Chicoréesalat mit Apfel

Ich mag die leicht bitteren Noten von Chicorée, Radicchio oder Friséesalat bzw. Endivie sehr gerne und kombiniere sie am liebsten mit etwas fruchtig-süßem.

So wie bei diesem leckeren Chicoréesalat mit Apfel als Solo-Mittagessen, dazu gab es einfach eine Scheibe Knäckebrot mit selbst gemachten Hummus.

Zutaten für 1 großen Salat:

  • 2 – 4 Chicorées, je nach größe
  • 1 Apfel (aus dem Garten)
  • 1 EL Erdnüsse
  • Schnittlauch in Röllchen
  • 1 Rezept Himbeervinaigrette

Zubereitung:

Die Vinaigrette zubereiten und zur Seite stellen.

Chicorée waschen putzen und in Scheiben schneiden. Den Apfel vierteln, entkernen und in schmale Spalten schneiden.

Alles auf einem Teller mit der Vinaigrette mischen und mit Erdnüssen und Schnittlauchröllchen bestreuen.

Schnell, einfach, lecker!

 

Zurück aus der Krankenstation…

Nichts schlimmes, aber der GöGa hatte mir Anfang Oktober eine Erkältung mitgebracht, die er nach ein paar Tagen überstanden, an der ich aber deutlich länger zu knapsen hatte. Eigentlich huste ich immer noch gelegentlich vor mich hin.

Wie gut, dass ich auf Vorräte zurückgreifen konnte.

Als kleines Beispiel zeige ich Euch, wie man auch an nicht so fitten Tagen, etwas schnelles leckeres auf den Tisch bringt.

Ein Steak (oder eine Bratwurst, fertig eingefrorene oder eingekochte Frikadellen o. ä.) ist schnell zubereitet.

Als Sättigungsbeilage hatten wir für jeden je eine Scheibe vom gefüllten Brot (Synchronbacken Nr. 20), dessen Reste ich eingefroren hatte, im Backofen aufgebacken.

Dazu schnell ein paar Salatblätter und Tomaten in eine Schüssel, selbstgekauftes veganes SylterDressing drüber und fertig ist ein schnelles, wenig aufwendiges Abendessen.

Dergestalt hatten wir auch noch Gulasch und Rotkohl, sowie Graupensuppe und Lamb Tikka Massala aus dem Vorrat vernichtet.

Gastrezept: Thorstens Zwetschgenmus

Mein lieber Facebook-Freund Thorsten Brandt hat mir ein Glas selbst gemachtes Zwetschgenmus geschickt und etwas später gleich noch das Rezept verraten. Das Mus ist total köstlich und genau richtig für meinen Geschmack, weil es nicht so übersüß ist und noch ein paar Stückchen drin hat.

Hier das Rezept:

2 kg Zwetschgen in Stückchen schneiden und in eine genügend große Auflaufform geben.

500 g Gelierzucker 2:1, 1 EL Lebkuchengewürz und 3 Zimtstangen  zugeben, alles gut vermischen und bei 2 Stunden bei 175°C im Backofen köcheln.

Etwas durchrühren, wenn sich eine Haut gebildet hat. Zum Ende der Garzeit die Zimtstangen raus nehmen. Das Mus heiß in sterilisierte Gläser füllen, die Deckel aufschrauben und auf einem feuchten Handtuch auskühlen lassen.

 

Einkochen: Kürbispüree und Champignonaufstrich

 

Da ich unbedingt weitere Exemplare des unglaublich guten Kürbisbrotes backen möchte, hatte ich vergangene Woche aus zwei großen Hokkaidokürbissen vier Gläser à 300 g und 1 Glas à 285 g (die 15 g werde ich wohl durch etwas mehr Flüssigkeit beim Teigkneten ausgleichen können) einkochen können. Fünf weitere Broten steht jetzt also nichts mehr im Wege…

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Fish ’n Chips – nicht ganz authentisch

Der GöGa hatte die erste Oktoberwoche Urlaub und so wurde mal wieder die Lieblingsgerichteliste bemüht. Am vergangenen Wochenende gab es lecker panierte Stückchen Seelachsfilet (leider war die Qualität dieses Mal etwas enttäuschend, aber dafür war er günstig).

Dazu hatten wir selbst geschnitzte Pommes aus der Klarstein-Heißluftfritteuse. Sie hätten noch 5 – 10 Minuten länger gekonnt, waren geschmacklich aber superlecker.

Dazu hatten wir Buttererbsen mit frischer Minze.

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Kochen im Oktober mit Gartenbesuchen

Das letzte Viertel des Jahres hat begonnen. Nachdem schon seit Ende August Lebkuchen, Spekulatius und Co. in den Läden sind, kann man sich jetzt schon mal gaaaanz langsam Gedanken über die Weihnachtsplätzchen für dieses Jahr machen. Da ich gesundheitlich nicht immer so gut drauf war, hatte ich mir nach einer stressigen Adventszeit im vergangenen Jahr vorgenommen, dieses Jahr beizeiten zu beginnen. Ich überlege, mal wieder Stollen zu backen und diesen als Stollenkonfekt zu verschenken. Na, mal schauen.

Das Kalenderblatt stammt, wie das ganze Jahr aus dem Soest-Kalender des Schülerprojekts Aldesign. Neben dem Soester Schlüssel sind auch hier typische Stadtansichten dargestellt.

oben von links nach rechts: Alt Sankt Thomä, auch „schiefer Turm“ genannt; Sankt Peter, die Petrikirche; das Stadtwappen, der Schlüssel

davor von links; Rathaus; Sankt Patroklus; der Dom; Kattenturm, letzter erhaltener Wachturm der Wallanlage

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Bohnen-Tomateneintopf mit Lamm aus dem Slowcooker

Da macht man über Jahre grüne Bohnen mit Tomaten, in Olivenöl angedünstetem Knoblauch, Zwiebeln und Oregano oder Thymian und liest dann bei Tommy, The Masked Chef, dass man unwissentlich ein griechisches Gericht namens Fasolakia gekocht hat. *lach*

Nachdem ich hier schon gedacht hatte, die letzte Bohnenernte eingefahren zu haben, konnte ich tatsächlich noch mal eine erkleckliche Portion ernten, die also in die Fasolakia wanderte. Lamm hatte ich noch eine letzte Portion von der ganzen Lammschulter vom Markt eingefroren, die nun auch zu Ehren kam.

Für 2 – 3 Portionen habe ich etwa 200 g Bohnen geputzt, halbiert bzw. gedrittelt und in Salzwasser 3 Minuten blanchiert. Sofort in kaltem Wasser abschrecken und zur Seite stellen.

1 Dose gehackte Tomaten, zusammen mit Oreganoblättchen und 1 Lorbeerblatt  in den Slowcooker geben und mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer Pfanne ca. 200 g Lammschulter in Würfeln mit 1 grob gehackten Zwiebel in 1 EL Olivenöl anbraten. Zu den Tomaten geben

und das Gericht 6 Stunden lang auf Stufe „Slow“ vor sich hin schmurgeln lassen.

30 Minuten vor dem Essen 1 Tasse Reis mit 2 Tassen leicht gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und auf kleiner Stufe 20 – 30 Minuten ausquellen lassen.

Die Bohnen die letzten 20 Minuten im Slowcooker erwärmen.

Die Fasolakia mit Reis und nach Wunsch frischen Tomaten oder einem griechischem Salat (ohne die Kritharaki) servieren.

In den Rest habe ich am nächsten Tag eine halbe Tasse Instant-Couscous gerührt und hatte noch eine leckere Solo-Mahlzeit.

Die „Nahrungskette“

Lebensmittelverschwendung ist ein ganz großes Thema. Es ist wirklich erschreckend, wie viel Lebensmittel aus Unwissenheit oder Dünkel weggeworfen werden; in Deutschland sind das ca. . 11 Millionen Tonnen jährlich.

Schuld sind sowohl Handel als auch Verbraucher. Nicht völlig kerzengerade Möhren oder Bananen und Gurken ohne perfekten Krümmungsgrad kommen gar nicht erst in den Handel. Verbraucher meinen, dass ab dem aufgedruckten MHD das Lebensmittel von einem Tag auf den anderen verdorben ist. Bäckereien werfen abends nicht verkauftes Brot weg. Die Liste ist schier endlos.

Bei mir wird nur weggeworfen, was Pelz hat und von alleine in die Tonne kriecht. Für alles andere gilt, sich auf die Sinne verlassen:

  • anschauen
  • riechen
  • schmecken

Gibt es da keine Beanstandungen, spricht nichts dagegen, die Lebensmittel weiter zu verwenden.

Aus nicht mehr ganz knackigem oder beschädigten Gemüsen kann man notfalls immer noch ein Schmorgericht oder eine Suppe machen.

Ich bin ja unter der Woche von Montagmorgen bis Donnerstagabend alleine zu Hause und brauche oft Reste vom Wochenende auf. So eine „Nahrungskette“ will ich Euch mal zeigen:

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Nachgebacken: Herzhaftes Kürbisbrot

Das Foto in Stephs Kleinem Kuriositätenladen vom herzhaften Kürbisbrot hat mir extremst den Mund wässrig gemacht, so dass ich ihn unbedingt nachbacken musste.

Und was soll ich sagen? Das Brot war gelungen – wo ich doch in den letzten Wochen beim Brotbacken nicht nur mit Erfolgserlebnissen gesegnet war – und absolut köstlich. Die Kruste war schön knusprig – und ich mag es ja, wenn sie so schön aufspringt.

Und die Farbe durch das Hokkaidopüree war sowieso klasse:

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Kürbispüree aus dem Dampfgarer

Eigentlich wollte ich „nur“ das herzhafte Kürbisbrot aus Stephs Kleinem Kuriositätenladen nachbacken.

Das Rezept sieht aber nun mal Küribspüree vor und so musste ich das zuerst herstellen. Es reichte gerade knapp für die 300 g, für das Brot, aber Steph kocht eine größere Menge Püree in kleinen Portionen ein, um es z. B. als Grundlage für eine Suppe oder eine Raviolifüllung zu nehmen.

Steph macht ihr Püree im Thermomix, man könne es aber auch problemlos im Topf machen. Aus dem Augenwinkel erhaschte ich das Wort „Dampfgarer“ und so ging ich dann vor:

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