sein: Käse, Aufschnitt oder Aufstriche sind da meine Favoriten.

Da ich aber noch so viele Gemüsereste hatte und auch der selbstgemachte Joghurt, der sage und schreibe schon seit Ende April im Kühlschrank steht, langsam mal weg sollte, habe ich mir mal eine herzhafte Variante gemacht.

Zutaten für eine Person:

  • 4 EL Naturjoghurt
  • 1 EL Smoothie oder Direktsaft mit roter Bete (ich hatte den „fair to go Direktsaft mit Apfel, Roter Bete, Mango von Voelkel)
  • 1 – 1,5 EL Gurkenwürfel
  • ein paar Ringe einer Snackpaprika
  • 2 Radieschen in dünnen Scheiben
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Müesligrundmischung ohne süße Früchte, Schoki o. ä.

Zubereitung:

Den Johgurt in eine passende Schüssel geben, den Saft einrühren, darauf die Gemüse verteilen, mit Salz und Pfeffer pikant würzen und mit der Müeslimischung bestreuen.

Das war mal eine Alternative zum süßen Frühstücksmüesli!

muesli_herzhaft

 

Produkttest: Pimientos de Padrón

Diese Paprikas haben ihren Namen von ihrem Anbauort, dem Örtchen Padrón in Galicien/Spanien. Inzwischen sind sie in ganz Spanien bekannt und auch in Deutschland haben sie Einzug gehalten, sind sie doch eine beliebte Tapa in den entsprechenden Restaurants.

Während des Wochenendeinkaufes letzte Woche hatte ich die Gelegenheit, diese unscheinbaren, kleinen grünen Dinger im zubereiteten Zustand zu probieren. Ja, sehr, sehr lecker. So lecker, dass spontan ein Tütchen à 200 g im Einkaufswagen landete.

Am Montag drauf mussten sie dann auch direkt dran glauben:

Sie werden einfach nur gewaschen und gut getrocknet, anschließend in gutem Olivenöl von allen Seiten ziemlich dunkel angebraten, denn erst so entfalten sie ihren Geschmack. Im Rohzustand schmecken sie einfach fürchterlich bitter und langweilig.

Serviert werden sie dann nur mit Meersalz bestreut.

Bei mir gab es ein Stück Fladenbrot, das vom sonntäglichen Keema Matar übrig geblieben war sowie eine kleine Insalata Caprese aus einer Strauchtomate und einer Mozzarella.

Den kleinen Rest von der samstäglichen Gemüsesuppe gab es einfach kalt dazu – sehr erfrischend.

pimientospadron

Gemüsesuppe nach „Minestrone-Art“

minestrone

In meiner Kindheit war der Samstag war der klassische Suppen- und Eintopftag. Das ist inzwischen nicht mehr ganz so, aber ausgerechnet bei dem warmen, teilweisen sehr schwülen Wetter, war mir nach einer leichten Suppe. Ich kaufte, was ich im Bioladen an passendem Gemüse finden konnte. Ihr könnt natürlich Gemüsesorten nach Geschmack und Angebot nehmen.

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Aus Eins mach Zwei

Ich kam beim letzten Einkauf nicht zum Bioladen und musste so zwangsläufig bei Rewe eine ganze Plastiktüte voller Bio-Möhren nehmen – ein Kilo! Was macht man bloß damit, wenn man keine sechsköpfige Familie plus einer erklecklichen Meerschweinchen- und Kaninchenpopulation sein eigen nennt?

Nach den zwei Möhren, die ich für das bunte Gemüseragout brauchte, dümpelte der Rest so dumm vor sich hin. Sie wollten dringend verbraucht werden, also machte ich mir gestern ein leckeres Süppchen: Möhren, Ingwer, rote Linsen und Kokosmilch kamen u. a. hinein. Aus dem Rest unter Zuhilfenahme einer weiteren Portion Linsen wurde noch ein köstlicher Brotaufstrich.

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Pfannekuchen mit Erdbeerfüllung

durchschlag_mit_erdbeerenFrische Erdbeeren aus der Soester Börde: wie gemalt, eine schöner als die andere und saftig-süß! Am vergangenen Feiertag kamen sie zusammen mit dem süßen Minze-Pesto mit Kokos in einen Pfannekuchen. Sowas von lecker. Wer braucht da noch Torte zum Nachmittagskaffee?

Für die Pfannekuchen nahm ich mein erprobtes Rezept, allerdings dieses Mal mit zwei Eiern, weil sie recht klein waren. Außerdem habe ich nur etwas Vanillezucker zugegeben, weil die Erdbeeren sowie das Pesto durch die Batida de Coco schon recht viel Süße mitbrachten.

Nach der Zubereitung des Teiges habe ich ihn etwas ausquellen lassen und in der Zwischenzeit 2 EL Kokosraspeln in der trockenen Pfanne leicht hellbraun angeröstet.

Je nach Größe 8 bis 10 Erdbeeren in Scheiben schneiden, beiseite stellen.

Die Pfanne von eventuell zurück gebliebenen Kokosraspeln säubern, dann in je 1 EL Öl oder Butterschmalz zwei Pfannkuchen ausbacken.

Die Hälften jeweils mit 1 EL Minze-Pesto mit Kokos bestreichen, die Erdbeerscheiben darauf legen. Die zweiten Hälften darüber klappen und mit den gerösteten Kokosraspeln bestreuen.

erdbeerpfannekuchen

Nachgemacht & aufgepimpt: Franzis Süßes Minze-Pesto mit Kokos

Bei der Mai-Rettungsaktion zum Thema Pesto sind eine Menge richtig toller Vorschläge heraus gekommen. Unter anderen hatte mich das süße Minze-Pesto mit Kokos von Franzi von Dynamite Cakes sehr angesprochen. Sie hat es zu Erdbeeren serviert und Erdbeeren hatte ich im Haus.

Doch zunächst zum Pesto, das ich noch ein bisschen abgewandelt (Änderungen stehen wie immer in Klammern!).

Zutaten:

  • 30 g Minze (grüne Stiele können dran bleiben, verholzte abmachen – ich habe nur die Blätter – und zwar 15 g – genommen, weil mein Pürierstab ansonsten leicht überfordert war)
  • 30 g Kokosraspeln (ich: 15 g)
  • 50 – 60 g neutrales Pflanzenöl (z.B. Rapsöl – Menge nach Festigkeitswunsch – ich deutlich weniger als die Hälfte, weil bei mir noch zusätzlich Flüssigkeit dazu kam)
  • 15 g Agavensirup (ich: nur einen kleinen Tropfen zum Abrunden)
  • ich außerdem: ca. 3 cl Batida de Coco und Zitronensaft 

Zubereitung:

Minze abzupfen, waschen und trockentupfen. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren.

Ich habe nicht so viel Öl genommen, sondern die Flüssigkeit der Batida de Coco und der Zitronen genutzt.

Tipp: Reste vom Pesto kann man in ein sauberes Schraubglas füllen, die Oberfläche flach drücken und mit einer dünnen Schicht Öl „versiegeln“. So hält es sich gekühlt ca. 10 Tage.

minz-kokos-pesto

Insalata Caprese mit Spitzen vom grünen Spargel

Meine Blog-Artikel sind zeitlich etwas aus der Reihe geraten, aber nichtsdestotrotz möchte ich Euch gerne verraten, was ich mit den grünen Spargelspitzen vom Risotto angestellt habe.

Die gab es abends zu einem leckeren Tomate-Mozzarella-Salat mit Himbeer- statt Balsamicodressing.

Zutaten für 2 sättigende Portion oder 2 Beilagen:

  • 1 Mozzarella
  • 2 Strauchtomaten
  • Spitzen von ca. 500 g grünem Spargel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Himbeeressig
  • 1 EL Wasser
  • 1 kleine Schalotte
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 TL getrockneter Basilikum
  • ein paar Oliven nach Wunsch
  • frische Basilikumblättchen als Deko

Zubereitung:

Zunächst für das Dressing die Schalotte sehr fein würfeln. Öl, Essig und Wasser gut verrühren, Schalottenwürfelchen und getrockneten Basilikum dazu geben und mit Salz, Pfeffer sowie Zucker abschmecken.

Mozzarella und Tomaten in Scheiben schneiden und abwechselnd auf einem Teller am Rand anrichten. Die Spargelspitzen von der Mitte aus sternförmig drapieren, nach Wunsch die Oliven in die Mitte geben.

Mit dem Dressing gleichmäßig beträufeln und die Basilikumblättchen zum Schluss auf den Salat geben.

 

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