Archiv der Kategorie: Obst und Gemüse

Jambalaya vegan

Kochen im Zeichen der Krone oder auch Coronavirus und kein Ende.

In der ersten Märzwoche hatte der GöGa Urlaub, seit letzter Woche Montag macht er nun auch noch HomeOffice. Das stellt mich kochtechnisch manchmal vor Herausforderungen, da er vieles, was ich auf die Schnelle als Solomittagessen koche, nicht mag.

Einkaufen gehen wir i. d. R. sowieso nur einmal pro Woche, nun wühle ich mich auch durch meinen Blog und grabe hin und wieder ein altes Rezept aus. So wie das Jambalaya, das ich für uns nur mit Gemüse gemacht habe.

Der GöGa war begeistert, auch wenn er im Vorhinein meinte, wohl nicht satt zu werden.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 150 g Reis (ich: 10-Minuten-Reis von Oryza)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote Rest vom Frit Mallorquí)
  • 4 Stangen Staudensellerie
  • 1 Möhre
  • 3 EL Erdnussöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL getrockneter Thymian
  • 1 Spritzer Tabasco
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 300 ml Wasser bzw. so viel, dass das Gemüse knapp bedeckt ist
  • 2 EL ofengeröstete Erdnüsse
Zubereitung:

Erdnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten; aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Zwiebel, Knoblauch, Ingwer putzen, schälen und durchhacken.

Gemüse waschen, putzen, Paprikaschote schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Das Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel, Ingwer und Knoblauch glasig andünsten. Das restliche Gemüse zugeben und ebenfalls dünsten.

Den Reis zugeben, mit Wasser knapp aufgießen und mit den Gewürzen abschmecken.

In ca. 15 – 20 Minuten garen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat. Eventuell noch einmal abschmecken, auf Teller verteilen und mit den Erdnüssen bestreut servieren.

Die kulinarische Weltreise: Frit mallorquí (Spanien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Spanien

Im März geht es mit Volker mampft und der kulinarischen Weltreise nach Spanien. Nach dem Pollo con naranja y menta und dem Conejo con ajillo komme ich nun mit einem Gericht von der Insel Mallorca, das ich als Beilage zum Kaninchen serviert habe.

Eigentlich handelt es sich beim Frit mallorquí um ein Schmorgericht aus Gemüse und Innereien. Da ich ja schon Kaninchen als Fleischgericht hatte, habe ich mich bei der Zubereitung auf die Gemüsesorten beschränkt. Auch dieses Rezept ist dem Buch Culinaria España entnommen.

Ich schreibe Euch das vollständige Rezept inklusive der Innereien auf:

Zutaten für 2 – 3 Portionen:
  • 2 – 3 Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • je 1/2 halbe rote und grüne Paprikaschote (ich habe nur eine leicht grün angehauchte gelbe Paprikaschote bekommen)
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 kleine Gemüsezwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen gehackt
  • 2 Tomaten, enthäutet und in Würfel geschnitten
  • (300 Innereien vom Lamm oder Schwein, in schmale Streifen geschnitten)
  • Salz
  • 1 Messerspitze Zimt
Zubereitung:

Kartoffeln, Möhren, Paprikaschoten waschen und putzen (schälen, vom Kerngehäuse befreien) und in gleich große Stifte oder Stücke schneiden.

Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten, Kartoffeln zugeben und anbraten. Möhren, Paprika und Tomaten untermischen und fertig garen. Das fertige Gemüse aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
Entfällt bei mir, ansonsten weiter mit den Innereien:

Innereien im Bratfond anbraten. Etwa 100 ml Wasser zugießen. Salzen und etwas einkochen lassen. Zum Schluss das Gemüse untermischen und einige Minuten unter Rühren einkochen lassen.

Ich habe das Gemüse in der Pfanne belassen, zum Schluss mit Salz und Zimt abgeschmeckt und zum Kaninchen gereicht.

Käseomelett mit Rahmchampignonfüllung

Ich muss ja sagen, dass ich ein bisschen stolz auf mich bin. Meine bisherigen Versuche, ein Omelett zu backen, endete meistens mehr oder weniger bei Rührei.

Doch Dank der tollen Alugusspfanne (Edition 1) von d.die Pfanne sind sie mir nun endlich anstandslos gelungen. Vor allem das Wenden klappte hervorragend, weil sich die Eiermasse ohne Probleme vom nur leicht gefetteten Pfannenboden löste.

Zutaten für 3 Omeletts von der Größe eines Esstellers:
  • 5 Eier, Größe M
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 50 g geriebener kräftiger Käse, z. B. Wilder Bernd von Söbekke
  • jeweils 1 TL Butterschmalz pro Omelett
Zubereitung:

Die Eier und den Käse gut mit einer Gabel oder einem Schneebesen verrühren, mit den Gewürzen abschmecken.

Einen Teelöffel Butterschmalz in der auf Mittelhitze (6 von 9) aufgeheizten Pfanne schmelzen lassen. Pro Omelette 4 – 5 Saucenlöffel Eimasse in die Pfanne geben. Sobald man mit einem Pfannenwender am Rand unter das Omelett fahren kann, dieses wenden *) und sofort aus der Pfanne auf einen Teller gleiten lassen. Gegebenenfalls bei ca. 50 – 70 °C Umluft im Backofen warmhalten, bis die restlichen Omeletts gebacken sind und eine Füllung zubereitet ist.

*) Nach allen Regeln der Omelettzubereitung wird nur gewartet, bis die Oberseite nicht mehr flüssig ist. Dies mag mein GöGa aber nicht so gerne, weshalb ich die Omelett ganz kurz gewendet und dann sofort aus der Pfanne genommen habe.

Zutaten für die Champignonrahmfüllung:
  • ca. 500 g frische Champignons (oder andere Pilze nach Wunsch)
  • 1 TL Butterschmalz
  • 1 – 2 Frühlingszwiebeln
  • 3 – 4 Salbeiblätter
  • 2 – 3 Zweige Thymian
  • 1 guter Schuss Weißwein
  • 200 ml Schlagsahne
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung:

Vor dem Ausbacken der Omeletts die Pilze wenn nötig mit Küchenpapier sauber reiben und in Scheiben schneiden.

Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.

Kräuter mit einem großen Kochmesser sehr fein durchhacken.

Eine große Pfanne auf höchste Temperatur stellen (9 von 9) und die Champignonscheiben darin trocken braten, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Butterschmalz und Kräuter zugeben, die Temperatur zurückschalten und die Frühlingszwiebelröllchen anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen, einkochen lassen und mit der Sahne aufgießen. Wiederum einkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Omeletts aus dem Ofen nehmen, zur Hälfte mit den Pilzen belegen und die andere Hälfte überklappen.

Das dritte Omelett haben wir uns noch geteilt und mit ein paar übrig gebliebenen Pilzen zum ganzen Omelett gegeben.

Spaghetti-Omelette

Manchmal muss es einfach auch mal einfach sein. So wie mit diesem schnell gemachten Spaghetti-Omelette aus der Servierpfanne von d. die Pfanne.

Das Gericht eignet sich hervorragend, um mal wieder ein paar Reste wegzubekommen. So kann man es mit Nudeln vom Vortag prima machen, weil diese sowieso vorgekocht und am besten kalt sein sollten.

Eier, Käse und TK-Mais und -Erbsen fanden bei mir Verwendung. Eurer Fantasie, das Gemüse betreffend, sind da keine Grenzen gesetzt. Auch hier könnt Ihr prima Reste vom Vortag verwenden.

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Shepherd’s Pie vegetarisch

Diesen leckeren schottischen Hackfleischauflauf mit Kartoffelpüreehaube hatte ich hier schon einmal vorgestellt.

Auch dieses Mal habe ich das vegetarische Mühlenhack genommen, aber dem Mais noch Möhren- und Staudenselleriewürfelchen zugefügt.

Auch die Püreehaube habe ich dieses Mal ein wenig anders zubereitet.

Deshalb darf der Shepherd’s Pie auch noch mal im neuen Gewand in den Blog:

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Nachgekocht: Vegenes Thai-Curry mit Brokkoli und Pak Choi

In der aktuellen Ausgabe (1. Quartal 2020) der Zeitschrift Slowly Veggie dreht sich mit 68 Rezepten alles um Asien Pur.

Am vergangenen Wochenende haben der GöGa und ich gleich das erste Rezept nachgekocht. Es gab ein leckeres Thai-Curry mit Pak Choi und Brokkoli in Kokosmilch mit roter Currypaste.

Im Heft ist auch noch beschrieben, wie man die Rote Currypaste selber macht. Da ich gesundheitlich momentan angeschlagen bin, habe ich auf fertige Currypaste aus dem Bioladen zurückgegriffen.

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Nachgekocht: Houby Paprikás – Ungarische Paprikapilze

Im Rahmen der Kulinarischen Weltreise nach Ungarn im Januar hatte Susanne von Magentratzerl dieses Pilzgericht vorgestellt. Es klang so lecker, dass ich es unbedingt im Rahmen eines Solomittagessens nachkochen musste.

Bei ihr gab es Spätzle als Beilage, ich hatte extra zum Palak Halloumi am Vortag etwas mehr Reis gemacht, den ich – während ich die Pilze zubereitete – einfach bei ca. 80 °C im Dampfgarer aufwärmte. Dazu gab es noch einen leckeren Kopfsalat mit Omma Tonis Salatsauce.

Leider hatte ich vergessen, Sauerrahm (Saure Sahne) zu kaufen, so dass ich Joghurt nehmen musste. Der ist dann, obwohl ich ihn ganz zum Schluss untergerührt habe, etwas grisselig geworden. Das sieht zwar nicht so schön aus, tat dem guten Geschmack aber keinen Abbruch.

Was mich zunächst etwas skeptisch gemacht hatte, war die Zugabe von Dill zu den Pilzen. Darauf wäre ich von alleine nicht gekommen, hat aber erstaunlich gut geschmeckt

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Nachgekocht: Palak Halloumi – East meets West

Palak Paneer ist ein vegetarisches Gericht aus der indischen Küche, bestehend aus cremigem Spinat (Palak) mit Frischkäsewürfeln (eingedeutscht: Panir).

Das Rezept, das ich nachgekocht habe, habe ich bei Julia von German Abendbrot gefunden, wo auch zu lesen ist, wie man Paneer selber macht. Da ich aber noch ein Stück Halloumi im Kühlschrank hatte, vereinte ich einfach die zypriotische mit der indischen Küche für ein feines Solomittagessen.

Zutaten für 1 Portion:
  • 300 g frischer Blattspinat oder 250 g TK-Spinat, aufgetaut und gut abgetropft
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer
  • je 1/2 TL Koriandersamen, Kurkuma, Kreuzkümmel, Chilipulver
  • 2 EL Kokosöl
  • Salz
  • 100 g Joghurt (mindestens 3,5 %)
  • 2 TL Gemüsebrühepulver
  • 50 – 100 ml Wasser
  • 1 Paket Halloumi naturbelassen
Zubereitung:

Den Halloumi nach Bedarf unter fließendem Wasser abspülen, wenn er recht salzig, wie meiner, ist. Trocken tupfen, in Würfel schneiden und in einem Esslöffel Kokosöl in einem Wok oder einer großen Pfanne rundherum knusprig braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen.

In der Zwischenzeit den Blattspinat von den Stielen zupfen und gründlich waschen. Nach Bedarf in Streifen schneiden oder fein hacken. Ich habe den Spinat nur etwas grob gezupft. Knoblauch, Zwiebel und Ingwer schälen und fein hacken. Dabei immer ein Auge auf den Halloumi haben und wenden.

Den zweiten Esslöffel Kokosöl erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer mit den Gewürzen vermischen und erhitzen, bis die Gewürze anfangen zu duften.

Den Spinat zugeben und unter Rühren dünsten, bis er zusammenfällt. Mit dem Gemüsebrühepulver bestreuen, etwas Wasser angießen und mit geschlossenem Deckel bei geringer Hitze garen.

Den fertigen Spinat von der Platte nehmen, den Joghurt unterrühren und mit Salz und Zucker abschmecken.

Ich hatte mir im Dampfgarer Basmatireis zubereitet. Diesen in eine Schüssel oder einen tiefen Teller füllen, den Spinat darauf füllen und mit den Halloumiwürfeln garnieren.

Blog-Event CLX – Zitrusfrüchte (Orangen-Stracciatella-Eis)

Blog-Event CLX - Zitrusfrüchte (Einsendeschluss 15. Februar 2020)

Im aktuellen Blog-Event wünscht sich Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf Rezepte mit Zitrusfrüchten.

Von mir gibt es ein ganz tolles, frisch schmeckendes Orangeneis mit Schokostreuseln.

Zutaten für ca. 10 Kugeln Eis:
  • 350 ml Orangensaft
  • 100 g Zucker
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 Eiweiß
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 30 – 50 g Zartbitterschokoladenstreusel
  • 1 Eismaschine (Bei mir kam der „Unhold“ wieder mal zu Ehren.)
Zubereitung:

Den Orangensaft auspressen und durch ein Sieb geben, um kein Fruchtfleisch im Eis zu haben.
Mit Zucker und Zitronensaft verrühren.

Eiweiß und Schlagsahne getrennt voneinander steif schlagen und nach und nach unter den Saft heben.

In die Eismaschine geben und nach ca. 10 Minuten die Schokostreusel dazu geben.

Nachgekocht: Kichererbsen-Grünkohl-Eintopf

Wie hier schon beschrieben, veröffentlichte Steph vom Kleinen Kuriositätenladen vor ein paar Wochen ihren Kichererbsen-Grünkohl-Eintopf auf Facebook.

Da wir beide Kichererbsen-, als auch Grünkohlliebhaber sind und auch immer gerne Alternativen zum klassischen Grünkohlgericht probieren, kam das Rezept auf die Nachkochliste.

Da man für den Eintopf auch Fregola sarda braucht und ich diese Nudelspezialität aus Sardinien sicher nicht im Wohnort bekäme, hatte ich ein paar Tage vorher die Fregola selber gemacht. Leider waren mir die Pastakügelchen teilweise etwas zu groß geraten, so dass diese großen Kugeln ziemlich „al dente“ blieben.

Nichtsdestotrotz hat uns der Eintopf gut geschmeckt.

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