Zu diesem Solo-Mittagessen hat mich ein Mitglied aus der FB-Gruppe Kochen mit Katja inspiriert. Dort wurde ein frischer Kartoffelteig hergestellt, hier war noch Kartoffelpüree übrig geblieben.
Archiv der Kategorie: Kartoffelgerichte
Kleines Tapasbuffet für Zwei
Nach unserem kulinarisch eher enttäuschenden Mallorcaurlaub, „muss“ ich hin und wieder einfach mal spanisch kochen.
Inzwischen hatte auch dieses kleine Kochbuch den Weg zu mir nach Hause gefunden:
Koch-Bar & Ess-Bar
Spanien für Zuhause!
TAPAS
Parragon
Spargelpesto zu Pellkartoffel
Im Mai wurde ja in der geheimen Rettungstruppe das Pesto gerettet und dabei waren u. a. zwei Rezepte für Spargelpesto – von Jeannette aus der Cuisine Violette und von Peter von Aus meinem Kochtopf.
Letzteres habe ich mit kleinen Änderungen gestern aus den Stangen, die vom Bruchspargel übrig waren, nachempfungen. Super lecker! Da lohnt es sich glatt, vor Saisonende noch mal Spargel für die Tiefkühle nachzukaufen.
Kartoffel-Heidelbeeraufstrich
Es hat mal wieder ein Rezept den Weg in Susannes Sammlung Schatzsuche im Vorratsschrank geschafft:
Von einem namhaften Hersteller für vegane Brotaufstriche gibt es genau die oben genannte Geschmacksrichtung, die mir ausgesprochen gut schmeckt. Da ich noch ein angebrochenes Paket TK-Heidelbeeren, ein paar nicht mehr ganz so fitte Kartoffeln und eine Zucchini im Vorrat hatte, dachte ich mir, ich könne ja mal versuchen, den Aufstrich „nachzubasteln“.
Ein Rezept war natürlich nicht zu finden, nur die Zutatenliste auf dem Glas mit dem Originalaufstrich. Daraus ist etwas entstanden, mit dem ich mehr als zufrieden bin: ein farblich außergewöhnlicher Aufstrich, der salzig-herzhafte, süßliche und säuerliche Geschmacksnoten in sich vereint.
Vegetarische Bratrollen*) mit Kartoffelpüree und buntem Salat
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*) Damit sich niemand über das Wort „Würstchen“ im Zusammenhang mit „vegetarisch“ mokieren muss.
Zutaten für 2 Portionen:
- 1 Paket = 9 Stück Frankenberger von Wheaty
- 1 Grundrezept Kartoffelpüree
- 1/4 Eisbergsalat
- Champignonscheiben, Reste von der Pizza am Vortag
- 2 – 3 EL Zuckermais, Reste von der Pizza am Vortag
- 1 fingerlanges Stück Schlangengurke
- 2 Radieschen
- 1/2 kleine Schalotte
- 1 EL Essig
- 2 EL Öl
- evtl. etwas Wasser
- Salz, Pfeffer
- 1 TL Ahornsirup
- 1 TL TK-Kräutermischung oder frische Kräuter nach Angebot
- zusätzlich: ein Schraubglas
Zubereitung:
Kartoffelpüree laut Rezept zubereiten und warm stellen.
Für die Vinaigrette zum Salat die 1/2 Schalotte fein würfeln; mit Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Ahornsirup und TK-Kräutern in ein Schraubglas geben und gut durchschütteln. Eventuell noch etwas Wasser zugeben, damit man nicht so viel Öl verbraucht.
Das Stück Eisbergsalat in feine Streifen schneiden und waschen. Anschließend trocken schleudern.
Das Gurkenstück heiß abwaschen, halbieren, die Kerne heraus kratzen und die Gurkenhälften in feine Halbringe schneiden.
Die Radieschen ebenfalls heiß abwaschen, in Scheiben und dann in Streifen schneiden.
Alles zusammen mit den Champignonscheiben und dem restlichen Zuckermais in einer Schüssel vermischen. Vorm Servieren die Vinaigrette (noch mal gut durchschütteln) über die Salatmischung geben.
Zum Schluss die veganen Bratrollen in etwas Öl von allen Seiten knusprig anbraten.
Pellkartoffel mit Frühlingsquark
Beim Wochenendeinkauf konnte ich im Lieblings-, da einzigem Bioladen in Soest einen Bund Bärlauch ergattern und der wurde damit Hauptzutat des leckeren Frühlingsquarks zur Pellkartoffel.
Für eine Portion zuerst 1 – 2 Kartoffeln in der Schale in Salzwasser ca. 30 Minuten garen.
In der Zwischenzeit etwa einen 1/2 Becher Magerquark mit 1 Spritzer Zitronensaft glattrühren. 1/2 Bund Bärlauch in feine Streifen schneiden. 1 kleines Stück Gurke würfeln, 1 – 2 Radieschen in feine Stifte schneiden, 4 – 5 Stiele Petersilie fein hacken, 1/2 dünne Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Alles unter den Quark rühren, mit Salz, Pfeffer und Zitronenzesten abschmecken und zu den Pellkartoffeln *) geben.
Eventuell mit ein paar essbaren Blüten (ich hatte die ersten Gänseblümchen aus dem Garten) garnieren.
*) Ich mag Pellkartoffeln mit Schale gerne, man kann diese natürlich auch vor dem Servieren entfernen.
KUEB – Kochen unter erschwerten Bedingungen, Mahlzeit 1
Hier seht Ihr, warum und wie ich unter erschwerten Bedingungen kochen musste.
Als erstes kamen Bratkartoffeln mit etwas Ei und grünem Salat auf den Tisch, was schon eine gewisse Planung erforderte, aber letzten Endes war das Essen lecker und gelungen.
Zunächst habe ich mir am (niedrigen) Couchtisch einige Küchenutensilien sowie 3 große Kartoffeln und 1 Schalotte bereit gestellt und zunächst die Kartoffeln geschält und gewürfelt:
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Bis zum eigentlichen Kochen habe ich die Schüssel mit den Kartoffelwürfeln und die in schmale Ringe geschnittene Schalotte in einer verschließbaren Dose (damit nicht das ganze Einzimmerappartment nach Zwiebel riecht) zunächst zur Seite gestellt.
Zwischendurch habe ich 1 Romanasalatherz in Streifen geschnitten und gründlich gewaschen, dann in einem Sieb abtropfen lassen und die Salatstreifen in einer weiteren Schüssel bis zum Servieren aufbewahrt. Ausnahmsweise habe ich ein Salatdressing aus einer Salatfix-Tüte angerührt, weil der GöGa nur ein Mindestmaß an Gewürzen hat und wir natürlich nicht alles mögliche kaufen wollten.
Als es ans Kochen ging, habe ich zunächst die Zwiebelringe in 1 EL Pflanzenöl glasig gedünstet, dann aus der Pfanne genommen und in einer Plastikdose (links neben der Pfanne) zur Seite gestellt.
In der selben Pfanne habe ich dann die Kartoffelwürfel möglichst knusprig gebraten. „Möglichst“ deswegen, weil die Pfanne nicht mehr ganz so tiptop ist und einige Kartoffelstückchen angepappt sind.
Wenn die Kartoffeln gar sind, die Zwiebeln wieder zugeben, 2 Eier über die Kartoffeln schlagen und stocken lassen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
Zum Servieren die vorbereiteten Salatblätter mit dem Dressing mischen und zusammen mit den Bratkartoffeln anrichten. Fertig!
Puten-Champignonrahmgeschnetzeltes mit Rösti
Unser gestriges Abendessen war mal wieder richtig gelungen, obwohl ich anfangs gar keine Lust zum Kochen hatte. Da das Putenschnitzel schon aufgetaut war, musste es auf jeden Fall gebraten werden. Als ich mich dann erst mal ans Werk begeben hatte, war es dann auch gut.
Zutaten für 2 Portionen:
- 1 – 2 Putenschnitzel, nach Geschmack und Hunger
- 1 Zwiebel
- 100 – 200 g Champignons, nach Geschmack und Hunger
- 1 EL Speisestärke
- 1 EL Paprika-Tomaten-Mark
- 100 ml Weißwein
- 200 ml Schlagsahne
- 2 Ecken Schmelzkäse Pfeffer
- Salz, Pfeffer, Paprikapulver
- 1 TL Senf
- 3 gestrichene EL Butterschmalz
- 2 mittelgroße festkochende Kartoffeln
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss
- 2 EL Butterschmalz
Zubereitung:
Die Kartoffeln grob raffeln, eine Weile stehen lassen und inzwischen das Geschnetzelte zubereiten und warm halten.
Dafür die Champignons in Scheiben, die geschälte Zwiebel in schmale Streifen und das Fleisch ebenfalls in Streifen schneiden. Das Fleisch mit der Speisestärke mischen.
Jeweils einen gestrichenen Esslöffel Butterschmalz erhitzen und nacheinander die Champignons auf hoher Temperatur braten, heraus nehmen und beiseite stellen. Dann bei kleiner Temperatur zunächst die Zwiebeln glasig dünsten, zu den Champignons geben und zum Schluss das Fleisch braten. Ebenfalls heraus nehmen und zu Champignons und Zwiebeln geben.
Das Paprika-Tomaten-Mark in die Pfanne geben und den Bratensatz mit dem Wein los kochen. Mit der Sahne auffüllen, die Schmelzkäseecken in der Sahne schmelzen lassen und die Sauce pikant mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Senf pikant abschmecken.
Die übrigen Zutaten in die Sauce geben und das Geschnetzelte auf kleiner Temperatur warm halten.
Für die Rösti eine tellergroße Pfanne mit Butterschmalz erhitzen, die gewürzten Kartoffelraspeln zugeben und fest drücken. Auf mittlerer Temperatur backen, bis sie sich leicht vom Pfannenboden lösen lässt. Mit Hilfe eine Tellers oder Topfdeckels wenden und auf der zweiten Seite knusprig backen.
Mit Küchenkrepp vor dem Servieren etwas entfetten und dann entweder halbieren oder vierteln oder wie ich mit einem Metallring runde kleine Rösti ausstechen und mit dem Geschnetzelten anrichten. Dazu gab es bei uns einen gemischten Salat.
Zanderfilet auf Sellerie-Kartoffelpüree, dazu Gurkensalat
Dieses lecker-leichte Gericht gab es am Sonntag, weil der GöGa nachmittags wieder aufbrechen musste und dann natürlich nicht so einen vollen Bauch haben wollte.
Zutaten für 2 Portionen:
- 2 Zanderfilets mit Haut
- 150 g mehlig kochende Kartoffeln
- 150 g Knollensellerie
- 1 kleine Schlangengurke
- 1 EL Butterschmalz
- 1 EL Butter
- 1/2 Becher Sahne
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss
- Dill, frisch gehackt oder TK
- Pflanzenöl
- Essig
- etwas Zucker
- etwas Mehl
- Zitrone
- etwas Schnittlauch oder ein dünner Stengel Frühlingszwiebel
Zubereitung:
Zunächst Sellerie und Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, in leicht gesalzenem Wasser in 15 bis 20 Minuten weich kochen.
In der Zwischenzeit die Gurke heiß abwaschen, längs halbieren und mit einem kleinen (Espresso-)Löffel die Kerne heraus schaben. Die Hälften in nicht zu dünne Scheiben schneiden.
Für das Dressing Pflanzenöl, Essig, Dill, Salz, Pfeffer und Zucker in ein Schraubglas füllen. Gut durchschütteln und vor dem Servieren über die Gurken geben.
Wenn die Sellerie- und Kartoffelwürfel gar sind, das Wasser abgießen. Butter und Sahne zugeben, stampfen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Auf kleiner Temperatur warm halten.
Die Haut vom Zander mit einem scharfen Messer leicht einritzen, den Fisch leicht mit Zitronensaft beträufeln, von beiden Seiten salzen und pfeffern und kurz durch Mehl ziehen.
Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, Zander auf der Haut knusprig braten. Umdrehen und in der ausgeschalteten Pfanne zu Ende gar ziehen lassen.
Schnittlauch oder Frühlingszwiebelstengel in feine Röllchen schneiden.
Das Püree auf einen Teller geben, die Schnittlauch-/Zwiebelröllchen darüber geben. Die Zanderfilets mit der Haut nach oben auf dem Püree anrichten und den Gurkensalat daneben geben.
Da doch etwas Püree übrig blieb, gab es am Folgetag eine schnelle Sellerie-Kartoffelsuppe.
Vegetarischer Borschtsch
Etwas hell ist er ja geraten, weil ich nicht mehr genug Rote Bete übrig hatte, aber lecker war er. Das Rezept hatte ich von der Seite Essen & Trinken; einige Änderungen habe ich vorgenommen, die wie immer in Klammern stehen:
Zutaten für 4 reichliche Portionen:
- 2 Zwiebeln
- 400 g Weißkohl
- 2 Knoblauchzehen
- 1 EL Butter
- 1 TL Tomatenmark (ich: eher ein Esslöffel)
- 800 ml Gemüsebrühe
- 200 g Pizzatomaten (ich: ein Paket stückige Tomaten)
- 1/2 TL rosenscharfes Paprikapulver (ich: deutlich mehr!)
- 1 TL Kümmel (ich hasse es auf Kümmelkörner zu beißen, deshalb 1 Messerspitze gemahlener Kümmel)
- 400 g Rote Bete (ich hatte nur noch ca. 200g Reste vom Graupenrisotto)
- 400 g vorwiegend fest kochende Kartoffeln
- 200 g Räuchertofu (ich bekam nur mehr ca. 120 g aus der Tiefkühle zusammen, aber das hat mir auch gereicht)
- Salz, Pfeffer
- 2 EL Zitronensaft oder Essig zum Abschmecken (ich: vergessen)
- 1 Bund Dill (ich habe dann mal auf die traurig herabhängenden Exemplare im Laden verzichtet)
- 4 EL saure Sahne
Zubereitung:
1. Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Kohl putzen, den harten Strunk entfernen, den Kohl in feine Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken. Butter in einem weiten Topf zerlassen, Zwiebeln, Kohl und Knoblauch bei mittlerer Hitze 3 – 4 Min. darin dünsten. Tomatenmark zugeben und unter Rühren 30 Sek. dünsten. Mit Brühe und Tomaten aufgießen, mit Paprikapulver und Kümmel würzen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 20 Min. kochen.
2. Inzwischen Rote Bete und Kartoffeln schälen und in 1 cm breite Streifen schneiden. Beides zum Kohl geben und weitere 25 – 30 Min. garen. Tofu würfeln und 5 Min. vor Ende der Garzeit untermischen.
3. Eintopf mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Essig abschmecken. Mit grob gehacktem Dill und saurer Sahne servieren.
Wie man sieht, hat die Menge an Roter Bete nicht gereicht, das Gericht komplett rot zu färben. Geschmacklich war es aber sehr gut. Statt des Dills habe ich ein paar Chilifäden über die Saure Sahne gegeben und alles in einer Schüssel meines neuen Geschirrs angerichtet.









