Archiv der Kategorie: Mein Rezept

Bruschetta ai Funghi

Es galt mal wieder ein paar Reste, u. a. vom Wochenende zu verwerten, als da waren:
ein nicht mehr ganz frisches Brot, geriebener Gouda, Champignons und Tomaten von der Monsterpizza, sowie Lauchzwiebel, die ich eigentlich immer im Vorrat habe.

Daraus ließe sich doch eine leckere Bruschetta machen.

Zutaten für 2 Scheiben Brot:

  • 2 etwas dicker geschnittene Scheiben Roggenbrot
  • 1 – 2 Lauchzwiebeln
  • 1 kleine Ochsenherztomate
  • 4 – 5 mittelgroße Champignons
  • 2 Handvoll geriebener Gouda
  • grobes Meersalz
  • getrocknete italienische Kräuter
  • 2 – 3 EL Olivenöl
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Eine Auflaufform leicht mit etwas Olivenöl auspinseln. Die Brotscheiben hineinlegen, jede mit Olivenöl beträufeln und dem Salz und den Kräutern bestreuen. Zur Seite stellen.

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Champignons und Tomate grob durchhacken, Lauchzwiebel in dünne Ringe schneiden und zusammen mit dem Käse untermischen. Eventuell etwas salzen (kommt drauf an, wie salzig der Käse ist) und pfeffern.

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Alles großzügig auf den Brotscheiben verteilen und bei 150 °C Umluft 15 – 20 Minuten gratinieren.

Die Bruschetta eignet sich gut als Vorspeise in einem italienischen Menü (oder als kleines Mittagessen wie bei mir).

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Irrungen und Wirrungen: Die Monsterpizza

Das Ergebnis der gestrigen Pizza-Backaktion gehört eindeutig in die Kategorie „Irrungen und Wirrungen“. So, wie auf den Fotos in diesem Blog-Artikel sollte unsere Abendbrotpizza auch mal aussehen.

Ich hatte morgens meinen Hefeteig aus Weizenmehl angesetzt, der bis abends im Kühlschrank fast den Deckel der Schüssel gesprengt hätte.

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Für das große gelochte Pizzablech hatte ich etwas mehr als die Hälfte des Teiges abgenommen, ihn schön durchgeknetet und begann nun ihn auf die passende Größe zu ziehen. Als… ja, als der GöGa in die Küche kam und meinte, dass sei aber wenig, und ich solle doch bitte den ganzen Teig nehmen. Was ich dummerweise auch tat.

Die Pizza wurde belegt, in den auf 250 °C vorgeheizten Ofen geschoben und wie beim letzten Mal 10 Minuten gebacken. Mmmh… die sah aber noch etwas blass aus. Noch mal 5 Minuten drauf, auf den Teller, mit dem Pizzarollen in 8 Teile geteilt und probiert. Nee, innen ist der Teig aber noch ziemlich „kletschig“, also noch nicht ganz durchgebacken. Also noch mal für 10 Minuten in den Ofen. Dann war die Pizza durch, aber so riesig aufgegangen und so mächtig, dass fast die Hälfte übrig geblieben war.

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Gut sieht sie ja aus, belegt mit Champignons, Mais, roten Zwiebelringen, Mozzarella und Gouda und auf meiner Hälfte noch mit schwarzen Oliven, aber…

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… der Teig war beim Backen noch mal so heftig aufgegangen, dass das ganze eher zu einer American Pan Pizza mutiert war als eine schöne italienische Pizza mit dünnem, krossem Boden zu ergeben.

Gemüsesuppe mit Kritharaki

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-Dauerevent Auch heute habe ich mal wieder kräftig in den Vorräten gewühlt und aus Knollensellerie, Möhren, Lauch (von der veganen Linsensuppe übrig geblieben), Gemüsebrühe, Erbsen und Dicken Bohnen (MHD 09/2015) aus dem Tiefkühlschrank sowie Kritharaki *) aus dem Vorratsschrank eine leckere Gemüsesuppe gemacht.

Wieder gibt es Nachschub für die Schatzsuche im Vorratsschrank, dem Dauerevent bei Susanne von Magentratzerl.

 

 

Zutaten für ca. 4 Portionen Gemüsesuppe:

  • 1 Knollensellerie
  • 2 Möhren
  • 1 Lauchstange
  • 100 g Kritharakinudeln
  • 50 g Erbsen
  • 50 g Dicke Bohnen
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Rauchsalz
  • Pfeffer
  • getrockneter Rosmarin

Zubereitung:

Die gefrorene Gemüsebrühe langsam in einem Topf bei mittlerer Temperatur auftauen.

Gemüse waschen, putzen und in Würfel bzw. Scheiben schneiden. Zusammen mit den beiden TK-Gemüsen und den Kritharakinudeln zur Brühe geben, aufkochen und bei mittlerer Temperatur 10 Minuten garen bis das Gemüse noch bissfest ist.

Mit Rauchsalz, Pfeffer und Rosmarin pikant abschmecken und die Gemüsesuppe mit einer Scheibe Brot servieren.

gemuesesuppe_kritharaki


*) Kritharaki: Es handelt sich hierbei um kleine Nudeln in Getreideform, die in der griechischen, aber auch der türkischen Küche, hier unter dem Namen arpa şehriye, beliebt sind.

Drei Zutaten aus dem Vorrat – zwei Gerichte

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-DauereventDie drei Zutaten, um die es geht, waren ca. 300 g Nudeln, 2 Ochsenherztomaten und 2 Kugeln Mozzarella.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen und die Hälfte davon mit

  • 1 EL schwarze Oliven
  • 1 TL Kapern
  • 1 TL grüne Pfefferkörner
  • 1 gewürfelten Mozzarella (3 große Scheiben zurück behalten)
  • 1 gewürfelten Ochsenherztomate und
  • 1 Stange Lauchzwiebel in dünnen Scheiben

in einer leicht mit Olivenöl ausgestrichenen Auflaufform mischen. Die 3 Mozzarellascheiben oben auf legen und bei 180 °C Umluft ca. 20 Minuten überbacken. Fertig ist ein leckerer Nudelauflauf.

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Die restlichen – inzwischen abgekühlten – Nudeln mit der gewürfelten zweiten Ochsenherztomate, der zweiten gewürfelten Mozzarella und 1 TL Kapern mischen.

Zutaten für das Salatdressing:

  • 2 EL Olivenöl, mit Salbei aromatisiert
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • 1 TL Pizzagewürzmischung (italienische Kräuter)
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

mit den Salatzutaten mischen und genießen.

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So war einmal mehr eine Schatzsuche im Vorratsschrank für Susanne von Magentratzerl erfolgreich.

Weihnachtsbäckerei: Saure Sahne-Plätzchen

Das Rezept für diese leckeren, blättrigen Plätzchen habe ich schon lange in meinem Fundus. Ich habe es – soweit ich mich entsinne – Anfang der 80er Jahre in einer der diversen Frauenzeitschriften gefunden.

Bisher habe ich diese Plätzchen immer in der süßen Variante gebacken, aber ich denke, die eignen sich auch bestens als herzhafte Knabberei, zum Beispiel mit etwas Käse, Kräutern oder Sesamsamen bestreut. Dafür einfach den Vanillezucker im Teig weglassen und Hagelzucker und Mandeln durch pikante Zutaten ersetzen. Statt der Kondensmilch kann man auch ein Eigelb nehmen.

Zutaten für Plätzchen für 2 Backbleche:

  • 375 g Weizenmehl
  • 250 g Butter
  • 125 g Saure Sahne
  • 2 EL Vanillezucker
  • 100 g Hagelzucker
  • 50 g gehackte Mandeln
  • etwas Kondensmilch
  • verschiedene Plätzchenausstecher

Zubereitung:

Mehl, Butter, Saure Sahne und Vanillezucker mischen und kneten, bis man eine Kugel mit geschmeidiger Oberfläche erhält. Etwa 45 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Einen Unterteller mit etwa 40 ml Kondensmilch sowie eine kleine Schüssel mit einer Mischung aus Hagelzucker und gehackten Mandeln vorbereiten.

Einen Teil des Teiges zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie legen und mit einem Nudelholz ausrollen. Mit Ausstechförmchen Plätzchen machen und die Oberseite mit Kondensmilch bestreichen, dann in die Zucker-Mandel-Mischung drücken und mit der Mischung nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.

Bei 200 °C etwa 8 – 10 Mintuen backen – die Plätzchen sollten nicht zu dunkel werden. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen,

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bevor sie in einer Blechdose aufbewahrt werden.

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Das Gebäck bekommt eine herrlich blättrige Konsistenz; ich hoffe, man erkennt es auf dem Foto.

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Winterliche Orangenmarmelade

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Zutaten für 3 Gläser à ca. 180 g und 1 Glas à ca. 80 g:

  • 2 kg Bio-Orangen (bei mir waren das 8 Orangen)
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Zimtstange
  • 3 Gewürznelken
  • 1 Sternanis
  • Gelierzucker 3:1 – ergibt sich aus der Nettozutatenmenge, die eingekocht wird

Zutaten:

Von 2 Orangen mit einem Sparschäler die Schale ohne die bittere weiße Haut dünn abschälen. Die Schalen in feine Streifen schneiden (hat bei mir am besten mit der Küchenschere geklappt). Diese zwei und zwei weitere Orange auspressen, von den übrigen vier Orangen die Schale mit der weißen Haut abschälen und die Filets heraus schneiden. Den restlichen Saft über einem Sieb ebenfalls noch auspressen.

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und die Marmeladengläser und -deckel darin sterilisieren.

In einem zweiten Topf Orangensaft, -schale und -filets abwiegen (bei mir 683 g) mit der entsprechenden Menge Gelierzucker (bei mir 230 g) und den Gewürzen mischen und sprudelnd aufkochen. Auf einem Teller eine Gelierprobe machen. Bleibt die Marmelade flüssig, noch etwas Gelierzucker oder z. B. Agar-Agar zufügen. Wenn die Marmelade geliert, sofort heiß in die vorbereiteten Gläser füllen, fest mit den Deckeln verschließen und über Kopf auf ein feuchtes Geschirrtuch stellen.

Veganer Linseneintopf

Linseneintopf habe ich mir viele Jahre aus zweierlei Gründen verkniffen: als Dialysepatientin muss man auf eine Reduzierung der Flüssigkeitszufuhr achten und Hülsenfrüchte haben viel Kalium, das normalerweise über die Nieren ausgeschieden wird, aber, wenn es im Körper verbleibt und stark ansteigt, im schlimmsten Falle zum Herzversagen führen kann.

So weit die Vorgeschichte. Da ich ja seit dem 20. Mai nierentransplantiert bin, habe ich diese Einschränkungen nicht mehr und da das Wetter bei uns auch inzwischen richtig fies herbstlich ist, war es gestern soweit: es gab Linseneintopf mit Räuchertofu als Speckersatz und vegetarischen Bauernknackern statt Mettwürstchen nach einem alten Rezept von meiner Oma (die natürlich nicht vegan gekocht hat!).

Für 3 – 4 Portionen:

25 g Räuchertofu und 1 kleine Zwiebel klein würfeln. 150 g Berg- oder Pardinalinsen kalt abspülen und abtropfen lassen. 1 EL Pflanzenöl in einem Topf erhitzen und den Räuchertofu darin 2 – 3 Minuten goldbraun anbraten. Zwiebeln zugeben und 2 – 3 Minuten mitbraten. Linsen und 500 ml Gemüsebrühe zugeben und zugedeckt bei mittlerer Hitze 20 Minuten kochen.

Inzwischen 1 Bund Suppengrün (ca. 250 g) und 1 große Kartoffel putzen, waschen und in 1 cm große Würfel schneiden. Gemüse und 3 in dicke Scheiben geschnittene Bauernknacker von Wheaty in den Eintopf geben und weitere 20 Minuten kochen.

Eintopf mit Rauchsalz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und 1- 2 EL Weißweinessig abschmecken. Ist die Konsistenz des Eintopfs zu dick, eventuell mit Gemüsebrühe / Wasser verdünnen.

Dazu gab es eine Scheibe von meinem selbst gebackenen Sauerteigbrot.

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Das Grüne ist übrigens gehacktes Selleriegrün.


Hier gibt es eine informative Kurzübersicht der verschiedenen Linsensorten.

Matjestatar mit Pellkartoffeln und Gürkchen

Ich liebe Matjes, auch wenn er mir oft zu salzig ist. Dies war auch heute der Fall, so dass ich mich schnell entschloss, nicht einfach Matjesfilets mit Pellkartoffeln zu Mittag zu machen, sondern ein Matjestatar mit Joghurt herzustellen.

Es war sehr lecker und ist auch eine feine Idee für ein Buffet, wenn man das Tatar auf einem Scheibchen Pumpernickel anrichtet.

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Zutaten für 1 Portion:

  • 1 Matjesdoppelfilet
  • 3 EL Joghurt
  • 1 Frühlingszwiebel, davon das unterer weiße Ende fein hacken und das grüne Ende in feine Röllchen schneiden
  • 1 EL feingehackter Dill (klappt super mit TK-Dill)
  • einige Spritzer Zitronensaft
  • ein paar Kapern als Deko

Zubereitung:

Die Matjesfilets mit einem großen Messer in nicht zu feine Stücke schneiden. Alle übrigen Zutaten bis auf die Kapern und die grünen Lauchzwiebelröllchen gut mit dem Matjeshack durchmischen. In einem Servierring anrichten und Pellkartoffeln sowie Cornichons nach Wunsch dazu anrichten. Das Tatar mit ein paar Kapern, den grünen Lauchzwiebelröllchen und einem Stück Zitrone dekorieren.

Blog-Event „Dem Käse auf der Spur“

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Herzfutter Blog-Event – 12 x Schweizer Käse, 12 x Genuss!
Im vergangenen Jahr hatte ich am Blog-Event Schweizer Käsesehnsucht bei Zorra mit diesem Gericht teilgenommen.

Vor einiger Zeit bekam ich eine e-mail von der damals involvierten PR-Beratung, dass auch dieses Jahr ein Blog-Event zum Thema Schweizer Käse stattfindet und ich herzlich zur Teilnahme im Blog Herzfutter eingeladen sei.

Ich hatte ein bisschen hin und her überlegt, mir aber beim letzten Einkauf eine etwa 0,5 cm dicke Scheibe Raclette-Käse mitgebracht.

Daraus habe ich zusammen mit Chicorée und Kartoffeln einen Auflauf gemacht, der dem traditionellen Schweizer Raclette zumindest nachempfunden ist.

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 Scheibe Raclettekäse, ca. 0,5 cm dick
  • 1 Chicorée
  • 4 kleine Kartoffeln
  • ca. 50 g Räuchertofu
  • 100 ml Sahne
  • 1 TL gekörnte Brühe
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ein paar Cornichons
  • 1 mittelgroße Auflaufform

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und halbieren oder vierteln. Vom Chicorée unten den harten Strunk abschneiden, unschöne Außenblätter entfernen und längs halbieren. An den Rand der Auflaufform und dazwischen die Kartoffelstücke legen.

Vom Räuchertofu dünne Scheiben abschneiden und auf die Chicoréehälften legen. Den restlichen Tofu fein würfeln und über den Kartoffeln verteilen:

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Die Sahne mit der gekörnten Brühe und dem Pfeffer verrühren und über die Kartoffeln gießen:

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Den Raclette-Käse in längliche Streifen schneiden und dicht an dicht über die Chicoréehälften und die Kartoffeln legen:

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Backofen auf 180 °C Umluft aufheizen und den Raclette-Auflauf ca. 30 – 35 Minuten, bis die Kartoffeln gar sind, überbacken:

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Chicorée mit Kartoffeln auf Tellern anrichten und ein paar Cornichons dazu geben:

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