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Grundrezept: Klassisches Sauerteigbrot

Dieses Rezept habe ich vor bestimmt 20 Jahren mal von einer Freundin bekommen. Da der Kontakt mittlerweile leider abgebrochen ist, kann ich nichts zur Quelle sagen.

Ich habe dieses Brot früher häufig, auch für mich alleine, gebacken, weil es fast so schmeckt, wie unser Doppelback, das wohl nur in einigen Regionen Westfalens bekannt ist.

Dann verschwand das Brotrezept irgendwie in der Versenkung meiner verschiedenen Rezeptkladden, aber heute habe ich es endlich mal wieder gebacken!

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Das fertige Brot ist herrlich knusprig und duftet wunderbar!

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Der Anschnitt sieht auch super aus!

Die Zubereitung ist ganz einfach:

2 Tütchen Trockenhefe mit 1 TL Zucker in 500 ml lauwarmem Wasser einrühren. Stehen lassen bis die Flüssigkeit Blasen wirft. Dann 1 Beutel Sauerteig (75 g) zufügen und gut umrühren.

Je 375 g Weizenvollkorn- und Roggenmehl mit 2 TL Salz zufügen und durchkneten. (Das macht bei mir Brunhild, die Küchenhilfe.) Ca. 30 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. (Ich habe den Teig dieses Mal bei 50 °C Ober-/Unterhitze im Backofen gehen lassen.)

sauerteigbrot01 *** Ich habe an dieser Stelle 3 EL Seeberger Vital-Kerne-Mix zugefügt und untergeknetet. ***

 

 

 

In eine Kastenform – oder wie ich in ein bemehltes Gärkörbchen – füllen und noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen.

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So super ist das Brot nach dem 2. Gehen aufgegangen.

 

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Das Brot aus dem Gärkörbchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.

Während dessen den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Umluft) vorheizen.
(Da ich den Teig im Backofen habe gehen lassen, habe ich das Brot auf dem Blech mit einem sauberen Trockentuch abgedeckt und dann den Ofen aufgeheizt.)

Auf gleicher Stufe das Brot 1 Stunde 10 Minuten backen. Und wie es dann aussieht, seht Ihr oben.

 

Produkttest: Veganbratstück Virginia Steak

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Mein Mann fährt zur Zeit voll auf vegetarische Küche, aber bitte mit fleischähnlicher Beilage ab. So wurde eines Abends dieses sogenannte Veganbratstück der Firma Wheaty – The Vegan Way getestet.

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Es hat einen angenehmen Biss und ist durch die Gewürzkruste sehr pikant im Geschmack. Bei mir rennt Wheaty – The Vegan Way mit ihren Produkten sowieso offene Türen ein, denn ich liebe  die Veganslices „vom Rauch“ und den Seitansbraten beev, den ich sehr gerne für eines meiner Lieblingsgerichte, nämlich Aubergine mit Seitan benutze.

Zu dem Virginia Steak gab es bei uns Rahmporree mit Salzkartoffeln. Dieses Mal hatte ich für den Porree allerdings etwas Sonnenblumenöl zum Andünsten und die Soya Cuisine von Alpro genommen und somit komplett vegan gekocht.

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Paprikaschote und Ochsenherztomate vegan gefüllt

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Ich wollte gerne mal wieder gefüllte Paprikaschoten (es waren eh noch zwei im Kühlschrank, die weg mussten) machen und ein mir nahestehender Herr wollte gerne eine vegetarische Füllung. Dass es dann sogar vegan wurde, haben wir der Tatsache zu verdanken, dass „unser“ Rewe so gut umgeräumt hat, dass wir lediglich veganen Pizzaschmelz statt Reibekäse fanden.

Für die Füllung hatten wir uns für das Veggie-Hack von Nature Gourmet entschieden. Von dieser Firma hatten wir zuvor schon die veganen Schnitzel probiert, mit denen wir sehr zufrieden waren.

naturegourmet_veggiehack

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Paprikaschoten
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 Paket Veggie-Hack von Nature Gourmet oder vergleichbares Produkt
  • 100 g veganer Pizzaschmelz (oder geriebenen Käse)
  • 1 dünne Frühlingszwiebel
  • Italienische Kräutermischung
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken aus der Mühle
  • etwas Olivenöl
  • ein Spritzer Vincotto „Feige“

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Zubereitung:

Die stückigen Tomaten in eine Auflaufform geben, mit italienischen Kräutern, Salz, Pfeffer und dem Vincotto abschmecken.

Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.

Das Veggie-Hack mit einer Gabel etwas auflockern, die in Ringe geschnittene Lauchzwiebel unterrühren, mit Salz, Pfeffer und etwas Chili aus der Mühle pikant abschmecken und etwa die Hälfte des Pizzaschmelz unterrühren.

Die Paprikaschoten am Stielansatz aufschneiden und aushöhlen. Dabei Stellte ich leider fest, dass eine von innen ganz schwarz war. Zum Glück hatte ich noch eine große Ochsenherztomate im Vorrat, die ich beherzt aushöhlte und statt der zweiten Paprikaschote nahm.

Paprika und Tomate auf die Tomatensauce setzen, mit der Veggie-Hack-Mischung füllen und den restlichen Pizzaschmelz auf den Gemüsen verteilen.

Etwa 20 bis 30 Minuten im Ofen überbacken. Bei uns gab es dazu Wildreis.

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Gefüllte Paprikaschote mit Tomatensauce und Wildreis

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Gefüllte Ochsenherztomate mit Tomatensauce und Wildreis

Da ich zwei Pakete Veggie-Hack gekauft hatte, habe ich während  Paprikaschote und Tomate im Backofen waren, schnell aus dem Rest ein paar Frikadellen gemacht.

Dafür so viel Kichererbsenmehl (als Eiersatz) unter die Veggie-Hackmasse geben, dass sich mit feuchten Händen Frikadellen formen lassen, ohne dass sie auseinander fallen. In einer Pfanne mit Olivenöl von beiden Seiten knusprig braten.

Die Frikadellen gab es am nächsten Tag kalt auf Brot zum Mittagessen.

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Gemüsecurry mit roten Linsen

Currygerichte finde ich ja immer wieder lecker und gerade Gemüsecurries sind ja auch so schön wandelbar. Da passt ja (fast) jede Sorte Gemüse rein. Deshalb sind meine Rezepte auch immer nur Vorschläge und Anregungen.

Dieses Mal hatte ich für 2 Portionen:

  • 1 Lauchzwiebel , in ca. 2 cm lange Stücke geschnitten
  • 1 Stück Ingwer, geschält u. fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen in Scheiben
  • 2 EL Erdnussöl
  • je 1 TL gemahlener Koriander, Currymischung nach Wahl und Kurkuma
  • 1 Stange Zitronengras, platt gehauen, so dass die Fasern aufspringen
  • 1 Möhre, geschält u. in Scheiben
  • 1/2 Paprikaschote, in mundgerechten Stücken
  • 1 Zucchini, in Scheiben
  • 150 g rote Linsen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Nektarine, in mundgerechten Stücken
  • Salz
  • Chiliflocken aus der Mühle
  • Zitronensaft
  • 1/2 Tasse Basmatireis
  • grob gehacktes Koriandergrün (alternativ glattblättrige Petersilie)

Zubereitung:

Zuerst den Basmatireis mit der doppelten Menge Wasser und einem Teelöffel Salz aufkochen und auf kleiner Temperatur garen.

Lauchzwiebelstücke mit Ingwer und Knoblauch in dem Erdnussöl anbraten. Koriander, Curry und Kurkuma darüber streuen und kurz mitbraten. Das Zitronengras zugeben.

Nacheinander Möhrenscheiben, Paprikastücke und Zucchinischeiben zugeben und jeweils etwas anbraten.

Die roten Linsen zugeben, mit Kokosmilch aufgießen und aufkochen lassen.

Zum Schluss die Nektarinenstücke dazu geben, mit Salz, Chili und Zitronensaft abschmecken.

Mit Basmatireis anrichten u. dem grob gehackten Koriander bestreuen.

Die Gemüse- und Obstsorten sind – wie schon erwähnt – beliebig austauschbar.

 

gemuesecurry

Produkttest: Nature Gourmet – Schnitzel „Wiener Art“

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Ich hatte wunderbare – dachte ich zumindest – Pfifferlinge*) beim Wochenendeinkauf erstanden, es stellte sich die Frage, was machen wir dazu? „Unser“ Rewe Stolper in Soest hat sein vegetarisch/veganes Sortiment erweitert und so fanden wir die Schnitzel von Nature Gourmet im Kühlregal.

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Der GöGa war gleich ganz angetan und so gab es abends vegane Schnitzel (sehr gut in Geschmack, Konsistenz und Mundgefühl!) mit Pfifferlingsrahmsauce nach diesem Rezept, nur mit Alpro Soya Cuisine statt Schlagsahne und Kartoffelecken aus dem Ofen.

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*) Leider waren die Pfifferlinge doch sehr viel mehr mit Erde behaftet, als es erst den Eindruck gemacht hatte und so blieb mir leider nichts anderes übrig, als sie zu waschen, was bei Pilzen ja eigentlich ein No-go ist. Mein Fazit war somit: Der Erwerb der Pfifferlinge hat sich nicht wirklich gelohnt, das nächste Mal tun es auch wieder (Zucht-)Champignons oder vielleicht mal Austernpilze oder Kräuterseitlinge. Zudem kamen die Pfifferlinge aus Russland und die sind ja wohl auch fast 30 Jahre (26. April 1986) nach dem Super-GAU in Tschernobyl immer noch leicht belastet.

 

 

 

 

Grundrezept: Veganes Zwiebelmett

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Dieses Rezept habe ich im Kochbuch von Philip Hochuli Vegan – Die pure Kochlust entdeckt.

Da ich in der ersten Zeit nach meiner Nierentransplantation neben rohen Eiern, rohem Fisch und Rohmilchkäse auch auf rohes Fleisch verzichten soll, wollte ich diese vegane Variante unbedingt mal ausprobieren.

Das Originalrezept habe ich etwas abgewandelt, meine Änderungen stehen in Klammern.

Zutaten für etwa 400 g:

  • 100 g Reiswaffeln (ich: erst mal mit der Hälfte anfangen, also 50 g)
  • 350 ml lauwarmes Wasser (ich: entsprechend ca. 180 ml)
  • 80 g Tomatenmark (ich: etwas mehr als 40 g)
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt (ich: 1 Lauchzwiebel in sehr feinen Ringen)
  • 1 TL Senf ohne Körner
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst (ich: ohne)
  • nach Belieben Sambal Oelek (ich: ein paar Spritzer vegane Worcestersauce)
  • 2 TL Kapern, fein gehackt (ich: 1 TL)
  • 1 TL Zitronensaft (ich: ein paar Spritzer)
  • 1 TL Salz (ich: nach Geschmack)
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die Reiswaffeln von Hand fein zerbröseln. (Das fand ich selbst bei der Hälfte der Waffeln schon sehr anstrengend und habe dann zum Stößel meines Marmormörsersets gegriffen; beim nächsten Mal würde ich wohl versuchen, die Reiswaffeln mit dem Stabmixer klein zu kriegen.)
Das Wasser zugeben und gut durchkneten.

Anschließend die restlichen Zutaten zufügen und alles gut durchkneten, bis eine homogene Masse entsteht.
Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Im Kühlschrank 4 – 7 Tage haltbar. (Bei mir hat das leckere „Mett“ den zweiten Tag nicht überstanden…)

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Hübsch angerichtet im Ring und mit Kapern und Lauchzwiebelstückchen serviert.

Update: Vegane Mayonnaise

Im Rezept hatte gestanden, dass die vegane Mayonnaise im Kühlschrank ungefähr drei Wochen haltbar sei. Leider musste ich feststellen, dass schon nach einigen Tagen eine ölige Flüssigkeit mit roten Pünktchen auf ihr schwamm. Ich habe sie daraufhin vorsichtshalber entsorgt.

Möglicherweise lag es am komischen feucht-warmen Wetter, dass die Mayonnaise selbst im Kühlschrank so schnell „umgekippt“ ist.  Ich werde es auf jeden Fall noch ein Mal versuchen, dann aber die Menge um die Hälfte reduzieren.

Trotzdem bin ich nach wie vor von dem Rezept sehr überzeugt!

Vegane Pizza

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Schon vor meiner Nierentransplantation hatte ich diese vegane „Käsecrème“ gekauft, weil ich damals Probleme mit zu hohem Phosphat hatte und den Wert u. a. mit veganem „Käse“ gut in den Griff bekommen hatte.

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Heute habe ich sie als Belag für eine vegane Pizza genommen, die – abgesehen davon, dass ich sie ein bisschen zu lange im Ofen hatte – sehr, sehr lecker geworden ist.

Für eine Pizza:

  • 1 fertiger Pizzaboden
  • 2 Fleischtomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • abgezupfte Blätter von 2 – 3 Zweigen Oregano
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • ca. 20 TL Cheesana Kräuter
  • Zucchinischeiben
  • Streifen von gelber und roter Paprikaschote
  • schwarze Oliven
  • Kapern

Zubereitung:

Zunächst aus den Tomaten, dem Knoblauch, den Oreganoblättchen, dem Zucker und dem Salz eine Tomatensauce kochen, wie für das Tumbet vorgestellt.

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Den fertigen Pizzaboden auf ein rundes Pizzablech legen und mit Olivenöl beträufeln.

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Die Tomatensauce auf dem Boden verteilen und darüber den Cheesana Kräuter geben.

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Die übrigen Zutaten nach Lust und Laune auf den Pizzaboden legen.
Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 15 – 20 Minuten backen.

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Ich hatte die Pizza beim ersten Versuch leider zu lange im Backofen, so dass der Teig etwas dunkel und sehr knusprig geworden war. Dem guten Geschmack tat das jedoch keinen Abbruch und der vegane Käse war wunderbar cremig verlaufen, wie es sich für eine gute Pizza gehört.

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Grundrezept: Vegane Mayonnaise

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Vor meiner Nierentransplantation habe ich ja schon des öfteren Blitzmayonnaise gemacht. Nun soll ich aber u. a. auf rohes Ei verzichten und suchte nach einer Alternative. In meinem neuen Kochbuch „Vegan, die pure Kochlust“ von Philip Hochuli

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fand ich ein Rezept für vegane Mayonnaise, die ich am Sonntag ausprobierte.

Für ein Glas von etwas mehr als 250 g braucht man:

  • 50 ml kaltes Wasser
  • 200 ml neutrales Pflanzenöl
  • 1 EL weißes Mandelmus (gibt’s inzwischen sogar in gut sortierten Supermärkten)
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Weißweinessig

Zubereitung:

Alles in der Reihenfolge in ein hohes Mixgefäß geben, ohne die Zutaten zu mischen. Den Mixstab unten im Gefäß ca. 20 Sekunden mixen lassen, dann 20 Sekunden auf und ab bewegen. Anschließend mit Salz abschmecken und evtl. noch etwas Zitronensaft für einen frischeren Geschmack zugeben.

Im Kühlschrank ist diese Mayonnaise etwa drei Wochen haltbar, was ich gegenüber der Variante mit Ei von Vorteil finde, weil ich davon Reste oft aus Vorsicht entsorgt habe.

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