#fünffragenamfünften – Februar Edition

Über Julia von German Abendbrot, die die Januarfragen in ihrem Blog beantwortet hat, bin ich auf diese monatliche Aktion Fünf Fragen am Fünften bei Luzia Pimpinella gestoßen und mache am 5. Februar gerne mit.

Fünf Fragen am Fünften – FEBRUAR Edition

1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Überhaupt nicht. Gerade in der dunklen Zeit des Jahres ist es so, dass ich am liebsten nach dem Aufstehen sofort wieder ins Bett gehen würde. Da hilft nur Kaffee – oder auch nicht.

2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?

Jain. Klar wäre es sicher von Interesse zu gucken, wie das Leben in – sagen wir – 20 Jahren sein wird. Eventuell um jetzt gegen eine gewisse Entwicklung steuern zu können. Andererseits möchte ich’s eigentlich auch nicht wissen.

3. Bist du gern allein?

Von Montag bis Donnerstag bin ich zwangsläufig allein. Von gern kann keine Rede sein, aber ich versuche, das Beste draus zu machen, z. B. Gerichte zu kochen, die meinem Mann nicht so schmecken.

4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Doch, seit dem 27. Januar, weiß ich, dass ich mich traue. Wir waren in einem Konzert „Musical Highlights“, bei dem ich wirklich nicht stillsitzen konnte. Der Rest des Publikums saß wie festgewachsen in den Stühlen, aber ich wippte und wackelte, was das Zeug hielt und stand auch zwischendurch auf und tanzte mit. Ich! Ganz alleine! Und es hat sich so gut angefühlt.

5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Mein Leben ist seit früher Kindheit geprägt von einer chronischen Krankheit (terminale Niereninsuffizienz), mit der man nicht wirklich spontan sein kann. Insofern kann ich in Bezug auf Sponaneität nicht wirklich mitreden.

Endlich der perfekte Pizzaboden!

Am Samstag vor einer Woche gab es mal wieder Champignonpizza nach diesem Rezept. Der Teig hat mich ja vorher schon begeistert, aber irgendwie war der Boden nie so richtig wirklich zufriedenstellend.

Dieses Mal ist er allerdings – ich möchte sagen – perfekt geworden. Knusprig vom Rand bis in die Mitte und nicht leicht durchgeweicht und teigig.

Gebacken wurde die Pizza nun 12 Minuten auf dem gelochten Blech bei 250 °C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen. Ecco!

Und da dieses Mal nicht nur wie üblich Teig sondern auch etwas Belag in Form von Champignons und Zwiebeln übrig war, gab es sonntags gefülltes Ciabatta.

Champignons und Zwiebeln habe ich fein gehackt, in etwas Olivenöl weich gedünstet. Den Teig zu einem mehr oder weniger exakten Rechteck auseinander gezogen, die Füllung mittig hinauf gegeben und eingeklappt.

Backzeit im Ofen: 20 – 30 Minuten auf 200 °C Ober-/Unterhitze

 

Nachgekocht: Lothringer Auflauf

Gefunden hatte ich das Rezept über den Umweg einer Facebook-Kochgruppe hier. Geschmeckt hat der Auflauf nicht schlecht, aber mir war er deutlich zu fleischlastig, so dass auf jeden Fall noch einen frischen grünen Salat als Beilage brauchte.

Und was an dem Auflauf lothringisch ist, hat sich mir auch nicht wirklich erschlossen. Trotzdem kommt hier das Rezept für 2 Personen:

  • 250 g gemischtes Bio-Hackfleisch
  • 1 große Zwiebel
  • 1 EL Butterschmalz
  • 4 EL Tomatenmark
  • 1 Knoblauch
  • 250 ml trockener Rotwein
  • Salz
  • Chilisauce (Tabasco)
  • 2 Zweige Thymian
  • 120 g Bandnudeln
  • 4 EL Petersilie
  • 1/2 Becher Sahne
  • Butterflöckchen
  • 100 g Parmesan

Zubereitung:

Zunächst die Nudeln in siedendem Salzwasser kurz ankochen und dann im warmen Wasser gar ziehen lassen.

Zwiebel würfeln, Knoblauchzehe fein hacken, Thymian von den Zweigen zupfen, Petersilie hacken, Parmesan fein reiben.

In einer heißen Pfanne Zwiebeln und Hackfleisch im Butterschmalz anrösten. Tomatenmark und Knoblauch zugeben und unter Rühren weiter rösten. Mit Rotwein ablöschen, Salz, Chilisauce und Thymian zugeben und ca. 20 Minuten einkochen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Petersilie und einen Schuss Sahne in die Hackmischung rühren, die abgegossenen Nudeln zugeben und vermischen. In eine leicht gefettete Auflaufform füllen. Die Sahne angießen, mit Parmesan bestreuen und ein paar Butterflöckchen obenauf verteilen. In 20 – 30 Minuten goldbraun backen.

Wie gesagt, das Rezept versprach irgendwie mehr, als das fertige Gericht hergab.

 

#wirrettenwaszurettenist: Den Kohl vor der Konserve

Im Januar wird wieder gerettet und zwar jedwede Art von Kohl – vor der Konserve und vor den traditionell mächtigen Rezepturen mit Wurst, Eisbein, Speck und so weiter. Ich rette mit der eigenen Ernte von Grün– und Rotkohl, wobei letzterer leider keine Köpfe angesetzt hat. Dennoch schmecken die inneren zarten Blätter, die mal ein großer Kopf hätten werden sollen,  kurz gedünstet sehr gut. Nur nichts umkommen lassen, denn #wirrettenwaszurettenist.

Selbstverständlich gibt es auch bei mir in der kalten und grauen Jahreszeit den Grünkohl traditionell westfälisch (bitte scrollen) und den Rotkohl als Apfelrotkohl zu deftigen Fleischgerichten, aber dass beide auch leicht können, habe ich auch schon im Blog bewiesen (siehe weiter unten).

Davon ab gibt es unzählige Kohlsorten in der Konserve, egal ob Sauerkraut, Rot- oder Grünkohl, ferner gibt es ganze „Menüs“ in der Aluschale, die neben den Kohlsorten Kasseler und Kartoffelpüree, Roulade und Klöße oder Mettwurst und Kartoffeln enthalten.

Das lasse ich in Krankenhäusern, Seniorenheimen oder bei Essen-auf-Rädern durchgehen, aber nicht in meiner Küche. Das einzige Zugeständnis, das ich bisher gemacht hatte, war Grünkohl aus der Tiefkühltruhe, weil es ihn wirklich erst seit ein oder zwei Jahren wieder frisch zu kaufen gibt. Aber das hat ja nun mit dem Garten ein Ende.

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Schnelle Asia-Hühnersuppe

 

Vom Asia-Wokgemüse war noch einiges an Gemüse übrig, zusammen mit Hühnerbrühe aus dem Vorrat wurde eine leckere Suppe für ein Solomittagessen daraus.

Während die Brühe aufkocht, Möhre, Porree und Staudensellerie in Juliennes schhneiden. Zusammen mit einer feingehackten Knoblauchzehe, einem Stück Zitronengras und in längere Stücke geschnittener Frühlingszwiebel zur Suppe geben. Chinakohl in Streifen schneiden und mit Reis-Vermicelli zur Suppe geben. Mit 1 TL Misopaste, Salz und Pfeffer abschmecken und heiß genießen.

Asiatisches Wok-Gemüse

[Dieser Artikel enthält möglicherweise Werbung.]

Warum dieser „Vorsatz“ mit der Werbung? Seit neuestem muss man wohl im Blog jeden externen Link auf kommerzielle Seiten/Anbietern als Werbung kennzeichnen, egal, ob man das Produkt selber gekauft hat und einfach nur „begeistert“ davon ist oder ob man vom Anbieter in irgendeiner Form für die Erwähnung im Blog bezahlt wird, sei es in Form von Geld oder Ware.

Heute geht es um den Wok von d. die Pfanne, den ich von meinem eigenen Geld gekauft habe, weil ich von den vorher auch aus eigener Tasche erworbenen Produkten angetan und überzeugt bin und diese Produkte nicht nur in der Küche nutze, sondern auch gerne explizit erwähne und weiter empfehle.

Jetzt aber Schluss mit diesem Quark… und zum Rezept.

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Update: Bog-Event CXXXVII – Zurück zu den Wurzeln

Das Event von Eva (Evchen kocht) bei Zorra ist auch schon wieder Geschichte. Hier kommt die Zusammenfassung.

Meine Beiträge waren:

Kochen gegen das Wintergrau

Laut der Wetteraufzeichnungen sollen der Dezember 2017 sowie der Januar 2018 die sonnenärmsten Monate seit 1952 gewesen sein. Mir geht diese Sonnenarmut ja mächtig auf den Zeiger. Tage, an denen man die Innenbeleuchtung quasi nicht ausschalten kann, machen mich müde, müde und nochmal müde. Die Energie zu allem fehlt einfach. Wie schön, wenn man dann wenigstens Knallfarben auf den Teller bekommt.

Vorletzte Woche gab es dieses farbenfrohe Solomittagessen aus Süßkartoffel, Rote Bete-Joghurt und Spinatsalat mit Tomatenvinaigrette, in dem ich sogar noch Reste vom Wochenende unterbringen konnte.

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Aus der Töpferwerkstatt: Pflanztopf für draußen

Dieses Pflanzgefäß ist aus grobem Ton gefertigt, getrocknet und nur mit Redox-Tannengrün abgerieben. Dazu trägt man die Farbe zunächst auf, um sie dann wieder unter fließendem Wasser abzuwaschen. Zurück bleibt die Farbe in den Vertiefungen des aufgebrachten Reliefs und – hier gewollt – in den Poren des Tons. Danach wird das Gefäß gebrannt. Diesen Schritt übernimmt unsere Kursleiterin.

Ich habe vor, den Topf im Sommer mit Physalis zu bepflanzen, da diese starke unterirdische Triebe bildet und somit den ganzen Garten überwuchern könnte.

Hier und…

… hier sieht man, wie die tannengrüne Farbe in den aufgebrachten Reliefs und den natürlichen Tonporen zurückgeblieben ist.

Aus der Hobbywerkstatt: Badegugel

Dass man mit normalen Zutaten aus der Küche auch etwas nicht essbares und dennoch sehr schönes herstellen kann, zeige ich Euch hier. Anfang 2017 hatte ich ja schon überlegt, ob ich Euch nicht hin und wieder die Ergebnisse anderer Kreativitätsanfälle zeigen soll. Jetzt mache ich endlich mal den Anfang:

Kennt Ihr diese sprudelnden Badebomben der Firma Lush (gibt’s natürlich auch von anderen Anbietern)? Diese kann man relativ einfach selber herstellen, auch wenn meine ersten nicht so intensiv sprudeln. Doch dazu am Ende mehr.

Die Anleitung hatte ich eher zufällig bei Nachgekocht – Emmas Foodblog gefunden. Da ich noch ein Geburtstagsgeschenk für einen badewannenaffinen Freund suchte, habe ich mich dann mal daran versucht.

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