Rückblick in den Juligarten (2018)

Es ist schon Mitte August und ich habe Euch bisher noch nicht zurück in den Junigarten mitgenommen.

Diese Lethargie ist ein bisschen der langanhaltenden Hitze geschuldet, die mir doch zu schaffen gemacht hat.

Aber jetzt… als erstes ein paar Fotos, die ich mal wieder mit meiner „Großen“ (Canon 700D) gemacht habe.

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Wildbratwurst mit Brot und eingelegten Curry-Zucchini

Eigentlich sollte es die Bratwürste sonntags mit Bratkartoffeln und Gemüsebeilage geben und samstags das Choco frito, aber nach einem langen Tag unterwegs und im Garten disponierten wir um.

Und da es sowieso viel zu heiß für heißes Essen war, habe ich einfach auf vorhandene Vorräte zurückgegriffen.

Jeder bekam eineinhalb Bratwürste, dazu das tolle Zucchinibrot mit Sonnenblumenkernen sowie die vor einiger Zeit eingelegten Curry-Zucchini.

Die kulinarische Weltreise: Choco frito (Portugal)

Enthält unvergütete Werbung

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Ein Rezept habe ich noch für unseren Portugalaufenthalt auf der Weltreise (hier seht Ihr auch, wohin es uns seit März 2018 bereits verschlagen hat) mit unserem Reiseführer Volker von Volker mampft.

Nach einem Rezept für dieses köstliche Gericht, dass ich im Oktober 2013 im Ort Setúbal probieren durfte, habe ich mich schon seit einiger Zeit dumm und dämlich gesucht. Ich habe drei portugiesische Kochbücher, eines davon ein zweibändiges Kompendium über die Küche Portugals, und in keinem habe ich ein Rezept gefunden.

Mit Blick auf den Fischerhafen von Setúbal genossen wir damals das köstliche Fischgericht.

Mir wurde erklärt, dass Choco frito eine Spezialität dieses Ortes ist und jedes Restaurant sein eigenes Rezept hat.

 

Zur Vorspeise gab es übrigens damals einen Salada de Polvo, einen Krakensalat, den ich zu Hause schon gemacht habe.

 

 

Nun geht es aber los mit dem Rezept für Choco frito, das ich endlich auf einer portugiesischen Webseite gefunden habe:

Choco frito mit Piripiri-Dip, Kartoffelecken aus dem Backofen und Kopfsalat

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#wirrettenwaszurettenist: Blechkuchen (Sahne-Mandel-Becherkuchen)

 

 

 

 

Im August wird wieder gerettet und zwar der Blechkuchen. In guten, traditionell arbeitenden Bäckereien kann sicher immer noch einen guten Zwetschenkuchen oder Bienenstich und ähnliches kaufen, aber was es im Supermarkt zu kaufen gibt, hat – wie so oft – fast mehr Zusatzstoffe auf der Zutatenliste als Mehl, Zucker, Eier und Butter. Und mir sind die fertigen Kuchen auch fast immer zu süß.

Und so schließe ich mich gerne wieder den fleißigen Rettern und Retterinnen gegen die Lebensmittelindustrie an und zeige, dass man vieles einfach genau so gut selber herstellen kann und immer weiß, was drin ist.

Normalerweise backe ich für uns zwei ja kein ganzes Blech Kuchen, aber da ich am Freitag früh gebacken habe, sollten wir bis Sonntag durch sein, zumal der Teig relativ dünn ist.

Ich habe mich für einen Becherkuchen mit Mandelguss entschieden und muss sagen: Es hat sich gelohnt!

Ich habe allerdings nur mit den Grammangaben gearbeitet, nicht mit dem Becker als solches. Änderungen stehen wie immer in Kursivschrift.

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Nachgebacken: Nussiges Zucchini-Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

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Auf der Suche nach Verwendungsmöglichkeiten für meine Zucchini stieß ich auf dieses Rezept von Sigrid aka Madam Rote Rübe.

Ich hatte alle Zutaten zu Hause, sogar eingefrorene Frischhefe, die ich zum Auftauen in den Kühlschrank legte, so dass ich frisch zu Werke ging gehen wollte.

Dass Hefe beim Auftauen den Aggregatzustand „flüssig“ annimmt, war mir nicht bewusst und so war das Papier quasi leer und die verflüssigte Hefe klebte auf dem Joghurtdeckel. Aber nicht nur das: die komplette Glasplatte war mit Hefeschmier verklebt.

Also war erst einmal putzen angesagt.

Als Alternative griff ich zu Lievito Madre (LM) und Trockenhefe, was zum Glück wunderbar funktioniert hat.

 

 

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Die kulinarische Weltreise: Piri-Piri-Hähnchen (Portugal)

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Hier kommt mein zweites Gericht aus Portugal, wo wir im August auf unserer Kulinarischen Weltreise Station machen.

Für dieses leckere Fleischgericht findet meine selbstgemachte Piri-Piri-Sauce Verwendung.

Eigentlich wird ein ganzes Hähnchen mariniert und gegrillt, aber für uns zwei gab es einfach zwei Maispoulardenbrüste, die in der Grillpfanne zubereitet wurden. Als Beilage gab es einen großen buntgemischten Salat; da sind Eurer Phantasie und Euren Vorlieben keine Grenzen gesetzt.

Zutaten für zwei Portionen:

  • 2 Hähnchenbrüste (am besten aus artgerechter Bio-Haltung)
  • 300 ml Piri-Piri-Sauce
  • Salz

Zubereitung:

Das Fleisch nötigenfalls in kleinere Stücke schneiden, kräftig rundum salzen und in eine Schüssel (am besten eine mit Deckel) legen, mit der Sauce begießen und das Fleisch gründlich wenden, so dass überall Sauce anhaftet. Im Kühlschrank mindestens 4 Stunden marinieren.

Später die Grillpfanne kräftig aufheizen und die marinierten Fleischstücke mitsamt der Marinade hineingeben, rundherum kräftig anbraten und etwa 20 Minuten auf kleiner Temperatur unter mehrmaligem Wenden garen.

Mit den gewünschten Beilagen servieren.

Bom Apetite!

Typisch für Portugal, aber auch einige Teile Spaniens sind die Azulejos, glasierte und gebrannte Keramikfliesen, die ihren Ursprung in der arabisch-maurischen Zeit in beiden Ländern haben.

Diese prachtvolle Fassade habe ich in Óbidos fotografiert.

 

Die Atlantikküste beim Cabo da Rocca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlands, kurz vor Sonnenuntergang.

 

Bratreissalat mit Mango, Gurke und Joghurtdressing

Von der gefüllten Zucchini war noch jede Menge gegarter Reis übrig geblieben, außerdem lagen noch eine Mango sowie eine Gurke im Kühlschrank.

Daraus bereitete ich mir ein leckeres Solomittagessen zu, dass besonders in der Hitze der vergangenen Wochen sehr erfrischend und leicht war.

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Die kulinarische Weltreise: Piri-Piri-Sauce (Portugal)

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… bei und mit Volker mampft geht weiter. Nachdem wir im März in Italien gestartet waren, ging es weiter auf die Philippinen, dann nach Kroatien und über die USA nach Thailand.

Jetzt im August befinden wir uns in Portugal. Und hier kann ich tatsächlich wieder ein bisschen mitreden, habe ich doch im Oktober 2013 privat eine Woche in Lissabon verbracht. Da ich damals noch dialysepflichtig war und das große Glück hatte, einen Platz in der Nachtdialyse zu ergattern, hatten wir eine tolle ausgefüllte Woche. Natürlich auch mit kulinarischen Köstlichkeiten.

Hier erst einmal ein paar Impressionen:

Parque das Nações

Das Gelände der ehemaligen Weltausstellung von 1998 [mehr Info]

 

Ponte de Vasco da Gama

Diese Brücke über den Tejo ist mit ihren 17 km die längste Brücke Europas. [mehr Info]

 

 

Padrão dos Descobrimentos

Das Denkmal der Entdeckungen am Tejo [mehr Info] mit der

Ponte de 25 Abril

im Hintergrund [mehr Info]


Torre de Belém

Der Turm von Bethlehem steht am Tejo an der Hafeneinfahrt [mehr Info]

 

 

 

 

 

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Gefüllte Riesenzucchini mit Tomatenragout und kleinem Tomatensalat

 

 

 

 

 

 

 

Zwei weitere Riesenzucchini sprangen mich vorletztes Wochenende aus den Hochbeeten an. Die beiden Gurken sind Beiwerk, die mal zwischendurch in einem Salat oder auf einem Frischkäsebrot verschwinden. Außerdem bekommen die Romakirschtomaten langsam Farbe und schmecken auch orange schon herrlich sonnengereift und süß.

Die große rechte Zucchini (1,2 kg) legte ich zur weiteren Verwertung in den Kühlschrank, während die kleinere zu einem leckeren Abendessen für zwei verarbeitet wurde:

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Pizzeria Rosso Peperoncino

Heute mache ich Werbung für ein nettes kleines Restaurant, auch wenn ich weder in Naturalien noch mit Geld für diese Werbung bezahlt wurde.

Am vergangenen Freitag war die Hitze mal wieder unerträglich. Draußen waren es weit über 30 Grad im Schatten und in der Wohnung war die 30-Grad-Marke fast erreicht.

Ich fühlte mich schlapp und viel so kaputt zum Kochen. Der GöGa schlug vor, etwas zu bestellen. Aber schon wieder Burger? Auch wenn unsere „Quelle“ wirklich gute Qualität hat.

Nee… essen gehen? Aber irgendwo außerhalb der Stadt, damit man nicht auch noch viel laufen muss. Chinese? Nee… irgendwie hätte ich mich wahnsinnig auf ein vietnamesisches oder thailändisches Restaurant im Kaff gefreut, aber da ist natürlich Fehlanzeige.

Weißte was, bevor wir noch lange Rumeiern, fahren wir jetzt zum griechischen Imbiss in der Nähe. Gesagt, gefahren. Tja, wie heiße nochmal „geschlossen“ auf griechisch? Das ganz Gebäude befindet sich im Umbau.

Am Kölner Ring gibt es doch einen „neuen“ Italiener. Lass uns da mal gucken.

Schließlich landeten wir tatsächlich in der Pizzeria/Ristorante Rosso Pepenoncino, das irgendwann letztes Jahr eröffnet hatte. In der Lokalität war übrigens mal eine Kneipe, an der „zu meiner Zeit“ die Führerscheinprüfungsfahrten starteten und endeten. Am 7. November 1989 hielt ich dort den ersehnten „Lappen“ in der Hand.

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