Archiv der Kategorie: Vegetarisch und Vegan

Flammkuchen mit grünem Spargel

Ein bisschen Irrungen und Wirrungen stecken in diesem Flammkuchen schon. Ich hatte von dem grünen Spargel mit Salzzitrone noch einen Rest gebratenen Spargel übrig, außerdem war mir der Teig dieses Brotes so phänomenal aufgegangen, dass ich ihn über dem Rand des Gärkörbchens glatt abschnitt und für meine spontane Flammkuchenidee zur Seite legte. Dass ich vergessen hatte, den Teig noch mal ordentlich zu bemehlen und ich nach dem Backen mühsam das Brot viertelweise aus dem Topf schneiden musste, ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls gab ich zu diesem noch mal über Nacht aufgegangenen Teig ein weiteres Mal etwas Roggenmehl dazu, weil er doch sehr klebrig war. Daraus formte ich einen dünnen Fladen, wie man ihn von einem Flammkuchen eben kennt.

 

 

Die Ofentemperatur stellte ich wie beim Pizzateig, nämlich 250 °C Ober-/Unterhitze, ein und war wenigstens noch so schlau, den Fladen vorzubacken, vermutlich viel zu kurz, weil der belegte und weitergebackene Fladen wirklich nicht wirklich knusprig war und in der Mitte eher noch eine rohe Anmutung hatte.

 

Belegt habe ich das ganze mit einer Mischung aus Saurer Sahne (Rest von diesen Keksen) und Feta, darauf kamen die Spargelstangen und dann kam der Fladen für 10 Minuten in den Backofen.

Vor dem Servieren habe ich mit einem Sparschäler noch Parmesan drüber gehobelt.

Im Prinzip war die Idee gut. Das nächste Mal werde ich den Teigfladen auf jeden Fall länger vorbacken.

Bunter Kartoffel-Frühlingssalat

Ist es nicht herrlich, wenn der Frühling immer mehr heimisches Obst und Gemüse auf die Märkte wirft?

Hier gab es nach der mittäglichen Spargelmahlzeit zum Abendessen einen leckeren bunten Salat, bestehen aus einer übrig gebliebenen Kartoffel, Friseesalat, Gurke, Radieschen und einer grüne Spargelstange in Stückchen. Übergossen mit veganem Dressing Sylter Art (leider nicht selbstgemacht *).

Schnell zusammen geschnippelt und je nach Menge Hauptmahlzeit für eine Person oder Vorspeise bzw. Salagbeilage, z. B. zum Grillen.

*) Ich nehme genau das von der Tofutante empfohlene vegane Dressing. Weiter unten im Beitrag findet Ihe ein Rezept zum Selbermachen.

Saure Sahne-Plätzchen als herzhafte Knabberei

Diese Plätzchen habe ich bisher immer sehr gerne zu Weihnachten in der süßen Variante gebacken. Sie werde einfach so schön blättrig (seht Ihr das unten auf dem Foto?) und zergehen fast auf der Zunge.

Eigentlich habe ich sie einzig und allein für ein Blog-Event zum ESC gebacken, da ich aber übersehen hatte, dass man sich bis zum 08.05. in die Teilnahmeliste hätte eintragen müssen, obwohl die Beiträge erst heue früh um acht Uhr hätten online sein sollen, wurde ich nicht mehr zugelassen. Naja, meine Doofheit! und sie schmecken auch einfach so.

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Blog-Event CXXX: Genuss des Frühlings

Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)
Ich habe es tatsächlich geschafft, noch rechtzeitig vor Abgabetermin ein weiteres Frühlingsgericht für das 130. Blogevent, das Jeanette von Cuisine Violette in Zorras Kochtopf ausrichtet, zu kochen.

Was ist der größte, durchs nichts zu übertreffende Genuss des Frühlings? Richtig: Spargel.
Ich liebe ihn, egal ob weiß oder grün, klassisch – mit Hollandaise, neuen Kartoffeln und Schinken, gebraten, als Salat mit Erdbeeren, im Risotto und und und…

Vergangenes Wochenende hatte ich mir einen Bund grünen Spargel à 500 g geholt – für mich ganz alleine, denn der GöGa kann sich nicht so für Spargel begeistern wie – Banause der! – und unter der Woche ist er ja ohnehin nicht zu Hause.

Da ich überraschenderweise im Garten Gundermann (hinten, die grünen Blättchen mit den kleinen lila Blüten) gefunden hatte und mich mit einer FB-Freundin über Salzzitronen unterhalten hatte, kam mir eine Idee…

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Blog-Event CXXX – Genuss des Frühlings

Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)

Es gibt das nächste Blog-Event bei Zorra aka Kochtopf.

Die diesmalige Gastgeberin ist Jeanette von Cuisine Violette, die sich, wie der Titel vermuten lässt, frische Frühlingsgerichte wünscht und zwar aus regionalen Zutaten:

Ich denke dabei an den ersten heimischen Spargel, Rhabarber, knackiges grünes Gemüse, Maischolle, Maibowle mit Waldmeister usw.

Weg von den winterlichen Eintöpfen – obwohl man die nach Ostern durchaus noch gebrauchen konnte, hin zu leichtem Gemüse, zu Salaten, leichten cremigen Süppchen, Eis, Sorbets und lecker-fruchtigen Mixgetränken. Ich finde es herrlich, wenn sich die Marktstände mehr und mehr mit heimischen Erzeugnissen schmücken. Wunderbar!

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Mürbteigkekse zum Osterkaffee

Da sich Kuchen oder gar Torten für zwei Personen nicht wirklich lohnen und man die Kekse auch über Ostern hinaus aufbewahren kann, habe ich Ostersonntag wieder schnell ein paar Mürbteigkekse gebacken.

Dieses Mal habe ich den Teig auf drei Portionen plus einer guten Handvoll für die Streusel zum Ostermontagsnachtisch aufgeteilt.

In die drei Portionen habe ich jeweils gehackte Walnusskerne und Marzipan geknetet, gehackte getrocknete Feigen mit Pinienkernen sowie getrocknete Mangostücke mit Kakao. Sehr lecker.

Mutiges Backen – Brotrezept abgewandelt

Ja, bei Brot bin ich echt immer etwas vorsichtig mit kreativen Abwandlungen… aber die letzten zwei sind wirklich gelungen.

Grundlage war bei beiden das 3-Minuten-Vielfaltbrot, das Miriam von Unser Meating bei einer #wirrettenwaszurettenist-Aktion im vergangenen Jahr vorgestellt hatte.

Beim ersten Mal habe ich die Haselnüsse durch angeröstetes Paniermehl mit Petersilie (Rest von diesem Mittagessen) ersetzt, Mohn statt Sesam genommen und die übrigen Zutaten nicht geraspelt, sondern nur grob durchgehackt. Das geröstete Paniermehl hat einen besonderen „Knusper“.

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Brotauflauf mit panierten Austernpilzen

Vom Sauerteigbrot war noch ein Eckchen übrig, das seine besten Tage schon gesehen hatte. Aus solchen Brotresten mache ich immer gerne einen Auflauf, wie hier beschrieben (etwas scrollen).

Außerdem waren noch Austernpilze von unserem Lo Mein übrig. Diese habe ich mit einer Mischung aus Semmelbröseln und (TK-)Petersilie gewendet und in Pflanzenöl knusprig gebraten. So schnell und einfach hat man ein leckeres Mittagessen auf dem Tisch.

Blog-Event CXXVIV – Was aufs Brot! Brotaufstriche aller Art

Blog-Event CXXVIV – Was aufs Brot! Brotaufstriche (Einsendeschluss 15. April 2017)

Noch bis zum 15. April läuft das aktuelle Blog-Event bei Zorra. Diana von Kochen mit Diana sucht – wie die Überschrift sagt – Brotaufstriche aller Arlt.

Ich habe mich an den „Nachbau“ eines vegetarischen Bio-Brotaufstrichs, den man kaufen kann, gewagt, was ich vor einiger Zeit schon mal gemacht hatte: Heidelbeer-Kartoffelaufstrich

Bei mir gibt es also einen Scharfen Mais-Paprika-Aufstrich, der nicht nur auf Brot, sondern auch als Dip z. B. zu Nachos eine gute Figur macht.

Wie schon beim Kartoffel-Heidelbeeraufstrich derselben Firma beschrieben, habe ich mich ohne Rezept, nur mit den Zutatenangaben auf dem Etikett an den Brotaufstrich heran getastet.

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Bärlauchpesto

Mitte März gab es den ersten frischen Bärlauch im Bio-Laden, und ich griff beherzt zu und erwarb zwei Bund/Bunde/Bünde – wie auch immer. 😉

Aus einem Teil machte ich Bärlauchpesto frei Schnauze:

Gemahlene Haselnüsse aus der Weihnachtsbäckerei 2016, Olivenöl, geriebener Parmesan, Salz, Pfeffer und eben die gewaschenen Bärlauchblätter (ca. 1,5 Bund) zusammen in einen Standmixer geben und gut durchmixen. Falls die Konsistenz zu flüssig ist, noch etwas Nüsse und/oder Käse zugeben, ist sie zu fest, noch etwas Öl – oder Wasser, wenn es nicht zu fettig werden soll – zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Statt das Pesto in Gläser abzufüllen und mit einer Schicht Olivenöl zu versiegeln, habe ich es portionsweise eingefroren.

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