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Noch ein Blog-Event: Kunterbunter Frühlingsgenuss…

Bloggeburtstag-2016-Banner-02… anlässlich des 3. Geburtstags von Franzis Blog Dynamite Cakes. Im Rahmen der Pesto-Rettung stöberte ich auch auf ihrem Blog ein bisschen herum und stieß dabei auch auf das Blog-Event.

Frühlingshafter Genuss in bunten Farben – davon mindestens drei verschiedene – sollen auf den Teller. Erst am vergangenen Samstag hatte ich Rigatoni (hellgelb) mit Champignons (braun), Zucchini (grün), Paprikaschote (rot u. gelb), Möhre (orange) sowie kleine Bohnenkerne (Flageolets cusinié – ebenfalls gelblich-grün) gemacht. Ich denke, das passt!

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#wirrettenwaszurettenist – Dieses Mal die warme, pikante Sauce

wirrettenwaszurettenistIch habe für diese Rettungsaktion eine einfache Bratensauce zu Fleisch, bei mir genau gesagt Hirschmedaillons, gemacht.

Genauso kann man im Prinzip eine Sauce zu jedem anderen Fleisch machen.

Zutaten für 2 – 3 Portionen Bratensauce:

  • 2 Hirschmedaillons
  • 1 Möhre
  • 1 Porreestange
  • 1 Zwiebel
  • getrocknete Steinpilze (passen nicht nur zu Wild)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100 ml kräftiger Rotwein
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer,
  • Wildgewürzmischung (eher nur zu Wildfleisch, ansonsten kann man mit Gewürzen und Kräutern nach Wunsch arbeiten)
  • etwas Aceto Balsamico
  • 1 – 2 EL Butterschmalz oder neutrales Pflanzenöl
  • evtl. etwas in kaltem Wasser angerührte Stärke, eiskalte Butter oder Mehlbutter zum Binden der Sauce

Zubereitung:

bratensauce_01Die getrockneten Steinpilz mehrmals mit Wasser spülen, dann mit heißem Wasser übergießen und quellen lassen.

Möhre, Porree und Zwiebel grob würfeln. Die rote Zwiebel in feine Streifen schneiden.

 

Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen, das Rost hineingeben und darunter eine Schale oder das Backblech stellen.

Das Butterschmalz in einer unbeschichteten Pfanne erhitzen. Möhre, Lauch und Zwiebel dazu geben.
Die Hirschmedaillons von beiden Seiten salzen und pfeffern und in der Pfanne scharf anbraten. Dabei das Fleisch erst wenden, wenn es sich leicht vom Pfannenboden löst. Anschließend auf dem Backofenrost zu Ende garen.

Das Gemüse aus der Pfanne nehmen, das Tomatenmark zugeben und den Bratensatz mit dem Rotwein vom Pfannenboden unter Rühren los kochen. Die Steinpilze mit dem Einweichwasser zugeben. Langsam einkochen lassen.

In einer separaten Pfanne die Streifen der roten Zwiebel mit dem Zucker ganz kurz karamellisieren und zur Sauce geben. Diese mit den Gewürzen und dem Balsamico abschmecken. So lange weiter köcheln, bis die Zwiebelstreifen weich sind.

Sollte die Sauce noch zu flüssig sein, kann man sie mit wenig in kaltem Wasser angerührter Stärke, eiskalter Butter oder einem Stück Mehlbutter binden.

Bei uns gab es Semmelknödel und Butterwirsing (Wirsing kurz in Salzwasser blanchieren, in zerlassener Butter schwenken und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken) dazu.

hirschsteak_01

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In der Kategorie Saucen und Dips gibt es weitere Rezepte, unter anderem, passend zur Spargelsaison, das für die Blitzhollandaise.


Hier geht es zu geretteten Saucen der anderen Teilnehmer (die Links werde im Laufe des Tages händisch korrigieren)

Friederike vom Fliederbaum – Warme Gurkensauce zu gekochtem Rindfleisch

Andy Lieberlecker – Weissweinsauce im asiatischen Kleid

magentratzerl – Grüner Spargel mit Miso-Hollandaise

Anna Antonia Herzensangelegenheiten – Eier in Senfsauce

LanisLeckerEcke – Tilapia aus dem Backofen mit Zitronen-Petersilien-Sauce

Meins! Mit Liebe selbstgemacht – Tomatensoße

Susi von Prostmahlzeit – Sauce hollandaise

Barbaras Spielwiese – Schnelle Orangen-Hollandaise

auchwas – Kräuter-Bechamel zu Mairübchen und Lamm

Sakriköstlich – Currywurstsauce

AUSSER KONKURRENZ!

Sabine von Bonjour Alsace – Blitzschnelle Mayonnaise

Knusprig gebratene Mock Duck *) mit Asiagemüse auf Glasnudeln

*) Mock Duck heißt so viel wie „nachgemachte Ente“ und besteht aus Seitan. Der GöGa hatte vor einiger Zeit eine Packung online bestellt. Die Hälfte war schon verbraucht, die zweite Hälfte, die im Tiefkühler schlummerte, wurde am gestrigen Sonntag verarbeitet.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 300 g vegane Ente
  • 100 g Vermicelli (Reisglasnudeln)
  • 1/2 Stange Porree
  • 1 dicke Möhre
  • 1/2 Paprikaschote, Rest vom Nudelsalat am Vortag
  • 10 Kaiserschoten
  • 1 Handvoll Babyspinat
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 EL grüne Currypasste
  • je ein Spritzer Soja- und Worcestersauce
  • ein wenig Wasser zum Ablöschen des Bratsatzes
  • 1 EL Öl

Zubereitung:

Das Gemüse vorbereiten: Dafür den halben Porree längs halbieren, unter fließendem Wasser spülen, in längliches Schmale Streifen (Juliennes) schneiden.
Die Möhre schälen, dann mit dem Sparschäler lange, dünne Streifen herunter schneiden.
Die Paprikaschote schälen, ebenfalls in möglichst dünne Streifen schneiden.
Die Kaiserschoten auch in Juliennes schneiden.
Die Knoblauchzehe sowie den Ingwer schälen, fein hacken.

Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen.
Die Mock Duck-Stücke etwas auseinander ziehen und in einer großen Pfanne rundum knusprig braten. Wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist, auf einen Teller geben und im Backofen warm halten.

Die Vermicelli mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.

In der selben Pfanne, in der die Mock Duck gebraten wurde, das Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen und zunächst Porree, Möhren und Paprikaschote dünsten, an den Pfannenrand schieben.

Currypaste, Knoblauch- und Ingwerwürfel zugeben, glasig dünsten, an den Pfannenrand schieben.

Die Kaiserschotenstreifen ebenfalls kurz dünsten, den Babyspinat unterrühren und zusammenfallen lassen. Mit etwas Wasser den Bratsatz ablöschen.

Das Gemüse verrühren, mit Soja- und Worcestersauce abschmecken.

Zum Servieren die Hälfte der Vermicelli auf einem Teller anrichten, das Gemüse oben auf legen und die Mock Duck-Streifen rundum verteilen.

mockduck_asiagemuese

Spaghetti-Dreierlei

Von der Spinatpizza war noch eine halbe rote Zwiebel übrig, außerdem lagen noch eine Zucchini im Kühlschrank sowie Möhren. Zusammen mit „echter“ Pasta sollte daraus mein Spaghetti-Dreierlei werden.

Statt meine Brunhild mit ihrem Spiralschneideset zu bemühen, weil ich dachte, dass sich der Aufbau nicht lohnt, habe ich in mühseliger Frickelei Möhre und Zucchini in lange Streifen geschnitten. Nächstes Mal wieder Brunhild, zumal die Reinigung des Zubehörs wirklich problemlos ist.

Zutaten für 1 Portion:

spaghettidreierlei_zutaen

  • 1 Möhre
  • 1 Zucchini
  • Spaghetti
  • 3 Zehen frischer Knoblauch
  • 1 Stück Frühlingslauch
  • 1/2 rote Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl mit Salbei
  • optional: Balsamico-Perlen

Zubereitung:

Zuerst die Spaghetti in einem großen Topf köchelnden Salzwassers al dente kochen.

In der Zwischenzeit Möhre und Zucchini in Juliennestreifen, die halbe rote Zwiebel in feine Halbringe sowie die Knoblauchzehen in feine Scheiben die Frühlingszwiebel in feine Röllchen schneiden.

In einer genügend großen Pfanne das Olivenöl erhitzen, rote Zwiebel und Knoblauch darin kurz anschwitzen, dann zunächst die Möhrenstreifen zugeben und unter Rühren dünsten. Dann die Zucchinistreifen ebenfalls zugeben und ebenfalls dünsten, nach und nach etwas Nudelwasser zugeben, falls das Gemüse droht anzusetzen.

Zum Schluss die gegarten Spaghetti unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Wunsch mit den Balsamico-Perlen garnieren.

spaghettidreierlei

Gemüsesuppe asiatische Art

Ich hatte noch selbst gemachte Gemüsebrühe in der Tiefkühle, wieder mal ein paar Gemüsereste wie Möhren, Lauch und Wirsing übrig. Daraus habe ich eine leckere Suppe im asiatischen Stil gemacht.

Zutaten für 4 bis 5 Suppenschalen:

  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Möhre
  • 1 kleine Porreestange
  • 1 kleines Stück Wirsing
  • 1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
  • 2 EL TK-Blattspinat
  • 1 EL getrocknete chinesische bzw. Steinpilze
  • 100 g Vermicelli (Glasnudeln)
  • Sojasauce
  • Worcestersauce
  • Balsamico bianco
  • Chili
  • Lauchzwiebelringe

Zubereitung:

Zunächst die gefrorene Brühe langsam erhitzen, die Pilze ein paar Mal gut spülen, dann mit heißem Wasser überbrühen.

Möhre und Lauch in feine Juliennestreifen schneiden, den Wirsing ebenfalls in feine Streifen schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken. Zusammen mit den Vermicelli, dem Spinat und den Pilzen samt Einweichsud zur Brühe geben.

Pikant mit den Gewürzen abschmecken und mit den Lauchzwiebelringen garnieren.

gemuesesuppe_asiatisch

Da die Suppe durch die Sojasauce sehr dunkel geworden ist, zeige ich Euch hier noch mal den Inhalt ohne die Brühe:

gemuesesuppe_asiatisch-inhalt

#wirrettenwaszurettenist – Nämlich den Pfannkuchen

wirrettenwaszurettenistSeit Ende Januar dieses Jahres bin ich Mitglied der Facebook-Gruppe Wir retten, was zu retten ist, die sich dem Kampf gegen die Produkte der Lebensmittelindustrie mit selbst gekochtem oder gebackenem stellt.

Im Februar soll der Pfannkuchen gerettet werden. Ja, in der Tat, scheinbar gibt es auch dieses einfache Gericht als Fertigprodukt. Das war mir nicht bewusst, aber die Bildersuche bei Google zeigt, dass es von Tütenpulver zum Anrühren von Pfannkuchenteig, über Pfannkuchenteig aus der Flasche, bis hin zu fertigen Pfannkuchen, die dann sofort gegessen oder erwärmt werden können, in den Supermärkten nur so wimmelt. Na, Prost Mahlzeit.

Dabei braucht man für einen idiotensicheren Pfannkuchen nur drei Grundprodukte, die man in der Regel immer im Haus hat: Ei(er), Mehl und kohlesäurehaltiges Mineralwasser (alternativ Milch). Dazu kommen dann nur noch Gewürze, je nachdem, ob man einen süßen oder herzhaften Pfannkuchen backen möchte.

Heute habe ich einen herzhaften Pfannkuchen zu Mittag gemacht und konnte für die Füllung gleich einen Rest vom Rotkohlsalat *) aufbrauchen:

Zutaten für 1 dicken Pfannkuchen (ca. 0,5 cm):

  • Füllung nach Wunsch, z. B. Champignons, Salami, Schinken o. ä.
  • 1 Ei
  • ca. 5 – 6 gehäufte EL Mehl (kommt auf die Dicke des Eis an)
  • Mineralwasser mit Kohlensäure
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Kurkuma für die Farbe
  • 1 kleine Möhre in feinen Würfelchen
  • Fett für die Pfanne

Zubereitung:

Das Ei verquirlen und dann so viel Mehl zugeben, dass ein richtig dicker Klumpen entsteht. Dann so viel Mineralswasser zugeben, dass der Teig wieder flüssig wird (siehe unten):

pfannkuchenteig01 pfannkuchenteig02

Den Teig mit Salz, Pfeffer und Kurkuma sowie den Möhrenwürfelchen verrühren und in einer Pfanne mit wenig Fett backen. Wenden, den Pfannkuchen auf einen Teller gleiten lassen, die Füllung hineingeben und eventuell den Pfannkuchen halbieren.

pfannkuchen-m-rotkohl

Guten Appetit!


Weitere Pfannkuchenvariationen, die mit diesem Teig hergestellt wurden, seht Ihr hier:


*) Bitte nicht wundern: den Pfannkuchen habe ich bereits am 3. Februar gemacht. Dieser Artikel wurde im Rahmen der „Rettungsaktion“ aber erst am 17. Februar veröffentlicht. Mit dem Rotkohlsalat war also noch alles in Ordnung!


Hier geht es zu den weiteren tapferen Retterinnen und Retter des Pfannkuchens:

Orientalische Hähnchen-Gemüsepfanne mit Safranreis

Das Rezept hat Sebastian Reichelt vor kurzer Zeit in einer Facebook-Gruppe gepostet. Das Gericht sah auf seinem Foto so köstlich aus, dass ich es vergangenen Sonntag unbedingt nachkochen musste. Bereut habe ich das nicht, es war einfach köstlich!

Zutaten für 3 Portionen:

  • 3 Hähnchenschenkel vom Markt
  • Saft einer Limette
  • 3 EL Olivenöl
  • Ras-el Hanout und Baharat geschmischt
  • 1 g Safran
  • 1 Zucchini
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 große Möhre
  • 100 g Schalotten
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 Datteln – oder mehr nach Geachmack
  • 6 Softaprikosen – oder mehr nach Geschmack
  • 2 EL Mandelkerne oder gehackte Mandeln
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 1 TL Butter
  • 2 Tassen Wasser
  • restliche Safranfäden
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Tasse gewässerte Sultaninen
  • 150 g Naturjoghurt
  • 2 EL getrocknete Minze
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • außerdem: Kerne von 1/2 Granatapfel, gehackte Petersilie, 2 TL Harrissa

Zubereitung:

safranEin paar Safranfäden für den Reis beiseite legen.
Den Rest mit einem 1 TL kochendem Wasser überbrühen.

 

haehnchen_eingelegtHähnchenschenkel mit Ras-el Hanout-Bararat-Mischung gut rundum einreiben. In eine Schüssel legen. Den überbrühten Safran mit Olivenöl und Limettensaft darüber geben und gut vermischen und mehrere Stunden (optimal sind 24 Stunden) kühl stellen.


Das Gemüse waschen, putzen und in Streifen bzw. schräge Scheiben schneiden. Schalotten schälen und halbieren, rote Zwiebel schälen und achteln. Zwei Knoblauchzehen schälen.

Bio-Orange heiß abwaschen und in dicke Scheiben schneiden.

Datteln und Aprikosen halbieren oder dritteln.


Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Hähnchenschenkel salzen und pfeffern und in einem Bräter oder einer großen ofenfesten Pfanne von allen Seiten knusprig braten. Die Safran-Öl-Limettenmischung über die Hähnchenschenkel geben und ca. 25 Minuten im Backofen schmurgeln lassen.

Dann die Hähnchenschenkel aus der Pfanne nehmen, das Gemüse mit Datteln, Aprikosen und Mandeln in die Pfanne geben. Salzen, pfeffern, gut umrühren und die Hähnchenschenkel wieder oben auf setzen. Die Orangenscheiben zwischen die Schenkel stecken.

Noch einmal für ca. 25 Minuten in den Ofen geben.


In der Zwischenzeit den Reis in der Butter kurz glasig dünsten, Wasser, Safran und etwas Salz zugeben, aufkochen und dann auf kleiner Temperatur garen. Zum Schluss die Sultaninen unterrühren.


Den Naturjoghurt mit gerebelter Minze, fein gehackter Knoblauchzehe und etwas Salz mischen.

Zum Anrichten das Gemüse auf Tellern anrichten, jeweils einen Hähnchenschenkel darauf legen und eine Orangenscheibe dazu geben.

Den Reis mit einem Ring anrichten, etwas vom Minzjoghurt und dem Harrissa dazu geben und alles mit Granatapfelkernen und Petersilie bestreuen.

haehnchen_orientalisch

Die Zubereitung ist ein wenig aufwendig, aber mit der entsprechenden Planung geht es und die Mühen lohnen sich.

Steckrüben-Lauch-Gratin mit eingeschmuggelter Möhre und Kartoffel-Steinpilzpüree

Ich hasse es, wenn ich Lebensmittel wegwerfen muss. Um das zu vermeiden, versuche ich aus Resten noch mal etwas neues zu kochen, so lange die Lebensmittel nicht wirklich verdorben sind.

Von dem Gemüseeintopf am Samstag hatte ich noch Steckrübe, Porree und Möhren über behalten. Ich könnte ja noch mal Suppe machen, aber darauf hatte ich keine Lust. Irgendwas Überbackenes wäre fein… Da hatte ich doch beim Durchblättern der aktuellen Zeitschrift Slowly Veggie einen Auflauf mit Steckrübe und Lauch gesehen. Ja, mit etwas Improvisation bekomme ich das hin.

Das Originalrezept habe ich Euch aufgeschrieben, meine Änderungen stehen wie immer in Klammern.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Zwiebeln (ich: eine kleine Schalotte)
  • 1 kg Steckrüben (ich: ein kleines Stück und eine Möhre, zusammen etwa 250 g)
  • 2 EL Pflanzenöl (ich: 0,5 EL)
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Cayennepfeffer (ich: gemahlener Chili)
  • 200 g Schlagsahne (ich: etwas mehr als die Hälfte)
  • 300 ml Gemüsebrühe (ich: einfach nur Wasser)
  • 2 Lauchstangen (ich: 0,5 Stange)
  • 30 g Butter oder Margarine (ich: 1 gestr. EL)
  • 25 g Mehl (ich: 05, EL)
  • 75 g Pekannusskerne (ich: 10 – 15 Macadamias)

Für das Kartoffelpüree:

  • 700 g mehligkochende Kartoffeln (ich: 2 mittelgroße)
  • Meersalz
  • 200 ml Milch (ich: Rest Schlagsahne vom Gratin)
  • Pfeffer
  • Trüffelöl oder 1 frischer Trüffel (ich: getrocknete Steinpilze, in warmem Wasser eingeweicht)

Zubereitung:

Für das Gratin Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. Die Steckrübe (und die Karotte) schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Öl in einer genügend großen Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, dann die Steckrüben- (und Möhren-)scheiben zugeben, kurz anbraten und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer (Chili) würzen. Sahne und Brühe angießen und bedeckt 10 Minuten dünsten.

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Lauch putzen, gründlich waschen und in Ringe schneiden. Steckrüben (+ Möhren) und Lauch in eine Auflaufform geben, dabei die Kochflüssigkeit der Rüben aufbewahren.

Fett und Mehl verkneten. Kochflüssigkeit noch mal kurz erhitzen, die Mehlbutter zugeben und mit dem Schneebesen einrühren. (Ich habe noch mal etwas Sahne und Wasser zugegeben und die Sauce noch mal pikant mit Salz, Pfeffer und Chili abgeschmeckt.) Die Sauce über das Gemüse geben.

Pekannüsse (Macadamias) hacken und über das Gratin geben. Zunächst etwa 20 Minuten zugedeckt (Alufolie), dann offen in weiteren 10 – 15 Minuten überbacken.

Zwischenzeitlich die Kartoffeln schälen, würfeln und knapp mit Salzwasser bedeckt in ca. 15 Minuten schön weich kochen.
(Ich habe noch kleine Stücke getrocknete Steinpilze in warmem Wasser eingeweicht.)

Im Rezept wird jetzt die Milch erwärmt, die Kartoffeln abgegossen, ausgedampft und entweder durch die Kartoffelpresse gegeben oder fein gestampft. Milch unterrühren, mit Salz, Pfeffer würzen. Trüffelöl unterrühren oder frischen Trüffel über das Püree hobeln.

Ich habe das Püree folgendermaßen zubereitet: Gegarte Kartoffeln abgießen, mit etwas Sahne fein stampfen, und zwar mit einer Gabel, da ich ja nur eine kleine Portion hatte. Das Püree habe ich dann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, die eingeweichten Steinpilze abgegossen und unter das Püree gerührt.

Zusammen mit dem Gratin anrichten.

steckrueben_lauch_gratin

Das war sehr lecker, und ich freue mich, dass ich meine Reste lecker verarbeiten konnte.

Gemüseeintopf „quer durch den Wintergarten“

Gestern war das Wetter so richtig zum Abgewöhnen: schmuddelig und nasskalt. Darum musste abends eine richtig schöne Suppe mit allerlei winterlichen Gemüsen her. Dazu kamen noch Graupen und pro Person ein veganes Wiener Würstchen von Wheaty.

wintergemueseeintopf_zutaten

Zutaten für meinen winterlichen Eintopf: vorne von links Zwiebel, Grünkohl – hinten von links Kartoffel, Porree (Lauch), Möhren, Sellerie, Pastinake, Steckrübe – dahinter Gerstengraupen

Zutaten für ca. 4 Portionen:

  • 1 große Haushaltszwiebel
  • ca. 100 g Grünkohl
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1/2 Stange Porree (Lauch)
  • 2 Möhren
  • 1/4 Knollensellerie
  • 1/4 Steckrübe
  • 1 Pastinake
  • 3 gute Handvoll Gerstengraupen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 – 4 Wacholderbeeren
  • 3 – 4 Nelken
  • 1/4 TL Senfkörner
  • Salz, Pfeffer,
  • etwas Zucker
  • 1 EL Pflanzenöl, z. B. Distelöl
  • nach Wunsch: Würstchen (Wiener, Mettwürstchen, vegan oder aus Fleisch – ganz nach Gusto)

Zubereitung:

Alle Gemüse putzen, wenn nötig schälen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Den Grünkohl grob zupfen.

In einem großen Topf das Pflanzenöl erhitzen und die Zwiebel mit etwas Zucker glasig schmoren. Restliche Gemüse sowie die Graupen dazu geben, gut umrühren und so viel Wasser angießen, dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Nelken und Senfkörner in ein Tee-Ei oder ein Gewürzbeutelchen geben und gut in der Flüssigkeit „versenken“. Salzen und Pfeffern und ca. 20 Minuten ganz leicht köcheln lassen, bis die Gemüse weich sind. Ich orientiere mich immer an den Kartoffeln, weil ich alle anderen Gemüsesorten auch noch gerne „mit Biss“ mag.

Wenn man „fleischliche“ Würstchen nimmt, diese von vorne herein mit in die Suppe geben, dabei gerade bei Mettwürstchen mit dem Salzen aufpassen, weil diese oft schon sehr salzig sind.

Bei den veganen Würstchen reicht es, diese in Scheiben zu schneiden, in die Suppenteller zu legen und den heißen Eintopf darauf zu schöpfen.

Nach Wunsch mit etwas gehacktem (rohem) Grünkohl bestreuen.

wintergemueseeintopf_serviert

Update: Mit dieser Suppe habe ich gestern, am 5. März 2016 an Ingrids Blogparty #Samstagssuppe teilgenommen.

Sellerieschnitzel mit Möhren-Weißkohl-Apfelsalat

Es geht weiter mit der Resteverwertung: vom Sellerie-Kartoffelpüree war noch ca. eine halbe Knolle übrig, außerdem schlummerte vom vegetarischen Borschtsch ein Viertel Weißkohl im Kühlschrank, dazu noch ein paar Möhren.

Vom Knollensellerie habe ich eine ca. fingerdicke Scheibe abgeschnitten, geschält und zunächst in etwas Salzwasser für 5 – 10 Minuten weich gekocht.

Zutaten für den Salat:

  • 380 g Weißkohl und Möhren gemischt
  • 1 Apfel
  • 1 – 2 EL Apfelessig
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Ahornsirup (oder mehr nach Geschmack)
  • eine Handvoll Kernemix

Zubereitung:

Geputzten Weißkohl, Möhren und Apfel mit Schale grob raspeln (hier kam mir wieder meine gute Brunhild zugute) und in einer Schüssel mit Apfelessig durchmischen. Öl und Gewürze zugeben und mindestens eine Stunde gut durchziehen lassen.

Vor dem Servieren den Kernemix trocken in einer Pfanne anrösten und zur Seite stellen.

In der selben Pfanne 2 EL Pflanzenöl erhitzen. Die Selleriescheibe von beiden Seiten salzen und pfeffern und in Panko-Paniermehl wälzen und von beiden Seiten im Öl knusprig ausbraten.

Zusammen mit dem Salat auf einem Teller anrichten. Den Salat mit dem Kernemix bestreuen.

sellerieschnitzel_moehrensalat