Kochen aus den Vorräten

Bis Ende 2016 gab es bei Susanne von Magentratzerl das tolle Dauerevent Schatzsuche im Vorratsschrank. Eines unserer Urlaubsessen hätte hervorragend zu diesem Event gepasst.

Ich habe Lammfleisch (Reste von der Lammschulter) und Burgerbuns aus dem Tiefkühlschrank sowie Gurken aus unserem Garten und Tomaten von SchwiMus Balkon verarbeitet. Auch einer meiner selbstgemachter Joghurts durfte mitspielen.

Es gab Lammköfte mit aufgebackenen Burgerbuns, quasi als Fladenbrotersatz, dazu Tzatziki mit Minze (Rezept steht bei den Lammköfte) und einen gemischten Salat aus Romanaherz und Tomaten mit Balsamicodressing.

Es war sehr lecker.

 

Der September ist da – und wir schauen wieder in den Garten

Das Kalenderbild ist natürlich auch wieder aus dem schönen Soest-Kalender des Schülerprojekts Aldesign. Die Bäume rund um den Großen Teich fangen schon an, sich herbstlich zu färben. Im Hintergrund sieht man die Türme des Doms (links) und der Petrikirche.

Kurios ist das Boot auf dem großen Teich, in dem Der Dicke Mann sitzt. Dieser sitzt nämlich eigentlich im Theodor-Heuss-Park von dem aus wir auf die Szenerie blicken.

Es ist ja inzwischen schon gute Tradition geworden, also bitte ich Euch, mir in den Garten zu folgen:

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Ein Tag auf der Landesgartenschau Bad Lippspringe

Direkt am Anfang des GöGas zweiter Urlaubswoche packten wir seine Mutter ins Auto und fuhren gemeinsam zur Landesgartenschau nach Bad Lippspringe.

Ich muss vorweg schicken, dass wir alle drei ziemlich enttäuscht waren. Zweidrittel der Fläche war naturbelassener Wald. Um den zu genießen muss ich keine 17 bzw. 14 € Eintritt bezahlen, sondern muss nur ein paar Kilometer nach Süden in die nördlichen Ausläufer des Sauerlands fahren. Ganz umsonst.

Auch die gärtnerischen Anlagen sahen usselig und unordentlich aus und sämtliche Beete waren gleich bepflanzt. Wenigstens spielte das Wetter mit. In der Folge zeige ich Euch noch ein paar Fotoimpressionen und dann gehen wir essen…

Da es auf dem LaGa-Gelände keine wirklich akzeptablen Alternativen zum Essen gab (Pommesbude und Selbstbedienungslokal), beschlossen wir im Restaurant Karl des Parkhotels zu essen.

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Terrassenfrühstück mit Tomaten und Basilikum aus dem Garten und abends Hamburger Pannfisch

Zum Glück war und ist das Wetter in den zwei Wochen GöGa-Urlaub bis jetzt ganz akzeptabel. Die Sonne schien oft und lange, trotzdem waren die Temperaturen angenehm und nicht so dampfsaunamäßig wie in den Wochen zuvor. So nutzten wir die Tage natürlich auch mit dem ein oder anderen Terrassenfrühstück.

Im Kühlschrank lag noch eine halbvergessene Mozzarella und wie holt man sich das Sommerfeeling besser auf den Tisch als mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum und die drei Komponenten passen auch hervorragen zum Frühstück aufs Brot. Letzteres war ausnahmsweise nicht selbst gebacken, da wir ja unterwegs waren und da einfach die Zeit fehlte.

Abends wurde dann ein weiterer Punkt von des GöGas Essenswunschliste abgearbeitet:

Es gab Hamburger Pannfisch mit Senfsauce, dazu Bratkartoffeln und Gurkensalat. Dieses, mir bis dato – zumindest unter dem Namen – unbekannte Gericht gibt es wohl des öfteren in der Kantine.

Nach kurzer Recherche im Netz wusste ich, dass es sich schlicht um durch Mehl gezogene und anschließend in reichlich Fett gebratene Fischstücke handelt. Nee, hatte ich ja noch nie gemacht. *lol*

Wie auch immer, jetzt ging es erst mal den allerersten eigenen Gartenkartoffeln an die Schale!

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Morgens CentrO, abends Tarzan und am nächsten Tag noch Gasometer

Am 21. August war unser 19. Hochzeitstag und um den ein wenig zu feiern, hatten wir zwei Tickets für das Musical Tarzan im Stage Metronom Theater Oberhausen gebucht. Nun ist es nicht soooo weit von Soest nach OH und zurück (ca. 100 km eine Strecke), da aber im Gasometer noch bis Ende November die sehenswerte Fotoausstellung Wunder der Natur läuft, haben wir eine Nacht im Hotel Mercure am CentrO verbracht. Es ist leider nicht so nah, wie der Name verspricht, aber da es am CentrO, auch in der Nähe des Theaters jede Menge kostenfreie Parkplätze gibt, konnten wir abends bequem rüber fahren.

Nach dem Frühstück zu Hause machten wir uns auf den Weg und fuhren wider Erwarten schon gegen 10 Uhr in eines der Parkhäuser am CentrO. Auf der Suche nach Kaffee und einem kleinen  Zweitfrühstück landeten wir bei Starbucks.

 

Cappuccino und Cranberry-Cheescake Muffin waren sehr lecker und von gewohnter Qualität.

Was mir allerdings ein bisschen sauer aufstieß, war die Tatsache, dass wir zwar die Muffins auf Tellern inklusive Kuchengabel serviert bekamen, der Cappuccino aber im Pappbecher daher kam. Wenn ich etwas nicht mitnehme, kann ich doch wohl eine Porzellantasse erwarten. Die gibt’s ja sogar im McCafé.

Dafür also „Daumen runter“, Starbucks.

 

Danach ließen wir uns erstmal treiben, bummelten drinnen herum und checkten auf der sogenannten Promenade, wo wir ein verspätetes Mittagessen einnehmen könnten. Da Tarzan bereits um 18:30 Uhr beginnt, würden wir keine Möglichkeit zum Abendessen haben.

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Nachgepflanzt

Nachdem ich vor kurzem die Kartoffeln aus dem Hochbeet geerntet hatte, kam es mir so furchtbar leer vor. Nach kurzer Recherche, was man Mitte bis Ende August noch pflanzen kann, holten wir in unserer Lieblingsgärtnerei – von links – Rotkohl-, Blumenkohl- und Grünkohlpflänzchen und außerdem Feldsalatsamen.

Für jeweils knapp 2 Euro pro Einheit bekamen wir um die 8 vorgezogene Pflänzchen. Meine Rechnung: selbst, falls es nicht klappen sollte, habe ich 6 € in den Sand gesetzt und falls doch, habe ich noch ganz viel leckeres Gemüse für den Winter. Wird schon!

Den Feldsalat habe ich einfach in einen Blumenkasten gesät.

Übrigens schmecken die zarten Blättchen vom Grünkohl und Rotkohl auch so schon sehr lecker.

Im Hintergrund seht Ihr das Bohnendickicht an der Garagenwand und das Säulenapfelbäumchen trägt trotz des Aprilfrostes auch fleißig.

Hier noch mal das Hochbeet aus einem anderen Blickwinkel. Auch im Garten ist noch verdammt viel zu tun.

Chicken Wings mit Pfannengemüse und grünem Salat

Im Bioladen gab es reduzierte TK-Hähnchenprodukte und so hatten wir ein Paket Hähnchenflügel für das Sonntagsessen mitgebracht. Ich wusste, dass ich vor einigen Jahren mal Chicken Wings mit Colamarinade nach Steffen Henssler gekocht hatte und schaute noch im Laden nach, was ich außer Cola eventuell noch für die Marinade kaufen müsse. Nur eine Orange, ansonsten alles im Vorrat – dann los.

Im Original stehen 12 Flügel für 2 Personen, unser Paket hatte vier Flügel, allerdings recht große und die reichten mit den Beilagen allemal. Es gab nämlich noch Kartoffelecken mit einem Mix aus Zucchini, Gartenbohnen und roter Paprikaschote (Kühlschrankfund) dazu und außerdem noch Salat.

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Aushäusiges Frühstück und inhäusiges Abendessen

Am 18. August war der letzte Arbeitstag vom GöGa und so begannen wir den Urlaub am Samstag drauf mit einem gemütlichen Frühstück im Hier & Jetzt, dem Restaurant „unseres“ Bioladens Lebensgarten.

Wir teilten uns ein Rührei mit Kräutern und ein mildes Aufschnittfrühstück (siehe Frühstückskarte). Es war insgesamt wirklich sehr lecker, vor allem auch die frischen Brötchen. Leider habe ich zu spät gesehen, dass im Aufstrich rohe Zwiebeln waren, die ich ums Verrecken nicht vertrage und dementsprechend des Rest des Tages mit einem leichten Übelkeitsgefühl verbrachte.

Das hat uns bzw. mich aber nicht davon abgehalten, abends eine Paprikaschote mit gewürfeltem Kabeljau zu füllen. Den hervorragenden Fisch erstanden wir einmal mehr im Soester Fischhaus.

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Bohnenpfanne mit Bratwurst

Grüne Bohnen und kein Ende! Hier habe ich mal wieder einen 2,5-Liter-Topf übervoll mit Bohnen aus dem Garten füllen können. Eigentlich wollte ich noch mal einwecken, aber irgendwie war ich nach verschiedenen anderen Dingen, die ich  noch erledigt hatte, zu kaputt, so dass ich den größten Teil der blanchierten Bohnen in 125- bis 250-Gramm-Portionen eingefroren habe.

Einen kleineren Teil hatte ich fürs Abendessen zur Seite gelegt und zusammen mit Bratkartoffeln und Tomaten mit frischen Kräutern aus dem Garten zu einer frischen Bratwurst serviert.

Ein Ende der Bohnenernte ist noch nicht abzusehen; den nächsten Schwung muss ich unbedingt einkochen, weil mein Gefrierschrank ja nicht nur Bohnen beherbergen soll.

Nun zum Rezept:

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Resteküche: Bratreis mit Gemüse und Ei

Da immer noch ein Rest vom sonntäglichen Reis übrig war, machte ich mir dienstags drauf einen schnellen Bratreis mit Gemüse und zwar in recht „kreativer“ Zusammensetzung.

Für eine Portion benötigte ich:

  • ca. 250 g gekochter Reis
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Möhre
  • ein paar vergessene Radieschen
  • 1 Limette
  • 1 EL Kokosnussöl
  • 1 Ei
  • 1 Schuss Sojasauce

Zubereitung:

Das Gemüse putzen; die Möhre in Scheiben, das Radieschen in Streifen und die Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden. Von letzterer ein paar grüne Röllchen zur Seite stellen.

Die Limette vierteln. Das Ei mit Sojasauce verschlagen.

Das Kokosöl in einer Pfanne oder einem Topf erhitzen, das Gemüse zusammen mit dem Reis darin unter Rühren anbraten. Die Limettenstücke heraus holen und wegwerfen.

Das Ei über den Reis geben und unterrühren bis es gestockt ist. Nach Bedarf und Geschmack noch mit Salz, Pfeffer und/oder Chili nachwürzen und mit Frühlingszwiebeln bestreut servieren.