Archiv der Kategorie: schnelle Küche

Kreative Resteküche: Nudel-Hähnchenauflauf

Von der samstäglichen Schmorgurken-Hackpfanne und der Hühnerbrüheneinkochorgie am Sonntag hatte ich noch Nudeln und Hähnchenfleisch übrig. Außerdem war da noch die gekühlte Brühe aus dem Weckglas, das sich beim Einkochen im Dampfgarer nicht verschlossen hatte.

Daraus wurde Montagmittag wieder ein leckeres Soloessen für mich. Leider gibt’s hier wirklich nur Pi mal Daumen-Angaben:

Als erstes den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.

Zuunterst in eine kleine Auflaufform kam der Nudelrest, darauf habe ich etwa 2 – 3 in Scheiben geschnittene Tomaten (je nach Größe) gelegt. Darauf kam eine Handvoll klein gezupfter Basilikumblätter. Da kann man bedenkenlos welche nehmen, die nicht mehr groß und frisch sind.

Darüber kam 1 in feine Scheiben geschnittener großer brauner Champignon, der auch sein Dasein im Vorrat fristete.

Als nächste Schicht habe ich ein paar Stücke des von der Carcasse gezupften Hähnchenfleisches sowie eine Saucenkelle Hühnerbrühe gegeben. Zum Schluss das ganze mit 1 in dünne Scheiben geschnittenen Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer würzen und mit einem Rest geriebenem, etwas hart gewordenem Gouda bestreuen.

Etwa 30 Minuten überbacken.

nudel_huhnauflauf

Rigatoni mit Gemüsesauce

Da die Samstage bei uns immer voll gepackt sind mit Einkäufen, Besorgungen, Gartenarbeit usw., gibt es abends oft was „einfaches auf die Schnelle“ und was geht da besser als Pasta mit Sauce?

Letzte Woche Samstag gab es also Rigatoni mit einer Sauce aus Tomaten, einer halben Paprikaschote sowie Zucchini und Kräutern aus dem Garten.

Die, übrigens auf dem Markt erworbenen Tomaten, taugten auch nur noch für eine kräftig gewürzte Sauce, da sie dermaßen geschmacklos waren, dass selbst die vielzitierten Tomaten aus Holland ein Ausbund an Aroma dagegen sind.

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Mit Mozzarella gefüllte Kartoffelplätzchen

Zu diesem Solo-Mittagessen hat mich ein Mitglied aus der FB-Gruppe Kochen mit Katja inspiriert. Dort wurde ein frischer Kartoffelteig hergestellt, hier war noch Kartoffelpüree übrig geblieben.

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Ente à l’Orange im Sommerkleid

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-DauereventIm TK-Schrank trieb sich seit letztem Weihnachten eine Entenkeule rum, weil meine zum Essen eingeladene Schwiegermutter krankheitsbedingt nicht kommen konnte. Da lag also das olle Entenbein und geriet fast in Vergessenheit. Eigentlich sollte es heute zusammen mit einem Kartoffel-Grünkohl-Curry (der Grünkohl war zu Ende der Saison auch im Tiefkühler liegen geblieben und sollte ebenso weg!) dran glauben und war natürlich aufgetaut.

Angesichts des heutigen Prachtwetters wurde das Curry vom Menü gestrichen und durch eine kunterbunte Salatplatte mit Entenfleischstreifen ersetzt.

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Kühler Drink mit Heidelbeeren, Limetten und Minze

sommerdrink_heidelbeer-minzeDieses leckere Getränk habt Ihr im Handumdrehen gemacht:

1 Handvoll TK-Heidelbeeren mit etwas Limettenabrieb, 2 – 3 halbierten Limettenscheiben,
1 – 2 TL braunem Rohrzucker und 1 – 2 frischen Minzezweige in ein genügend großes Gefäß geben.

Mit kaltem Wasser auffüllen (wenn die größte Hitze des Tages vorbei ist, kann man auch Weißwein oder Sekt nehmen) und ca. 1 Stunde kalt stellen.

Das ganze funktioniert natürlich auch mit anderen Früchten, statt Limetten kann man auch Zitronen oder Orangen nehmen.

Dieser Krug hat einen „Klappdeckel“, der nur die Flüssigkeit durchlässt. Ansonsten kann man das Getränk auch durch ein Bar- oder Teesieb in die Gläser schütten oder man löffelt die Heidelbeeren einfach zum Schluss aus.

Erbsen-Minz-Risotto mit gegrillten Filets von der roten Meerbare

Risotti sind immer so unsere „Was sollen wir bloß kochen“-Rettungsanker. Schnell gemacht, bisschen Spinat oder Erbsen rein oder mit Champignons und schon hat man ein leckeres Essen.

So gab es auch einen Samstagabend mal wieder Risotto. Wenn wir ihn nicht rein vegetarisch essen, mögen wir gerne „fischiges“ dazu: Zander, Wolfsbarsch oder Black Tiger-Garnelen.

Beim letzten Mal wollte ich gerne mal rote Meerbaren probieren, weil die gar so lecker anzuschauen sind. Gesagt, gekauft, leider bei uns nur TK-Ware, aber natürlich aus nachhaltiger Fischerei.

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Penne mit Zucchini und Rucolapesto

zucchini-aquarellEine Sensation! Vor zwei Wochen habe ich die allererste Zucchini aus dem Hochbeet geholt. Inzwischen ist fast täglich eine erntereif – von den Landgurken nicht zu reden.

Zusammen mit ein paar weiteren Kräutern aus dem Garten hatte ich schon den Ansatz einer Idee im Hinterkopf, wie ich das Prachtexemplar schnell verarbeiten könne. Es war ein Donnerstagabend und da kommt der GöGa immer zu allen möglichen und unmöglichen, unabsehbaren Zeiten nach Hause, meist wird es so um die 19 Uhr, weshalb ich schon mal ein bisschen was vorbereitet hatte:

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Gefüllte Riesenchampignonköpfe

Das war mal wieder ein leckeres Solo-Mittagessen: von 2 großen Champignons die Stiele ausbrechen und die Köpfe in eine leicht geölte Auflaufform legen.

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Jetzt schon mal den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

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Gebratener Risotto mit Spargelspitzen

Ich habe ja schon mehrfach geschrieben, dass ich es hasse, Lebensmittel wegzuwerfen. Deshalb gibt es auch oft Resteküche bei mir.

Am vergangenen Samstag habe ich ja Bruchspargel verarbeitet: ein Fond wurde eingekocht, von den Mittelstücken habe ich dieses wunderbare Mittelding zwischen Sauce und Pesto – nach einer Idee Aus Peters Kochtopf – und mit den Spargespitzen habe ich den vom Sonntag übrig gebliebenen Risotto verfeinert.

Wie ich hier schon mal geschrienem hatte, finde ich es eher schwierig Risotto aufzuwärmen und so machte ich am Dienstag einfach Bratrisotto daraus.

Als Dreingabe gab es gebratene Spitzen vom weißen Spargel und krosse Serranostreifen.

Für 1 Portion 2 Scheiben Serranoschinken in Streifen reißen, in der trockenen Pfanne auf mittlerer Temperatur knusprig braten. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp etwas entfetten.

In derselben Pfanne 1 EL Distelöl erhitzen, nach Geschmack und Hunger ca. 10 Spargelspitzen rundherum anbraten. Mit 1 EL Orangensaft (ich hatte noch eine viertel Orange von diesem Kuchen übrig; ansonsten Zitronensaft und 1 Prise Zucker nehmen) ablöschen, mit Salz abschmecken und zusammen mit den Schinkenstreifen zum gebratenen Risotto anrichten.

gebratene_risottoreste